© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 12.12.2004

Letzter Hinrundenspieltag

"Verkehrte Welt" in den Boßelligen

Landesliga Männer I: Schweinebrück siegt in Halsbek - Haarenstroth zerschmettert Grabstede

Bezirksliga Männer-I: Reitland und Bredehorn verlieren daheim

von Gerold Meischen

-  Ligenberichtsquellen  -

Werner Wittje, Bredehorn

Harald Albers, Ruttel

Halbzeitmeister

 
Männer I   Landesliga   Westerscheps  
    Bezirksliga   Reitland  
    Bezirksklasse Nord-West   Rüstringen  
    Bezirksklasse Süd-Ost   Hollwege  
Männer III   Landesliga   Spohle  
    Bezirksliga   Leuchtenburg  
Frauen I   Landesliga   Schweinebrück  
    Bezirksliga Nord-West   Bohlenberge  
    Bezirksliga Süd-Ost   Stollhamm  
Frauen II   Landesliga   Schweinebrück  

Oldenburg. "Verkehrte Welt" in den Boßelligen am Rumpfspieltag. Überraschende Resultate brachte der letzte Spieltag in der Landesliga Männer-I und Bezirksliga Männer-I hervor. Allen voran die deftige Grabstede-Klatsche mit 0:18 bei Tabellenschlusslicht Haarenstroth. Da ist der Schweinebrück-Sieg beim Erzrivalen Halsbek kaum noch als Überraschung zu beachten. Doch auch die Führenden in der Bezirksliga Männer-I geizten nicht mit Paukenschlägen. Tabellenführer Reitland ging sang- und klanglos daheim gegen Ruttel unter - Verfolger Bredehorn verpasste den Sprung an die Tabellenspitze mit einer Heimniederlage gegen Garms. Allein die beiden Staffeln in der Landesliga Männer-II lieferten die erwarteten Ausgänge. In der Staffel I holte Schweinebrück den erwarteten Heimsieg gegen Westerscheps. In der Staffel II setzten sich die drei favorisierten Tabellenführer wie erwartet mit Siegen in Szene.

Ein Blick auf die Ligen in Ostfriesland offenbart, dass auch dort heute der Tag der Überraschungen war. Die drei Führenden in der Landesliga Männer-I verließen alle als Verlierer die Straße. Der unbezwungene Tabellenführer Pfalzdorf zog im großen Duell vergangener Tage in Blomberg den Kürzeren; Westeraccum fiel in Südarle auf die Nase und Reepsholt ließ gar daheim gegen Dietrichsfeld beide Punkte fahren. 

Westerscheps sicherte sich den Halbzeittitel und geht als Favorit in die Rückrunde.

Landesliga Männer-I: Tabellenführer Westerscheps ließ daheim gegen das neue Tabellenschlusslicht Torsholt nichts anbrennen und fuhr den Halbzeittitel mit einem ungefährdeten 15:0 Heimsieg ein. Mit zwei Punkten Vorsprung geht Westerscheps in das neue Jahr und muss augenscheinlich nur noch Schweinebrück im Titelkampf fürchten. Schweinebrück zog sich im Duell mit dem Erzrivalen Halsbek beim Gastgeber besser als erwartet aus der Affäre und siegte in Halsbek sicher mit 7:1. Nach anfänglich gutem Saisonstart stets in Reichweite der Spitze ist Halsbek nun zum Hinrundenende auf den sechsten Platz durchgerutscht. Der Abstand zur vorderen Tabellenregion ist in der Rückrunde kaum noch zu holen und der Einzug in die Finalrunde gegen die ostfriesischen Vertreter in weite Ferne gerückt. Schweinebrück hat mittlerweile ein konstant hohes Level erreicht und fiebert dem ersten Rückrundenkampf mit dem Vergleich bei Tabellenführer Westerscheps entgegen. Den dritten Tabellenplatz mit fünf bzw. drei Punkten Rückstand auf Westerscheps und Schweinebrück belegt zum Hinrundenende Titelverteidiger Spohle, dass daheim gegen Cleverns beim 15:0-Sieg wenig Mühe hatte. Auf den vierten Tabellenplatz setzt sich zum Hinrundenende Aufsteiger Zetel-Osterende mit dem engen 10:5-Heimsieg gegen Kreuzmoor, das mit dieser Niederlage bedrohlich der Abstiegszone näher rückt. Den fünften Tabellenrang belegt Grabstede, das sich beim bisherigen Tabellenschlusslicht Haarenstroth eine deftige 0:18-Auswärtsschlappe holte. Setzte am vergangenen Spieltag Torsholt mit dem Heimsieg gegen Halsbek ein Tages-Highlight, so zog diesmal Haarenstroth mit einem deutlichen Paukenschlag mit dem Heimsieg gegen den hochfavorisierten Gast nach. Zum Hinrundenende hat sich die Liga in zwei Klassen gespalten. Vorneweg Westerscheps (17:1) und Schweinebrück (15:3) im direkten Kampf um den Titel. Dahinter Titelverteidiger Spohle (12:6) mit Zetel-Osterende und Grabstede (beide 10:8) im Streit um den dritten Finalrundenplatz. Die untere Tabellenhälfte wird angeführt von Halsbek (9:9) vor Kreuzmoor (6:12), Cleverns, Haarenstroth (5:13) und Torsholt (3:15). Diese Konstellation verspricht noch viel Spannung für die komplette Rückrunde im Kampf um den Titel, die Finalrundenplätze und gegen den Abstieg.

