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© / Quelle: Ostfriesische Nachrichten Online / 03.03.2009
Schlusswurf sichert Schirumer Leegmoor den
Einzug ins Finale
rbe Ostfriesland. Beim zweiten Teil der dritten Runde im Ostfrieslandpokal der Straßenboßler kam es am vergangenen Wochenende zu spannenden Begegnungen. Von den vier Auricher Mannschaften schieden mit Neu-Ekels, Ludwigsdorf und Kirchdorf drei aus. Landesligist Schirumer-Leegmoor schaffte den Sprung ins Finale. Zuvor hatten sich bereits Pfalzdorf, Utarp, Ochtersum und Holtgast für die Endrunde am 29. März in Middels qualifiziert. Neu-Ekels - S. Leegmoor 2:3 Am Samstagnachmittag bahnte sich ein richtiger Boßelkrimi zwischen den beiden Auricher Vereinen an. Die Heimformation erzielte in Jugend A mit fünf Würfen einen deutlichen Sieg. Auch die heimische Frauen I aus der Bezirksklasse nutzte die Chance, die Leegmoorer Landesligavertretung mit mehr als zwei Würfen in die Schranken zu verweisen. In Männer I ließen die Gäste keine Gnade walten und nutzte jede Gelegenheit, um den Gastgeber den Klassenunterschied deutlich zu machen. Der Kreisligist musste in beiden Mannschaftsteilen neidlos mit mehr als 17 Würfen den Punkt in Richtung Leegmoor abgeben. Mit der Jugend C schickten die Gäste eine sehr gute Formation ins Spiel. Lohn war ein Sieg mit etwas mehr als fünf Würfen. Die Entscheidung fiel bei Männer II. Hier hatte Neu- Ekels über weite Strecken die Nase vorn. Doch als das Ergebnis aus den restlichen Mannschaftsteilen bekannt wurde, setzten die Leegmoorer zu einen grandiosen Endspurt an. Hermann Ideus und Hermann Behrends beendeten die Partie mit zwei Granaten. Der Vorsprung der Ekelser schmolz dahin. Die Schlusswürfe beider Mannschaften entschieden das Spiel. Sie überquerten die Ziellinie fast identisch und lagen knapp 30 Zentimeter auseinander zugunsten des Leegmoorer Lagers. Die Mannschaftsführer beider Vereine sprachen von einem glücklichen Sieg. Fortuna meint es mit den Leegmoorern in diesem Wettbewerb besonders gut. In der ersten Runde in Mullberg siegte „Free weg“ ebenfalls knapp mit einem Meter Vorsprung. Ludwigsdorf - Wiesederfehn 1:4 Beide Vereine lieferten sich einen interessanten Kampf. Sie kamen in allen Mannschaftsteilen mit gigantischen Würfen aus den Startlöchern. Mit den beiden Jugendmannschaften sicherten sich die Fehntjer die ersten und wichtigsten Punkte. Jeweils mit Siegen über einen Wurf. In Männer II hatte Ludwigsdorf sich frühzeitig einen Vorsprung von über zwei Würfe erarbeitet. Dieses verwalteten die cleveren Hoffnungswerfer bis über die Ziellinie. Bei Frauen I zeigten die Gäste ihre Stärke mit einem Plus von sechs Würfen. Im Männer I Bereich wurde über die gesamte Wurfstrecke mächtig gekämpft. Keine der beiden Mannschaften wollte diesen Punkt abgeben. In der Erstgruppe erzielten die Ludwigsdorfer zwei Würfe und 48 Meter. Die Gäste konterten mit Stefan Gerdes und seinen Kollegen. Sie fuhren mit dem Schlusswurf einen weiteren Punkt zum Gesamtsieg ein. Damit war der Weg von Wiesederfehn in das Finale geebnet. Diese ausgeglichene stark besetzte Mannschaft dürfte im Finale einiges zu zutrauen sein. Kirchdorf - Utarp 1:4 In der dritten Runde war für „Neu hum“ Endstation im Pokal. Die Kirchdorfer waren wieder mit viel Mut in diese Begegnung gestartet. Doch in Männer I hatten