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/ Quelle: NWZ-Online / 22.09.2026

Alljährliches King/Queen-of-the-Roads-Festival in Irland |
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Anke Klöpper beim zehnten Versuch
am Ziel ihrer Träume
In Irland hat
Friesensportlerin Anke Klöpper den Titel „Queen of the
Roads" geholt – im zehnten Anlauf.
Sie stellte dabei den
Streckenrekord ein.
Auch die Nachwuchswerfer
überzeugen.
von Marian
Jahnke

Ballincurrig/Irland
- Für Ostfrieslands Aushängeschild im Friesensport, Anke
Klöpper, aber auch für die Junioren Joost Kleemann und
Wenke Abken, war der friesensportliche Abstecher nach
Irland ein Wochenende, das sie wohl niemals vergessen
werden. Zum ersten Mal standen die beiden
Nachwuchswerfer aus Westeraccum und Utarp-Schweindorf
beim „King and Queen of the Roads“ in Irland an der
Startlinie – für Klöpper Versuch Nummer zehn – endlich
mit dem Titel gekrönt.
Jugend sorgt für Staunen
Gerade Joost Kleemann
sorgte dabei für einige erstaunte Gesichter. Der gerade
einmal 14-Jährige wirkte auf der großen internationalen
Bühne erstaunlich abgeklärt. Wurf für Wurf setzte er
seine Kugel wie ein Uhrwerk auf die Straße, ließ sich
weder von der Kulisse noch von der starken Konkurrenz
beeindrucken und zeigte einen herausragenden Wettkampf.
Sein letzter Wurf hatte eine beeindruckende
Geschwindigkeit von 82 km/h, bei der er den Männern
nicht viel hinterher stand. Doch auch Wenke Abken stand
ihm dabei in nichts nach. Gemeinsam bildeten die beiden
ein starkes deutsches Duo und konnten sich
zwischenzeitlich sogar einen Wurf Vorsprung auf die
Konkurrenz erarbeiten. Lange sah es so aus, als könnten
die beiden bei ihrer internationalen Premiere
tatsächlich um den Sieg kämpfen. Dann aber zeigten die
Gastgeber ihre Klasse. Mit einigen herausragenden Würfen
kamen Méabh Cuinneau und Gerald McDonagh wieder heran.
Auch die Niederländer Lotte Telgenhof oude Koehorst und
Mike Scholtenhave blieben in Schlagdistanz. Am Ende
entwickelte sich auf der letzten Geraden ein echter
Krimi. Alle drei Teams lagen vor dem Ziel nur wenige
Meter auseinander.
Die Iren sicherten sich
aber auf ihrer Heimstrecke mit einem starken
Schlussspurt den Sieg. Die Niederländer wurden Zweite,
Kleemann und Abken belegten den dritten Platz. Das
Ergebnis sorgte zunächst für Enttäuschung, nachdem man
lange geführt hatte, rückte allerdings für die beiden
deutschen Nachwuchswerfer schnell in den Hintergrund.
Joost und Wenke zeigten gemeinsam, dass die deutsche
Jugend auch auf internationaler Bühne mithalten kann.
Klöpper
schreibt Geschichte
Anke Klöpper war bereits
zum zehnten Mal in Irland und stand vor ihrem dritten
Finale. Dieses Mal allerdings nicht gegen Silke Tulk
oder Kelly Mellon, die den Wettbewerb in den vergangenen
17 Jahren nur einmal nicht für sich entscheiden konnten.
Beide waren bereits im Halbfinale ausgeschieden. Klöpper
traf stattdessen auf Hannah Sexton. Es entwickelte sich
ein spannendes Finale. Die Ostfriesin musste nach einem
nicht optimalen Start zunächst einem Rückstand
hinterherlaufen. Doch mit präzisen Würfen durch die
besonderen irischen Kurven vorbei am dicht gedrängten
Publikum kämpfte sie sich zurück, stellte sich für den
nächsten Wurf besser und übernahm die Führung. Sexton
blieb lange in Reichweite, doch Klöpper ließ sich den
Vorsprung nicht mehr nehmen.