Trotz Heimniederlage gegen Ruttel reichte es für Reitland zum Halbzeittitel.

Bezirksliga Männer-I: Mit einem Heimsieg gegen Landesligamitabsteiger Ruttel wollte Reitland die Tabellenspitze gegen Bredehorn verteidigen, das daheim gegen Garms vor einer leichteren Pflichtaufgabe stand. Mit dieser Vorgabe kam Reitland dann aber selbst gar nicht zurecht und versemmelte zum zweiten Mal in Folge wichtige Heimpunkte mit dem deutlichen 0:15 gegen Ruttel. Harald Albers (Ruttel) berichtet denn auch von einem rundum zufriedenen Gast. Während Reitland die Holzdetails noch recht ausgeglichen gestalten konnte, bahnte sich in den Gummidetails schon früh ein Heimfiasko an. Ruttels Gummi-I mit Hans-Georg Bohlken, Europameister Henning Feyen, Günter Meinjohanns und Kurt Grimm langten mit acht Schoet mächtig hin - da wollte Gummi-II mit den drei Koch-Brüdern und Jörg Eilers nicht nachstehen und fertigte den Gegner mit sieben Schoet ab. Somit war der Weg frei an die Spitze für Bredehorn - den Bredehorn aber prompt mit der knappen 2:4-Heimniederlage gegen Garms verpasste. Werner Wittje vom Gastgeber Bredehorn bescheinigte Gast Garms eine vorzügliche Vorstellung, obwohl man selbst ordentlich zu Werke ging. Den Zwei-Schoetsieg der ersten Bredehorner Holz konterte Garms mit je einem Schoetgewinn in Holz2 und Gummi1 sowie schlussendlich zwei Schoet in Gummi2. Die Reihenfolge an der Spitze blieb unverändert erhalten und Reitland kann den Halbzeittitel feiern, wenn auch die Verfolger deutlich aufrückten. Allen voran Ruttel, das mit dem überraschenden Sieg in Reitland entschieden zupackte und den Abstand zu den beiden Führenden Reitland und Bredehorn entscheidend verkürzte.  Punktgleich mit Bredehorn platzierte sich Geheimfavorit Schweewarden auf dem dritten Tabellenrang. Dafür reichte den Butjentern ein Wackelsieg in Förrien-Minsen. Mit 14:11 hielten die Schweewarden die Gastgeber Förrien-Minsen mit einem in der Höhe seltenen Ergebnis am Boden. Durch die beiden Spielausgänge an der Spitze wittern Rosenberg und Stapel plötzlich wieder Morgenluft. Rosenberg hatte daheim gegen Tabellenschlusslicht Grabstede-II beim 16:0 wenig Mühe und verbuchte einen Pflichtsieg. Stapel hielt Altmeister Altjührden mit 7:0 am Boden und zog sich wieder an die vorderen Plätze heran. Wie die Landesliga hat sich die Bezirksliga zum Hinrundenende ebenfalls in zwei Lager gespalten. Die vordere Tabellenhälfte reicht hinunter von Reitland (14:4) bis zum siebten Tabellenrang mit Garms (9:9) und lässt jede Menge Platz für Spekulationen um die beiden Aufstiegsplätze. Die Abstiegsfrage (zwei Absteiger) wird sich augenscheinlich zwischen Förrien-Minsen (8./6:12), Altjührden (4:14) und Grabstede-II (1:17) klären müssen.

