|
|
|
|||
|
©
/ Quelle: Reepsholter Tagessieg eine knappe Angelegenheit Boßeln, Finalrunde: Spannender Auftakt Westeraccum und Pfalzdorf mehr als ordentlich positioniert Westerscheps kassiert als Vierter neun Wurf auf Reepsholt Halsbek und Schweinebrück keine Wurflieferanten fwa Reepsholt. Die Finalrunden des Friesischen Klootschießer Verbandes (FKV) werden zusehends spannender. Herrlichstes Frühlingswetter lockte nicht nur viele Zuschauer an die Strecke, sondern sorgte zudem für reichlich Autoverkehr. Die Akteure zeigten bei dem fünfeinhalbstündigen Boßelmarathon viel Geduld, die dennoch reibungslos über die Bühne ging. Das Rennen um die FKV – Krone scheint offener denn je. Denn zum Auftakt in Reepsholt konnte der ostfriesische Meister unter den Augen des ersten Vorsitzenden Jan-Dirk Vogts (Hollwege) nicht ganz die in der Saison gezeigten Heimleistungen abrufen. Der Tagessieg von „Ostfreesland“ war eine knappe Angelegenheit. Mit exakt demselben Vorjahresresultat (194 Wurf / 469 Meter) rückte insbesondere die ostfriesische Konkurrenz dem Titelverteidiger bei zwei beziehungsweise drei Wurf Rückstand dicht auf die Fersen. Und selbst für den mit großen Erwartungen ins Rennen gestarteten Landesmeister aus Oldenburg scheint bei neun Wurf Rückstand noch ein Funken Hoffnung auf den langersehnten FKV-Titel vorhanden. Halsbek und Schweinebrück ließen sich mit teilweise ordentlichen Vorstellungen nicht gänzlich abhängen. Reepsholt musste gegen Schweinebrück vorlegen und ließ per Holz II entsprechend aufhorchen. Mit 46/109 sorgte hier der Titelverteidiger für das beste Gruppendetail mit der schwarzen Kugel. Die Gäste hielten über drei Gruppen das Match lange Zeit offen, ehe die zweite Gummigruppe mit schwachen 57/84 einbrach. Mit 209/453 blieb damit nur der sechste Rang. Die Friedeburger gewannen den Vergleich relativ sicher mit 15 Wurf. In der zweiten Begegnung des Tages wehrte sich die junge Mannschaft aus Halsbek lange Zeit nach Kräften. Doch Westeraccum hatte zwei starke Gummigruppen (48 + 47) unterwegs, wo lediglich die Halsbeker Gummi I Abteilung (48/173) mithielt. Weitere Vorteile erarbeitete sich der OS – Vizemeister per Holzkugel, sodass die Esenser am Schluss glatte zehn Wurf weniger benötigten. Die Ammerländer landeten drei Wurf hinter Scheps auf den fünften Platz. Im Vergleich zum Vorjahr schmolz für die Accumer der Rückstand auf Reepsholt von fünf auf zwei Wurf, was den Spekulationen für das Finale in zwei Wochen viel Freiraum lässt. Westerscheps hatte sich nicht nur gegen Pfalzdorf einiges vorgenommen. Axel Kasper hatte seine Mannschaft gut eingestellt und doch ging dem Oldenburger Landesmeister am Ende ein wenig die Luft aus. Das zweitbeste Holzergebnis in Holz II (48/13) und ordentliche 49/98 in Gummi I waren nicht genug, um die ostfriesischen Teams ernsthaft zu gefährden. Pfalzdorf zeigte sich mit 55/35 in Holz II vor allem auf der Hintour indisponiert, sorgte jedoch per Gummi I mit glänzenden 45/105 für das beste Gruppendetail des Tages und nutzte etwaige Fehler in Holz I und Gummi II zu insgesamt sechs Wurf im direkten Vergleich. Die Rückspiele in Westerscheps beginnen am Sonntag, den 19. April. Anwurf ist wiederum ab 12 Uhr.
