© / Quelle: NWZ-Online / 18.04.2007

Westerscheps noch im Rennen

BOßELN   Erste FKV-Runde in Pfalzdorf

Spitzenergebnisse bei besten Bedingungen

Hans-Gerd Siemen und sein Team aus Spohle belegten Platz vier bei der ersten Finalrunde in Pfalz-dorf. Westerscheps wurde Dritter hinter Pfalzdorf und Reepsholt. 

Foto: Ute Draschba

PFALZDORF/FWA - Zum Auftakt der FKV-Finalrunden in Pfalzdorf gewann der ostfriesische Vizemeister aus Reepsholt relativ glatt mit sechs Wurf verdient die Tageswertung in Pfalzdorf. Ähnlich wie im Vorjahr Spohle schüttelten die Männer um Wilfried Müller die ganze Enttäuschung des verpassten Landestitels ab und überzeugten vor allem im Gummiboßeln. Bei idealen Bedingungen zeigten jedoch alle sechs teilnehmenden Mannschaften starke Leistungen. Gleich dreimal wurde die Bestmarke des Vorjahres im Gesamtergebnis unterboten. Die jetzige Konstellation lässt für die zweite Runde in Westerscheps am nächsten Sonntag spannende Wettkämpfe erwarten. Westerscheps belegte den dritten Platz und wahrte damit seine Chancen im Kampf um den FKV-Titel. Spohle rang mit der höheren Gesamtmeterzahl Westeraccum den vierten Platz ab. Halsbek zeigte ebenfalls sehr gute Wurfleistungen und landete nur wegen fehlender zwei Wurf auf dem sechsten Platz. Ob Pfalzdorf diesmal ein zweiter Platz zu Beginn für die Titelverteidigung genügt, bleibt fraglich. Zwar lieferte einmal mehr die zweite Gummi-Gruppe mit 41 Wurf und 202 Meter das Top-Einzelergebnis ab. Doch war der letzte Platz von Holz II sicherlich nicht eingeplant. Im Duell gegen Halsbek reichten die Leistungen, um sich mit neun Wurf durchzusetzen.

Finalrunde 2007
Frauen I

Rd

Wurf

Meter

Pkt.

Reepsholt 21 3 103 12
Schweinebrück 22 0 164 10
Collrunge 23 0 218 8
Ihlowerfehn 23 0 116 6
Kreuzmoor 23 3 46 4
Ruttel 24 3 254 2
Männer I Rd Wurf Meter Pkt.
Reepsholt 43 1 290 12
Pfalzdorf 44 3 469 10
Westerscheps 45 1 353 8
Spohle 46 2 499 6
Westeraccum 46 2 261 4
Halsbek 47 0 551 2

Ergebnisse 1. Reepsholt, 12 Punkte; 173 Wurf, 290 Meter  -  2. Pfalzdorf, 10 Punkte; 179 Wurf, 469 Meter  -  3. Westerscheps, 8 Punkte; 181 Wurf, 353 Meter  -  4. Spohle, 6 Punkte; 186 Wurf, 499 Meter  -  5. Westeraccum, 4 Punkte; 186 Wurf, 261 Meter  -  6. Halsbek, 2 Punkte; 188 Wurf, 551 Meter.

Frauen: Auf der Strecke in Reepsholt sorgte das heimische Team mit seinem Tagessieg für einen rundum gelungenen Sonntag. Frauenwartin Elfriede Berends vermeldete einen reibungslosen Ablauf, wenngleich in Richtung Schoost reger Autoverkehr herrschte. Am Ende war der Zieleinlauf der Favoriten beinahe standesgemäß. Zuvor jedoch setzten Neuling Collrunge und Titelverteidiger Ihlowerfehn vor allem auf der Hintour die beiden Landesmeister mächtig unter Druck. Sonntag, 22. April, findet in Schweinebrück der Rückkampf statt.

Ergebnisse:  1.Reepsholt, 12 Punkte; 87 Wurf, 103 Meter  -  2.Schweinebrück,10 Pkt.; 88 Wurf, 164 Meter  -  3.Collrunge, 8 Punkte; 92 Wurf, 218 Meter  -  4.Ihlowerfehn, 6 Punkte; 92 Wurf, 116 Meter  -  5.Kreuzmoor, 4 Punkte; 95 Wurf, 46 Meter  -  6.Ruttel, 2 Punkte; 99 Wurf, 254 Meter.