die Gastgeber an diesem Wochenende gegen den Landesligisten keine Chance. In beiden Mannschaftsteilen gab es deutliche Niederlagen. In Männer II und Frauen I hatte Kirchdorf den Lauf der beiden Erstrunden gebunkert und spielte den Vorsprung bis zur Wende aus. Danach setzte sich die Wurfkraft der Akteure aus Utarp durch. In Männer II setzte sich Utarp mit drei Würfen durch, bei Frauen II betrug der Vorsprung zwei Würfe. Utarps Jugendabteilung steuerte mit sechs Würfen in der Jugend C den vierten Punkt zum Gesamtgewinn. Den Ehrenzähler holte sich Kirchdorf in der Jugend A. Hier wurde der Heimvorteil ausgespielt und ein Zwei-Wurf-Sieg erzielt. Der Vorsitzende aus Kirchdorf verabschiedete sich aus dem Pokal mit den Worten: „Eine tolle Erfindung. Im nächsten Jahr greifen wir neu an.“ Ostermoordorf - Uttel 2:3 © / Quelle: Anzeiger Harlingerland / 03.03.2009 Das Finale des Ostfrieslandpokals ist komplett Wiesederfehn, Utarp-Schweindorf, Uttel und Schirumer-Leegmoor setzen sich auswärts durch Ostfriesland/rbe – Im Ostfrieslandpokal der Boßeler standen noch vier Nachholbegegnungen auf dem Programm. Wiesederfehn, Uttel, Utarp-Schweindorf und Schirumer Leegmoor heißen die letzten Finalisten. Ludwigsdorf (AUR) - Wiesederfehn (FRI) 1:4: In Ludwigsdorf konnte man einen richtig spannenden Pokalkampf beobachten. Beide Teams kamen in allen Mannschaftsteilen mit gigantischen Würfen aus den Startlöchern. Über die gute Jugendarbeit sicherten sich die „Fehntjer“ die ersten und wichtigsten Punkte. Jeweils mit Siegen über einen Wurf. In Männer II hatte Ludwigsdorf sich frühzeitig einen Vorsprung von über zwei Wurf erarbeitet. Diesen verwalteten die cleveren Routiniers bis über die Ziellinie. Im Frauen-I-Bereich zeigten die Fehntjer ihre Stärke. Hier konnte man mit sechs Wurf einen sicheren Punkt erzielen. Im Männer-I-Bereich wurde über die gesamte Wurfstrecke mächtig gekämpft. Keine der beiden Mannschaften wollte diesen Punkt abgeben. In der Erstgruppe konnten die Ludwigsdorfer zwei Wurf und 48 Meter erzielen, doch Stefan Gerdes und Co. konterten im zweiten Teil dieser Altersklasse. Sie steuerten mit dem Schlusswurf einen weiteren Punkt zum Gesamtsieg bei. Damit war der Weg von Wiesederfehn in das Finale geebnet. Kirchdorf (AUR) - Utarp-Schweindorf (ESE) 1:4: In der dritten Runde war für „Neu hum“ Endstation im Pokal. Die Kirchdorfer waren wieder mit viel Mut in diese Begegnung gestartet. Doch in Männer I hatte man an diesem Wochenende gegen den Landesligisten keine Chance. In beiden Mannschaftsteilen musste man deutliche Niederlagen hinnehmen. In Männer II und Frauen I hatte man den Lauf der beiden Erstrunden gebunkert und spielte das bis zur Wende aus. Doch dann setzte sich die Wurfkraft der Akteure aus Utarp durch. In Männer II wurden drei Wurf eingefahren, bei den Frauen musste man zwei Wurf quittieren. Utarps Jugendabteilung steuerte mit sechs Wurf in der Jugend C den vierten Punkt zum Gesamtgewinn. Den Ehrentreffer bunkerte Kirchdorf in der Jugend A. Hier konnte man den Heimvorteil ausspielen und einen Zwei-Wurf-Sieg erzielen. Der Vorsitzende aus Kirchdorf verabschiedete sich aus dem Pokal mit den Worten: „Eine tolle Erfindung, im nächsten Jahr greifen wir neu an.