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/ Quelle: NWZ-Online / 17.12.2010

FKV geht bei Feldkampf kein unnötiges
Risiko ein
Klootschießen
Unsichere Prognosen verhindert Kräftemessen
Nächste Chance auf die Austragung besteht
erst in drei Wochen
Verantwortlichen warten auf den
„perfekten Moment“
von Jan Zur Brügge
Friesland - Sie haben lange gewartet,
die Wetterprognosen studiert und es sich letztlich nicht einfach
gemacht. Die Entscheidung, für dieses Wochenende keinen Feldkampf
zwischen den besten Werfern aus Ostfriesland und Oldenburg anzusetzen,
fiel aber schließlich einvernehmlich. „Das Risiko ist einfach zu groß“,
meint Eilert Taddigs, Jugend-Feldobmann des Landesverbands Ostfriesland,
der in diesem Jahr als Gastgeber des traditionellen Kräftemessen
fungiert. „Wir als FKV tragen die Verantwortung und haben das letzte
Wort“, sagt der Verbandsvorsitzende Jan-Dirk Vogts. In enger Abstimmung
mit den Ostfriesen und dem KBV Blersum als ausrichtendem Verein habe man
sich „gezwungenermaßen“ gegen einen Feldkampf entschieden. „Das ist nun
einmal eine Outdoor-Veranstaltung – wir sind vom Wetter abhängig“, so
der FKV-Vorsitzende. „Es ist einfach zu unsicher“, sagt Vogts und
verweist unter anderem auf die einzuhaltenden Sicherheitsvorkehrungen:
„Wir können es nicht riskieren, dass sich einer die ,Haxen’ bricht.“
Zudem koste die Ausrichtung so einer Großveranstaltung auch „eine Menge
Geld. Die Lautsprecheranlage zum Beispiel 800 Euro, auch das Catering
ist nicht billig“. Da wäre es fahrlässig, ohne sichere Prognose einen
Feldkampf anzusetzen und ihn eventuell kurzfristig absagen zu müssen.
Die vier vergangenen Feldkämpfe, die seit 2001 in Jever, Schweinebrück,
Ardorf und Bohlenbergerfeld stattfanden, seien aus verschiedenen Gründen
„nicht optimal“ gewesen. Daher wolle man nun den „perfekten Moment“
abwarten, erklärt Vogts.
Die nächste Möglichkeit für das
prestigeträchtige Duell zwischen Oldenburgern und Ostfriesen gibt es
damit erst im neuen Jahr am 8. und 9. Januar. An Weihnachten komme eine
Austragung ohnehin nicht in Betracht, auch an Neujahr soll laut Vogts
nicht geworfen werden. „Das ist nicht der Hit – der Zuschauerzuspruch
wäre an so einem Tag nicht groß“, meint der FKV-Vorsitzende und fügt
hinzu: „Der Winter ist noch lang. Wir haben noch zwei Monate Zeit.“
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/ Quelle:
/ 16.12.2010
Landesklootschießerverband
Ostfriesland e.V.
Feldkampftraining am Samstag in Utgast
Utgast - et - Nachdem die
Verantwortlichen des Friesischen Klootschießerverbandes FKV
wegen der widrigen Wetterverhältnisse für die Feldkämpfe an
diesem Wochenende kein grünes Licht geben konnten wollen die
ostfriesischen Feldspezialisten den kommenden Samstagvormittag
nutzen, um sich weiterhin in Form zu bringen. Ab 9.30 Uhr sind
zwei Bahnen auf dem "Gerd-Gerdes-Platz" aufgebaut. Auch
wurfgewaltige Interessenten, die sich bisher noch nicht für eine
Nominierung in die Landesauswahl vorgestellt, sollten diese
Chance nutzen. Da die anschließenden beiden Wochenenden auf
Weihnachten und Neujahr fallen, wird der Feldkampf in Blersum
somit erst nach dem Jahreswechsel stattfinden können. Als
letzter Klootschießertermin steht dann am 31. Dezember in Utgast
wiederum ab 9:30 Uhr das Jahresabschlusswerfen mit der
Nominierung der Mannschaften an. Hierzu werden auch wieder die
Bahnweiser, Stockleger, Mattenrichter, Düsselmeister und
Mattenträger, die ebenfalls eine wichtige Funktion bei diesem
Winterspektakel haben, zu einem kleinen Umtrunk erwartet.
