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© / Quelle: NWZ-Online / 06.10.2026 Boßelpunktspielsaison 2026/27 - Start in Oldenburg Große Familientradition und enge Wettkämpfe zum Auftakt der Saison Boßeln ist auch Familiensache. Von der Familie Borchers aus Reitland schafften drei Frauen den Sprung in die Landesliga – und gaben ihre Begeisterung an die Kinder weiter. von Wolfgang Böning Friesland/Wesermarsch - Boßeln ist auch ein Familiensport. Das zeigt sich am Beispiel der Familie Borchers aus Reitland. Drei Frauen aus der Familie schafften den Sprung in die Landesliga, der höchsten Wettkampfklasse. Und sie gaben ihre Begeisterung an die nächste Generation weiter: Brigitte Sanders an Ben und Mandy, Britta Borchers an Finn und Jann und Bianca Carstens an Nele und Lara. Die jungen Werferinnen und Werfer prägen mit ihren Leistungen ihre Teams beim KBV Reitland, Mentzhauser TV, KBV Kreuzmoor/Bekhausen und BV Moorriem. Brigitte Sanders ist stolz: „Unsere Kinder sind immer mit voller Begeisterung dabei und zeigen großen Teamgeist. Ihnen macht es einfach Spaß.“ Und erfolgreich sind sie auch: Die Reitlanderinnen zum Beispiel feierten einen glücklichen Auftakt-Sieg in Halsbek.
Halsbek - Reitland 0:1. Die Gummi der Gäste siegte mit einem Wurf und 88 Metern. Mit der Holz führte Halsbek lange. Reitlands Janne Vollers legte mit dem letzten Wurf vor. Der Wurf der Halsbekerin kippte in die Berme und blieb 23 Meter vor der Reitlander Kugel liegen. Zum Remis fehlten nur zwei Meter. Reitlands Brigitte Sanders freute sich über den gelungenen Start: „Sensationell und mega knapp. Ein Sieg in Halsbek ist schon lange her.“ Die Halsbekerin Imke Hiljegerdes sagte: „Es war ein spannender Wettkampf mit guten Leistungen auf beiden Seiten.“ Schweinebrück - Kreuzmoor/Bekhausen 14:0. Die Schweinebrückerin Alexandra Oertel meinte: „Beide Gruppen starteten stark. 45 Wurf mit der Holz sprechen für sich.“ Sie lobte Zugang Fentke Haschen. Die Kreuzmoorerin Lea Klockgether sagte: „Schweinebrück deutlich stärker. Wir waren leider nicht gut besetzt, haben aber versucht mitzuhalten.“ Mentzhausen - Wiefels 12:0. Die Mentzhauserin Lea Klockgether freute sich. „Wir sind sehr gut in den Wettkampf gestartet. Unser Gegner hatte mit der Gummi deutliche Probleme mit der Strecke.“ Wiefels’ Sprecher Gerold Möllmann räumte ein: „Auf der kaputten Boßelstrecke kamen unsere Frauen nicht zurecht.“ Torsholt - Westerscheps 0:4. Torsholts Mannschaftsführerin Jule Bödecker: „Wir sind in Mindestbesetzung in die neue Saison gestartet. Die Teams lagen gleichauf. Am Ende fehlte uns die letzte Kraft.“ Beide Gruppen benötigten 50 Würfe. Männer - Landesliga: Neustadtgödens - Bredehorn 17:0. Der Gödenser Vorsitzender Ron Arians freute sich über „big Points“ im Abstiegskampf. Er sprach von einem soliden Wettkampf, Bredehorns Sprecher Rene Thye dagegen von einem gebrauchten Tag. „Das war leider eine verdiente Klatsche.“ Spohle - Torsholt 11:0. Der Landesmeister bestimmte das Duell. Der Torsholter Rene Bödecker: „Ohne fünf Stammwerfer und mit dieser Leistung war da nichts zu holen.“ Halsbek - Reitland 9:3. Halsbeks Arne Hiljegerdes: „Die Leistung stimmte eigentlich nur in der 2. Gummi. Bis zur Wende war es ein Wettkampf auf Augenhöhe.“ Der Reitlander Hauke Freese: „Es kam schnell Ernüchterung auf, als die beiden Gummigruppen ins Ziel kamen und beide auf der Rücktour ziemlich Federn lassen mussten.“ Grabstede - Kreuzmoor/Bekhausen 10:5. Der Grabsteder Kapitän Christian Alberts lobte die Jugendwerfer Joris Skibba und Mathis Rosskamp. Kreuzmoors Sprecher Matthias Gerken hob die Leistung der Werfer aus der zweiten Mannschaft und des B-Jugendlichen Jann Borchers hervor. „Wir haben unsere Leistung ansonsten nicht auf die Straße bekommen. Nur die 1. Holz war sehr gut.“ |
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