Meister+Absteiger

2005/2006

Landesliga Männer I

M:

Westerscheps

Ab:

Schweewarden

Zetel-Osterende

Bezirksliga Männer I

M:

Reitland

Auf:

Stapel

Ab:

Waddens

Sandelermöns

BezKl. Nord-West Männer I

M:

Bockhorn

Ab:

Hooksiel

Heidmühle

Auf:

Steinhausen

Wiefels

BezKl. Süd-Ost Männer I

M:

Hollwege

Ab:

Portsloge

Langebrügge

Auf:

Spohle II

Moorriem

Landesliga Männer II

M:

Schweinebrück

Landesliga Männer III

M:

Altjührden

Ab:

Leuchtenburg

Kreuzmoor

Bezirksliga Männer III

M:

Reitland

Auf:

Haarenstroth

Landesliga Frauen I

M:

Schweinebrück

Ab:

Sandelermöns

Stollhamm

BezLiga Nord-West Frauen I

M:

Bredehorn

Ab:

Bohlenberge

Neuengroden

Auf:

Schweinebrück II

Neustadtgödens

BezLiga Süd-Ost Frauen I

M:

Halsbek

Ab:

Esenshamm

Augusthausen

Auf:

Rosenberg

Seefeld

Landesliga Frauen II

M:

Schweinebrück

© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 28.03.2005

Boßelsaison 2005/2006

Rückblick auf eine ereignisreiche Saison

von Gerold Meischen

Oldenburg. Die Boßelsaison 2005/2006 ging am vergangenen Sonntag nach spannendem Verlauf über die Ziellinie. Mit Westerscheps (Männer-I), Schweinebrück (Frauen-I und Frauen-II) und Altjührden (Männer-III) setzten sich am Ende die amtierenden Landesmeister erneut durch - in der Altersklasse Männer-II löste Schweinebrück die Titelverteidiger aus Halsbek an der Spitze ab.

Im Saisonverlauf musste zweimal ein Spieltag komplett verlegt werden. Begünstigt durch anhaltenden Dauerfrost konnte erstmals seit 2001 ein Feldkampf Oldenburg gegen Ostfriesland durchgeführt werden. Hierfür war ein kompletter Spieltag (29.01.) verlegt werden. Dann traf die Aktiven ein überraschender Wetterwechsel mit starkem Schneefall (12.03.), was erneut zu einer Komplettverlegung eines Spieltages führte.

L a n d e s l i g e n

Aufsteiger Bredehorn konnte sich am Abstiegskampf durchsetzen und den Klas-senerhalt gebührend feiern.

Landesliga Männer-I: In der Saisonprognose wurde Titelverteidiger Westerscheps erneut die Favoritenrolle zugewiesen. Die Schepser konnte sich in der Sommerpause die Wurfkraft von Harald Thomßen (Roggenmoor-Klauhörn) sichern und mit dem wohl ausgeglichensten Spielerpotential in der Landesliga den ersten Platz auf dem Favoritenschild einnehmen. Als ärgster Verfolger wurden vor der Saison die etablierten Teams von Spohle und Schweinebrück ausgemacht. In der Prognose führen Grabstede, Zetel-Osterende und Halsbek das Ligenmittelfeld an - auf den Abstiegsplätzen wurde erwartungsgemäß die beiden Aufsteiger Bredehorn und Schweewarden vermutet.

Von Beginn an stürmten Titelverteidiger Westerscheps und Mitfavorit Spohle dem Feld voran und eilten von Sieg zu Sieg. Schweinebrück konnte den Auftakt noch erfolgreich gestalten - musste dann aber ab dem dritten Spieltag bereits erkennen, dass das eigene Spielpotential für einen Angriff auf die Spitze nicht ausreicht und fiel zurück. Dafür sprangen Halsbek und überraschend Cleverns in die Bresche und richteten sich auf den Verfolgerplätzen ein. Grabstede, denen vor der Saison ein Angriff auf die Top3 zugetraut wurde, konnte keine Konstanz vorweisen und musste mehr den Blick in untere Tabellenregionen richten. Westerscheps und Spohle marschierten im Gleichschritt auf die Halbzeitmeisterschaft zu. Die Verfolger hatten Mühe, mit den beiden Führenden Schritt zu halten. Halsbek gelang dies noch am Besten - lediglich gegen die beiden Führenden Westerscheps und Spohle war auch in Halsbek kein Kraut gewachsen und die Ammerländer richteten sich auf dem in der Endabrechnung wichtigen dritten Tabellenrang ein. Cleverns konnte dem Anfangselan aus erfolgreichen Spielen nichts mehr nachlegen und rutschte Spieltag für Spieltag weiter ins Mittelfeld ab. Dafür sprang Kreuzmoor in die Bresche. Nach verhaltenem Saisonauftakt legte Kreuzmoor überraschende Ergebnisse hin (u.a. 7:1-Heimerfolg gegen Halsbek) und spielte sich mehr und mehr an Halsbek heran. In der unteren Tabellenregion strampelten vorrangig Aufsteiger Schweewarden und Zetel-Osterende gegen den Abstieg. Aufsteiger Bredehorn mühte sich redlich, den Abstand zu den beiden Abstiegsplätzen konstant zu halten. Grabstede rutschte immer wieder mal in den Gefahrenbereich - um sich anschließend aber aus eigener Kraft stets wieder daraus zu entfernen.

