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© / Quelle: NWZ-Online / 03.01.2009 Die Ostfriesen brennen auf Wiedergutmachung FRIESENSPORT Klootschießer treffen sich zum traditionellen Feldkampf in Bohlenbergerfeld Die Grasbahn bietet ideale Bedingungen Ein hochklassiger Wettkampf wird erwartet.
© / Quelle: Ostfriesische Nachrichten Online / 03.01.2009
Gute Jugendarbeit soll sich auszahlen von Jürgen Gawlick-Daniel
Selbstbewusst gibt sich auch das
Juniorenteam um Betreuer Holger Wilken. Auch wenn mit Europameister
Stephan Runge aus Kreuzmoor und dem Dritten der Europameisterschaft,
Hendrik Rüdebusch aus Vielstedt-Hude, große Namen für Oldenburg an
den Start gehen, sind die Ostfriesen am Sonnabend klar favorisiert.
Zuletzt verloren sie 1995 gegen die Oldenburger, für die damals ein
junger Thore Fröllje zu den besten Flüchtern gehörte. Ein enges
Duell könnte es zwischen den Jugendteams der beiden Verbände geben.
Vor drei Jahren hatte Ostfriesland mit 1 Wurf und 20 Metern die Nase
vorne. „Jetzt werden wir siegen“, sagte Oldenburgs Betreuer Bernd
Tapkenhinrichs zum ostfriesischen Jugendteamführer Eilert Taddigs.
Der wird sich mit seinen Jungs zu wehren wissen. © / Quelle: Anzeiger Harlingerland / 03.01.2009 Ostfriesland will’s wissen Klootschießer-Länderkämpfe in Bohlenbergerfeld: 25. Vergleich der Männer Gödens/Bohlenbergerfeld/ bum – Der Unmut der ostfriesischen Delegation bei der Besichtigung des Wettkampfgeländes für die Klootschießer-Länderkämpfe in Gödens war offensichtlich. Durch die Verlegung einer Starkstromtrasse und den zu späten Abtrieb des Weideviehs war die Grünfläche arg in Mitleidenschaft gezogen worden und somit für die Traditionsvergleiche ungeeignet. Zu groß war die Verletzungsgefahr für die Sportler, aber auch Käkler und Mäkler. Und dennoch wird wie vorgesehen geflüchtet, denn die Friesensportler können auf den Segelflugplatz in Bohlenbergerfeld ausweichen. Auf der knapp 1000 Meter langen Grünfläche des Segelflugplatzes gehen heute ab 9 Uhr nach dem Erklingen der „Nationalhymnen“ „Heil dir, o Oldenburg“ und „In Ostfreesland is’t am besten“ die Jugend- und Juniorenformationen aus Ostfriesland und Oldenburg an den Start. Die Männerteams werfen morgen ebenfalls ab 9 Uhr. Hier kommt es zum 25. Aufeinandertreffen seit dem 28. Januar 1937, als beide Seiten in Varel-Hohenberge erstmals aufeinander trafen. Vor den ersten Würfen treffen sich alle Aktiven zu einem kleinen Frühstück im Clubheim des Aeroclubs. Die Siegerehrungen sind an beiden Tagen gegen 15.30 Uhr im „Ostfriesischen Hof“ im ortsnahen Horsten vorgesehen. Auch wenn die Siegerehrung in Ostfriesland stattfindet, so bleibt der Kreisverband Wilhelmshaven mit Abbo Georgs an der Spitze federführend und ist somit auch für die Versorgung der Sportler sowie die zahlreich erwarteten Käkler und Mäkler zuständig. Zu deren Information soll auch die fest installierte Lautsprecheranlage genutzt werden. Bei den Jugendlichen und Junioren sind die ostfriesischen Mannschaftsführer Eilert Taddigs und Holger Wilken zuversichtlich, die Erfolge von 2006 in Ardorf wiederholen zu können. Aber auch die ostfriesischen Männer um Tido Kleen geben sich optimistisch, kommt ihnen das Gelände in Bohlenbergerfeld doch entgegen, da dort ein guter Trüll möglich sein sollte und somit nicht unbedingt