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© / Quelle: NWZ-Online / 23.01.2024

Ammerländer Spitzenduo schenkt sich im direkten Duell nichts

67 Meter haben Landesligist Spohle zum Sieg im Spitzenduell gegen Halsbek gefehlt.

Bei den Frauen gab es einen klaren Sieg für Halsbek und ein spannendes Duell für Kreuzmoor/Bekhausen.

von Wolfgang Böning

Männer, Landesliga  - Kreuzmoor/Bekhausen – Schweewarden 13:3. Den Unterschied brachten die Holzgruppen, die die Gastgeber deutlich mit 7 und 6 Schoet gewannen. Das Aufholen der Gäste mit der Gummi war zu wenig. „Die Holzgruppen kamen ganz gut in den Wettkampf“, sagte Kreuzmoors Matthias Gerken: „ Zur Wende lagen die Gummigruppen auch noch vorne, hatten aber keine gute Rücktour. Wichtige Punkte für uns.“ Kreuzmoor/Bekhausen (8:10) liegt im Tabellenkeller nun auf dem sechsten Platz, dicht gefolgt von Schweewarden (6:12).  Halsbek - Spohle 7:8 (Remis). In der Spitzenpartie lagen am Ende beide Teams auf Augenhöhe, die Gäste nur mit insgesamt 83 Metern im Vorteil. Auch zu Saisonbeginn (3:3) hatten sich die Teams mit einem Remis getrennt. „Nach dem Sieg der Spohler gegen Grabstede waren wir gewarnt“, sagte Halsbeks Arne Hiljegerdes: „Es ging mit gutem Tempo los. Zur Wende gab es einen Vorsprung für uns. Auf der Rücktour konnten nur die 1. Holz und 2. Gummi die Leistung halten. In den anderen Gruppen drehten die Gäste auf.“ Spohles Keven Hoots meinte: „Zur Wende deutete sich ein enger Wettkampf an. Letztlich fehlten uns 67 Meter zum Sieg.“ Im spannenden Meisterschaftsrennen führt Halsbek (13:5) die Tabelle vor Verfolger Spohle (12:6) an.

Frauen, Landesliga  -  Halsbek - Westerscheps 14:0. Der Leistungsunterschied war deutlich. Mit der Holz stand ein Debakel für die Gäste an. „Wir hatten einige Personalprobleme“, sagte die Halsbekerin Talea Hiljegerdes: „In der Gummi konnte sich keiner absetzen. Die Holz hat einen starken Tag erwischt. Zur Wende waren es bereits 8 Schoet.“ Westerscheps (3:15) hat weiter die „Rote Laterne“. Halsbek (14:4) rangiert auf dem gesicherten zweiten Platz hinter Schweinebrück (16:0).

 

© / Quelle: NWZ-Online / 23.01.2024

Bredehorn überrascht mit Derbysieg gegen Grabstede

Die Landesliga-Boßler aus Bredehorn bejubelten nach langer Durststrecke ein 3:0 gegen Grabstede.

Derweil überrollte Verbandsligist Neustadtgödens die Wiefelser und griffen andere Teams zur Kugel.

von Wolfgang Böning

Bockhorn/Zetel/Varel - Da am Sonntag auf vereisten Nebenstrecken nicht geboßelt werden konnte, mussten einige Partien des neunten Spieltags ausfallen. Nachholtermin ist Sonntag, 4. Februar.

Männer - Landesliga  -  Grabstede - Bredehorn 0:3 (-0,108, 0,014, -1,073, -1,005). Dieses Derby – beide Teams bestreiten ihre Heimkämpfe fast auf der identischen Strecke – endete mit einer großen Überraschung. Dabei war es in allen vier Gruppen eng zugegangen. „Das war ein ganz schwacher Wettkampf von uns. So dürfen wir uns nicht wundern, dass es am Ende nicht gereicht hat“, ärgerte sich der Grabsteder Spielführer Christian Alberts. Freudestrahlend bilanzierte indes Bredehorns Sprecher Rene Thye: „Mit Blick auf die Ergebnisse aus den Vorjahren hatten wir, noch dazu ersatzgeschwächt, vor dem Wettkampf nicht viel Hoffnung. Umso größer war die Freude über den Derbysieg. Nach gut sieben Jahren konnten wir endlich mal die Big Points gegen Grabstede einfahren.“ Der schwächelnde amtierende Landesmeister aus Grabstede hat somit in den letzten drei Partien fünf Punkte abgegeben. Bredehorn ist nun Dritter vor dem Titelverteidiger. Im anderen Spitzenspiel trennte sich Tabellenführer Halsbek mit einem Remis vom Vierten aus Spohle.

