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© / Quelle: Jeversches Wochenblatt / 26.02.2010 Beschluss: Ostern kein Wettkampftag Boßeln: Für Cleverns steht viel auf dem Spiel Minsen will Anschluss wiederherzustellen Jeverland/kop – Ein gutes Stück Klarheit hat der Klootschießer Landesverband Oldenburg am Mittwochabend in einer erweiterten Vorstandssitzung über den weiteren Saisonverlauf im Straßenboßeln auf Landesverbandsebene geschaffen. Es wurde beschlossen, dass Ostern kein Spieltag angesetzt wird. Die ursprünglich über mehrere Tage geplanten Mannschafts-Meisterschaften sollen jetzt komplett am Sonnabend, 17. April, absolviert werden. Damit steht mit Sonntag, 18. April, ein weiterer Wettkampftag zur Verfügung. Da jedoch noch einige Details mit dem Friesischen Klootschießerverband abgesprochen werden müssen, hat Punktspielleiter Erich Kuhlmann bislang nur die kommenden drei Spieltage festgelegt. Die Regelung sieht vor, dass in den Achterligen am Sonntag, 28. Februar, der ausgefallene Spieltag 7. Februar und am Sonntag, 14. März, die Wettkämpfe vom 10. Januar nachgeholt werden. Der Spieltag am Sonntag, 7. März, bleibt bestehen. In den Zehnerligen holen die Boßler am Sonntag, 28. Februar, den 3. Januar und am Sonntag, 14. März, den 10. Januar nach. Auch hier bleibt der Wettkampftag Sonntag, 7. März, in seiner ursprünglichen Form erhalten. Landesliga Reitland - Halsbek, Cleverns - Stapel, Grabstede - Westerscheps, Schweinebrück - Bredehorn, Spohle - Kreuzmoor Für die Boßler aus Cleverns steht am Sonntag viel auf dem Spiel. Der Vorletzte trifft mit Stapel auf den Inhaber des im Abstiegskampf begehrten Platzes acht, der den Klassenerhalt sichert. Zwei Pluspunkte trennen die beiden Teams. Das bedeutet für Cleverns: ein Sieg muss her. Der ist auf eigener Strecke durchaus im Bereich des Möglichen – diese Chance dürfen die Jeverländer sich nicht entgehen lassen. Klappt das nicht, dann sieht es für den Verbleib von „Kumm herut“ in der höchsten Spielklasse düster aus. Der Abstand zum Klassenerhalt würde dann vier Pluspunkte betragen. In der Hinrunde trennten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden, Gast Cleverns hatte einen kleinen Vorsprung. Bezirksliga Rosenberg - Ruttel, Rüstringen - Torsholt, Portsloge - Zetel/Osterende, Schweinebrück II - Mentzhausen, Schweewarden - Leuchtenburg Der Abstand des Vorletzten Rüstringen zum Achten Portsloge beträgt zwei Pluspunkte. Gegner Torsholt ist Ligadritter und auch bei Heimrecht der Wilhelmshavener nicht so leicht zu besiegen. Das zeigte sich bereits in der Erstbegegnung, in der der damalige Gastgeber mit 16:0 klar vorne lag. Bezirksklasse Astede - Grabstede II, Förrien-Minsen - Osterforde, Bentstreek und Bohlenbergerfeld (10:2) sowie Garms und Sandelermöns (7:3) haben ihre Wettkämpfe bereits hinter sich. Der Tabellenvierte „Wiet genoog“ trifft gegen Osterforde auf den unteren Tabellennachbarn. Zwischen beiden Teams liegen zwei Pluspunkte Differenz. Die Minser können einen Sieg gut gebrauchen. Dieser würde den Anschluss schaffen an das Führungstrio mit Sandelermöns an der Spitze und den Verfolgern Grabstede II und Garms. Die Chancen für Förrien-Minsen auf zwei Pluspunkte stehen (zudem bei Heimrecht) gut. In der Erstbegegnung kam der damalige Gast beim Unentschieden mit einem Vorsprung ins Ziel. Landesliga Männer IV Schweinebrück - Obenstrohe, Haarenstroth - Halsbek, Spohle und Hohenkirchen haben sich bereits getroffen. Das Ergebnis: 1:0 für den Gastgeber. Und auch Leuchtenburg und Grabstede haben diesen Spieltag bereits hinter sich gebracht. Die beiden Teams trennten sich mit einem 0:0. Die Wangerländer holen dafür am Sonntag den Wettkampf vom 10. Januar nach und treten in Schweinebrück an. Dort erwartet den Gast das Ligaschlusslicht. Ein Sieg hätte für Hohenkirchen einen hohen Stellenwert. Er würde den Anschluss an das mindestens drei Pluspunkte entfernte Tabellenmittelfeld möglich machen. © / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 24.02.2010