© / Quelle: Ostfriesische Nachrichten Online / 17.04.2007

Frust als Motivationshilfe
FKV-Meisterschaft Männer, 1. Durchgang in Pfalzdorf

fwa Pfalzdorf. Zum Auftakt der Finalrunden in Pfalzdorf gewann der ostfriesische Vizemeister aus Reepsholt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung glatt mit sechs Wurf Vorsprung verdient die Tageswertung. Ähnlich wie im Vorjahr in Spohle schüttelten die Männer um Wilfried Müller den ganzen Frust des verpassten Landestitels ab und überzeugten vor allem im Gummiboßeln. Bei idealen Bedingungen zeigten jedoch alle sechs teilnehmenden Mannschaften, dass sie nicht umsonst zu den besten Männerteams im Friesischen Klootschießer Verband zählen. Denn gleich dreimal wurde die Bestmarke des Vorjahres im Gesamtergebnis unterboten. Die aktuelle Tabellenkonstellation lässt für die Rückspiele in Westerscheps spannende Wettkämpfe im Kampf um die Medaillen erwarten. Der oldenburgische Meister belegte den dritten Platz und wahrte damit alle Chancen im Kampf um den FKV-Titel. Spohle rang mit der höheren Gesamtmeterzahl Westeraccum den vierten Platz ab. Halsbek zeigte soliden Boßelsport und landete nur wegen fehlender zwei Wurf auf den sechsten Platz. Ob Pfalzdorf diesmal ein zweiter Platz zu Beginn für die Titelverteidigung genügt, bleibt mehr als fraglich. Zwar lieferte einmal mehr die Paradegruppe Gummi II mit bärenstarken 41 Wurf und 202 Metern das beste Einzelergebnis ab. Doch war der letzte Platz von Holz II (49 / 70) in der Gruppenstatistik nicht eingeplant. Im Duell gegen Halsbek reichten die Leistungen, um sich mit neun Wurf durchzusetzen. Als dann jedoch Reepsholt das beste Holzresultat von Pfalzdorf (Holz I / 44 / 80) noch um 13 Meter überbot, war schnell klar, dass es gegenüber den Friedeburgern eng werden würde. Mit dem zweit- und drittbesten Ergebnis im Gummiboßeln und einer ebenfalls ordentlichen Leistung in Holz II zeigte es Reepsholt nicht nur den Kritikern, sondern setzte mit dieser Vorgabe ein dickes Ausrufezeichen für die Rückrunde. Spohle musste satte 13 Wurf gegen diesen Gegner schlucken und zeigte sich dennoch nicht ganz unzufrieden. Wurfgleich gegenüber Westeraccum gelangten aufgrund der besseren Meter immerhin noch sechs Zähler, die zumindest die Medaillenhoffnungen bestehen lassen. Westeraccum hingegen knüpfte nicht ganz an die Leistungen des letzten Punktspieltags an gleicher Stelle an. Vor allem in Holz I und Gummi II blieb zuviel unterwegs liegen, um für mehr als vier Punkte in Frage zu kommen. Im Match gegen Westerscheps mussten die Esenser fünf Wurf einstecken. Der Mannschaftsführer von Scheps, Axel Kasper, haderte seinerseits ein wenig mit seinen Holzgruppen. Dennoch durfte auch er zufrieden sein, denn gegenüber dem Vorjahr, als Scheps völlig den Faden verlor, ist der oldenburgische Meister aufgrund der sehr guten Leistungen mit den roten Kugeln noch ganz groß im Geschäft.
Die Rückspiele finden am kommenden Sonntag, den 22. April, ab 13 Uhr in Westerscheps auf der Kortenmoorstraße statt.

Tagesergebnisse: 1. Reepsholt, 12 Punkte (173 Wurf / 290 Meter); 2. Pfalzdorf, 10, (179 / 469); 3. Westerscheps, 8, (181 / 353); 4. Spohle, 6 (186 / 499), 5. Westeraccum, 4 (186 / 261), 6. Halsbek, 2 (188 / 551).