Da jetzt noch nicht abgesehen werden
kann, inwieweit eine Durchführung des Trainings in Utgast am
Samstag überhaupt möglich ist, sollten Interessierte, die sich
unsicher sind ob das Trainingswerfen stattfindet, Samstag
zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr bei Eilert Taddigs telefonisch
erkundigen (Tel. 04920-718)
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Quelle: Anzeiger
Harlingerland / 14.12.2010

Ostfriesische Klootschießer sind bereit
Hoffnung auf Kahlfrost
Entscheidung über den Feldkampf fällt
heute
Utgast
- et - „Der Kahlfrost kann kommen“, lautete das Fazit nach dem dritten
Trainingstermin der ostfriesischen Feldkampfspezialisten am vergangenen
Wochenende in Utgast. Bis auf den noch ortsabwesenden Dominik Allgeier
war das komplette Jugendteam anwesend, zusätzlich nahmen einige jüngere
Talente an der Trainingseinheit teil. Dabei gab es wieder ansprechende
Weiten zu verzeichnen. Carsten Ott aus Neuwesteel glänzte mit einem
Höchstwurf von 69 Metern ebenso wie Henning Schiffer aus Utgast, der
durch seine Konstanz gefiel. Auch Jabbo Gerdes aus Willmsfeld, Stefan
Siebolds, Burhafe, und Dennis Djuren aus Neu-Ekels sind mit Würfen um
die 65 Meter sichere Kandidaten für die Jugendmannschaft. Auch die
Junioren unter Obmann Reiner Dieling nähern sich der Feldkampfform.
Hinter Roman Wübbenhorst aus Dietrichsfeld mit flach geworfenen 75
Metern stehen mit Dennis Goldenstein, Münkeboe, Henning Eden aus
Eggelingen und Alexander Windt aus Utgast sowie Daniel Brungers
(Münkeboe) und Jochen Goldenstein (Berumbur) weitere erfahrene
Juniorenwerfer bereit. Auch die Männermannschaft nimmt langsam Form an.
Frank Goldenstein musste seinen Abstecher nach Ostfriesland kurzfristig
stornieren. Dafür waren die Verantwortlichen um so erfreuter, dass mit
Jörg Gronewold ein weiterer starker Werfer durch flache Würfe über 70
Meter überzeugte. Ob es am kommenden Wochenende zum Aufeinandertreffen
der Ostfriesen mit den Oldenburgern in Blersum kommt, hängt vor allem
von der Wetterentwicklung ab. Bis Mittwoch beobachten die
Verantwortlichen des Landesverbandes die Vorhersagen der Wetterdienste.
Dann muss entschieden werden. Sollte es keinen Feldkampf geben, wird am
Sonnabend ab 9.30 Uhr ein weiteres Übungswerfen angesetzt. Ob wieder auf
dem "Gerd-Gerdes-Platz" in Utgast trainiert wird oder man sich auf dem
Gelände in Blersum trifft, wird kurzfristig bekannt gegeben.
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/ Quelle: NWZ-Online / 10.12.2010

FKV präpariert sich für Feldkampf in
einer Woche
Klootschießen
Traditionelles Kräftemessen könnte am 18. und 19.