die geflüchtete Weite entscheiden könnte. Letzte Zweifel, ob die Ostfriesen ihren Rekordhalter Stephan Albarus (106,20 Meter) aufbieten können, wurden gestern aus dem Weg geräumt. Der in Soltau stationierte Berufssoldat aus Norden hat sich gestern Mittag in den Zug gesetzt und die Heimreise angetreten. Der Europameister von 2000 und 2004, der seit zwei Monaten intensiv trainiert und „heiß“ auf den Feldkampf ist, denkt ohnehin über eine gänzliche Rückkehr nach Ostfriesland nach und könnte eventuell in Wittmund stationiert werden. © / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 02.01.2009 Feldkampf 2009 Feldschlachten auf dem Segelflugplatz in Bohlenbergerfeld Samstag Jugend und Junioren im Feld Sonntag Hauptklasse unterwegs Jugend: Revanche für Oldenburg möglich Junioren: Ostfriesen eine Bank Hauptklasse: Ausgeglichen wie selten zuvor von gerold meischen
Zuvor hatten die Verantwortlichen einige anspruchsvolle Hürden zu überwinden. Das ursprünglich angedachte Feldkampfgelände in der Nähe des Schlosses in Gödens erwies sich bei der Feldbegehung am Donnerstag als weniger geeignet und forderte die Spielleitung zum Umdenken auf. Von den beiden Alternativen Segelflugplatz Bohlenbergerfeld und Feldkampfgelände 2002 in Schweinebrück überzeugte der Segelflugplatz im ersten Anlauf und ließ die Entscheidung zur Verlegung leicht fallen. Besonderen Dank sprachen der Friesische Klootschießerverband e.V. als Veranstalter und der Kreisverband Wilhelmshaven mit dem Vorsitzenden Abbo Georgs an der Spitze der Luftsportgemeinschaft Waterkant-Zetel für die schnelle Bereitschaft zur Überlassung des bestens geeigneten Geländes aus. Nachdem nun wohl alle Unwägbarkeiten aus dem Weg geräumt scheinen, gilt das Hauptaugenmerk den anstehenden Feldschlachten. Die Feldmannschaften sind nominiert und verzeichnen auf beiden Seiten die jeweils Besten an Bord. Sorgenfalten treibt den Verantwortlichen nur noch die Wetterprognose für beide Wettkampftage auf die Stirn. Temperaturen um Null Grad sollte der Segelflugplatz gut verkraften können. Aufkommender Schneefall (Samstag) oder gar Regen (Sonntag) könnten aber etliche Striche durch Taktiken ziehen und Prognosen mächtig durcheinander wirbeln sowie Favoritenrollen wechseln lassen. Das ursprünglich geplante Feldkampfgelände hätte den Klootschießern gut zu Gesicht gestanden, dafür aber weniger Trüll zugelassen. Der Segelflugplatz in Bohlenbergerfeld ist das dagegen das ideale Terrain für die Feldflüchter, die mit flach geschossenem Kloot auf ordentliche Trüll-Weiten setzen. Dafür fehlen die manchmal spielentscheidenden natürlichen Hindernisse wie Bäume, Geländeunebenheiten oder Gräben, die gerade für Käkler und Mäkler vielerorts das berühmte "Salz an der Suppe" sind. Sollten hingegen tatsächlich Schnee und Regen einsetzen, ist der Vorteil für die Feldflüchter wieder dahin, müssen dann doch sichere Meter wieder über ordentliche Kloot-Meter erzielt werden. Jugend: Beim letzten Feldkampf 2006 in Ardorf zog Oldenburg nach hartem Kampf knapp den Kürzeren und will nun die Revanche. Ein Blick auf die beiden Jugendkader offenbart diesmal gute Vorteile auf Oldenburg-Seite. Mit dem amtierenden Jugend-Europameister Timo Petznik (Grabstede) und dem EM-Fünften Manuel Runge (Kreuzmoor) aus dem starken Runge-Friesensport-Familientrio