Am letzten Spieltag musste das direkte Aufeinandertreffen von Titelverteidiger Westerscheps und Spohle die Frage um die Führerschaft in der Liga klären. Spohle wusste den Heimvorteil zu nutzen und schlug den Titelverteidiger mit 8:6 - gleichbedeutend mit der alleinigen Tabellenführung ohne jeden Punktverlust vor Westerscheps. Die Freude über den gerade gewonnenen Zwei-Punkt-Vorsprung währte aber nur über den Jahreswechsel, denn bereits am ersten Spieltag des neuen Jahres ließ Tabellenführer Spohle einen Punkt in Halsbek liegen und Westerscheps wieder bis auf einen Zähler aufschließen. Am dritten Rückrundenspieltag hatte Westerscheps daheim viel Mühe gegen Schweinebrück, das in Scheps ein 3:2-Unentschieden holte und damit den Spohle-Vorsprung wieder auf zwei Zähler anwachsen ließ. Doch auch dieser Vorsprung währte nur bis zum nächsten Spieltag, denn Spohle ließ beim 5:5 in Kreuzmoor neuerlich einen Zähler liegen und Westerscheps wieder aufschließen. Nur durch einen Zähler getrennt eilten Tabellenführer Spohle und Titelverteidiger Westerscheps im Gleichschritt von Sieg zu Sieg auf das neuerliche entscheidende Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten am letzten Spieltag nach Plan in Westerscheps. Das große Finale vor Augen übersah Westerscheps am drittletzten Spieltag einen Lichtblick der ansonsten sehr wechselhaft agierenden Grabsteder und verloren prompt die Auswärtsbegegnung in Grabstede mit 4:6 - aus der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung? Drei Zähler Rückstand bei zwei noch ausstehenden Spielen ließen alle Titelträume in Westerscheps platzen. Dank der Unbill des Winterwetters mit viel Schnee Anfang März geriet der Spielplan aus den Fugen. Das nach Plan terminierte direkte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten am letzten Spieltag bildete nun plötzlich den vorletzten Spieltag - und Westerscheps ließ daheim gegen Spohle keine Chance ungenutzt, um den Tabellenführer mit 16:5 zu demontieren. Kein Beinbruch für Spohle - sollte man meinen, sollte Spohle doch am letzten Spieltag daheim gegen Außenseiter Schweinebrück die Eisen locker aus dem Feuer holen und den Titel mit einem Zähler vor Westerscheps absichern. Die dafür notwendige Lockerheit hatte aber nicht Spohle, sondern Gast Schweinebrück und entführte mit 7:5 beide Punkte beim konsternierten Gastgeber. Einer Seifenblase gleich zerstoben alle Titelgedanken und sammelten sich in einem Desaster - zumal Westerscheps 9:0 in Bredehorn gewinnen konnte und nun mit einem Zähler besser dastand und erneut die Meisterehren in Empfang nahm, Alle Vorbereitungen auf eine glänzende Meisterfeier waren mit einem Schlag in Spohle zunichte gemacht. Westerscheps hingegen steuerte auf eine grenzenlos jubelgetränkte Meisterfeier zu, hatte man doch den Titelgewinn nicht mehr ernsthaft auf dem Plan.

Hinter den beiden souveränen Giganten der Landesliga entbrannte in der Rückrunde ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Tabellenplatz, der zum Einzug in die FKV-Finalrunde der drei besten Landesligisten berechtigt, zwischen Halsbek, Schweinebrück, Kreuzmoor und Cleverns. Überraschend spielte Kreuzmoor in diesem Wettlauf eine mehr als gute Rolle. War die Hinrunde mehr durchwachsen, konnten in der Rückrunde Zähler eingeheimst werden, die keiner so richtig auf dem Zettel hatte. Nach 8:10 Punkte aus der Hinrunde zeugten 13:5 Zähler aus der Rückrunde von deutlich besserer Leistung, was die Kreuzmoorer immer dichter an Halsbek auf dem dritten Tabellenrang heranführte. Nur eine Niederlage in Westerscheps ziert die Rückrundenbilanz; drei Unentschieden daheim gegen Spohle, in Halsbek und Schweinebrück sprechen von gute Qualität und weisen Kreuzmoor als zweitbestes Rückrundenteam (13:5 Punkte) hinter Westerscheps (14:4) und vor Spohle (12:6) aus. Dennoch sollte am letzten Spieltag ein Zähler für den dritten Tabellenrang fehlen, denn Halsbek rettete genau einen Zähler über die Ziellinie und zieht neben Spohle und Westerscheps in die FKV-Finalrunde ein. Schweinebrück verabschiedete sich aus dem Rennen erst mit einer knappen Niederlage in Halsbek am vorletzten Spieltag, um dann am letzten Spieltag mit dem Sieg in Spohle nochmals ein Zeichen zu setzen. Cleverns baute in der Rückrunde immer weiter ab und konnte schlussendlich nur noch sechs Zähler aus der Rückrunde holen.