Westerscheps hielt lange gegen Schweine-brück mit - die Rücktour war dann aber doch zu lang. -weitere Bilder vom Spiel unter www.kbv-schweinebrueck.de /saison -

Landesliga Männer-II: In der ersten Staffel zieht Schweinebrück weiter einsam seine Kreise. Gast Westerscheps konnte die Hintour noch ausgeglichen gestalten, führte gar an der Wende gegen die Schweinebrücker Ausnahmegummi. Auf der Rücktour ließ Schweinebrück dann in beiden Details Klasse aufblitzen und passierte mit 5 Schoet (Gummi) bzw. 4 Schoet (Holz) die Ziellinie zum verdienten 9:0-Heimsieg und der weiter unangefochtenen Tabellenführung. Im zweiten Spiel des Tages hatte Augusthausen daheim gegen Torsholt beim 11:0-Heimsieg wenig Mühe und wahrte die große Chance auf den Einzug in die Meisterrunde. Am letzten Vorrundenspieltag muss Augusthausen auf den Ausgang der Partie Ruttel gegen Westerscheps warten. Gelingt Westerscheps der erhoffte Punktgewinn, zieht Augusthausen in die Absteigerrunde. Siegt hingegen Ruttel daheim, zieht Augusthausen in die Meisterrunde ein.

In der zweiten Staffel setzten sich die favorisierten drei Teams von der Tabellenspitze wie erwartet durch. Tabellenführer Reitland hatte daheim gegen Tabellenschlusslicht Wiarden wenig Mühe und verteidigte souverän die Spitze. Verfolger Halsbek hatte da beim 2:0-Heimsieg gegen Moorriem schon mehr Mühe, um den zweiten Tabellenrang zu halten. Ebenfalls mit einem 2:0-Heimsieg setzte sich der Tabellendritte, Portsloge, gegen Grabstede durch. Vor dem letzten Vorrundenspieltag sind in der zweiten Staffel die Würfel längst gefallen. Reitland, Halsbek und Portsloge ziehen in die Meisterrunde gegen die drei Erstplatzierten der ersten Staffel; Moorriem, Grabstede und Wiarden ziehen in die Absteigerrunde gegen die beiden Letztplatzierten der ersten Staffel. Der letzte Spieltag am 09.01.2005 hält trotz aller Klarheit noch Spannung bereit, denn im Duell Portsloge (3.) gegen Reitland (1.) muss noch geklärt werden, mit welcher Punktvorgabe die beiden Teams in die Meisterrunde einziehen.

Landesliga Männer-II

Qualifikationsstand

Meisterrunde   Abstiegsrunde
Schw'brück   42 : 0   8 : 0 Moorriem   14 : 1   4 : 2
Halsbek 15 : 6 6 : 2 Grabstede   5 : 4 4 : 2
Reitland 13 : 8 4 : 2 W'scheps   13 : 1 3 : 1
Ruttel 9 : 22 4 : 4 Torsholt   1 : 13 1 : 3
Portsloge 7 : 21 0 : 6 Wiarden   0 : 16 0 : 8
Augusthsn. 0 : 29 0 : 8  

 

© / Quelle: NWZ-Online / 18.12.2004

- Wesermarsch-Zeitung -

Landesligist aus Kreuzmoor rutscht ab

BOßELN Schweewarden ist auf dem Vormarsch

Die Senioren aus Reitland sind weiterhin top

Reitlands Männer verlieren erneut. Kreuzmoors Mannschaftsführer kritisiert deutlich die Einstellung des Teams.

Die Männer II von Reitland zählen zu den Top-Mannschaften in der neu geschaffenen Landesliga.             Foto: Wolfgang Böning

WESERMARSCH/NG - Einen Rumpfspieltag gab es für die Boßelmannschaften in den Zehnerstaffeln des Landesverbandes Oldenburg sowie bei den Senioren (Männer II). Beim Landesligisten Kreuzmoor scheint es bei einigen Aktiven an der Einstellung zu mangeln. Die Folge ist eine immer bedrohlicher werdende Abstiegsgefahr.

