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© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 22.01.2005 Feldkampf-Sichtungswerfen in Altjührden Oldenburger spekulieren auf Feldkampf am Wochenende Kälteeinbruch soll Kahlfrost bringen Männer: Jens Stindt erneut konstant um die 85-Meter Junioren: Erfolgsteam der Jugend aus 2002 bestens aufgelegt Jugend: Feldkampfstimmung stachelt Nachwuchs an
Altjührden. Gut zufrieden mit dem Leistungsstand der Feldauswahl zeigte sich am vergangenen Samstag (21.01.) beim Sichtungswerfen in Altjührden der Vorsitzende des Klootschießerlandesverbandes Oldenburg, Johann Hasselhorst. "Selten war die Stimmung vor einem Feldkampf so angeheizt wie jetzt", verriet dann auch der Ehrenvorsitzende Werner Gerdes. Die Oldenburger spekulieren auf einen Feldkampf am kommenden Wochenende (28./29.01.), denn der vorausgesagte Kälteeinbruch soll den nötigen Kahlfrost bringen. Auf ostfriesischer Seite vermuten die Oldenburger Fachleute mittlerweile eine "Verzögerungstaktik", denn die Oldenburger sehen sich als klare Favoriten in allen drei Altersklassen und wollen auf ostfriesischem Boden in Ardorf bei Wittmund erneut Friesensportgeschichte schreiben. Die Oldenburger lassen in der Vorbereitung der Spitzenklootschießer wirklich nichts unversucht. So wurden am letzten Wochenende die Jugendwerfer, die erstmals bei diesem traditionellen Vergleich in der Oldenburger Feldkampf-Mannschaft stehen, vom Jugendbetreuer Bernd Tapkenhinrichs und Mattenrichter Bernd Stroje auf das Kräftemessen eingestimmt. "Und jetzt noch eine anständige Feldkugel, so ein richtiger Jager", fordert der erfahrene Stroje die Jungs zu flachen, kraftvollen Würfen mit dem nötigen Drall für eine ordentliche Trüllweite auf. Und Timo Petznik & Co. lassen sich anstacheln und jagen den Kloot bei nasskalter Witterung flach über das Übungsgelände. Dass dabei dann auch noch Flüchtweiten um die 70-Meter herauskommen spricht für das enorme Leistungspotenzial und die gute Vorbereitung durch die Jugendtrainer Bernd und Berend-Georg Tapkenhinrichs sowie Hinny Harms. Glänzend aufgelegt waren auch Hendrik Rüdebusch aus Vielstedt-Hude (60 Meter), Sascha Freese aus Schweewarden (55) und Niklas Wulff aus Mentzhausen (54). Christian Alberts aus Grabstede (53,5) arbeitet weiter an seiner Technik auf dem Brett. Der C-Jugend-Werfer Dennis Popken aus Grabstede (55) macht den Älteren sogar schon richtig Konkurrenz. Der Juniorenbetreuer Detlef Müller hat es geschafft, dass Erfolgsteam der Jugend aus 2002 wieder neu aufzulegen. Der damalige Startwerfer und Dritte der Gesamtwertung, Björn Helmerichs aus Stollhamm, war in Altjührden trotz der konstanten Würfe um die 70-Meter-Marke mit seinen Leistungen noch nicht ganz zufrieden. Marcel Brunken (62) hat sogar als erfolgreicher Tischtennisspieler bereits ein wichtiges überregionales Turnier abgesagt, denn für den Mentzhauser steht fest: "Am nächsten Wochenende findet der Feldkampf statt und da wollen wir es den Ostfriesen noch einmal so richtig zeigen". Sascha Hemme aus Grabstede warf mit 65 Metern am letzten Samstag sogar persönliche Bestleistung. Christoph Müller aus Kreuzmoor (56) glänzte mit Weiten über 55 Meter. Auch die Grabsteder Daniel Popken und Kevin Dupiczak sowie die Schweinebrücker Thorsten Kamps und Andreas Antons sind im Gespräch für das Feldkampfteam, soweit die Wehde-Werfer sich bei einem Sichtungswerfen präsentieren. Bei den Männern konzentrierten sich neben dem erneut überragend aufwerfenden Spohler Jens Stindt (84) auch Bernd Tapkenhinrichs (Kreuzmoor) und Dirk Schomaker (Fedderwardersiel/73) auf den idealen Feldkampfkloot. Das nächsten Sichtungswerfen findet am 4. Februar in Reitland statt, soweit der Kahlfrost ausbleibt und bis dahin kein Feldkampf stattgefunden hat.
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