Der Abstiegskampf komprimierte sich in der Rückrunde zunehmend auf einen Dreikampf der beiden Aufsteiger Bredehorn und Schweewarden gegen die Etablierten von Zetel-Osterende. Von Anfang an hatte Zetel-Osterende die schlechteren Karten und blieb Ligatauglichkeit durchgängig schuldig - jeweils 3:15 Zähler in Hin- und Rückrunde sprechen eine deutliche Sprache. Schweewarden startete verheißungsvoll mit einem klaren Sieg gegen Kreuzmoor in die Saison - hatte aber zunehmend Mühe mit dem zweiten Aufsteiger, Bredehorn, Schritt zu halten. Bredehorn holte gerade die wichtigen Punkte gegen die Abstiegskonkurrenten Zetel-Osterende und Schweewarden und sicherte sich am Ende souverän gegenüber Zetel-Osterende und Schweewarden den Klassenerhalt.

Nach dem Abgang von Zetel-Osterende und Schweewarden in die Bezirksliga komplettieren Reitland und Stapel als Aufsteiger aus der Bezirksliga die Landesliga Männer-I.

Haarenstroth feierte mit dem dritten Rang erstmals den Einzug in die FKV-Finalrunde.

Landesliga Frauen-I: Die Saisonprognose offenbarte Titelverteidiger Schweinebrück, Serienmeister Reitland und Kreuzmoor erneut die besten Chancen auf den Landesmeistertitel. Titelverteidiger Schweinebrück hatte sich in der Sommerpause die Dienste von Ausnahmekönnerin Sandra Schimanski und Sabine Buss sichern können und wurde vom Potential her nochmals höher eingeschätzt. Zum weiteren Feld zählten Ruttel mit Neuzugang Jugend-EM-Teilnehmerin Silke Mannott und Westerscheps. Wie nicht anders zu erwarten wurde in der Prognose den beiden Aufsteigern Sandelermöns und Stollhamm vorrangig ein Kampf gegen den Abstieg vorher gesagt.

Vom Saisonstart weg legte Titelverteidiger Schweinebrück eine glänzende Saisonleistung hin. Auch anfängliche Diskussionen um die Spielberechtigung der Neuzugänge Schimanski und Buss hemmt den Meister in keiner Weise. Gänzlich ohne jeden Punktverlust demonstrierte Schweinebrück über den gesamten Saisonverlauf absolute Überlegenheit und sicherte frühzeitig souverän die erfolgreiche Titelverteidigung. Im Sog der so klar agierenden Schweinebrückerinnen bezog Kreuzmoor ebenso früh die alleinige Verfolgerposition, ohne allerdings den Meister nachhaltig in Gefahr bringen zu können. Entgegen der Prognose spielte Serienmeister Reitland keine große Rolle im Titelkampf oder im Ringen um einen der drei FKV-Finalrundenplätze. Diese Position übernahm überraschend Haarenstroth. Im Wissen um die ausgeprägte Haarenstroth-Heimstärke war den Ammerländerinnen eine gute Platzierung im Tabellenmittelfeld zuzutrauen. Das es am Ende gar der dritte Rang und die erstmalige FKV-Finalrundenteilnahme wurde, überraschte. Einzig Meister Schweinebrück konnte Punkte aus Haarenstroth mitnehmen. Alle anderen Teams waren in Haarenstroth auf den gefürchteten Rillen teils deutlich unterlegen. Reitland blieb im gesamten Saisonverlauf gemessen an den Möglichkeiten schuldig. Im letzten Saisondrittel rückte Reitland gar der Abstiegszone bedrohlich nahe - was allerdings niemand ernsthaft in Erwägung zog. Ebenso wie Reitland blieb Westerscheps über die gesamte Saison hin blass und zierte am Zielstrich das Ende des Tabellenmittelfeldes. Ruttel konnte trotz Neuzugänge keine wesentliche Formverbesserung nachweisen und rangiert in der Endabrechnung punktgleich mit Westerscheps in der unteren Tabellenhälfte. Zur Halbzeit belegte man gar noch einen Abstiegsplatz, den man dann allerdings in der Rückrunde mit ausgeglichenem Punktekonto verlassen konnte. Im Abstiegskampf war für Stollhamm bereits früh die Luft raus. Ein Jahr zuvor noch souverän durch die Bezirksliga in die Landesliga gestürmt, beutelten nun Spielerausfälle die Butjenter und ließen früh eine hoffnungslose Situation erkennen. Mitaufsteiger Sandelermöns konnte lange Zeit mit dem Tabellenmittelfeld mithalten, bevor dann am Ende doch die Luft ausging und der Abstieg feststand. Nach 6:8 Punkte in der Hinrunde bedeuteten 2:12 Punkte in der Rückrunde den Absturz in die Bezirksliga.

