|
|
|
|
© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 08.01.2005 Tag der Bestweiten bei der Klootjugend
Cracks stimmen sich auf Feldkampf ein B-Jugend: Bestleistung für Henddrik Rüdebusch (54,50) und Niklas Wulf (55,10)
A-Jugend:
Kevin Dupiczak mit 82,50 Meter wie von einem anderen Stern weibliche Jugend A: Rebecca Warns mit 33,70 Meter persönliche Bestleistung von Ute Draschba
Altjührden. Auf die heftigen Orkanböen am Samstag (08.01.) mussten sich die jugendlichen Spitzenklootschießer des Landesverbandes Oldenburg zunächst einstellen. Nach taktischen Tipps von Bernd Tapkenhinrichs und Hinny Harms purzelten jedoch schon bald Rekordweiten und Bestleistungen. Das Duell zwischen dem bis dato Führenden in der C-Jugend Timo Petznik und seinem Grabsteder-Teamkollegen Christian Alberts war bei Käklern und Mäklern genauso hoch gehandelt wie der Auftritt von Kevin Dupiczak (Grabstede) in der A-Jugend. Timo Petznik legt vor, konnte sich aber nicht so richtig auf die Windböen einstellen und blieb mit einem Höchstwurf von 63 Meter unter seiner persönliche Bestleistung von 67,10 Meter. Die Chance für Christian Alberts war gekommen. Gleich der erste Wurf landete bei 64,50 Meter. Und Christian ließ nicht locker. Den zweiten Kloot setzte der Grabsteder auf 66,20 Meter, persönlicher Rekord, und Hinny Harms staunt nicht schlecht. Doch Christan Alberts ist ein ehrgeiziger Kämpfer und spürte, das noch mehr zu holen ist. Auf dem Brett explodierte der 14-jährige förmlich und treibt den Kloot auf eine Traumweite von 68 Meter. Geschafft. Damit übernimmt Christian Alberts erstmals in dieser Saison die Führung vor Timo Petznik. Der Star an diesem Tag war der wurfgewaltige Kevin Dupiczak. Wie von einem anderen Stern beherrscht der Grabsteder das Geschehen bei den A-Jugendlichen. Es passte einfach alles: die Schnelligkeit im Anlauf, der Absprung auf das Brett, die Verzögerung im Abwurf, bevor die Kugel die Hand verlässt, die Höhe und Konstanz in den Würfen. Mit einem Wort: perfekt, was Kevin Dupiczak darbot. Durch eine Serie von 76,70, 78,40 und 82,50 bleibt Kevin Dupiczak eine Klasse für sich. Mit persönlichen Bestweiten trumpten in der A-Jugend auch Tim Wefer aus Mentzhausen (68,60), Christian Runge aus Kreuzmoor (63,30), Christoph Müller aus Kreuzmoor (61,90) und Ole Renken aus Zetel-Osterende (61,30). Bei den Junioren dominierte erneut Michael Hüllstede. Der Reitländer blieb mit einem Höchstwurf von 71 Metern nur knapp unter seiner Rekordweite von 72 Metern. Steigern konnte sich mit dem 475g Kloot erneut der Nachwuchswerfer Marcel Brunken aus Mentzhausen (63,60), der mit seinen drei Wurf nur knapp unter der 190 Meter-Marke blieb. Am schwerten tat sich der Techniker unter den Junioren, Sascha Hemme aus Grabstede (59,50), mit den ungewohnten Wettkampfbedingungen und dem starken Rückenwind. In der B-Jugend arbeiten sich mit persönlicher Bestleistung Niklas Wulf aus Mentzhausen (55,10) und Hendrik Rüdebusch aus Vielstedt-Hude (54,50) Stück für Stück an den Führenden Stefan Runge aus Kreuzmoor (61,30) heran. Den größten Leistungsschub machte dabei Hendrick Rückebusch, der sein bisher bestes Serienergebnis in dieser Saison sensationell um fast 20 Meter toppte. Bei der weibliche Jugend A verbesserte Rebecca Warns (Reitland) ihre Bestmarke auf 33,70 Meter. Um die Saisonmeisterschaft bleibt es zwischen der Titelverteidiger Nadine Wellbrock aus Spohle (38,10) und der derzeit Führenden Wiebke Schröder aus Ohrwegerfeld (39,60) spannend. Gefährlich werden könnte den beiden Topwerferinnen des Landesverbandes Oldenburg auch noch die "Newcomerin" Beate Janßen aus Zetel-Osterende, die bei einem Höchstwurf von 36,70 Meter ihr bestes Serienergebnis der Saison mit 106,90 Meter herzauberte. Ihre Schwester Christine Janßen zog mit einem Gesamtergebnis von 94,70 Meter sogar an die an die Erfolgswerferin Anja Hardeler aus Reitland vorbei (93,80). Gleichzeitig nutzten die Männer I Feldkampfcracks um Herbert Braams die Möglichkeit, sich auf das Kräftemessen mit den Ostfriesen einzustimmen. "Mit dem Vollmond kommt der Frost", ist sich der fachkundige Bahnweiser Rudi Milbrandt aus Stollhamm sicher und war deshalb neugierig auf das Leistungsvermögen des Männerteams.Mit einem Spitzenwurf von 79,20 Meter schockte Bert Stroje aus Schweinebrück die Konkurrenz und stellte eindrucksvoll seinen derzeitigen Leistungsstand unter Beweis. Detlef Müller aus Mentzhausen (78,60) und Michael Frels aus Kreuzmoor (77,70) waren unter den schwierigen Bedingungen mit ihrer Weite mehr als zufrieden.
© / Quelle: Eilert Taddigs / 08.01.2005
Klootschiesser geben die Hoffnung auf Frost noch nicht auf
Utgast(et) Unter schwierigsten äußeren Bedingungen trafen sich am
Sonnabendvormittag die ostfriesischen Klootschiesser zu ihrem ersten
Übungswerfen im neuen Jahr. Kurzfristig vor Beginn des Werfens
entschlossen sich die Verantwortlichen noch, die Wurfbahnen wegen des
zeitweise orkanartig auf den Gerd-Gerdes-Platz einfallenden Sturms
umzulegen, doch das zu schmale Gelände ließ keine optimalen Bedingungen
zu. So hatten die Werfer mit stark böigem Seitenwind zu kämpfen, die des
Öfteren die Anlaufmatte vom Sprungbrett wirbelte und das Werfen stark
erschwerte. Trotzdem konnten die Käkler und Mäkler einige herausragende
Leistungen bestaunen.
Die Höchstwürfe des Tages:
|
|||
|
|