Verbandsliga - Männer  -  Ruttel - Westerscheps 11:0 (6,059,1,095, 1,049, 2,010). Der Dritte ließ dem Vierten keine Chance. „Für eine eisfreie Strecke mussten wir noch selbst Hand anlegen. Der Wettkampf entwickelte sich dann zu einer zähen Partie“, sagte der Rutteler Markus Heyne: „Nach Fehlern der Schepser konnten wir uns zunächst nicht entscheidend absetzten.“ Bei der Wende führten die Gastgeber aber bereits mit 5:0.  Torsholt - Cleverns 18:0 (5,132, 2,069, 5,009, 5,011). Dank des Kantersieges liefern sich die Ammerländer als Tabellenzweiter weiter ein packendes Titelduell mit dem punktgleichen Spitzenreiter aus Neustadtgödens. Der Torsholter Lennart Schröder erläuterte: „Wir waren mit 20 Werfern sehr gut aufgestellt. Die stark ersatzgeschwächten Clevernser reisten nur mit 17 Werfern an. Daher konnten wir uns deutlich absetzen.“ Schon an der Wende stand es 9:0. Es war klar, dass es schwer wird“, sagte der Clevernser Spielführer Heiko Janssen: „Wir sind zwar gut gestartet und konnten zunächst einigermaßen mithalten. An der Wende lagen alle unsere Gruppen aber schon zurück und die Niederlage zeichnete sich somit ab. Leider mussten wir dann auf der Rücktour weiter abreißen lassen.“ Schlusslicht Cleverns hat nun fünf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.  Neustadtgödens - Wiefels 16:0 (2,011, -0,059, 8,014, 6,001). Der Favorit fuhr im Jeverland-Derby einen Kantersieg ein und bleibt auf Titelkurs. „Wir waren vorgewarnt, da Wiefels gut in Form war“, sagte der Gödenser Spielführer Ron Arians. Durch den vielen Schnee der letzten Tage habe es überall Kanten gegeben, so dass fast jeder Wurf, der nicht total verzogen war, wieder auf die Straße zurückkam: „Wiefels hat das in den beiden Holzgruppen echt super stark gemacht. Unsere beiden Gummigruppen waren aber überragend unterwegs.“ Der Wiefelser Sprecher Gerold Möllmann haderte mit einigen Ausfällen: „Uns fehlten fünf Gummiwerfer. Das konnten wir nicht kompensieren. Wir haben zwar lange mitgehalten, aber am Ende ging den Verbliebenen die Puste aus. Unsere Holzgruppen lieferten einen spannenden Wettkampf mit guten Rundenergebnissen. Wenn alle an Bord gewesen wären, hätte es nicht diese hohe Niederlage gegeben.“

Bezirksliga - Männer  -  Waddewarden - Leuchtenburg 7:3 (-1,027, 5,033, -2,110, 2,033). Die Hausherren zeigten sich überlegen mit den beiden Zweitgruppen. Vor allem die zweite Holz überzeugte mit fünf Schoet. Die Niederlagen in den Erstgruppen hielten sich in Grenzen. So nahm Waddewarden Revanche für die 0:11-Auswärtsniederlage und landete zugleich einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. „Das Spiel konnten wir am Ende für uns entscheiden, obwohl es an der Wende noch nicht danach aussah“, sagte Waddewardens Mannschaftsführer Pieter van der Wielen: „Ich bin zufrieden mit der Leistung. Wir konnten in den letzten fünf Spielen neun von zehn möglichen Punkten holen.“  Roggenmoor/Klauhörn - Osterforde 12:3 (-3,047, 4,105, 3,055, 4,052). Der Tabellensechste überraschte mit dem Sieg gegen den Dritten. Osterforde verlor derweil den Kontakt zur Spitze.  Altjührden/Obenstrohe - Hollwege 6:3 (0,038, -2,008, 6,014, -1,047). Die abstiegsgefährdeten Friesländer stellten dem Spitzenreiter überraschend ein Bein. Altjührden/Obenstrohe ist nun Vorletzter.  Schweinebrück - Moorriem 1:10 (-1,131, -5,002, 1,095, -3,136). Die Hausherren hatten nur einen kleinen Teilerfolg in der ersten Gummi vorzuweisen und rutschte ans Tabellenende. Durch die zeitgleiche überraschende Niederlage von Hollwege zogen die Moorriemer derweil nach Punkten mit dem Tabellenführer gleich.