© / Quelle: NWZ-Online / 17.04.2007

Reepsholt stark in Finalrunden

BOßELN   Schweinebrückerinnen sichern sich ausgezeichnete Ausgangsposition

Die Schweinebrückerinnen landeten nur einen Wurf hinter Reepsholt. Damit ergeben sich für Schweinebrück gute Chancen im Rückwettkampf auf eigener Strecke.        von Ute Draschba

Ruttel legte eine gekonnte Vorstellung auf der ungewohnten Powerstrecke in Reepsholt hin. Foto: Ute Draschba

REEPSHOLT/PFALZDORF - In Ostfriesland ist es für die drei besten Boßelteams aus Oldenburg und Ostfriesland am vergangenen Wochenende in der diesjährigen Finalrunde das erste Mal so richtig zur Sache gegangen. Dabei setzten sich überraschend nicht die Titelverteidiger Pfalzdorf (Männer) und Ihlow-Ihlowerfehn (Frauen) durch. Gleich im Doppelpack heimste Reepsholt Platz eins und damit denkbar gute Voraussetzungen für die Rückrunde bei den Oldenburg Meistern Westerscheps (Männer) und Schweinebrück (Frauen) am kommenden Wochenende ein. Gute Chancen haben für den Rückwettkampf jetzt die Schweinebrückerinnen. Reepsholt konnte auf der runden Bahn bislang noch nie überzeugen. Dagegen sind die Oldenburger Teams Ruttel und Kreuzmoor richtige Granaten, die selbst den Schweinebrückerinnen auf eigener Strecke Paroli bieten könnten.
Finalrunde, Frauen: Von Anfang an lief es für die Gummitruppe aus Reepsholt bestens, auch wenn das Team auf die Championstourwerferin Margret Schöttler verzichten musste. Bis zur Wende benötigten Michaela Müller & Co. gerade einmal 19 Wurf. Einzig die Erfolgsgarde aus Ihlow-Ihlowerfehn mit der Europameisterin des Jahres 2000, Johanne Heiken, meisterte die Hintour mit der Gummikugel noch mit einem Wurf weniger, unterlag im Ziel allerdings mit drei Wurf. In der Gesamtwertung (Gummi und Holz) überraschte Collrunge zur Halbzeit mit dem besten Ergebnis vor Ihlow, Reepsholt, Schweinebrück, Kreuzmoor und Ruttel. Auf der Rücktour drehten Reepsholt und Schweinebrück mit passgenauen „Geschossen“ in den Kurven auf. Das verunsicherte gerade Collrunge, die im direkten Vergleich gegen Schweinebrück starteten. Die Schweinebrücker Holz (45 Wurf) um Helke Altona machte ihrem Ruf als stärkstes Holzdetail alle Ehre und ließ Collrunge (47) und Reepsholt (48) im Endspurt noch hinter sich. Auch in der Schweinebrücker Gummi lief es auf der Rücktour bedeutend besser, nachdem gerade auch die Powerwerferin Sandra Schimanski mit Superweiten aufwartete. Reepsholt (87) und Schweinebrück (88) trennen in der Gesamtwertung gerade mal ein Wurf. Es folgen Collrunge und Ihlow-Ihlowerfehn (beide 92), Kreuzmoor (95) sowie Ruttel (99).
Endrunde, Männer: Einzig mit der zweiten Holz blieb Reepsholt gerade mal mit einen Wurf unter Schnitt. Als bestes Gruppenergebnis rollte die Gummikugel der Pfalzdorfer (41 Wurf) über die Zielline. Nur nach Metern musste sich die zweite Gummi (41) aus Reepsholt geschlagen geben. Mit einem Wurf dahinter folgen die erste Gummi der Reepsholter und aus Westerscheps. Ähnlich knapp ging es zwischen den besten Holzdetails zu. Reepsholt und Pfalzdorf benötigten mit den besten Gruppen 44 Wurf. In der Gesamtwertung über die vier Gruppen hatte nach einem spannenden Finish Reepsholt (173) vor Pfalzdorf (179), Westerscheps (181), Spohle und Westeraccum (beide 186) und Halsbek (188) die Nase vorn.