©
/ Quelle: Dietrichsfeld mit Topergebnis auf Goldkurs Boßeln, Finalrunde: Sensationelle Ergebnisse Kreuzmoor gelingt der zweite Platz Landesmeister Ardorf und Schweinebrück schwer angeschlagen Reitland Dritter fwa Ardorf. Die erste Finalrunde um die Verbandsmeisterschaft der Frauen Hauptklasse hatte es gespickt mit sensationellen Ergebnissen in sich. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen hatte sich der frisch gebackene Landesmeister aus Ardorf die Premiere auf höchster Ebene wahrlich anders vorgestellt. Entgegen dem bisherigen Saisonverlauf lief auf heimischer Strecke wenig zusammen. Ähnlich schwer angeschlagen musste Oldenburg Meister Schweinebrück mit satten 13 Wurf Rückstand auf den Tagessieger die Heimreise antreten. Geheimtipp Dietrichsfeld war die Mannschaft der Stunde. Der OS - Vizemeister setzte sich mit einem Topergebnis (92 Wurf / 109 Meter) an die Spitze und ist mit sechs Wurf Vorsprung deutlich auf Goldkurs. Überraschend jedoch auch die starke Vorstellung von Kreuzmoor, die erstmals in einer Finalrunde mit einer derart tollen Platzierung glänzten. Reitland schob sich mit einem Wurf Rückstand auf Kreuzmoor als Dritter wiederum einen Wurf vor Reepsholt. Völlig überraschend bestimmte nicht die Heimmannschaft aus Ardorf, sondern die Gäste aus Kreuzmoor (98/90) das Geschehen der Eröffnungspartie. In beiden Gruppen gelang den Gästen jeweils ein Detailerfolg. Vor allem per Holzkugel war die Crew um Sandra von Häfen nicht zu halten und erzielte mit 47/82 das beste Resultat in dieser Disziplin. Dietrichsfeld zeigte gegen Reitland eine sehr starke Vorstellung. Insbesondere mit der Gummikugel war gegen die Auricher kein Kraut gewachsen. Hier markierte die Gruppe um Kerstin Friedrichs mit bärenstarke 44/94 das beste Detailergebnis überhaupt. Wenngleich der Vizemeister aus Oldenburg hier sechs Wurf einstecken musste, enttäuschte der Vertreter aus Butjadingen diesmal nicht. Mit insgesamt 99/133 blieb bei sieben Wurf Rückstand ein ordentlicher dritter Platz. Für das Minus des Tages sorgte die Holzgruppe von Schweinebrück. Der OL - Meister zeigte sich dort mit 54/21 völlig von der Rolle. Reepsholt (100/322) nutzte diese Schwäche in einer insgesamt eher durchschnittlichen Partie zu einem fünf Wurf Erfolg, der zugleich Rang Vier bedeutete. Für Schweinebrück wie auch Ardorf scheinen die Medaillenträume, vor allem jedoch die Titelhoffnungen bei 13 beziehungsweise zehn Wurf Rückstand in weite Ferne gerückt. Am Sonntag, den 19.April ab 13 Uhr werden in Schweinebrück (KV Friesische Wehde) die Rückspiele ausgetragen. © / Quelle: NWZ-Online / 06.04.2009 Westerscheps 9 Wurf hinter Reepsholt Erste FKV-Finalrunde in Reepsholt. Sechs Stunden Wettkampfgeschehen
WESTERSCHEPS - mh - Viel Spannung
verspricht die zweite und entscheidende Runde der FKV-Meisterschaft
im Boßeln am 19. April in Westerscheps. Nach der ersten Runde am
gestrigen Sonntag in Reepsholt liegt das Feld noch dicht beisammen.