Am Ende holte sich die
FKV-Werferin erstmals den Titel der „Queen of the Roads“
und stellte damit sogar den bestehenden Streckenrekord
von Silke Tulk ein. Mit Freudentränen überströmt und
fassungslos vor Freude nahm die 33-jährige
Ausnahme-Athletin des Friesensports ihre Eltern in die
Arme, ließ sich feiern und auf Schultern getragen
hochleben.
Für die Nachwuchswerfer war
dieser Moment gleichzeitig ein besonderer Abschluss
ihres eigenen Wettkampftages. Sie hatten nicht nur
selbst erlebt, wie es sich anfühlt, vor internationalem
Publikum zu werfen, sondern konnten anschließend hautnah
miterleben, wie eine deutsche Werferin den größten Titel
des Wochenendes nach Deutschland holte. Und wer Joost
Kleemann nach seinem Wettkampf ins Gesicht schaute,
konnte erkennen, dass das Kapitel „King and Queen of the
Roads“ für ihn noch nicht abgeschlossen sein dürfte.
Starke Konkurrenz im
Halbfinale
Bereits am Samstag standen
die Halbfinals der Herren auf dem Programm. Mit Fabian
Schiffmann war auch ein weiterer deutscher Werfer im
Einsatz. Dabei hatte er mit seiner gelosten Paarung eine
besonders schwierige Aufgabe erwischt. Die Konkurrenz
war hochkarätig, und die irische Strecke verlangte den
Teilnehmern einiges ab. Schiffmann ließ sich davon
jedoch nicht beeindrucken. Trotz der starken Gegner
verkaufte er sich ordentlich. Für den Einzug in das
große Finale reichte es diesmal zwar nicht.
Im Männerfinale setzte sich
schließlich der Titelverteidiger Arthur McDonagh durch
und wurde zum „King of the Roads“ gekrönt.
Kuriose Rückreise
Doch auch die Rückreise
hielt noch eine kleine Geschichte bereit. Zwei
FKV-Fahrer verpassten den geplanten Rückflug am Gate und
machten sich erst einige Stunden später auf den Weg in
Richtung Amsterdam. Während der Großteil der Reisegruppe
bereits die Heimreise antrat, mussten die beiden
unfreiwillig noch etwas länger in Irland bleiben. Mit
einer Verspätung von zwei bis drei Stunden ging es
schließlich auch für sie weiter. So endete eine
ereignisreiche Reise, die sportlich wie gemeinschaftlich
viele Höhepunkte bot. |
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/ Quelle: Irisch Examiner / 22.09.2026

Alljährliches King/Queen-of-the-Roads-Festival in Irland |
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McDonagh und
Klöpper zu King and Queen of the Roads gekrönt
Das Duell zwischen Anke Klöpper und Hannah Sexton aus
West Cork zählt zu den besten „Queen“-Finals aller
Zeiten – und womöglich sogar zum besten Finale der
Frauen überhaupt.
Arthur McDonagh und Anke Klöpper wurden in
Ballincurrig zu „King of the Roads“ und „Queen of the
Roads“ gekürt – mit Leistungen, die ihren königlichen
Titeln mehr als gerecht wurden.
McDonagh lieferte sich ein packendes Duell mit dem
Ulster-Meister Colm Rafferty. Ein brillanter Wurf folgte
auf den nächsten, während sich die beiden bis zum
allerletzten Wurf ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.
Beide erreichten die Ziellinie mit 15 Würfen und
stellten damit die Bestmarke auf dem erneuerten Belag
von Ballincurrig ein.
Klöppers Duell mit Hannah Sexton zählt zu den besten „Queen“-Finals
aller Zeiten – womöglich sogar zum besten Frauenfinale
überhaupt. Einige der von beiden Spielerinnen gezeigten
Würfe konnten sich mit allem messen, was man bisher
gesehen hatte. Am Ende setzte sich Klöpper durch; sie
erreichte das Ziel mit 14 Würfen – ebenfalls eine
Einstellung des Rekords – und beendete damit eine
14-jährige Wartezeit auf den Titel, um den sie seit 2012
gekämpft hatte.
Alle drei Teams beim „Youth International Triple Crown“
spielten auf einem Niveau, das weit über dem
Durchschnitt lag. Das irische Duo Gerald McDonagh und
Méabh Cuinnea erreichte das Ziel mit 16 Würfen – nur
zwei mehr als Klöpper – und setzte sich damit gegen die
Niederlande und Deutschland durch.