Die durch den Abstieg freiwerdenden Plätze nehmen mit Halsbek und Bredehorn zwei Ligenurgesteine wieder ein. Beide Teams sind langjährige Ligamannschaften, die 2004 (Bredehorn) und 2005 (Halsbek) überraschend aus der Landesliga abstiegen.

Liganeuling Garms wirbelte die Kräftever-hältnisse in der Landesliga mächtig durch-einander und belegte am Ende den dritten Rang.

Landesliga Männer-II: Erneut wartete Spielleiter Erich Kuhlmann (Rastederberg) mit einer zweigeteilten Landesliga auf, da sich gleich zwölf Teams um den Landesmeistertitel bewarben. Neuzugang Garms meldete erstmals für die Landesliga. Die Prognose sah im Favoritenkreis auf den Titel wieder die Führenden aus der vergangenen Saison - allen voran Titelverteidiger Halsbek. Im Schlepptau des Titelverteidigers rechneten sich Vizemeister Reitland und Schweinebrück Siegchancen aus. Der Verteilschlüssel für beide Staffeln führte in Staffel I Titelverteidiger Halsbek und Neuling Garms gegen Ruttel, Moorriem, Augusthausen und Westerscheps zusammen. In Staffel II trafen Reitland, Schweinebrück, Grabstede, Torsholt und Wiarden aufeinander. Von Beginn an bewies Neuling Garms in Staffel I die Richtigkeit seine Entscheidung für die Bildung einer Männer-II-Landesligamannschaft. Mit beherzten Siegen rüttelte Garms deutlich am Thron von Titelverteidiger Halsbek, das gleich zum Auftakt einen Zähler in Westerscheps verlor. Das direkte Aufeinandertreffen der beiden führenden Teams von Garms und Halsbek endete jeweils mit einem Heimsieg für die Kontrahenten und damit unentschieden. Lohn der Mühen für Neuling Garms war die alleinige Tabellenführung am Vorrundenende - gleichbedeutend mit eine Favoritenrolle in der anschließenden Meisterrunde. Mit Garms und Halsbek schlüpfte Westerscheps im letzten Moment in die Meisterrunde. Ruttel, das häufiger durch Spielerabgaben in die erste Männermannschaft gebeutelt wurde, Moorriem und Augusthausen mussten in die Abstiegsrunde. In der zweiten Staffel legte wie im Jahr zuvor Schweinebrück furios los und eilte von Sieg zu Sieg. Nichts Neues sollte man denken, denn auch in der vorangegangenen Saison hatte Schweinebrück in der Vorrunde brilliert - sich dann aber in der Meisterrunde gegen Halsbek und Reitland mehr blamiert. Beide Vorrundenspiele gegen Vizemeister Reitland konnte Schweinebrück mit je 3:0 für sich entscheiden und damit einen Meilenstein auf den Weg zur Spitze überspringen. Eine blütenweiße Weste zum Vorrundenende hievte Schweinebrück auf den ersten Platz in der Meisterrunde - zwei Zähler vor Neuling Garms. Gemeinsam mit Schweinebrück und Reitland zog Grabstede in die Meisterrunde ein. Zwar hatte Grabstede gegen die beiden Großen der Staffel wenig gegen zusetzen - dafür sollten aber die Erfolge gegen Torsholt, Portsloge und Wiarden die Grabsteder über das bessere Schoetverhältnis gegenüber Torsholt in die Meisterrunde heben. In der Meisterrunde setzte erneut Schweinebrück die Akzente. Beide vorentscheidenden Spiele gegen Garms entschied Schweinebrück knapp für sich und sicherte sich ohne Punktverlust souverän die Meisterschaft. Nach hartem Kampf gegen Garms errang Reitland erneut die Vizemeisterschaft für Neuling Garms und Titelverteidiger Halsbek. Westerscheps und Grabstede konnten in der Meisterrunde gegen die führenden Teams wenig ausrichten und bilden das Tabellenschlusslicht.

In der Abstiegsrunde präsentierten sich fünf der sechs teilnehmenden Teams ausgeglichen und scheinbar jederzeit in der Lage, jeden kommenden Gegner zu bezwingen. Einzig Wiarden fiel im Gesamteindruck etwas ab und bildete von Beginn an das Schlusslicht der Runde. Schlussendlich setzte sich Ruttel an die Spitze der Gruppe und startet kommende Saison definitiv erneut in der Landesliga Männer-II,

Schweinebrück verteidigte erfolgreich den Landesmeistertitel.