Es führt der ostfriesische Meister Reepsholt mit einem Vorsprung von
zwei Wurf gegenüber Westeraccum und drei Wurf gegenüber Altmeister
Pfalzdorf. Es folgen die drei Oldenburger Vereine mit Rückständen,
die durchaus aufholbar erscheinen. Auf Platz vier liegt Westerscheps
mit neun Wurf Rückstand auf Reepsholt. Fünfter ist Halsbek mit 12
Wurf Rückstand und auf Platz sechs liegt Schweinebrück. Es ist noch
alles möglich. Der Wettkampf in Reepsholt dauerte fast sechs
Stunden. Immer wieder musste der Wettkampf durch den starken
Autoverkehr auf der Strecke unterbrochen werden. © / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 05.04.2009 FKV-Mannschaftsmeisterschaft Straßenboßeln Finalrunde Frauen I und Männer I Erstes Werfen bei den Ostfriesland-Meistern Beide "rote Laternen" in Schweinebrück Frauen: Beide Landesmeister chancenlosDietrichsfeld setzt sich vor Kreuzmoor und Reitland durch Männer: Titelverteidiger Reepsholt nutzt Heimvorteil zum SiegOldenburg-Teams haben das Nachsehen von gerold meischen Ardorf / Reepsholt. Bei besten äußeren Bedingungen absolvierten die jeweils drei besten Vereine aus den Landesligen Frauen I bzw. Männer I aus Oldenburg und Ostfriesland die erste Runde im Titelkampf um die Mannschaftsmeisterschaften des Friesischer Klootschießerverband e.V. (FKV) bei den Ostfrieslandmeistern in Ardorf (Frauen I) und Reepsholt (Männer I). Während in der Männerkonkurrenz am Ende die erwarteten Resultate mit der Führung für Titelverteidiger und Gastgeber Reepsholt auf dem Ergebnisbogen standen, sorgte die Frauenkonkurrenz für einen überraschenden Spielverlauf mit Dietrichsfeld in der Führungsposition. Konnte man Ostfriesland-Vizemeister noch in einer vorderen Position erwarten, so ist das Abschneiden der beiden Landesmeister, Ardorf (OS) und Schweinebrück (OL), als Schlusslichter der ersten Runde eine faustdicke Überraschung. Beide habe aus der ersten Runde ein dickes Minus gegenüber Dietrichsfeld erarbeitet, das in der zweiten Runde am 19.04. beim Oldenburg-Meister in Schweinebrück wohl nicht mehr zu korrigieren ist. Frauen: Den ersten Wettkampftag eröffnete Ostfriesland-Meister Ardorf (WTM) mit dem Heimvorteil gegen den Oldenburg-Dritten Kreuzmoor (STA) und sah sich von Beginn an durch eine unerwartet stark aufwerfende Kreuzmoor-Holz unter Druck gesetzt. Am Ende sollte Kreuzmoor-Holz das zweitbeste Tagesergebnis (beste Holzgruppe) hinter der überragenden Gummigruppe von Dietrichsfeld (AUR) einfahren und damit den Grundstein für den überraschenden zweiten Gesamtrang legen. Favorit Ardorf fand an diesem Tag nicht zur gewohnten Klasse und wurde von Kreuzmoor mit vier Wurf bezwungen. Während Kreuzmoor mit dem zweiten Gesamtrang erstmals in einer FKV-Finalrunde nun mit einem Medaillengewinn liebäugelt, scheint für Ardorf als Vorletzten im Zwischenstand der Meisterschaftstraum schon ausgeträumt. Noch schlimmer erwischte es Oldenburg-Meister Schweinebrück. Am Ende fehlten unglaubliche 13 Wurf auf Dietrichsfeld. Auf die beste Gruppe (Dietrichsfeld Gummi) fehlten Schweinebrück-Holz deklassierende zehn Wurf und auch Schweinebrück-Gummi brauchte sieben Wurf mehr als Dietrichsfeld-Gummi. Schlusslicht Schweinebrück braucht für den zweiten Durchgang viel Hoffnung und Selbstvertrauen, um überhaupt noch in Medaillennähe zu gelangen. Unter dem Strich wird sich die Schweinebrück-Mannschaftsführung die Frage gefallen lassen müssen, ob man denn wirklich das schlagkräftigste Team auf die Straße geschickt hat. Kann Ardorf sich noch jugendliche Unerfahrenheit in der ersten FKV-Finalrunde auf