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© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 01.04.2010

Alles findet irgendwann ein Ende

friesensport.de-Redaktion "macht dicht"

Mehr als 1.500.000 Besucher in 8 1/2 Jahren

von gerold meischen

Will sich ab der neuen Saison nur noch dem Boßeln widmen und zum Saisonen-de die Internetseite friesensport.de einstellen:  Gerold Meischen

Hatten. Am 01.11.2001 startete im Rahmen des 50jährigen Jubiläums des Klootschießerlandesverband Oldenburg e.V. (KLV) die Internetpräsenz klv-oldenburg.de mit dem Antritt, die umfangreiche Chronik des Landesverbandes einem breiteren Publikum zugängig zu machen. Aus diesem zunächst recht abgegrenzten Vorhaben entwickelte sich in den folgenden achteinhalb Jahren ein für den Friesensport repräsentatives Internet-Nachschlagewerk. Mehr als 1,5 Millionen Besucher fanden zwischen November 2001 und heute den Weg auf die Seite. Irgendwann jedoch findet alles einmal ein Ende - weshalb auch immer. Diesen Punkt hat die friesensport.de-Redaktion erreicht. In den vergangenen Monaten hat die Motivation der friesensport.de-Redaktion durch verschiedene Einflüsse gelitten und schlussendlich zur Entscheidung geführt, mit dem Saisonende zum 30.Juni 2010 sämtliche Aktivitäten einzustellen und die Seite vom Netz zu nehmen.

Aus der 50-Jahre-Chronik des KLV Oldenburg entwickelte sich im Laufe der Jahre ein repräsentatives Nachschlagewerk für den Friesensport. War der Aufwand zunächst für die beiden Initiatoren, Ute Draschba und Gerold Meischen, überschaubar, wuchs dieser stetig unter dem Anspruch einer möglichst hohen Aktualität an. Berichtete das Initiatorenduo in der Anfangsphase nur um Geschehen rund um den KLV Oldenburg, so ging es schon bald über die Grenzen hinaus, Informationen aus beiden Landesverbänden und darüber hinaus wollten dargestellt werden. Mittlerweile besuchen durchschnittlich 1.600 Besucher die Seite pro Tag; sonntags und montags geht es sogar deutlich über 2.500 Besucher hinaus - ein Indiz dafür, dass die friesensport.de-Redaktion augenscheinlich permanent bestehende Informationsbedürfnisse rund um den Friesensport zu decken vermag. Selbst regionale Zeitungen bedienen sich mittlerweile der stets aktuellen Berichte von der Seite für die eigene redaktionelle Arbeit. Trotz aller anderslautenden - zumeist böswilligen - Unterstellungen über Zeilengeld und exorbitanten Erlösen für die friesensport.de-Redaktion aus den vielen Bildern und den vielen Klicks auf die Seite hat die friesensport.de-Redaktion bis zum heutigen Tag für ihr Engagement nur ein einziges Honorar empfangen: Die Anerkennung der Besucher - egal ob als Lob oder Tadel. Einstmals wurde der friesensport.de-Redaktion "Bild-Zeitung"-Niveau entgegengehalten. Mit Verlaub: Die Bild-Zeitung ist die meistgelesene Zeitung in Deutschland.

Mit dem Ausscheiden aus beruflichen Gründen von Ute Draschba habe ich die Seite fortan allein geführt. Der damit verbundene Aufwand ist immens - und im Zusammenhang mit meiner eigenen beruflichen Tätigkeit in der Nähe von Magdeburg seit 2004 nicht immer einfach und vollständig zu bewältigen. Oftmals steht Stress und Hektik im Vordergrund - was aus der Seite aber sicherlich nicht abzulesen ist. Eine Stunde mit dem Fotoapparat irgendwo auf der Strecke bedeuten regelmäßig eine Stunde Nachbearbeitung bis zur Veröffentlichung plus Anfahrtzeit plus Abfahrtzeit plus plus plus. Hilfreich - und deshalb besonders bedankenswert - die Zusammenarbeit mit den "Friesensport-Offiziellen", aus deren Kreis ich insbesondere Reiner Berends und Eilert Taddigs herausheben möchte, ohne allen anderen angenehmen Gesprächspartnern damit vor den Kopf stoßen zu wollen.

Mit Beginn der neuen Saison gilt meine Friesensport-Aufmerksamkeit allein dem Boßeln für meinen Verein "Ostfreesland" Reepsholt ...

Hoffnung bleibt, dass die Seite nicht "von den üblichen Verdächtigen" für eigene Zwecke geplündert wird ... und das Urheberrecht ungeachtet des nahenden Endes beachtet bleibt.

Fleu herut

friesensport.de-Redaktion

- gerold meischen -