Männer I, Landesliga: Der Aufsteiger Zetel-Osterende setzte sich mit 10:5 gegen Kreuzmoor durch. Die Lage wird für Kreuzmoor langsam kritisch. Der Vorsprung gegenüber einem Abstiegsplatz beträgt zurzeit nur noch einen Zähler. Ziemlich sauer ist Kreuzmoors Mannschaftsführer Michael Backhaus, der von einem „Virenbefall“ spricht. „Dieser Virus mit Namen „Desinteresse“ hat einige Aktive in unserer Mannschaft befallen, was die Teamleistung massiv schwächt." Backhaus weiter: „Sollte es der Mannschaft nicht gelingen, dieses Problem bis zur Rückrunde in den Griff zu bekommen, werden personelle Konsequenzen folgen müssen, um den drohenden Abstieg abzuwenden."  Nur die Erste Holzgruppe gewann (fünf Schoet, 42 Meter) mit der Wurfanzahl von 13/0 Durchgängen. Gleich sieben Wurf schlechter (14/3) verlor die Zweite Holzgruppe mit fünf Schoet und 80 Meter). Die Erste Gummigruppe (14/1) verlor fast ebenso deutlich (vier, 67). Die Niederlage in Grenzen halten konnte die Zweite Gummigruppe (13/3, 0, 135).

Bezirksliga: Tabellenführer Reitland konnte gerade in Mindestmannschaftsstärke antreten und musste mit 0:15 gegen Ruttel die zweite Heimniederlage einstecken. Während die beiden Holzgruppen noch mithalten konnten, gingen die Erste Gummigruppe (acht Schoet verloren) und die Zweite Gummigruppe (sieben Schoet verloren) unter. Mit dem eher seltenen Ergebnis von 14:11 kehrte Schweewarden als Gewinner von Förrien-Minsen zurück. Reitland führt die Tabelle weiterhin mit 14:4 Punkten an. Bredehorn (12:6) konnte durch die überraschende 2:4-Heimniederlage gegen Garms nicht aufrücken. In guter Ausgangsposition befindet sich Schweewarden als Tabellendritter mit ebenfalls 12:6 Punkten.
Männer II, Landesliga, Staffel 1: Augusthausen gewannen seinen Heimkampf deutlich mit 11:0 gegen Torsholt und wahrte als Tabellendritter (6:10 Punkte) die Chance auf die Meisterschaftsrunde. Für diese Klasse steht der letzte Wettkampftag am Sonntag, 9. Januar 2005, an. Dann ermitteln die jeweils ersten drei Mannschaften beider Staffeln in einer Meisterschaftsrunde die Endplatzierungen. Augusthausen war am vergangenen Spieltag spielfrei. In der Partie Ruttel gegen Westerscheps muss der Gastgeber aus Ruttel nun gewinnen, sonst findet sich Augusthausen in der Abstiegsrunde wieder.
Staffel 2: Tabellenführer Reitland war deutlich überlegen beim 13:0 gegen den Tabellenletzten Wiarden. Dabei überlief die Holzgruppe mit einer Top-Leistung ihren Gegner förmlich und siegte mit zwölf Wurf und 66 Metern. In der Holzgruppe warfen Heinz Marschallek, Friedhelm Hemken, Hans Georg Warns und Siegfried Tetz. Die Gummigruppe brachte gewonnene 148 Meter ins Ziel. Hierfür zeigten sich Hans-Georg Baßhusen, Hans-Günther Freese, Rolf Wichmann, Dieter Reiners und Heinz Wilhelm Albers verantwortlich. Reitland steht schon länger als Teilnehmer an der Meisterschaftsrunde fest. Am letzten Spieltag muss man möglichst beim Tabellendritten Portsloge gewinnen, weil die Ergebnisse untereinander in der Endrunde mitgezählt werden, um so eine gute Ausgangslage vorweisen zu können. Moorriem verkaufte sich gut mit der 0:2-Niederlage beim Tabellenzweiten Halsbek. Moorriem weist 4:14 Zähler auf und wird dann in der Abstiegsrunde um eine gute Platzierung kämpfen.

Männer III, Landesliga: Ein wichtiger Sieg gelang Kreuzmoor mit dem knappen 1:0-Erfolg beim Tabellenletzten Astede. Astede führte mit einem Schoet, den die Kreuzmoorer aber bis zur Wende wettmachten. Auf der Rücktour mit der Holzkugel baute Kreuzmoor die Führung auf zwei Wurf aus. Am Ende standen ein Schoet und 99 Meter für die Gäste zu Buche. Mit 5:9 Zählern konnten sich die Kreuzmoorer etwas vom Tabellenende absetzen.

Frauen II, Landesliga: Reitland unterlag knapp mit 0:3 gegen Delfshausen. Die beiden Mannschaften befinden sich mit 9:5 Punkten auf den Plätzen zwei und drei hinter dem Meisterschaftsfavoriten Schweinebrück.