stellt Oldenburg die beiden besten Klootschießer beider Lager, das müssen auch die beiden Besten aus dem Ostfriesland-Lager, Alexander Windt (Utgast) und Henning Eden (Eggelingen), neidlos anerkennen. Mit Dennis Popken (Grabstede), Bernd-Georg Bohlken (Schweinebrück) und dem B-Jugendlichen Sven Büsing (Mentzhausen) im Mittelblock stehen auf Oldenburg-Seite drei weitere exzellente Weitenjäger bereit, deren Klasse nahtlos auf Keno Vogts (Hollwege) und Christian Alberts (Grabstede) fortgeschrieben werden kann. Ostfriesland braucht einen besonders guten Tag - und Vorteile beim Trüllen, um der wurfgewaltigen Oldenburg-Jugend Paroli bieten zu können. Junioren: In Ardorf 2006 zogen die Ostfriesland-Junioren den Oldenburgern mit zwei Schoet deutlich das Fell über die Ohren. Auch im neuerlichen Aufeinandertreffen tragen die Sieger von 2006 die Favoritenbürde, angeführt vom amtierenden Standkampf-Europameister Frank Goldenstein (Blomberg). Mit ihm sollen der in den vergangenen Monaten stark aufkommende Roman Wübbenhorst (Dietrichsfeld), der Deutsche Vizemeister im Jugend-Feldkampf 2007, Dennis Goldenstein (Münkeboe), und der bei der Europameisterschaft im Jugendklassement überzeugend aufwerfende Daniel Brungers (Münkeboe), Bronze im Klootschießen sowie Fünfter im Feldkampf, das Fundament für einen erneut überzeugenden Sieg legen. Oldenburg stellt seine beiden EM-Medaillengewinner aus dem Jugendklassement an der Spitze dagegen. Der amtierende Jugend-Feldkampf-Europameister Stefan Runge (Kreuzmoor) und EM-Bronzesieger Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude) haben sich auf Anhieb in der Juniorenklasse etabliert und bilden den Grundstock des Oldenburg-Teams. Die beiden Mentzhauser Marcel Brunken (EM-Jugend-Starter 2004) und Tim Wefer (Deutscher Jugend-Feldkampfmeister 2005) verfügen über überregionale Feldkampferfahrung, die Sascha Hemme (Grabstede) und Niklas Wulff (Mentzhausen) sowie der mehrfache Deutsche Meister im Schleuderballweitwurf Christian Runge mit Biss wegmachen. Trotzdem wird es sehr schwer werden für das Oldenburg-Team, die favorisierten Ostfriesen unter Druck zu halten. Männer: Beim 24. Vergleich im Januar 2006 in Ardorf war Ostfriesland chancenlos gegen die überlegenen Flüchterleistungen der Oldenburg-Sieben. Feldobmann Tido Kleen hat denn auch nichts unversucht gelassen, um zum neuerlichen Vergleich einen schlagkräftigen Kader auf die Beine zu stellen. Während Oldenburg erneut auf seine Vorzeige-Cracks vieler Feldschlachten setzt, gibt Tido Kleen seinem Team einen neuen Schliff aus erfahrenen Kämpen und forscher Jugend. Die erlesene Titelzahl auf beiden Seiten kann sich sehen lassen. Hier der dreifache Standkampf-Europameister Hans-Georg Bohlken (Schweinebrück) in den Oldenburg-Farben - dort der zweifache Europameister Stefan Albarus (Noord Norden) für die Ostfriesen am Start. Mit dem Europameister von 1996, Detlef Müller (Mentzhausen), und dem Jugend-Europameister von 1992, Thore Fröllje (Grabstede), hat Oldenburg zwei weitere Champions im Köcher - Ostfriesland stellt den amtierenden Europameister Frank Goldenstein (Blomberg) dagegen und hält noch den Europameister von 1974 (!), Siegfried Wilberts (Berumbur), in der Hinterhand. Feldkampfqualitäten bringen der Europameister 2004 Dirk Taddigs (Neuwesteel) sowie die