Boßelsaison 2009/2010 Spielleitung präsentiert Rest-Spielplan Landesliga Männer I: Dritter Platz im FokusLandesliga Frauen I: Meister sucht Anschluss Landesliga Frauen II: Spitzenspiel in Schweinebrück Landesliga Männer III: Titelfavoriten in der Warteschleife Landesliga Männer IV: Meister Halsbek empfängt Vizemeister von gerold meischen Die nächsten 3 Spieltage der Saison 2009/2010 Oldenburg. Nach lang anhaltendem Winter mit Frost und vor allem Schnee sehen die Verantwortlichen mittlerweile wieder Chancen, die laufende Saison doch noch mit vereinten Kräften und Anstrengungen angemessen über die Bühne zu bringen. Spielleiter Erich Kuhlmann peilt den 18.04.2010 als Saisonende an und veröffentlichte unter der Woche zunächst einen Plan für die nächsten drei Spieltage. Der endgültige Rest-Spielplan soll am 07.03. vorgelegt werden. Landesliga Männer I: Während Tabellenführer Spohle und Titelverteidiger Westerscheps um den Titel ringen und den Einzug in die FKV-Finalrunde (18. u. 25.04.) wohl schon in sicheren Händen halten, ist dahinter zwischen gleich fünf Teams ein Kampf um das dritte Finalrunden-Ticket entbrannt. So haben dann auch einige Begegnungen Chance auf bedeutende Fingerzeige. Grabstede als aktueller Dritter muss sich daheim mit Westerscheps messen und wird Mühe haben, den dritten Rang vor der nachrückenden Konkurrenz zu verteidigen. Nach Minuspunkten liegt Schweinebrück ein Spiel zurück gleichauf. Im Heimspiel gegen Bredehorn ist Schweinebrück auf der einen Seite bemüht, sich mit einem Sieg und einer Grabstede-Niederlage auf den dritten Rang vorzuspielen. Auf der anderen Seite bleibt Bredehorn aber nur mit einem Sieg an den Top3 dran. Ähnliches gilt für Kreuzmoor, das mit dem Auswärtsspiel bei Titelfavorit Spohle allerdings vor einer sehr hohen Hürde steht und eher Gefahr läuft, an Boden im Rennen um den dritten Rang zu verlieren. Bei diesen Konstellationen sollte nicht verwundern, wenn sich Halsbek von der überraschenden Heimniederlage gegen Schweinebrück bestens erholt zeigt und sich mit einem zu erwartenden Heimsieg gegen Schlusslicht Reitland flugs wieder auf den dritten Rang bringt. Eine Vorentscheidung deutet sich im Aufeinandertreffen von Aufsteiger Stapel und Gastgeber Cleverns im Abstiegskampf an. Mit einem Heimsieg gegen Stapel tauscht Cleverns den Abstiegsplatz mit Stapel und sollte wieder zuversichtlich auf den Klassenerhalt blicken können. Bezirksliga Männer I: Der direkte Wiederaufstieg in die Landesliga zeichnet sich für Schweewarden immer deutlicher ab. Bereits sieben Punkte auf einen Nicht-Aufstiegsplatz voraus sind eine Bank und wohl nicht mehr ernsthaft zu gefährden. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Leuchtenburg ist denn Schweewarden auch klarer Favorit, wenn auch Leuchtenburg im Hinspiel daheim ein Punktgewinn gelang, der bislang als einziger Minuspunkt die Top-Bilanz der Schweewarder trübt. Verfolger Mentzhausen darf sich im Vergleich dazu noch gar nicht am sicheren Ufer wähnen, liegt doch Torsholt nur zwei Punkte zurück. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Schweinebrück II muss Mentzhausen konzentriert auf Sieg spielen, soll der Abstand zu Torsholt nicht schrumpfen. Aufsteiger Schweinebrück II kann hingegen nur mit einem Auswärtssieg in Mentzhausen noch Hoffnungen auf einen vordere Platzierung in der Abschlusstabelle pflegen. Bevor Torsholt als direkter Verfolger einen Blick auf die Begegnung in Mentzhausen riskiert, muss erst die Auswärtsaufgabe in Rüstringen gelöst werden. Für Gastgeber Rüstringen sieht es derzeit im Tabellenkeller übel aus. Bereits an zwei Spieltagen in dieser Saison konnte Rüstringen keine komplette Mannschaft stellen. Ein weiteres Nicht-Antreten darf es nicht mehr geben, steht sonst der Zwangsabstieg fest. Sportlich werden die zu überwindenden Hürden immer höher und lassen wenig Platz für Hoffnungen auf eine erfolgreiche Zukunft. Nicht minder prekär die Lage für Schlusslicht Ruttel. Das Team muss wie Zetel-Osterende bis zum 18.04. noch neun Begegnungen absolvieren. Um für diese Belastung und den Abstiegskampf genügend Motivation zu finden, sollte das anstehende Auswärtsspiel in Rosenberg siegreich bestritten werden. Rosenberg wird sich die Heimpunkte aber nicht entreißen lassen wollen, kann man sich mit einem Heimsieg doch schon deutlich von der Abstiegszone absetzen. Einen großen Sprung in den rettenden Bereich möchte auch Portsloge hinlegen. Dafür ist ein Heimerfolg gegen Zetel/Osterende zwingend - und wohl derzeit auch nicht unmöglich. Bezirksklasse Nord-West Männer I: Am kommenden Spieltag stehen in dieser Klasse nur zwei Spiele an, die die derzeit arg schiefe Tabelle ein wenig aufklären soll. Schlusslicht Astede empfängt daheim Grabstede II und hat wenig Hoffnung, den notwendigen Sieg für den Anschluss ans Mittelfeld einfahren zu können. Hingegen winkt Grabstede II wohl eher die Chance, mit einem Sieg in Astede wieder die Spitze von Sandelermöns zu übernehmen. Mit der Niederlage gegen Garms hat Vizemeister Förrien-Minsen vorerst Titel und Aufstieg aus den Augen verloren. Im Heimspiel gegen Osterforde soll ein Sieg her, um zumindest den Abstand zur Spitze nicht anwachsen zu lassen. Bezirksklasse Süd-Ost Männer I: Im Heimspiel gegen Hollwege will Aufsteiger Altjührden in der Verfolgerrolle mit einem Sieg die Chance auf den Sprung an die Spitze nutzen, sollte Tabellenführer Moorburg/Hollriede die hohe Hürde im Auswärtsspiel beim heimstarken Gastgeber in Haarenstroth nicht meistern können. Aufsteiger Reitland II plant im Butjenter-Derby gegen Abbehausen einen Heimsieg ein, damit der Anschluss an die Spitze gehalten werden kann. Abbehausen wird aber die Punkte nicht kampflos hergeben wollen, konnte man doch schon im Butjenter-Duell in Waddens mit einem Sieg glänzen. Waddens patzte daheim jüngst erst gegen Reitland II und Abbehausen. Vorsichtshalber sollte man deshalb beim Schlusslicht in Obenstrohe auf Auswärtssieg setzen, will man nicht plötzlich mitten im Abstiegsstrudel stecken. Für Obenstrohe ist der Klassenerhalt aus eigener Kraft schon in weite Ferne gerückt. Eine weitere Heimniederlage käme schon einem Genickbruch gleich und wäre in den verbleibenden Partien wohl nicht mehr zu korrigieren. Landesliga Männer III: Titelverteidiger Reitland und Serienmeister Altjührden kämpfen dichtauf um den Titel. Der Rest des Feldes ist bereit deutlich abgeschlagen und kann über ein Zünglein an der Waage nicht mehr hinauskommen. Im einzigen Spiel der Klasse zwischen Neuling Schweewarden und Halsbek geht es denn auch nur noch um reine Tabellenkosmetik. Landesliga Männer IV: Die beiden Top-Teams der vergangenen Saison treffen beim Meister aufeinander. In der vergangenen Saison konnte sich Halsbek am Ende nur über das bessere Schoetverhältnis gegen Vizemeister Haarenstroth durchsetzen. In dieser Saison sind die Rollen wieder klarer zu Gunsten Halsbeks verteilt. Dennoch darf Halsbek die Gäste im Heimspiel nicht unterschätzen, soll nicht Verfolger spielfrei wieder Morgenluft wittern. Im