“ Ostermoordorf (NOR) - Uttel (WTM) 2:3: Der Norder Kreisligist hatte sich im Vorfeld mächtig was vorgenommen: Man wollte das Finale erreichen. In Frauen I und der Jugend A lief alles nach Plan. In beiden Mannschaftsteilen entschied man den Wettbewerb mit drei Wurf für sich. Die Stärke der Gäste aus Uttel war ganz deutlich im Männer-I-Bereich angesiedelt. Hier erzielte der Ligist mit über acht Wurf deutlich einen Punkt. Auch in der Jugend C zeigte Uttel gute Qualität. Auf dem schwierigen Terrain sicherten sich die Nachwuchstalente mit zwei Wurf einen wichtigen Punkt. Somit musste die Entscheidung über Sieg oder Niederlage im Männer-II-Bereich fallen. Über weite Strecken führte Ostermoordorf die Partie an. Ab der Tankstelle zog Uttel dann einen kräftigen Endspurt an. Und sicherte sich mit 67 Meter Vorsprung den vielumjubelten und entscheidenden dritten Punkt. Neu-Ekels (AUR) - Schirumer Leegmoor (AUR) 2:3. © / Quelle: Anzeiger Harlingerland / 03.02.2009 Reepsholt kriegt die Kurven nicht Ostfrieslandpokal der Boßeler: 0:5-Desaster in Holtgast Auch Ardorf scheitert in Ochtersum Ostfriesland/rbe – Nachdem der Ossipokaltermin am 4. Januar wegen der Feldkämpfe ausgefallen war, fielen auch bei der zweiten Ansetzung am 1. Februar einige Begegnungen witterungsbedingt aus. Bei den ausgetragenen Begegnungen gab es faustdicke Überraschungen. Nur der Titelverteidiger aus Pfalzdorf konnte sich von den großen Vereinen im Pokal in Dunum durchsetzen. Dunum (ESE) - Pfalzdorf (AUR) 1:4: Der Esenser Verein aus Dunum hatte sich gegen den Titelverteidiger einiges vorgenommen. Doch im Vorfeld musste man vor allem bei den Männern I verletzungsbedingt auf einige Topwerfer verzichten. Der Esenser Ligist wollte über Frauen I und die Jugendmannschaften den großen Rivalen in die Knie zwingen. Das einzige Ziel, das man erreichen konnte, war der Sieg mit drei Wurf in der Frauen-I-Mannschaft. Die Gäste waren mit einer kompakten Mannschaft angereist und konnten mit Siegen in Männer I (sechs Wurf), Männer II (zwei Wurf) und den beiden Jugendmannschaften männliche Jugend A (zwei Wurf) und Jugend C (ein Wurf) erneut in das Finale einziehen. Der Dunumer Mannschaftsführer berichtete: „Meine Mannschaft hat an diesem Spieltag nur durchschnittliche Leistungen abgerufen, so kann man den Titelverteidiger nicht in die Knie zwingen.“ Ochtersum (ESE) - Ardorf (WTM) 3:2: Der Kreisligist aus Ochtersum wollte mit guten Leistungen gegen eine übermächtige Mannschaft aus Ardorf ums Überleben im Pokal kämpfen. Die Gäste aus Wittmund sorgten in Männer I und Männer II mit ihren Landesligamannschaften auch für zwei wichtige Punkte. Schon hier merkte man, das „Altmeister“ mächtig zu kämpfen wusste. Die Ochtersumer mussten in Männer I (elf Wurf) und in Männer II (vier Wurf) quittieren. In der A-Jugend hatte Ochtersum eine gemischte Mannschaft aufgeboten, die gegen Ardorf lange kämpfen musste. Doch im Ziel hatte der Esenser Ligist die Wurfstrecke mit einem Vorsprung von zwei Wurf überbrückt. Bei den Frauen I erwarteten die Ardorfer einen deutlichen Sieg. Doch „Altmeister“ verstand zu fighten. In einem gigantischen Wettkampf zwang der Kreisligist den Tabellenführer der Landesliga Frauen I überraschend mit drei Wurf in die Knie. So musste die Entscheidung über den Einzug in das Finale in der C-Jugend fallen. Auch hier zeigte Ochtersum Kämpferqualitäten. Mit 43 Metern verwies man den großen Favoriten in die Schranken. Im Ochtersumer