© / Quelle: NWZ-Online / 15.12.2004

- Der Gemeinnützige -

KBV Spohle siegt souverän gegen Cleverns

BOßELN Die Herbstmeister stehen fest

Unerwartete Resultate der Friesenspieler

Der letzte Spieltag der Hinrunde stand an. Überraschungen blieben nicht aus.    von Ute Draschba

FRIESLAND - Unerwartete Resultate brachte der letzte Spieltag zur Halbzeitmeisterschaft im Straßenboßeln in der Landesliga und der Bezirksliga, Männer. Überraschend siegte der Tabellenletzte in der Landesliga aus Haarenstroth in Grabstede mit 18 Schoet.
Landesliga, Männer I: Tabellenführer Westerscheps fuhr den Halbzeittitel mit einem ungefährdeten 15:0 Heimsieg gegen Torsholt ein. Der Zweitplatzierte aus Schweinebrück zog sich im Duell mit dem Erzrivalen Halsbek beim Gastgeber besser als erwartet aus der Affäre und siegte sicher mit 7:1. Auf Platz drei rangiert nach einem 15:0-Heimsieg über Cleverns der Titelverteidiger aus Spohle. Auf den vierten Tabellenplatz rettete sich Aufsteiger Zetel-Osterende mit dem engen 10:5-Heimsieg gegen Kreuzmoor. Zum Hinrundenende hat sich die Liga in zwei Klassen gespalten. Vorneweg Westerscheps (17:1) und Schweinebrück (15:3) im direkten Kampf um den Titel. Dahinter Titelverteidiger Spohle (12:6) mit Zetel-Osterende und Grabstede (beide 10:8) im Streit um den dritten Finalrundenplatz. Die untere Tabellenhälfte wird angeführt von Halsbek (7:11) vor Kreuzmoor (6:12), Cleverns, Haarenstroth (5:13) und Torsholt (3:15).
Bezirksliga, Männer I: Ruttel glänzte gegen das führende Bezirksligateam aus Reitland und fuhr einen deutlichen Sieg mit 15 Schoet ein. Bredehorn patzte auf heimischer Strecke gegen eine stark aufwerfende Truppe aus Garms und überließ damit Reitland die Halbzeitmeisterschaft. Punktgleich mit Bredehorn platzierte sich Geheimfavorit Schweewarden auf dem dritten Tabellenrang.
Landesliga, Männer II: In der ersten Staffel überzeugte Schweinebrück in einem hochkarätigen Match gegen Westerscheps. Augusthausen hatte mit dem 11:0 mit Torsholt wenig Mühe. Am letzten Vorrundenspieltag muss Augusthausen auf den Ausgang der Partie Ruttel gegen Westerscheps warten. Gelingt Westerscheps der erhoffte Punktgewinn, zieht Augusthausen in die Absteigerrunde. Siegt Ruttel daheim, zieht Augusthausen in die Meisterrunde ein. In der zweiten Staffel überzeugte Tabellenführer Reitland im Match gegen den Tabellenletzten Wiarden. Verfolger Halsbek musste einiges aufbieten, um den 2:0 Sieg gegen Moorriem über die Ziellinie zu retten. Ebenfalls mit einem 2:0-Heimsieg setzte sich der Tabellendritte, Portsloge, gegen Grabstede durch. Vor dem letzten Vorrundenspieltag sind in der zweiten Staffel die Würfel gefallen. Reitland, Halsbek und Portsloge ziehen in die Meisterrunde, Moorriem, Grabstede und Wiarden in die Absteigerrunde ein.