Dezember in Blersum stattfinden
von Jan Zur
Brügge
Friesland
- „Wir stehen Gewehr bei Fuß, alles ist vorbereitet, es
kommt nur aufs Wetter an“, sagt Jan-Dirk Vogts,
Vorsitzender des Friesischen Klootschießerverband über
die Planungen des FKV für einen Feldkampf in diesem
Winter. „Wenn alles passt, findet er noch vor
Weihnachten statt – wir brauchen aber 48 Stunden Vorlauf
und absolute Sicherheit“, hofft Vogts auf den nötigen
Dauerfrost ohne zwischenzeitliches Abtauen, damit der
Wettstreit schon am 18. und 19. Dezember in Blersum
stattfinden kann. Schon Anfang Dezember hatte Vogts mit
FKV-Hauptgeschäftsführer Stephan Gerdes das Gelände bei
Wittmund besichtigt. „Die Feldbahn zeigte sich schon
überwiegend in einem guten Zustand, nur ein kleines
Teilstück auf einer Maisackerfläche war noch nicht
wettbewerbstauglich“, erklärt Gerdes. „Inzwischen ist
alles bestens präpariert“, sagt Vogts. Der KBV Blersum,
der bereits im vergangenen Winter mit der Ausrichtung
beauftragt worden war, hatte den Feldkampf schon damals
bestens vorbereitet. „Leider konnte er wegen der
häufigen Schneefälle nicht ausgerichtet werden“, so
Gerdes. Der bislang letzte Feldkampf fand im Januar 2009
auf dem Segelflugplatz in Bohlenbergerfeld statt. „Das
war eine Notlösung, aber wir haben daraus gelernt“,
blickt Vogts zurück und möchte nach den damals alles
andere als perfekten Bedingungen diesmal wieder ein
rundum gelungenes Kräftemessen der besten Werfer aus
Oldenburg und Ostfriesland auf die Beine stellen. „Ein
Feldkampf ist ein gesellschaftlicher und sportlicher
Höhepunkt“, so Vogts. Das Gelände in Blersum sei „sehr
anspruchsvoll“, erklärt der FKV-Vorsitzende. „Es ist
nicht viel Platz. Zudem gibt es vier Gräben. Das ist für
die Werfer nicht einfach. Man muss die Würfe schon sehr
gut dosieren können.“ Spielt das Wetter mit, sollen die
Jugend- und Juniorenteams am Sonnabend ab 9 Uhr starten,
die Hauptwerfer sonntags zur gleichen Uhrzeit. Das
Frühstücken und die Siegerehrungen, die jeweils gegen
16.30 Uhr geplant sind, finden im Blersumer Vereinslokal
„Zymny“ statt. „Der KBV Blersum und der FKV können nur
das passende Umfeld für eine Austragung eines
traditionsreichen Feldkampfes bieten“, sagt Gerdes. Nun
liege es an den Absprachen der verantwortlichen
Fachwarte und Vorstände der Landesverbände
untereinander. „Die Landesverbände sind gefordert,
schlagkräftige Mannschaften kurzfristig aufzustellen und
die entsprechenden Herausforderungen bei passendem
Kahlfrost auszusprechen“, sagt Gerdes und fügt hinzu:
„Dann kann der nächste traditionsreiche Feldkampf in die
Geschichte des Friesischen Klootschießerverband
eingehen.“
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Quelle: Anzeiger
Harlingerland / 08.12.2010

Der Feldkampf noch vor Weihnachten?
Wettervorhersagen geben Grund zur
Hoffnung
Gelände repariert
Ostfriesland/eta
- Das intensive Studieren der Witterungsvorhersagen und der zahlreichen
Wetterprognosen im Internet gehört in diesen Tagen zu den wichtigsten
Beschäftigungen der ostfriesischen Klotschießerobmänner. Darf man den
Vorhersagen glauben, werden in der kommenden Woche die Temperaturen noch
einmal sinken. Aus diesem Grund ist der Feldkampf zwischen Ostfriesland
und Oldenburg noch am letzen Wochenende vor Weihnachten (18. und 19.
Dezember) geplant. Auch der KBV Blersum als Ausrichter dieser
Veranstaltung habe den Verantwortlichen zufolge in den vergangenen Tagen
ganze Arbeit geleistet. In Kooperation mit Landeigentümer Georg Galts
wurden die Ernteschäden auf dem Maisfeld innerhalb der Wurfbahn behoben
und mit frischer Erde abgedeckt. „Dadurch steht den Friesensportlern bei
Kahlfrost ein ausgezeichnetes Gelände zur Verfügung, das mit drei
Quergräben und einem zu überwerfenden Feldweg zahlreiche zusätzliche
Schwierigkeiten aufweist“, sagt Nachwuchsobmann Eilert Taddigs. Ob auch
die ostfriesischen Jugendlichen, Junioren und Hauptwerfer für diesen
Saisonhöhepunkt fit sind, wollen die Verantwortlichen des
Landesverbandes Ostfriesland am kommenden Sonnabend beim nächsten
Auswahlwerfen in Utgast (ab 9.30 Uhr) überprüfen. Dabei zeigt das
Jugendteam schon klare Konturen. „Hier wurde schon in den Sommermonaten
im Jugendkader wichtige Vorarbeit geleistet“, erklärt Eilert Taddigs.