© / Quelle: Anzeiger Harlingerland Online / 17.04.2007

Auf der Rücktour geben die Reepsholterinnen mächtig Gas

FKV-Meisterschaften Frauen I: Collrunge hinterlässt starken Eindruck

Reepsholt/fwa – Die „Ostfreesland“-Frauen sorgten mit ihrem Tagessieg für einen rundum gelungenen Sonntag in Reepsholt, nachdem die Männer den Doppelsieg in den Königsklassen des Friesischen Klootschießer Verbandes in Pfalzdorf perfekt gemacht hatten. Frauenwartin Elfriede Berends vermeldete einen reibungslosen Ablauf bei besten Bedingungen. Wenngleich wie immer eigentlich in Richtung Schoost reger Autoverkehr für die ein oder andere unfreiwillige Pause sorgte. Am Ende war der Zieleinlauf der Favoriten beinahe standesgemäß. Zuvor jedoch setzten Neuling Collrunge und Titelverteidiger Ihlowerfehn vor allem auf der Hintour die beiden Landesmeister mächtig unter Druck. Auf der Wende führte überraschend das Team um Tanja Dörnath wurfgleich mit Ihlow einen Wurf vor den Titelanwärtern. Der zweite Neuling Ruttel hielt bis zur Wende einigermaßen mit, während Kreuzmoor bereits hier erhebliche Probleme hatte, dran zu bleiben. Reepsholt tat sich zunächst schwer. Der Zwischenstand „machte jedoch Beine“ und der OS-Meister legte auf der Rücktour eine deutlich höhere Schlagzahl an den Tag. Schweinebrück agierte ähnlich und ließ sich diesmal auf der Powerstrecke bis ins Ziel nicht abschütteln. Relativ knapp und dank der weitaus besten Gruppenleistung im Gummiboßeln (39 Wurf/68 Meter) gewann der Reepsholt mit einem Wurf vor dem OL-Meister. Schweinebrück legte das beste Holzresultat (45 / 117) auf die Piste und verschaffte sich damit für das Rückspiel auf eigener Strecke eine glänzende Ausgangsposition als Zweiter. Der Titelverteidiger hingegen verspielte seine gute Position auf Rücktour vor allem in Holz. Dort agierte Ihlowerfehn mit 50 Wurf und 17 Meter einfach zu schwach und landete insgesamt überraschend nur auf dem vierten Platz. Da half auch das zweitbeste Gummiergebnis (42 / 99) nicht mehr. Zu allem Überfluss musste man Collrunge den dritten Tagesplatz zugestehen. Der Neuling warf in beiden Gruppen ähnlich konstant stark, wie es einem Schweinebrück im direkten Vergleich vormachte. Kreuzmoor steigerte sich nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr und musste sich mit dem schlechtesten Einzelergebnis in Holz (50 / 5) erneut mit dem fünften Platz begnügen. Ruttel ging auf der Rücktour allmählich die Puste aus und musste mit zwölf Wurf Rückstand auf Reepsholt erst einmal noch Lehrgeld zahlen. Am Sonntag geht es in Schweinebrück ab 13 Uhr mit den Rückspielen ins Finale.

Tagesergebnisse: 1. Reepsholt, 12 Punkte; 87 Wurf, + 103 Meter; 2. Schweinebrück, 10 Punkte; 88 Wurf, + 164 Meter; 3. Collrunge, 8 Punkte; 92 Wurf, + 218 Meter; 4. Ihlowerfehn, 6 Punkte; 92 Wurf, + 116 Meter; 5. Kreuzmoor, 4 Punkte; 95 Wurf, + 46 Meter; 6. Ruttel, 2 Punkte; 99 Wurf, + 254 Meter.

© / Quelle: NWZ-Online / 16.04.2007

Schepser in Pfalzdorf auf Platz drei

In Pfalzdorf fand die erste FKV-Runde der Boßeler statt.

Reepsholt liegt in Führung vor Pfalzdorf und den Westerschepsern.

PFALZDORF/MH - Bei der Endrunde der Boßeler im Friesischen Klootschießerverband ist noch alles drin. Gestern fand die erste Runde der Männer in Pfalzdorf statt. Am Ende gewann Reepsholt mit sechs Wurf Vorsprung vor Pfalzdorf und Westerscheps. Dahinter folgten Spohle vor Westeraccum und Halsbek. Die zweite Runde findet am nächsten Sonntag in Westerscheps statt. Für die Ammerländer besteht noch eine Chance auf den FKV-Titel, wenn man gewinnen kann und Reepsholt nur auf Rang drei kommt. In Pfalzdorf zeigten die Boßeler gestern bei sommerlichen äußeren Bedingungen beste Leistungen. Die ersten drei Mannschaften übetrafen sämtlichst das Siegerergebnis von Pfalzdorf (182 Wurf) aus dem vergangenen Jahr. Diesmal brauchte der Sieger Reepsholt für die Strecke nur 173 Wurf.

Bei den Frauen landete ebenfalls Reepsholt an erster Stelle, allerdings nur knapp mit einem Wurf Vorsprung vor Schweinebrück. Dahinter folgten Collrunge, Vorjahressieger Ihlow, Kreuzmoor und Ruttel. Die zweite Runde findet Sonntag in Schweinebrück statt.

© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 15.04.2007

FKV-Finalrunde 2007

Auftakt in Ostfriesland

Frauen: Reepsholt nutzt Heimvorteil zum knappen Sieg

Männer: Favorit Pfalzdorf unterliegt daheim

von Ute Draschba+Gerold Meischen

Reepsholt konnte in der Frauenkonkurrenz den Heimvorteil nutzen und sich knapp vor Schweinebrück und Collrunge durchsetzen.