Landesliga Frauen-II: Der klare Gewinn der Landes- und Verbandstitel (KLV/FKV) stempelten Titelverteidiger Schweinebrück in der Prognose als alleinigen Titelfavorit ab. Erstmals meldete Leuchtenburg eine Frauen-II-Mannschaft für den Landesligenspielbetrieb. Von Beginn an setzte Titelverteidiger Schweinebrück alle Zeichen auf erfolgreiche Titelverteidigung und eilte von Sieg zu Sieg. Als ernsthafter Verfolger kristallisierte sich ebenso früh Delfshausen heraus und folgte den Schweinebrückerinnen unbeeindruckt. Als einzige Niederlage musste Delfshausen in der Hinrunde den Heimkampf gegen eben Schweinebrück quittieren - alle anderen Hinrundenbegegnungen konnten gewonnen werden. Ausgerechnet Liganeuling Leuchtenburg brachte am achten Spieltag den Riesen ins Wanken - doch er fiel nicht. Ein 0:0-Unentschieden gegen den Meister kam den Leuchtenburgerinnen gerade zur rechten Zeit, hatte man sich doch schon bestens in der oberen Tabellenhälfte eingerichtet. Zur Halbzeit rangierte Titelverteidiger Schweinebrück nur zwei Zähler vor Delfshausen und musste weiter auf der Hut sein. In der Rückrunde füllte Schweinebrück dann sein Punktekonto wieder wie gewohnt und ließ nur noch zwei Unentschieden zu (in Spohle und in Portsloge). Parallel angelte Verfolger Delfshausen den einen oder anderen Minuspunkt mehr als in der Hinrunde und erlaubten Schweinebrück ein Davoneilen auf sieben Punkte. Die Abschlusstabelle drückt denn auch eine deutliche Überlegenheit des alten und neuen Meisters aus.

Kreuzmoor konnte in der zweiten Saison die Landesliga nicht halten und steigt in die Bezirksliga ab.

Landesliga Männer-III: In der Prognose wurde ein erneuter Zweikampf um den Titel zwischen Landes- und Verbandsmeister Altjührden gegen Vizemeister Spohle vorausgesagt. Im Sog der beiden Favoriten wurde Halsbek und Kreuzmoor eine gute Verfolgerrolle zugetraut. Der Saisonauftakt zeigte dann aber eine gegenläufige Entwicklung. Altjührden eilte erwartungsgemäß von Sieg zu Sieg - allerdings nicht mit Spohle im Schlepptau, sondern Aufsteiger Schweinebrück spielte die Klaviatur. Altjührden konnte zwar am zweiten Spieltag in Schweinebrück und am dritten Spieltag in Spohle gewinnen und damit ein deutliches Signal für eine erfolgreiche Titelverteidigung setzen - Aufsteiger Schweinebrück ließ sich aber davon nicht beirren, blieb am Titelverteidiger dran und erklomm gar die Halbzeitmeisterschaft nach zwei Altjührden-Unentschieden in Torsholt und daheim gegen Halsbek. Am zweiten Spieltag der Rückrunde setzte sich Altjührden dann aber endgültig auf die Überholspur, als auch die Auswärtsbegegnung in Schweinebrück knapp gewonnen werden konnte. Nun hatte Schweinebrück nichts mehr entgegenzusetzen, verlor in der Folgezeit weitere Begegnungen und erreichte dennoch die Vizemeisterschaft mit fünf Punkten Rückstand auf den alten und neuen Meister Altjührden. Vizemeister Spohle konnte nicht wieder an die hervorragende Vorsaison anknüpfen und reihte sich auf dem dritten Tabellenrang ein. Kreuzmoor, vor der Saison im erweiterten Favoritenkreis zu finden, stürzte gänzlich ab und quittierte die Saison mit dem Tabellenschlusslicht und dem Abstieg in die Bezirksliga. Kreuzmoor in die Bezirksliga begleiten muss Leuchtenburg, wenn auch nur um einen Zähler von Bohlenbergerfeld geschlagen.

