© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 01.11.2006

von Ute Draschba+Gerold Meischen / friesensport.de-Redaktion

Seit November 2001 für den Friesensport unterwegs:  friesensport.de-Redaktion - Ute Draschba und Gerold Meischen

Oldenburg. Im Oktober 2001 entstand die Idee, die Inhalte der Jubiläumsschrift "50 Jahre Klootschießerlandesverband Oldenburg e.V." (KLV) einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Was lag näher, als die nahezu komplette Chronik über das Internet zu veröffentlichen. Kaum war die Idee geboren machten wir, die spätere friesensport.de-Redaktion, uns ans Werk. Im Rahmen der feierlichen Jubiläumsveranstaltung zum 50. Geburtstag des KLV am 11. November 2001 fiel der offizielle Startschuss für die Internetpräsenz.

Mit den Inhalten aus der Chronik war die neue Seite geboren - statisch vom Inhalt her zwar - aber immerhin. In den folgenden Monaten reifte die Entscheidung, mit der statischen Chronik des KLV als Kernstück ein lebendiges Interprojekt ins Leben zu rufen. Aktualität sollte im Vordergrund stehen - daraus erwachsend sich ein umfangreiches Archiv über die Aktivitäten im Friesensport in der hiesigen Region entwickeln sollte.

Mittlerweile sind fünf Jahre Arbeit an der Internetseite vergangen. Aus der anfänglichen Chronik mit ca. 50 Internetseiten ist ein vielfältiges "Nachschlagewerk" mit Berichten, Ergebnisübersichten, Bildern und Videos entstanden. Die friesensport.de-Redaktion hat kaum ein sportliches Ereignis im KLV oder Friesischen Klootschießerverband e.V. (FKV) "ausgelassen".

Im Laufe der Zeit entwickelte die Interpräsenz Eigenständigkeit und erlangte Aufmerksamkeit über die hiesige Region hinaus. Das Angebot wuchs stetig und hat sich per heute als Informationsmedium für den Friesensport etabliert. Ebenso wie die Seite selbst entwickelten sich die Besucherzahlen (Zugriffe). Nach einem Jahr Laufzeit verzeichnete die Seite schon mehr als 32.000 Besucher - nach zwei Jahren bereits mehr als 118.000 Besucher - am 26.01.2005 registrierten wir den 250.000. Besucher auf der Seite und erwarten noch vor dem Jahresende 2006 den 500.000. Besucher. Durchschnittlich wird die friesensport.de-Internetpräsenz in diesem Jahr tagtäglich von rund 650 Besuchern (2005 - Ø 480 Besucher) aufgesucht - der bisherige Tagesspitzenwert seit Veröffentlichung der Seite am 11.11.2001 wurde am 26.02.2006 mit 1.263 Besuchern registriert.

Um die Aktualität der Seite aufrecht erhalten zu können betreiben wir einen nicht unerheblichen Aufwand bestehend aus der Vorberichterstattung, dem Besuch der einzelnen Veranstaltungen/Wettkämpfe mit Fotokamera, dem anschließenden Aufbereiten von Ergebnissen, Berichten und Fotoserien sowie dem Nacharbeiten und Vervollständigen mit Berichten aus der aktuellen Tagespresse. Gerne würden wir es begrüßen, wenn mehr "Zuträger" von Informationen sich an dieser Arbeit beteiligen würden. Da wir nicht unbedingt immer Informationen rund um unseren Sport aus "erster Hand" erhalten gestaltet sich die Recherche dementsprechend teilweise recht aufwendig. Trotz eMail, Fax, Forum und Telefon erreichen uns Informationen rund um den Friesensport doch eher spärlich und wir müssen uns zeitaufwendig "was aus den Fingern saugen". Ergebnis aus mangelnder Information ist dann, dass manch Aktiver oder Verein sich nicht hinreichend in der Berichterstattung gewürdigt sieht - Abhilfe kann hier nur jeder selbst leisten, indem der friesensport.de-Redaktion per eMail, Fax oder Forum die für eine Berichterstattung notwendige Information zur Verfügung gestellt wird ("von nix kummt nix").

Im Laufe der Zeit stieß mit "Hein Kloot" eine Reizfigur zur friesensport.de-Redaktion. Mit Augenzwinkern und Tiefgang pickte sich Hein Kloot Bemerkenswertes aus dem "Tagesgeschäft" heraus, sinnierte und schrieb darüber und stieß nicht überall damit auf Verständnis. Im Gegenteil - manch einer zeterte recht mächtig über das Geschriebene - manchmal auch, ohne es selbst gelesen zu haben - und rief nach Sanktion und Verbot. Wie einst im alten Rom sollte der Überbringer der schlechten Nachricht "geköpft" werden - der Inhalt der Nachricht selbst war eher untergeordnet. Manchmal ließ Hein Kloot "Weitblick" aufblitzen. Bereits im April 2002 sinnierte er über Kreis- und Ligenreform, im Januar 2003 fachte die Diskussion erneut an und "erlebte" die harsche Diskussion rund um die Neuregelung der Boßelrichtlinien bis hin zur Frage um den Schoet. Wer erinnert sich heute noch der Diskussionen, Anfeindungen und Aktionen rund um die neuen einheitlichen Boßelrichtlinien? Die neuen Boßelrichtlinien sind etabliert und werden kaum noch diskutiert - dennoch war die Diskussion notwendig und sinnvoll. Neben aller Ernsthaftigkeit wusste Hein Kloot auch über "weniger Ernsthaftes aus dem Friesensport" zu berichten. Mittlerweile ist es um Hein Kloot ruhiger geworden - Indiz dafür, dass gegenwärtig soviel Bemerkenswertes nicht zu Tage tritt um darüber wieder augenzwinkernd zu sinnieren - aber die spitze Feder ist immer noch bereit.

Neben manchem Ärger rund um die Seiteninhalte gab es ebenso häufig auch Grund zum Lachen. Trotz jährlicher Wiederholung übertölpelte der "Aprilscherz" manch anerkannten Kenner der Friesensport-Szene aufs Neue. Der letzte April-Scherz entlockte so manchem Internetbesucher deutliche Kommentare  und Aufregung -  der Aprilscherz erwies sich damit als "Volltreffer".

Berichtsmäßige "high-lights" für die friesensport.de-Redaktion waren die Wettkämpfe innerhalb der 100-Jahr-Feier des FKV  im Mai 2002, die Europameisterschaften in Halsbek im Mai 2004 und die inoffiziellen Weltmeisterschaften in Irland im Mai 2005, wenn auch alle andere Berichte rund um Deutsche, Landes- und Verbandsmeisterschaften nicht weniger aufwendig zu gestalten waren.

Die Internetpräsenz www.friesensport.de  hat mittlerweile einen Umfang von ca. 70.000 Dateien - darunter u.a. ca. 28.000 Bilder und 889 Videos - mit einem Speichervolumen von 2.860 MB erreicht.

In den zurückliegenden nunmehr fünf Jahren hat der "Spaß an der Arbeit" stets die Oberhand behalten - die Motivation zum steten Weitermachen und den Lohn für die Arbeit lieferten die vielen Besucher mit ihren überwiegend anerkennenden Kommentaren - dafür sagt die friesensport.de-Redaktion herzlich "Danke".