Reepsholt/Pfalzdorf. In Ostfriesland ging es für die drei besten Boßelteams aus Oldenburg und Ostfriesland am vergangenen Wochenende (15.04.) in der diesjährigen Finalrunde das erste Mal so richtig zur Sache. Dabei setzten sich überraschend nicht die Titelverteidiger Pfalzdorf (Männer) und Ihlow-Ihlowerfehn (Frauen) durch. Gleich im Doppelpack heimste Reepsholt Platz eins und damit denkbar gute Voraussetzungen für die Rückrunde bei den Oldenburg Meistern Westerscheps (Männer) und Schweinebrück (Frauen) am kommenden Wochenende (22.04.) ein.

Frauen  Von Anfang an lief es für die Gummitruppe aus Reepsholt bestens, auch wenn das Team auf die Championstourwerferin Margret Schöttler verzichten musste. Bis zur Wende benötigten Michaela Müller & Co. gerade mal 19 Wurf. Einzig die Erfolgsgarde aus Ihlow-Ihlowerfehn mit der Europameisterin 2000 Johanne Heiken meisterte die Hintour mit der Gummikugel noch mit einem Wurf weniger, unterlag im Ziel allerdings mit drei Wurf. In der Gesamtwertung (Gummi und Holz) überraschte Collrunge zur Halbzeit mit dem besten Ergebnis vor Ihlow, Reepsholt, Schweinebrück, Kreuzmoor und Ruttel. Auf der Rücktour drehten dann Reepsholt und Schweinebrück mit passgenauen Geschossen in den Kurven auf. Das verunsicherte gerade Collrunge, die im direkten Vergleich gegen Schweinebrück starteten. Die Schweinebrücker Holz (45 Wurf) um Helke Altona machte ihrem Ruf als stärkstes Holzdetail alle Ehre und ließ Collrunge (47) und Reepsholt (48) im Endspurt noch hinter sich. Auch in der Schweinebrücker Gummi lief es auf der Rücktour bedeutend besser, nachdem gerade auch die Powerwerferin Sandra Schimanski mit Superweiten aufwartete. Reepsholt (87) und Schweinebrück (88) trennen in der Gesamtwertung gerade mal ein Wurf. Es folgen Collrunge und Ihlow-Ihlowerfehn (beide 92), Kreuzmoor (95) sowie Ruttel (99).

Männer  Einzig mit der zweiten Holz blieb Reepsholt gerade mal mit einen Wurf unter Schnitt. Als bestes Gruppenergebnis rollte die Gummikugel der Pfalzdorfer (41 Wurf) über die Ziellinie. Nur nach Metern musste sich die zweite Gummi (41) aus Reepsholt geschlagen geben. Mit einem Wurf dahinter folgen die erste Gummi der Reepsholter und aus Westerscheps. Ähnlich knapp ging es zwischen den besten Holzdetails zu. Reepsholt und Pfalzdorf benötigten mit den besten Gruppen 44 Wurf. In der Gesamtwertung über die vier Gruppen hatte nach einem spannenden Finish Reepsholt (173) vor Pfalzdorf (179), Westerscheps (181), Spohle und Westeraccum (beide 186) und Halsbek (188) die Nase vorn. Mit dem eindrucksvollen Sieg rehabilitierte sich "Ostfreesland" Reepsholt für den Verlust der Landesmeisterschaft, während Landesmeister Pfalzdorf erstmals daheim in der Finalrunde eine Heimniederlage kassierte. Insbesondere die rote Laterne für die Pfalzdorf-Holz-II verhagelte dem Favoriten die Bilanz und ist für die sieggewohnten Pfalzdorfer indiskutabel. Im Finale am kommenden Sonntag trifft Titelverteidiger Pfalzdorf auf Oldenburgmeister Westerscheps, das dem dritten Tagesrang durchaus Positives abgewinnen konnte und gute Chancen auf den erstmaligen Titelgewinn sieht. Die rillenreiche Strecke in Westerscheps liegt die Reepsholtern nicht unbedingt und eröffnet den Gastgebern die Chance, mit einem Heimerfolg gegen Titelverteidiger Pfalzdorf erstmals den FKV-Titel einfahren zu können - wenn auch die Erinnerung an das letztjährige Heimergebnis zur Vorsicht mahnt. Damals überraschte Spohle mit dem Tagessieg - und könnte diesmal Zünglein an der Waage spielen.