B e z i r k s l i g e n

Bezirksliga Männer-I: In der Saisonprognose wurden den beiden Landesligaabsteiger Torsholt und Haarenstroth die besten Karten im Titel- und Aufstiegskampf zugemünzt. Ebenfalls gute Chancen wurden Rosenberg, in der Vorsaison als Dritter nur um einen Zähler gescheitet und ex-Landesligist Ruttel eingeräumt. Am Ende standen aber zwei Teams an der Spitze, die kaum jemand ganz oben erwartet hatte. Reitland spulte eine souverän geführte Saison herunter und ließ sich auch von den beiden Top-Favoriten nicht aufhalten. Den zweiten Aufstiegsplatz heimste mit Stapel ein Außenseiter ein. Landesligaabsteiger Torsholt konnte zumindest zum Saisonende Ambitionen auf den sofortigen Landesligaaufstieg untermauern - Haarenstroth begann die Saison erwartungsgemäß mit Auftakterfolgen, verlor aber im weiteren Saisonverlauf zunehmend den Anschluss und hatte frühzeitig mit der Meister- und Aufstiegsfrage nichts mehr zu tun. Reitland beherrschte die Liga und stand bereits drei Spieltage vor Schluss als sicherer Aufsteiger in die Landesliga fest. Das am Ende sieben Minuszähler in der Tabelle stehen, ist wohl mehr der eigenen Lockerheit im Umgang mit Siegen als gegnerischer Stärke zuzuschreiben. Stapel fühlte sich im Reitland-Fahrwasser sichtlich wohl und hielt den zweiten Aufstiegsplatz teils sicher in Händen. Erst zum Saisonende geriet Stapel nochmals durch Torsholt unter Druck und musste sich mächtig strecken - Lohn der Mühen dann aber doch der zweite Tabellenrang und der Aufstieg in die Landesliga. Torsholt blieb in der Hinrunde in den Startlöchern hängen und lief dann in der Rückrunde den verlorenen Punkten hinterher. Haarenstroth startete mit zwei Siegen in die Saison und wurde seiner Favoritenrolle durchaus gerecht. Bereits ab dem dritten Spieltag geriet dann aber Sand ins Getriebe und Haarenstroth pendelte sich im Tabellenmittelfeld ein. Rosenberg, in der Vorsaison nur knapp am Aufstieg in die Landesliga gescheitert, fand in dieser Saison den Weg in die Erfolgsspur nicht so recht und dümpelte stets im Tabellenmittelfeld herum. Ruttel, vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis gezählt, verjüngte sein Team deutlich und zahlte dafür zunächst mit vier Auftaktniederlagen viel Lehrgeld. Im weiteren Saisonverlauf stabilisierte Ruttel das eigene Leistungsvermögen auf höherem Niveau und orientierte sich wieder in Richtung oberen Tabellenhälfte. Am Ende stand ein respektabler vierter Tabellenplatz zu Buche, der für das junge Team einige Erwartungen für kommende Spielzeiten schürt. Im Abstiegskampf erwartete die Saisonprognose die drei Aufsteiger Rüstringen, Waddens und Sandelermöns sowie Förrien-Minsen. Jeverlandteam Förrien-Minsen strafte alle Skeptiker Lügen und beendete die Saison dank ausgeprägter Heimstärke auf dem fünften Tabellenrang noch vor den höher eingeschätzten Teams von Rosenberg und Haarenstroth. Im letzten Saisondrittel kristallisierten sich mehr und mehr die drei Aufsteiger als Abstiegskandidaten heraus. Rüstringen konnte zu recht auf seinen Heimvorteil setzen und im direkten Duell mit den Abstiegskonkurrenten Waddens und Sandelermöns punkten. Waddens wurde eine ähnliche Heimstärke am Deich zugetraut, die allerdings häufiger als erwartet in den Startlöchern stecken blieb. Waddens konnte die Abstiegsfrage bis zum Ende offen gestalten, gewann im Schlussspurt daheim gar noch gegen Meister Reitland und muss dennoch die Bezirksliga verlassen. Sandelermöns, als dritter Aufsteiger mit der Verzicht von Garms erst in die Bezirksliga gerutscht, startet mit 5:1 Punkten furios in die Saison, um dann allerdings Zug um Zug in der Tabelle durchgereicht zu werden. Der Auftaktelan konnte nicht gehalten werden und Sandelermöns holte aus den verbleibenden 15 Saisonspielen nur noch vier Punkte. Zu wenig, um die Klasse zu erhalten und der Weg führt für Sandelermöns mit der roten Laterne zurück in die Kreisliga.

Bezirksliga Männer-III: Zur neuen Saison verzeichnete die Bezirksliga mit Ohrwege/Ohrwegerfeld einen Neuzugang und mit Bekhausen und Portsloge zwei Abgänge. In Konsequenz daraus startete die Bezirksliga mit sieben Teams. In der Prognose galten die beiden Landesligaabsteiger Reitland und Astede neben Haarenstroth als Top-Favoriten im Titel- und Aufstiegskampf (zwei Aufsteiger). Von den drei Favoriten legte Haarenstroth einen gelungenen Saisonstart hin, während Reitland und Astede zur Halbzeit nur auf ein ausgeglichenes Punktekonto blicken konnten. Steinhausen spielte sich in der Hinrunde mehr in der Vordergrund und konnte Reitland und Astede in Schach halten. Auch zu Beginn der Rückrunde dominierte Haarenstroth nach Belieben, während Reitland und Astede sich auf die Aufholjagd machten. Zum Saisonende hin fuhr Haarenstroth überraschende Niederlagen ein und gab mehr und mehr vom soliden Vorsprung her. Mit zwei Abschlussniederlagen in Reitland und Steinhausen musste Haarenstroth dann gar noch den Titel an Reitland hergeben und konnte sich nur über das Schoetverhältnis auf dem zweiten Aufstiegsplatz vor Grabstede halten. Grabstede hatte die Hinrunde ein wenig verschlafen, konterte aber in der Rückrunde und war nah dran am Aufstieg in die Landesliga. Astede steigerte sich in der Rückrunde, was allerdings nicht ausreichte, um die Spitze nochmals in Gefahr zu bringen. So war Reitland am Zielstrich dank einer hervorragenden Rückrunde zwei Zähler vor den Verfolgern und sicherte sich Titel und Aufstieg in die Landesliga. Wenig zu tun mit dem Spitzenkampf hatten Zetel-Osterende und Liganeuling Ohrwege/Ohrwegerfeld, das als Schlusslicht mit der roten Laterne in der ersten Saison viel Lehrgeld bezahlte.