Vereinsheim wurde dieser tolle Erfolg gebührend bejubelt. Ihlowerfehn (AUR) - Upschört (FRI) 2:3: Im Vorfeld hatte man in Ihlowerfehn mächtig Bedenken, ob diese Partie witterungsbedingt überhaupt stattfinden konnte. Pünktlich zu Wettkampfbeginn war die Wurfstrecke in Richtung Simonswolde von Eis und Schnee befreit. Im Lager von Ihlowerfehn wusste man, dass man im Männerbereich mächtig ackern muss, um etwas Zählbares an Land zu ziehen. In einer Männer-I-Gruppe errang der Kreisligist einen Erfolg von über zwei Wurf, doch in der Zweitgruppe konnte man die sich bietende Chance nicht veredeln. Hier egalisierte der Bezirksligist aus Upschört das Ergebnis knapp. Drei Wurf waren die Ausbeute des Friedeburger Ligisten. Im Männer-II-Bereich hatte „Ihlow“ alles mobilisiert, doch gegen den Aufsteiger zur Landesliga hatte man wenig zu bestellen. Vier Wurf für den Gast aus Upschört. Bei den Frauen I war die Partie sehr einseitig, hier hat Upschört momentan nur Neulinge an Bord und konnte gegen den Landesligisten nur Erfahrung sammeln. So musste in der Jugend die Entscheidung fallen. Beide Mannschaften betreiben exzellente Jugendarbeit und es entwickelte sich eine Partie auf Biegen und Brechen. In der C-Jugend hatte der Gastgeber aus Ihlowerfehn nach einem mächtigen Endspurt mit vier Wurf die Nase vorn. Doch großer Jubel herrschte in den Upschörter Reihen, als die Jugend A die Ziellinie passierte. Mit einem Vorsprung von zwei Wurf konnte der Friedeburger Ligist erneut in das Finale einziehen. Der Vorsitzende aus Ihlowerfehn, Wilhelm Hippen: „Wir haben gegen den Friedeburger Ligisten sehr gute Leistungen abgerufen. Doch Upschört zieht verdient ins Finale ein.“ Holtgast (ESE) - Reepsholt (FRI) 5:0: Eine Riesenüberraschung bahnte sich in Holtgast an. Der Esenser Kreisligist hatte im Vorfeld von einem guten Ergebnis geträumt. Mit Punkten im Jugendbereich. Doch in diesem Pokalmatch sollte alles ganz anders kommen. Die Holtgaster Mannschaft zog alle Asse aus dem Ärmel und ging in allen Mannschaftsteilen hochmotiviert zu Werke. Die Mannschaft um Wilfried Müller aus Reepsholt merkte schnell, das die Trauben vom Erfolg in Holtgast mächtig hoch hängen. Die kurvenreiche Wurfstrecke des Gastgebers wurde „Ostfreesland“ zum Verhängnis. Bei den Männern I musste man in beiden Mannschaftsteilen Niederlagen hinnehmen. Der Kreisligist frohlockte mit über vier Wurf. Auch bei den Männern II sah man guten Boßelsport, auch hier hatte Holtgast am Ende das glücklichere Händchen. 76 Meter wurden über die Ziellinie gebracht. Bei den Frauen I wollte Holtgast gegen den Landesligisten Erfahrung sammeln. Doch auch hier diktierte der Kreisligist das Geschehen. Deutliche vier Wurf konnte Holtgast hier ernten. Im Jugendbereich hatte Holtgast sich Erfolge ausgerechnet. Auch das setzte der Kreisligist erfolgreich um. Sieben Wurf in der A-Jugend und zwei Wurf in der C-Jugend durfte Holtgast auf dem Spielberichtsbogen sein Eigen nennen. Mit fünf zu Null hatte man dem Landesligisten eine richtige Lehrstunde erteilt. Von diesem Ergebnis hatte man in den kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt. Hiervon wird man noch in vielen Jahren im Holtgaster Vereinslokal zu berichten wissen. Jetzt hofft man, im Finale eine gewichtige Rolle zu spielen. |
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