Ein dickes Fragezeichen steht allerdings hinter der Teilnahme seines
wurfgewaltigsten Sportlers Dominik Allgeier, der als angehender
Schiffsmechaniker noch eine Praktikumsfahrt auf dem Mittelmeer
absolviert. „Wenn der Fahrplan eingehalten wird, bin ich pünktlich zum
Feldkampf wieder zurück“, teilte der Spitzenwerfer seinem Trainer jedoch
mit. Zudem mache die Juniorenmannschaft von Reiner Dieling Fortschritte.
Alle Werfer seien gesund und bereit, den Sieg aus dem Jahre 2009 zu
wiederholen. Mehrere Fragezeichen stehen allerdings noch hinter der
Nominierung einiger Hauptwerfer. Mit Stefan Albarus und Dirk Taddigs
stehen definitiv zwei Spitzenwerfer nicht in der Formation der
Gastgeber. Trotzdem sind die Fachwarte optimistisch. „Ich habe in den
vergangenen Tagen mit den Männern einige sehr positive Gespräche geführt
und viel Unterstützung erfahren“, sagt Taddigs, der mit Dieling auch die
Hauptmannschaft betreut. So werden am Sonnabend beim nächsten Training
in Utgast noch einige Werfer erwartet, die sich noch nicht auf dem "Gerd-Gerdes-Platz"
präsentiert haben und die Chance nutzen wollen, mit entsprechenden
Leistungen am Feldkampf teilzunehmen. Sogar Frank Goldenstein, der als
amtierender Europameister in Köln studiert, wird am Sonnabend dabei
sein.
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Kadertraining
Termine |
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20.11.2010 |
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27.11.2010 |
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11.12.2010 |
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18.12.2010 |
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31.12.2010 |
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jeweils
10:00 Uhr |
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Gerd-Gerdes-Platz
Utgast / ESE |
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Quelle:
/ 09.11.2010
Feldkampfvorbereitungen starten am 20.
November
Feldkampf:
Jahrgangswechsel im
Ostfriesischen Kader

Utgast/et
- Bei Temperaturen über zehn Grad Celsius fällt es dieser Tage
eigentlich schwer, einen Gedanken an einen
Klootschießer-Feldkampf über hartgefrorenen Weideflächen zu
verlieren. Doch einen Wetterumschwung ab Mitte Dezember hat es
schon oft gegeben. Und dann wollen sich die ostfriesischen
Heimatsportler nicht überraschen lassen und gut vorbereitet
sein. Am Sonnabend nach dem Buß- und Bettag läuten die
ostfriesischen Spezialisten mit der Klootkugel traditionell den
Beginn der Vorbereitungen für die anstehenden Feldkämpfe ein.
Wie in den Jahren zuvor trifft man sich in Utgast, um an fünf
Wochenenden bis zum Jahreswechsel in den Altersklassen Jugend,
Junioren und Hauptklasse die optimalen Aufstellungen für die
Winterfeldkämpfe gegen den Landesverband Oldenburg zu finden.
Trotz des altersbedingten Jahrgangswechsels steht Jugendwart
Eilert Taddigs noch gut die Hälfte der Mannschaft des Vorjahres
zur Verfügung, aus der unter anderem Henning Eden, Eggelingen,
als letztjähriger Topwerfer zu den Junioren gewechselt ist. Aber
auch jüngeren Werfern soll in Utgast eine Trainingsmöglichkeit
mit den Besten geboten werden. Denn im nächsten Jahr steht ein
fast kompletter Neuaufbau der Jugendmannschaft ins Haus. Aus der
Jugend sind in den vergangenen Jahren starke Leistungsträger in
Reiner Dielings Juniorenteam aufgerückt. Auch hier wurde schon
im Sommer der Grundstein für eine erfolgreiche Titelverteidigung
gelegt. Für den im August verstorbenen Landesfeldobmann Tido
Kleen aus Neuwesteel, der über viele Jahre für die Hauptklasse
verantwortlich zeichnete, werden die Fachwarte Taddigs und
Dieling kommissarisch die Leitung übernehmen. Schon in den
Vorjahren konnten die Ostfriesen vermehrt auf die nachrückenden
Juniorenwerfer zurückgreifen. Besonders Europameister Frank
Goldenstein, Roman Wübbenhorst, Dennis Goldenstein, Daniel
Brungers und Horst Dieling sowie die dem Jugendkader entwachsene
Alexander Windt und Henning Eden werden als „junge Wilde“ den
etablierten Kräften mächtig einheizen.