Bredehorn meldet sich nach zwei Spielzeiten wieder in der Landesliga zurück.

Bezirksliga Frauen-I Nord-West: In der Saisonprognose wurden dem Landesligaabsteiger Wiefels und Bohlenberge die besten Chancen auf Titel und Aufstieg eingeräumt. Am Ende sollte sich die Liga aber ganz anders präsentieren, Wiefels nur knapp den Abstieg verhindern können und Bohlenberge neben Aufsteiger Neuengroden absteigen müssen. Glanzlichter in der Saison setzten ganz andere Namen, allen voran Aufsteiger Steinhausen. Mit mächtig Dampf eilte Steinhausen von Erfolgserlebnis zu Erfolgserlebnis und führte gar zur Halbzeit die Tabelle vor Bockhorn und Zetel-Osterende an. Top-Favorit Wiefels bildete gar das Tabellenschlusslicht hinter Aufsteiger Neuengroden und Mit-Favorit Bohlenberge. In der Rückrunde konnte Steinhausen nicht ganz das Hinrundenniveau halten, focht bis zum Schlusspfiff um den Titel mit und musste sich schlussendlich auf dem dritten Tabellenrang einreihen. Die Titelmusik spielten in der Rückrunde mit Bredehorn und Zetel-Osterende zwei ex-Landesligisten im Kopf-an-Kopf-Rennen. Bockhorn und Grabstede lagen zur Halbzeit aussichtsreich im Rennen, konnten aber in der Rückrunde nicht mehr das Hinrundenniveau halten und platzierten sich im Mittelfeld. Am letzten Spieltag der Saison gelang dann Bredehorn der entscheidende Punktvorsprung gegenüber Zetel-Osterende, das in Bockhorn nicht über ein Unentschieden hinauskam und sich mit der Vizemeisterschaft einrichtete. Den Titel und Aufstieg feierte aber Bredehorn. Das Landesligaurgestein zieht zwei Spielzeiten nach dem Abstieg wieder in die Landesliga ein.

Aufsteiger Schweewarden deutete Führungs-ansprüche an - der vierte Platz in der End-abrechnung ist ein toller Erfolg.

Bezirksliga Frauen-I Süd-Ost: Mit Halsbek zog ein großer Name des Frauenboßelns aus der Landesliga in die Bezirksliga ein und beanspruchte die Führungsrolle für sich. Die Saisonprognose sah denn auch den Landesligaabsteiger im Vorteil gegenüber Mit-Favorit Moorriem und den beiden Aufsteiger Schweewarden und Roggenmoor-Klauhörn in der Außenseiterrolle. Das sich die Kräfteverhältnisse in der Liga ändern würde und die Etablierten auf der Hut sein sollten, damit behielt die Saisonprognose recht. Die Hinrunde verschlief Halsbek total und ordnete sich scheinbar schon abgeschlagen zur Halbzeit in der Abstiegsregion ein. Die Musik bestimmten Aufsteiger Schweewarden als Halbzeitmeister und Mit-Favorit Moorriem gleichauf. Moorriem konnte in der Rückrunde die Spitze von Schweewarden übernehmen und einen vermeintlich beruhigenden Vorsprung herausarbeiten. Schweewarden kam nicht mehr ganz an das Hinrundenniveau heran und rutschte auf den vierten Rang ab - dennoch Respekt für den couragierten Aufsteiger. Zur Halbzeit saßen mit Delfshausen und Augusthausen zwei Etablierte in der Klemme - arge Abstiegsnöte zogen am Horizont herauf. Delfshausen konnte sich in der Rückrunde steigern und aus eigener Kraft aus dem Schlamassel zum Nachteil von Esenshamm ziehen. Esenshamm, zur Halbzeit noch vor Halsbek mit positivem Punktekonto platziert holte nur noch vier Pluspunkte in der Rückrunde - und steigt ab. Augusthausen wurde in der Rückrunde die rote Laterne nicht mehr los und bildete stets das Schlusslicht der Tabelle. Halsbek startete eine furiose Aufholjagd, holte 13:1 Punkte in der Rückrunde und überflügelte am letzten Spieltag gar noch Moorriem an der Tabellenspitze. Zwei Niederlagen in Folge in Delfshausen und Spohle warf die Moorriemerinnen erneut auf den Vizeplatz und im kommenden Jahr heißt es erneut Anlauf nehmen auf die Landesliga. Aufsteiger Roggenmoor-Klauhörn legte eine ordentliche Hinrunde mit dem dritten Tabellenplatz zur Halbzeit hin, um dann in der Rückrunde doch noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Das bessere Schoetverhältnis gegenüber Esenshamm sollte letztendlich über den Verbleib in der Bezirksliga entscheiden. Den dritten Platz in der Abschlusstabelle sicherte sich Spohle nach einer relativ ausgeglichenen Saison mit schönen Erfolgen, aber auch ebenso unschönen Misserfolgen. Die Mannschaft hat Potential und sollte dieses in der kommenden Saison nun auch einmal abrufen.