© / Quelle: Jeversches Wochenblatt / 14.12.2004

„Moot un Kraft“ Garms sorgte für die Überraschung des Tages

Geschlossene Mannschaftsleistung Grundlage für 4:2-Auswärtssieg

Jeverland/kop – Im Straßenboßeln der Männer auf Landesverbandsebene ist das Boßeljahr jetzt in allen Ligen beendet, die Mannschaften gehen in die Weihnachtspause. Nächster Spieltag ist der 9. Januar. Landesliga I: Spohle - Cleverns 18:0. Die Werfer von "Kumm herut" rechneten zwar mit einer Niederlage gegen den Dritten, aber die Höhe passte Heiner Janßen von "Kumm herut" nicht. "Das sind fünf bis sechs Wurf zu viel", sagte er. Nicht zurecht kamen die Holzgruppen der Clevernser, die jeweils knapp an sieben Schoet verloren. Die Gummigruppen hielten ihre Wettkämpfe zwar offen, mussten sich letzten Endes aber doch mit knapp zwei (1. Gummi) und einem Schoet geschlagen geben. Landesliga II: Reitland - Wiarden 13:0. Für Schlusslicht Wiarden stand zwei Wettkämpfe vor Saisonende viel auf dem Spiel. Gegen den Tabellenführer aber kamen die Wangerländer nicht an, wobei die Holzgruppe sich mit 148 Meter nur denkbar knapp geschlagen geben musste. Die Gummigruppe hingegen sah kein Land, sie unterlag klar mit 12,066 Schoet. Bezirksliga I: Bredehorn - Garms 2:4. Garms war bislang Siebter, zeigte sich gegen den Zweiten auswärts aber von seiner besten Seite. Drei Gruppen der Wangerländer blieben mit 1,032 (2. Holz), 1,149 (1. Gummi) und 14 Meter (2. Gummi) siegreich, dem Gegner den Vortritt lassen musste lediglich die 1. Holz mit 2,036 Schoet. Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte die Wangerländer zu einem unerwarteten Sieg, mit dem letzten Wettkampf des Jahres kann das Team mehr als zufrieden sein. Förrien-Minsen - Schweewarden 11:14. Förrien-Minsen bleibt Achter der Liga. Gegen den Dritten verloren die Wangerländer aber denkbar knapp, als Klotz am Bein erwiesen sich die 1. Gummi, die sonst stärkste Gruppe der Mannschaft ist, und die 2. Holz. Beide Gruppen unterlagen klar mit 4,144 (2. Holz) und 9,047 Schoet (1. Gummi). Die 1. Holz der Minser gewann ihren Part mit 6,009 Schoet, und auch die 2. Gummi blieb siegreich: sie brachte einen Vorsprung von 5,058 Schoet über die Ziellinie.

© / Quelle: NWZ-Online / 13.12.2004

- Ammerländer-Nachrichten -

Westerschepser ganz sicher

BOßELN 15:0-Erfolg über Torsholt

Halsbek verliert 1:7 gegen Schweinebrück

In einigen Boßelklassen im Landesverband Oldenburg standen die abschließen Wettkämpfe der Hinrunde auf dem Programm. Jetzt ist erst einmal Spielpause bis zum 9. Januar.

VON MANFRED HOLLMANN

 

Mit viel Schwung zur Sache gingen die Westerschepser Boßeler auf ihrer Heim-strecke gegen Aufsteiger Torsholt. Die Gäste hatten keine Chance und unterlagen mit 0:15. Westerscheps erwartet jetzt am 9. Januar seinen direkten Konkurrenten Schweinebrück.               Foto: M. Hollmann

AMMERLAND - Die erste Halbserie der Boßeler im Landesverband Oldenburg ist gespielt. Um den Landesmeistertitel der Männer I streiten sich Westerscheps und Schweinebrück. Eine Vorentscheidung gibt es beim Aufeinandertreffen der beiden Teams am 9. Januar.
Im Duell gegen Ammerland-Nachbar KBV Torsholt hatte Westerscheps keine Mühe. Es war für die Gastgeber ein guter Wettkampf. Alle Werfer brachten ihre normalen Leistungen. Das Resultat am Ende lautete: Holz-I 5,062 für Westerscheps / Holz-II 4,009 für Westerscheps / Gummi-I 6,044 für Westerscheps / Gummi-II  0,137 für Torsholt.
Keine Schützenhilfe aber bekamen die Westerschepser aus Halsbek. Dort unterlagen die Gastgeber gegen Schweinebrück mit 1:7. Dabei wäre ein Erfolg über die Friesländer durchaus möglich gewesen. Viele Werfer der Halsbeker blieben jedoch weit unter ihren Möglichkeiten. Die Gäste brauchten nicht einmal ihre Durchschnittsleistungen zu zeigen, um zu gewinnen. Holz-I 3,127 für Schweinebrück /  Holz-II 0,027 Meter für Halsbek / Gummi-I 0,131für Halsbek / Gummi-II 4,126 für Schweinebrück.
Auch Spohle absolvierte noch einen Heimwettkampf und kam dabei gegen Clevernbs zu einem deutlichen 18:0-Erfolg. Der amtierende Landesmeister wird aber höchstwahrscheinlich seinen Titel nicht verteidigen können. Bis zum ersten Tabellenplatz sind es bereits fünf Punkte.

 

 

Fotos:  friesensport.de-Redaktion Archiv - ute draschba+gerold meischen