Wenn das Ziel hochkarätiger Sportveranstaltungen darin
besteht, den Sport von seiner besten Seite zu
präsentieren, dann hat die 41. Ausgabe von „King and
Queen of the Roads“ dies in beeindruckender Weise getan.
Im Finale der Männer („King“) war Rafferty von Beginn an
voll konzentriert und gewann die ersten beiden Würfe.
McDonagh sicherte sich die Führung mit einem
hervorragenden Wurf bis zum „Green“. Von dort aus
erreichte er mit zwei sensationellen Würfen das „Heaphy’s
Gate“. Nach einem weiteren Wurf hatte er freie Bahn
(„Light“) bei „O’Riordan’s“ und steuerte auf einen
Vorsprung von einer ganzen Wurflänge zu. Der Lauf wurde
jedoch jäh gestoppt, als sein nächster Wurf zu weit nach
rechts geriet und sein Vorsprung auf 10 Meter
schrumpfte. Das war der Wendepunkt. Rafferty fand zu
einer Serie herausragender Würfe, während McDonagh
unsicherer wirkte. Mit einem gewaltigen achten Wurf bis
„Leahy’s“ übernahm Rafferty die Führung. Er behauptete
seinen Vorsprung in der großen Kurve und lag nach elf
Würfen – am Ende der kurzen Geraden – immer noch 25
Meter vorn. Anschließend verpasste McDonagh bei „Din
Tough’s“ die freie Bahn, während Rafferty die Kurve gut
nahm. Es sah ganz danach aus, als stünde er kurz vor
seinem zweiten Titelgewinn bei „King of the Roads“.
McDonagh spielte einen starken Wurf in Richtung der „Serpent“-Kurve.
Rafferty konterte gut, blieb jedoch zu kurz, um die
Ziellinie direkt angreifen zu können. McDonagh gelang
ein hervorragender Wurf aus der letzten Kurve heraus,
womit er sich für den letzten Wurf die Führung sicherte.
Rafferty korrigierte beim letzten Wurf zu stark für die
weiße Linie, sodass die Kugel nach links abdriftete;
McDonagh musste nun nur noch einen relativ einfachen
Wurf übertreffen.
Im Finale der Damen erwischte Sexton mit einem
großartigen ersten Wurf bis zur „Light“-Markierung den
besseren Start. Es folgten zwei sensationelle Würfe bis
zur „Full Light“-Markierung an der schlammigen
Engstelle. Von da an spielte Klöpper auf
Weltklasse-Niveau, doch Sexton nahm die Herausforderung
an. Die deutsche Meisterin spielte einen
außergewöhnlichen vierten Wurf, der an Din Toughs Kugel
vorbei bis auf die kurze Gerade reichte und ihr die
Führung einbrachte. Mit einem ebenso brillanten fünften
Wurf passierte sie die große Kurve und setzte sich mit
fast einer Wurflänge Vorsprung ab. Sexton verkürzte den
Rückstand im nächsten Schlagabtausch, musste sich dann
aber gegen drei unglaubliche Würfe von Klöpper
behaupten. Der erste Wurf ging bis zur Mittellinie, der
zweite bis zur „Light“-Markierung bei O’Riordan und der
dritte bis zur „Light“-Markierung bei Hegarty. Sexton
konterte jeden dieser Würfe und hielt den Rückstand bei
weniger als einer Wurflänge. Nach einem gewaltigen
elften Wurf, der das „Pony’s Gate“ passierte, schien sie
wieder voll im Rennen zu sein. Klöppers Antwort war ihr
bester Wurf des Tages: Sie übertraf die Molkerei („Creamery“)
aus einer Position ohne Sichtlinie. Sexton verpasste
diese Marke und musste einen Rückstand von einer
Wurflänge hinnehmen. Mit drei weiteren Würfen erreichte
Klöpper fast die „School Corner“ und spielte dabei auf
einem Niveau, das niemand sonst erreichte.
Im internationalen Jugendwettbewerb sicherte sich Irland
die Führung durch drei großartige Würfe in Folge.