beiden Deutschen Feldkampfmeister Horst Dieling (Münkeboe/2005) und Robert Djuren (Westeraccum/2007) in den Ostfriesenkader. Für Oldenburg blicken Jens Stindt (Spohle), Dirk Schomaker (Fedderwardersiel) und Henning Feyen (Ruttel) bereits auf Feldkampf-Einsätze, während Renko Altona (Schweinebrück), 2006 noch bei den erfolgreichen Ostfriesen-Junioren als Hoffnungsträger unterwegs, erstmals für Oldenburg an den Start geht. Hinter den etablierten Oldenburgern setzt Feldobmann Hinny Harms nun auf Kaderverjüngung und wählt aus den Jugend- und Juniorenkadern seine Kaderergänzungen. Auf der anderen Seite kann Ostfriesland-Feldobmann Tido Kleen erstmals den "Butenostfreesen" Gerd Kleemann einsetzen. Der in den Staaten lebende Großheider verbringt den Jahreswechsel in der Heimat und steht seiner Feldauswahl zur Verfügung. Für ihn müsste Tido Kleen aber wohl mit Robert Djuren oder Karsten Biermann ein Kraftpaket auf die Bank setzen - was bei erhofften exzellenten Trüllbedingungen weniger ratsam wäre. Eine schwierige Entscheidung, dem "Butenostfreesen" einen Einsatz gewähren und dafür einen vielleicht besseren "Trüller" zu opfern? Die Oldenburger wird's nicht scheren, eher die eigene Zuversicht noch weiter anwachsen lassen. Prognose: Jugend - Unabhängig vom Wetterstand sollte Oldenburg eine Revanche in der Jugendwertung gelingen können, verfügt Oldenburg wohl nicht nur über die besseren Einzelkönner, sondern auch über die breitere Kaderklasse. Ostfriesland braucht optimale Trüll-Bedingungen, um den Oldenburgern Paroli bieten zu können. Junioren - Umgekehrt die Ausgangslage bei den Junioren. Hier hat Ostfriesland mit dem amtierenden Europameister Frank Goldenstein und Roman Wübbenhorst die besseren Karten, die Oldenburg nur mit einer geschlossenen Top-Team-Leistung kompensieren kann. Die Chancen wachsen für Oldenburg im Laufe des Tages, sollten sich die Ostfriesen nicht von Beginn an absetzen können - schwinden aber ebenso wieder, sollte am Nachmittag Schnellfall einsetzen und kaum noch Trüll zulassen. Hauptklasse - Von der Papierform her noch leichte Vorteile für Oldenburg - die Ostfriesland mit jugendlichen Biss kompensieren kann. Sind die Bedingungen für guten Trüll vielversprechend, könnte das Pendel sogar zu Gunsten Ostfriesland ausschlagen und nach 2001 erstmals wieder den Sieg nach Ostfriesland gehen lassen. Dann hätte sich das Ringen für den Segelflugplatz für die Ostfriesen ausgezahlt. Dagegen spricht die Wetterprognose mit einsetzendem Regen - dann ist der Trüll-Vorteil hinfort und das leichte Plus in der Flüchtweite spricht wieder für Oldenburg. Eine Oldenburg-Machtdemonstration wie 2006 in Ardorf steht aber in keinem Fall für die Ostfriesen zu befürchten. © / Quelle: Ute Draschba / 02.01.2009
Stefan Albarus macht sich auf den Weg Große Freude über bevorstehenden Feldkampf Seine Mutter bricht Urlaub ab von Ute Draschba