B e z i r k s k l a s s e n

Aufsteiger Osterforde freute sich zum Sai-sonabschluss über den Klassenerhalt.

Bezirksklasse Männer-I Nord-West: Nach dem Rückzug von Garms aus der Bezirksliga und dem Aufstieg der beiden Erstplatzierten (Rüstringen u. Sandelermöns) in die Bezirksliga wurden die Kräfteverhältnisse in der Bezirksklasse gänzlich neu gemischt. Dem Drittplatzierten Bockhorn gebührte neben Bezirksligaabsteiger Grabstede-II die Favoritenbürde. Beide Teams sollten sich von Beginn an denn auch ein stetes Rennen um die Spitze liefern. Zur Halbzeit wies Bockhorn auf eine makellose Hinrundenbilanz aus und steuerte direkt auf Titelgewinn und Aufstieg in die Bezirksliga zu. Verfolger Grabstede-II musste bereits zwei Niederlagen quittieren und konnte kaum Schritt halten mit dem Tabellenführer. Bentstreek blieb bis zur Halbzeit unter seinen Möglichkeiten und trauerte der einen oder anderen Chance hinterher. Aufsteiger Osterforde mischte ordentlich mit und richtete sich hinter Grabstede-II auf dem dritten Platz ein. Das Abstiegsgespenst ging um bei den drei H's (Hohenkirchen, Heidmühle und Hooksiel). In der Rückrunde setzte Bockhorn den Siegeszug fort - zumindest so lange, bis den Bockhornern der Aufstieg nicht mehr zu nehmen war. Dann zog der Schlendrian in Bockhorn ein und Punkt für Punkt knabberte die Konkurrenz an der makellosen Bilanz. Am Ende sollten gar sieben Zähler die Bockhornbilanz trüben - dennoch ist die Mannschaft als Meister und Aufsteiger in der kommenden Saison in der Bezirksliga vertreten. Die Vizemeisterschaft sicherte sich Grabstede-II. Osterforde hatte warf in der Rückrunde ebenso erfolgreich auf wie in der Hinrunde und sicherte sich mit dem fünften Tabellenrang den Klassenerhalt hinter Bentstreek und Bohlenbergerfeld. Heidmühle und Hooksiel mussten die Saison mit dem Abstieg quittieren, da Hohenkirchen im letzten Moment ein Unentschieden beim Meister in Bockhorn glückte und der überraschende Punkt den Klassenerhalt bedeutete.

Hollwege sicherte sich Titel und Aufstieg in die Bezirksliga.               Foto: Peter Ahlers

Spohle-II steigt als Kreismeister in die Bezirksklasse Süd-Ost auf.

Bezirksklasse Männer-I Süd-Ost: In der Saisonprognose galten alle Titelchancen vorrangig Bezirksligaabsteiger Altjührden vor Langendamm-Dangastermoor auf der ersten Verfolgerposition. Der Saisonverlauf entwickelte sich dann aber gänzlich anders als prognostiziert. Von Beginn an bildete sich eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit Leuchtenburg, Hollwege, Langendamm-Dangastermoor und Aufsteiger Mentzhausen als souveräne obere Tabellenhälfte und Roggenmoor-Klauhörn, Portsloge, Langebrügge und - zur Überraschung - Altjührden. Einen Anspruch auf den sofortigen Wiederaufstieg konnte Altjührden früh ad acta legen und musste sich ebenso früh möglicher Abstiegsängste erwehren. Langebrügge richtet sich trotz ordentlicher Wurfleistungen bereits von Beginn an am Tabellenende ein und konnte diesen Platz nie wieder verlassen. Als zweiten Absteiger erwischte es Portsloge, das die entscheidenden Begegnungen gegen Altjührden und Roggenmoor-Klauhörn nicht für sich entscheiden konnte. Zur Halbzeit führte Leuchtenburg mit einem Zähler vor Hollwege, Langendamm-Dangastermoor und Mentzhausen. Durch eigene Unaufmerksamkeit musste Leuchtenburg dann zur Mitte der Rückrunde Hollwege ziehen lassen. Mit der Spitzenposition wusste Hollwege scheinbar weniger zu überzeugen und ließ durch unverhoffte Niederlagen Verfolger Leuchtenburg wieder aufschließen. Dieser hatte am letzten Spieltag die Chance, mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer Hollwege sich selbst noch in die Bezirksliga zu katapultieren - und es misslang. Hollwege holte mit einem knappen Sieg in Leuchtenburg Titel und Aufstieg in die Bezirksliga.