Frauen - Bezirksliga  -  Grünenkamp - Spohle 0:3 (-1,010, -2,040). Die Gastgeberinnen mussten den unbesiegten Tabellenführer in der Spitzenpartie ziehen lassen und rutschten auf Rang drei ab. „Das Waterkant-Derby wurde auf der Straße entschieden, die Straßenränder haben keinen großen Vorteil gebracht“, erklärte Grünenkamps Heike Kuhlmann: „In beiden Gruppen sind wir schon zu Beginn in Rückstand geraten. Sowohl mit der Holz- als auch mit der Gummikugel wurde von uns nicht genau genug geworfen.“

 

© / Quelle: NWZ-Online / 23.01.2024

Mentzhausen holt ersten Punkt im Derby gegen Reitland

Der Boßel-Landesligist Mentzhausen hat am Sonntag im Derby gegen Reitland den ersten Punkt in dieser Saison geholt.

Kreuzmoor setzte sich gegen Schweewarden durch. Der Spieltagsüberblick.

von Wolfgang Böning

Wesermarsch - Endlich: Boßel-Landesligist Mentzhausen hat ausgerechnet in einem Wesermarsch-Derby den ersten Punkt gewonnen. Am Sonntag trennte sich der Aufsteiger auf eigener Strecke von Reitland mit einem Remis. Das zweite Kreis-Duell gewann Kreuzmoor/Bekhausen klar gegen Schweewarden.

Landesliga  -  Mentzhausen – Reitland 7:8 Remis (1. Holz 3,108, 2. Holz 1,081, 1. Gummi -8,011, 2. Gummi 2,034). Mentzhausen hatte mit drei Gruppen die Nase vorne. Die Gäste überzeugten mit der 1. Gummi auf, die acht Schoet herausholte. Insgesamt hatten sie ein Plus von 88 Metern. Mentzhausens Kapitän Niklas Wulff sagte, dass sein Team hoch motiviert gewesen sei und sich ein knappes Endergebnis schon an der Wende abgezeichnet habe. Der Reitlander Mannschaftsführer Hauke Freese sprach von einem leistungsgerechten Remis. Allerdings sagte er, dass im Duell der Holzgruppen nur die Mentzhauser gezeigt hätten, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Er stellte fest: „In den Holzgruppen sowie in der 2. Gummi fand bei Reitland wenig statt.“ Nur die 1. Gummi habe einen guten Wettkampf gezeigt. Mentzhausen belegt mit 1:17 Punkten den Abstiegsplatz - mit fünf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Reitland liegt mit 9:9 Punkten auf Rang fünf.  Kreuzmoor/Bekhausen – Schweewarden 13:3 (7,001, 6,113, -1,017, -2,015). Den Unterschied machten die Holzgruppen. Diese gewannen die Gastgeber mit sieben und sechs Schoet. Der Kreuzmoorer Matthias Gerken freute sich über wichtige Punkte. Er sagte, dass die Holzgruppen schon einen guten Start erwischt hätten. „Zur Wende lagen die Gummigruppen auch noch vorne. Sie hatten aber keine gute Rücktour.“ Der Schweewarder Stefan Freese meinte, dass die Gastgeber in den Holzgruppen konstant gute Leistungen gezeigt hätten - im Gegensatz zu den eigenen Gruppen. „Die Gummigruppen konnten gut dagegenhalten.“ Das erste Duell hatte Schweewarden 8:2 gewonnen. Kreuzmoor/Bekhausen ist mit 8:10 Punkten Tabellensechster, Schweewarden mit 6:12 Punkten Siebter.