den Zettel schreiben lassen, fehlt dieses Argument für die Finalrunden-gestandene Schweinebrück-Schar. Durch die Patzer der Meister war der Weg frei für Ostfriesland-Vize Dietrichsfeld. Mit der Gummikugel setzte Dietrichsfeld die Bestmarke. Das Holzdetail stand dem kaum nach und beendete den Tag hinter Kreuzmoor-Holz das drittbeste Gruppe. Gegner Reitland lieferte im Sog des neuen Titelfavoriten Dietrichsfeld eine couragierte Leistung ab und kämpfte sich auf den dritten Rang im Zwischenstand vor Ostfriesland-Dritter Reepsholt. Nach der zweiten Wende hielt Reitland noch den zweiten Rang hinter Dietrichsfeld und vor Reepsholt. Reitland und Reepsholt ließen dann aber auf dem letzten Teilstück ein wenig nach, was Kreuzmoor, an der zweiten Wende noch Vierter, zum Sprung auf den zweiten Platz nutzte. Das alles aber tat dem glanzvollen Sieg von Dietrichsfeld keinen Abbruch. Männer: Der erste Durchgang der FKV-Meisterschaften teilte die sechs startenden Teams in zwei Lager. Vorneweg die drei Vertreter aus Ostfriesland, angeführt von Titelverteidiger und Gastgeber Reepsholt (FRI) vor OS-Vizemeister Westeraccum (ESE) und OS-Dritten Pfalzdorf (AUR) in der oberen Hälfte, dahinter OL-Meister Westerscheps (AMM), OL-Vize Halsbek (AMM) und OL-Dritter Schweinebrück (FRW). Im Ligenspielbetrieb hatte Reepsholt daheim mit Westeraccum und Pfalzdorf leichtes Spiel und siegte mit 20 (Westeraccum) und 13 Wurf (Pfalzdorf). Im ersten Finaldurchgang war von dieser Überlegenheit aber nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil, Reepsholt musste sich heftig strecken, um daheim die Führung vor den Titelkonkurrenten zu halten. Vor dem finalen Durchgang in Westerscheps in zwei Wochen führt Reepsholt das Feld nur mit zwei Wurf vor Westeraccum und drei Wurf vor Pfalzdorf an. Im vergangenen Jahr konnte sich Westeraccum in Westerscheps vor Reepsholt mit einem Wurf Vorsprung platzieren. Ein spannendes Finale steht in 14 Tagen zu erwarten. Konnte man Reepsholt und Westeraccum im Vorfeld schon ein Führungsposition zutrauen, ist dem Auftreten von Pfalzdorf am heutigen Tag Respekt zu zollen. Gummi-I setzte die Tagesbestmarke, Gummi-II und Holz-I setzten sich gut in Szene - allein Holz-II konnte nicht mithalten und kostete am Ende den Pfalzdorfern die Gesamtführung. Der Drei-Wurf-Rückstand auf Reepsholt lässt aber auch Pfalzdorf noch alle Optionen für den finalen zweiten Durchgang. Hinter den Leistungen der drei ostfriesischen Teams verblasste das Ergebnis des Oldenburg-Trios. OL-Meister Westerscheps konnte den Abstand auf Reepsholt gegenüber dem Vorjahr von elf auf neun Wurf reduzieren. Dennoch steht den Gastgebern der zweiten Runde ein Kraftakt bevor, soll noch im Titelkampf eingegriffen werden. Konnte Westerscheps mit Holz-II noch ein vorderes Gruppenergebnis abliefern und mit Gummi-I noch auf Schnittniveau abschließen, liefen Gummi-II und Holz-I deutlich unter Schnitt ins Ziel und trübten die Ausgangslage für die zweite Runde. Halsbek konnte mit Gummi-I das viertbeste Gruppenergebnis abliefern, blieb aber mit den drei weiteren Gruppen unter Schnitt und lief auf dem fünften Tagesrang ein. Schweinebrück konnte den Vorteil, im ersten Durchgang gegen den Gastgeber werfen zu können, nicht in Zählbares ummünzen und zog mit 15 Wurf deutlich den Kürzeren. Gummi-I konnte sich noch auf Schnittniveau halten, alle anderen Gruppen liefen unter Schnitt und stellten mit Gummi-II das Schlusslicht, was letztendlich auch den letzten Platz im Gesamtklassement bedeutete. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||