Cuinnea gelang ein entscheidender zwölfter Wurf bis zu
Hegartys Position, gefolgt von einem sensationellen Wurf
McDonaghs bis zur Molkerei, ehe Cuinnea das Ende der
Bahn erreichte. Dies verschaffte ihnen den nötigen
Vorsprung für einen souveränen Sieg; die Niederlande
(Lotte Telgenhof oude Koehorst, Mike Scholtenhave)
gewannen Silber, Deutschland (Wencke Abken und Joost
Kleemann) Bronze. |
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McDonagh and
Klöpper crowned King and Queen of the Roads
Anke
Klöpper’s duel with west Cork's Hannah Sexton ranks as
one of the best Queen finals ever and possibly the best
women’s final of all time.
Arthur McDonagh and Anke Klöpper were crowned King and
Queen of the Roads at Ballincurrig in performances
worthy of their regal titles.
von Seamus
O'Tuama

McDonagh
was locked in an engrossing battle with Ulster champion
Colm Rafferty. It was one brilliant bowl after another
as they went toe-to-toe to the very last shot. Both beat
the line in 15 throws, equalling the best achieved on
the renewed surface at Ballincurrig.
Klöpper’s duel with Hannah Sexton ranks as one of the
best Queen finals ever and possibly the best women’s
final of all time. Some of the bowls thrown by both
players stand measure against anything ever seen before.
In the end Klöpper pulled clear, beating the line in a
record equalling 14 shots, ending a 14-year wait for a
crown she has contested since 2012.
All
three teams in the Youth International Triple Crown
bowled at a level way above the norm. The Irish team of
Gerald McDonagh and Méabh Cuinnea were past the line in
16 shots, just two behind Klöpper’s performance, beating
the Netherlands and Germany.
If the
objective of premier sporting events is to present the
sport at its supreme best then the 41st King and Queen
of the Roads delivered in spades.
In the
King final, Rafferty was in the zone from the off,
winning the first two shots. McDonagh won his first lead
with a super bowl to the green. He reached Heaphy’s gate
in two sensational bowls from there. After another shot
he had light at O’Riordan’s and was homing in on a bowl
of odds. Things came to a sudden halt when he was too
tight right with his next one and his lead was cut to 10
metres. That was a tide changer. Rafferty settled into a
stream of excellence and McDonagh looked less confident.
Rafferty won the lead with a huge eighth bowl to
Leahy's. He held his lead out the big corner and was
still 25m in front after 11 to the top of the short
straight. McDonagh then missed light at Din Tough’s and
Rafferty went well around. He looked to be on the path
to his second King of the Roads. McDonagh drove a good
bowl towards the serpent. Rafferty beat that well, but
didn’t go far enough to have a shot at the line.
McDonagh played a smashing bowl out the last bend,
winning lead for the last shot. Rafferty overcompensated
for the white line with his last bowl and it crashed
into the left, leaving McDonagh with a relatively easy
tip to beat.
In the
Queen final, Sexton made the better start with a great
opening bowl to light. She followed with two sensational
bowls to full light at the muddy gap. From there on
Klöpper hit the stratosphere, but Sexton rose to the
challenge. The German champion played an extraordinary
fourth shot past Din Tough’s to the short straight to
win the lead. She went past the big corner with an
equally brilliant fifth, catapulting almost a bowl
clear. Sexton closed the gap in the next exchange, but
she then had to defend against three unbelievable bowls
from Klöpper.
The
first to the halfway line, then to light at O’Riordan’s
and the third to light at Hegarty’s. Sexton followed
each one to keep the lead under a bowl. She looked to be
right back in it after a huge 11th bowl past the pony’s
gate. Klöpper’s response was her best bowl of the day.
From no light before she beat the creamery. Sexton
missed that to concede a bowl of odds. Klöpper was
almost at the school corner in three more, bowling at a
level that no one could match.
Ireland
gained supremacy in the youth international through
three great shots in succession. Cuinnea got a vital
12th shot to Hegarty’s, followed by a sensational bowl
from McDonagh to the creamery and then Cuinnea got to
the end of the green. This gave them the leeway to win
comfortably, with the Netherlands (Lotte Telgenhof oude
Koehorst, Mike Scholtenhave) winning silver and Germany
(Wencke Abken and Joost Kleemann ) bronze.