Bezirksliga  -  Schweinebrück - Moorriem 1:10 (-1,131, -5,002, 1,095, -3,136). Der Aufsteiger überzeugte gegen den neuen Tabellenletzten. „In Schweinebrück waren wir noch nie“, sagte Eike Janßen. „Wir wussten nicht, was uns erwartet.“ Die Gäste kamen mit der Strecke klar und lagen zur Wende knapp vorne. Janßen: „Die 2. Holz war super unterwegs.“ Die 2. Gummi habe mit einem wahnsinnigen Schlusswurf Akzente gesetzt. Weil Spitzenreiter Hollwege (14:4 Punkte) verloren hat, zog Moorriem nach Punkten mit dem Klassenprimus gleich.#

Bezirksklasse  -  Rosenberg – Abbehausen 10:5 (-5,002, 4,069, 4,048, 1,126). Der Abbehauser Vorsitzende Timo Nimptsch zollte den „extrem heimstarken“ Gastgebern Respekt. Nur die 1. Holz der Gäste war erfolgreich. „Damit haben die Jungs ein Schoetverhältnis von 29:0“, sagte Nimptsch. Abbehausen rutschte mit nunmehr 9:9 Punkten auf Platz vier ab. Nimptsch betonte, dass das Ziel seines Teams der Klassenerhalt in der spannenden Liga bleibe. Rosenberg (10:8 Punkte) ist Zweiter hinter Tabellenführer Waddens (11:5), dessen Partie witterungsbedingt ausfiel.

 

© / Quelle: NWZ-Online / 09.01.2024

Wesermarsch-Derbys mit viel Spannung

Die Reitlander Landesliga-Boßlerinnen haben ein enges Wesermarsch-Derby in Mentzhausen knapp gewonnen.

Kreuzmoor setzte sich gegen Schweewarden durch. Der Sieg war für die Gastgeberinnen wichtig.

von Wolfgang Böning

Wesermarsch - Zwei enge Wesermarsch-Derbys haben den neunten Spieltag der Landesliga-Boßlerinnen geprägt. Reitland feierte einen glücklichen 2:1-Sieg in Mentzhausen. Kreuzmoor/Bekhausen setzte sich zu Hause mit 3:0 gegen Schweewarden durch.

Landesliga  -  Mentzhausen - Reitland 1:2 ( Holz 1,043, Gummi -2,086). Bis zum letzten Wurf war alles offen. Nur 44 Meter fehlen den Gastgeberinnen zum Remis. Das Hinspiel hatten die Reitlanderinnen mit 6:0 gewonnen. Die Mentzhauserin Annika Siemen sprach von einem spannenden Wettkampf. Die Holz habe einen Rückstand mit starken Würfen auf der Strecke an der Dornebbe gedreht. In der Gummigruppe sei es zunächst „ganz gut“ gelaufen. „Leider reichte es am Ende nicht für ein Unentschieden.“ Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders meinte, dass die Holz bis zur Wende gut unterwegs gewesen sei. Das Duell der Gummigruppen sei bis zur Wende ausgeglichen gewesen. „Bei uns lief es auf der Rücktour sehr gut“, sagte sie. Der letzte Wurf sei entscheidend gewesen. Mandy Sanders habe Nervenstärke gezeigt. Aufsteiger Mentzhausen ist mit 6:12 Punkten Sechster und hat drei Punkte vor dem Abstiegsplatz. Reitland belegt mit 10:8 Punkten den FKV-Finalrundenplatz drei.  Kreuzmoor/Bekhausen – Schweewarden 3:0 (3,069, -0,099). Duell auf Augenhöhe: Die Stärke der Kreuzmoorer Holz machte den Unterschied aus. Die Kreuzmoorerin Anika Runge sagte, dass die Gummi an der Wende mit vier Schoet hinten gelegen habe. Mit Topwürfen habe sie sich herangekämpft. „In der Holz haben wir erst auf dem letzten Stück den Vorsprung herausgeholt.“ Die Schweewarderin Silke Ahlhorn sagte, dass es für die Gummi auf der Hintour super gelaufen sei, der Holz die dagegen die Konstanz gefehlt habe. „Wir zeigen nicht das, was wir können. Es war mehr drin.“ Schweewarden muss den FKV-Finalrundenplatz drei verlassen und ist mit 9:9 Punkten Vierter. Kreuzmoor liegt mit 8:10 Punkten auf Rang fünf und sammelte wichtige Punkte für den Klassenerhalt.