Gerne hätte sich Stefan Albarus ein anspruchsvolleres Klootgelände mit gefrorenen Gräben und Feldwegen, die es zu bezwingen heißt, gewünscht. Seine Sorge ist, dass es auf dem Segelflugplatz an der richtigen Feldkampfstimmung mangelt. Dabei meint er weniger die Zuschauer, denn die Anreise und das Verfolgen des Wettkampfgeschehens sind in Bohlenbergerfeld geradezu ideal. Nein, das was Albarus beschreibt ist das Bauchgefühl, als Klootschießer Ostfrieslands Farben zu vertreten. Klirrende Kälte, die Anfeuerungsrufe von Erwin Holzenkämpfer, der beschwörend die Fahne schwenkt. Dann den von Tido Kleen angewärmten Kloot in den Händen, der als Zeichen in die Luft gereckt wird: Der Kloot kommt. Das Geräusch wenn sich die Spikes in die Kokosmatte bohren, locker den Kloot zwischen Daumen und Finger, der beschleunigte Puls, Körperspannung, der kraftvolle Sprung auf das Klootbrett, dann die Befreiung, wie der Kloot in die Luft schießt, das Raunen der Menge, erste Jubelrufe, Erwin Holzenkämpfer winkt zufrieden. Die Schiefertafel verkündet einen gelungenen Wurf, das Klopfen der Stöcke, die anerkennenden Blicke, jetzt ist von der eisigen Kälte nichts mehr zu spüren. © / Quelle: Anzeiger Harlingerland / 02.01.2009 Ostfrieslands Flüchter sagen Oldenburgern den Kampf an 25. Klootschießer-Feldkampf: Zuversicht im ostfriesischen Lager ist groß Utgast/gaw – Die Zuversicht ist groß bei den Ostfriesen nach dem Abschlusstraining am Silvestervormittag auf dem Gerd-Gerdes-Platz in Utgast. „Wir werden gegen Oldenburg gewinnen“, ist sich Feldobmann Tido Kleen vor dem 25. Klootschießer-Feldkampf am Wochenende in Bohlenbergerfeld (Segelflugplatz) sicher. Und er meint damit nicht nur Siege der Jugendlichen und Junioren. Nein, er traut auch den Männern, die vor drei Jahren in Ardorf mit 2 Wurf und 83 Metern eine empfindliche Schlappe hatten einstecken müssen, einen Erfolg über die zuletzt so wurfgewaltigen Oldenburgern mit Flüchtern wie Hans-Georg Bohlken, Thore Fröllje oder Jens Stindt zu. Woher nimmt Kleen seinen Optimismus? Er zählt gleich vier Gründe auf. „Wir haben alle Mann an Bord.“ Das sei vor drei Jahren nicht der Fall gewesen. „Wir haben ein junges, hungriges Team, das sich gut vorbereitet hat.“ Und schließlich: „Die gute Jugendarbeit der vergangenen drei Jahre zahlt sich jetzt aus.“ Das Leistungsgefälle innerhalb des Männerteams liegt bei zwanzig Metern. Während der Europameister im Standkampf, Frank Goldenstein, oder ein Stefan Albarus durchaus mehr als 90 Meter flüchten können, Horst Dieling und Roman Wübbenhorst auf 80 Meter kommen, erreichen die anderen Werfer die 70-Meter-Marke.Ob das reicht, muss sich zeigen. Vor drei Jahren hatten die Oldenburger mehrere Werfer in ihrem Team, die konstant mehr als 80 Meter flüchteten, und damit die Ostfriesen in die Knie zwangen. Einige dieser Werfer seien aber derzeit nicht in Form, weiß Horst Dieling. Er ist überzeugt, diesmal dagegen halten zu können. „Wenn wir einen guten Start erwischen, wird es ein enger Wettkampf“, sagt der 25-Jährige. Sein Rezept für die etwas schwächeren Werfer: „Flach und mit ganz viel Druck flüchten.“ Um auf hart gefrorenem Untergrund möglichst viel Trüll, also das Weiterrollen der Klootkugel zu nutzen. Denn auch diese Meter zählen. Hans-Georg Bohlken brachte es vor drei Jahren auf sage und schreibe 171 Meter, weil der Kloot gar nicht mehr aufhören wollte zu rollen. Auch Roman Wübbenhorst, der 20-Jährige aus Eversmeer boßelt seit dieser Saison für Dietrichsfeld in der Landesliga, gibt sich siegessicher. „Die Junioren müssten den Titel verteidigen.“ Und auch bei den Männern seien die Ostfriesen besser aufgestellt. „Ich glaube wohl, dass wir eine Chance haben. |
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