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/ Quelle: Irisch Examiner / 18.09.2026

Alljährliches King/Queen-of-the-Roads-Festival in Irland |
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Ende
einer Ära:
Klöpper und Sexton erreichen das Finale
von „Queen of the Roads“
Zum ersten Mal seit 2008 wird ein neuer Name auf dem
Pokal stehen.
Am Sonntag wird eine
neue „Queen of the Roads“ gekrönt, womit das fast
zwei Jahrzehnte währende Quasi-Monopol von Kelly
Mallon und Silke Tulk durchbrochen wird.
Für die deutsche
Meisterin Anke Klöpper und die Munster-Meisterin
Hannah Sexton lief in den Halbfinals am Freitag in
Ballincurrig endlich alles nach Plan. Klöpper sorgte
für die erste große Überraschung, als sie Mallon mit
einem sensationellen letzten Wurf besiegte. Wenige
Stunden später stürzte Sexton die Niederländerin
Tulk; sie erarbeitete sich nach drei Vierteln der
Strecke einen entscheidenden Vorsprung und blieb
konzentriert, sodass sie der niederländischen
Meisterin keine Chance auf eine späte Wende ließ.
Klöpper setzte sich in
ihrem Halbfinale sowohl gegen Mallon als auch gegen
Hannah Cronin durch. Zu Beginn des Wettkampfs lagen
alle drei noch dicht beieinander, doch gegen Ende
schien Mallon auf dem besten Weg ins nächste Finale
zu sein. Klöpper blieb zwar in Schlagdistanz, übte
aber keinen ernsthaften Druck aus.
Mallon gewann den
ersten Durchgang sowie die folgenden vier,
wenngleich Cronin und Klöpper nie mehr als wenige
Meter zurücklagen. Cronin verpasste mit ihrem
sechsten Wurf die entscheidende Kurve („Light“), was
ihre Hoffnungen auf eine Überraschung
zunichtemachte. Klöpper bewältigte die Kurve mit
einem hervorragenden Wurf und ging mit zwei Metern
Vorsprung erstmals in Führung. Mallon holte sich die
Führung sofort mit einem weiten Wurf bis zur Stelle
„Leahy’s“ zurück. Cronins Wurf geriet zu weit nach
rechts, wodurch sie einen ganzen Wurf Rückstand
kassierte. Mit einem starken Wurf bis zum Ende der
langen Geraden baute Mallon ihren Vorsprung auf fast
eine Wurfdistanz gegenüber Klöpper aus. Cronin
konnte nicht mehr ins Geschehen eingreifen, und auch
Klöppers Chancen schienen dahin, als sie an der
Molkerei („Creamery“) fast eine Wurfdistanz
zurücklag. Mallon verpasste es,
den Sack zuzumachen, als ihr nächster Wurf rechts an
der Molkerei vorbeiging. Sie machte dies jedoch mit
einem weiten Wurf bis zum Beginn der Zielgeraden
wieder wett. Klöpper wahrte ihre Chance mit einem
großartigen Wurf in Richtung Ziel. Als Mallon dann
die Linie verfehlte, war plötzlich wieder alles
offen. Klöpper spielte einen sensationellen letzten Wurf
auf der linken Seite. Die Kugel prallte an Moores „Entrance“
(Einstiegspunkt) ab und lief in Richtung der „School
Corner“. Mallons Wurf folgte einer ähnlichen Linie,
erfuhr jedoch nicht die gleiche Ablenkung durch den
Aufprall und hatte auch nicht die Geschwindigkeit
ihrer vorherigen Würfe. Sie verfehlte den
entscheidenden Punkt („Tip“), woraufhin die
deutschen Fans in einen ihrer berühmten
Bowling-Gesänge ausbrachen.
Sexton zeigte bei ihrem Sieg über Tulk und Dervla
Toal-Mallon insgesamt eine beeindruckende Leistung.
Sie erreichte die Ziellinie nach 15 Würfen. Es war
zudem einer der bedeutendsten Siege ihrer Karriere
im Seniorenbereich: Sie besiegte nicht nur Tulk,
sondern setzte sich auch von Toal-Mallon ab, gegen
die sie im Juli im All-Ireland-Finale verloren
hatte.
Zu Beginn war es ein unglaublich enges Rennen, doch
erstaunlicherweise gelang es Tulk nie, in Führung zu
gehen („Fore Bowl“). Bei jedem entscheidenden Punkt
lagen entweder Sexton oder Toal-Mallon vorn.