zweiten Spiel des Tages prüft Schlusslicht Schweinebrück daheim Obenstrohe aus dem Tabellenmittelfeld. Landesliga Frauen I: Tabellenführer Reitland konnte das anstehende Heimspiel gegen den Vorjahresdritten Kreuzmoor bereits vorab siegreich gestalten und darf zu zuschauen, wie sich Schweinebrück als amtierender Meister wieder an die Spitze heranrobbt. Im Heimspiel gegen Steinhausen will Meister Schweinebrück nichts anbrennen lassen und einen sicheren Sieg einfahren. Gast Steinhausen stünde in diesem Spiel schon ein Teilerfolg für die eigene Bilanz gut zu Gesicht - wird sich beim Meister aber wohl nur schwerlich realisieren lassen. Zusätzlich läuft Steinhausen Gefahr, mit einer Niederlage noch weiter ins Hintertreffen zu geraten, fährt Zetel-Osterende den erwarteten Heimsieg gegen Schlusslicht Schweinebrück II ein. Mit diesem Sieg will sich Zetel/Osterende von der Gefahrenzone absetzen. Den würde auch gerne Aufsteiger Halsbek einfahren, kommt man doch der Gefahrenzone bedrohlich nahe. Allerdings hängen die Trauben am Sonntag in Haarenstroth wohl eher sehr hoch und ein Sieg in weiter Ferne. Haarenstroth konnte mit einem Heimsieg gegen Kreuzmoor den dritten Rang erobern und wird diesen nicht leichtfertig mit einer Heimniederlage wieder gefährden wollen. Bezirksliga Nord-West Frauen I: Titelfavorit Ruttel I ist mit etlichen Spielen in Rückstand und trotz eines Mittelfeldplatzes nach Minuspunkten an der Spitze. Allerdings müssen die ausstehenden Punkt erst einmal eingesammelt werden, damit am Ende tatsächlich Titel und Aufstieg stehen. Einen Meilenstein dorthin kann bereits am Sonntag mit einem Sieg in Bockhorn gemeistert werden. Bockhorn muss im Gegenzug in diesem Heimspiel selbst auf Sieg setzen, um damit wieder auf Augenhöhe mit Ruttel I nach Minuspunkten zu kommen. Einen Bockhorn-Sieg käme Neustadtgödens ganz recht, liegt man nur einen Minuspunkt hinter Ruttel I. Mit einem Heimsieg gegen Aufsteiger Moorwarfen würde sich Neustadtgödens gar an Ruttel I vorbeischieben. In jedem Falle wird Tabellenführer Sandelermöns wohl am Sonntag die Spitze kampflos hergeben müssen, rangiert doch trotz des Spitzenplatzes nach Minuspunkten nur im Mittelfeld. Aufsteiger Ruttel II hat den Klassenerhalt längst abgeschrieben und den sofortigen Abstieg wohl schon akzeptiert. Dennoch will man im anstehenden Heimspiel gegen Bohlenberge die Krallen zeigen und gute Gegenwehr bieten. Bezirksliga Süd-Ost Frauen I: An diesem Nachholspieltag steht nur ein Spiel auf dem Plan. Aus dem Tabellenmittelfeld empfängt Schweewarden Tabellennachbar und Aufsteiger Roggenmoor/Klauhörn. Für beide Teams geht es in diesem Spiel lediglich um Tabellenkosmetik, hat man doch wohl mit Titelrennen und Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Landesliga Frauen II: Zum Spitzenspiel empfängt Serienmeister Schweinebrück Titelverteidiger Bredehorn. Im Hinspiel konnte Schweinebrück in Bredehorn ein Unentschieden erzwingen, musste dann aber in anderen Partien einige Federn lassen, die sich mittlerweile auf drei Punkte Rückstand auf Bredehorn summiert haben. Mithin kann nur ein Heimerfolg Schweinebrück die Chance auf den Titel erhalten - eine Niederlage würde hingegen die Meistertür für Bredehorn weit aufschlagen lassen. Sollte Schweinebrück die Partie siegreich gestalten können, würde sich Spohle mit einem Heimsieg gegen Leuchtenburg auf Augenhöhe mit Meister Bredehorn an der Spitze bringen. In den Partien zwischen Grünenkamp und Delfshausen sowie Reitland und Neustadtgödens geht es hingegen um Tabellenkosmetik. Für einen Angriff auf die Spitze reicht es derzeit hingegen nicht mehr. |
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