Sexton hatte bei den ersten beiden Duellen knapp die
Nase vorn, Toal-Mallon gewann das dritte. Als Tulk
die „Big Corner“ verfehlte und die beiden Irinnen
sich absetzten, drohte ihr eine zweite schwere
Niederlage. In den folgenden Würfen geriet Tulk mit
einer ganzen Wurflänge ins Hintertreffen, doch zwei
starke Würfe in Folge – ähnlich denen von O’Riordan
– brachten sie wieder ins Spiel. Sexton setzte sich
erneut ab, als ihr ein großartiger Wurf bis auf Höhe
von Hegarty gelang. Toal-Mallon unterlief dort ein
Fehler, was ihre Hoffnungen faktisch zunichtemachte.
Tulk hingegen verstärkte ihre Bemühungen. Das Glück
war ihr nicht ganz hold, doch Sexton mobilisierte
all ihre Kräfte, um die Kontrolle zu behalten. Ein
weiter Wurf über das „Green“ hinaus und ein weiterer
in Richtung der Ziellinie reichten Sexton
schließlich zum Sie |
|
End
of an era as Klöpper and Sexton reach Queen of the Roads
final
A new
name will be on the cup for the first time since 2008
A new
Queen of the Roads will be crowned on Sunday, breaking
the virtual monopoly of Kelly Mallon and Silke Tulk for
close to two decades.
von Seamus
O'Tuama

Things
finally clicked for German champion, Anke Klöpper and
Munster senior champion Hannah Sexton in Friday’s
semi-finals at Ballincurrig. Klöpper was first to bring
down a giant when she beat Mallon with a sensational
last shot. A few hours later Sexton toppled Tulk,
gaining a decisive lead at the three-quarter stage and
staying focused to deny the Dutch champion a late
reprieve.
Klöpper
defeated both Mallon and Hannah Cronin in her
semi-final. All three were in the frame in the early
parts of the score, but approaching the close Mallon
looked to be heading to yet another final. Klöpper was
staying in touch but not threatening.
Mallon
won the opening exchange and each of the next four,
though both Cronin and Klöpper were never more than a
few metres behind. Cronin missed light at the big corner
with her sixth, this proved fatal for her hopes of
causing an upset. Klöpper rounded it with a great bowl
and won her first lead by two metres. Mallon
regained the lead immediately with a big bowl to
Leahy’s. Cronin was well right with her bowl and fell a
full shot behind. Mallon raised almost a bowl on Klöpper
with a great bowl to the end of the long straight.
Cronin never got back into contention and Klöpper’s
challenged looked dead too when she trailed by almost a
bowl at the creamery. Mallon
failed to slam the door, when her next bowl fell right
past the creamery. She compensated for this with a big
bowl to the start of the home stretch. Klöpper gave
herself a small chance with a great bowl towards the
finish. Mallon then missed the line and everything was
possible again. Klöpper
played a sensational last bowl, down the left. It came
off Moore’s entrance and went towards the school corner.
Mallon’s bowl followed a similar line, but it didn’t get
the same deflection from the drive nor did it have the
speed of her previous bowls. She missed the tip and the
German fans erupted into one of their famous bowling
anthems.
Sexton
gave a very impressive overall performance in her win
over Tulk and Dervla Toal-Mallon. She beat the line in
15 shots. It was one of the great wins of her senior
career too, not only did she beat Tulk, but she pulled
clear of Toal-Mallon who beat her in the All-Ireland
final in July.
It was
incredibly tight early on, but amazingly Tulk never took
a fore bowl. Every tip had either Sexton or Toal Mallon
ahead. Sexton
shaded the first two exchanges, Toal-Mallon won the
third. When Tulk missed the big corner and the two Irish
women opened it, the possibility of second major defeat
looked possible. Tulk fell a full bowl behind in the
following shots to Leahy’s Two big shots in succession
to O’Riordan’s had Tulk back in the frame. Sexton went
clear again with a great bowl to light at Hegarty’s.
Toal-Mallon made a mistake with her bowl there and that
effectively ended her hopes. By
contrast Tulk increased her challenge. Things did not
quite fall her way and Sexton dug deep to keep control.
A big shot past the green and another towards the line
were enough for Sexton
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