|
||||
|
© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 28.03.2004 FKV-Finalrunde Oldenburg-Meister Top Männer Spohle nutzt Heimvorteil für die Führung Frauen Reitland in Führung von Ute Draschba (Frauen) und Gerold Meischen (Männer)
Spohle/Reitland. Entgegen der hinlänglichen Prognosen im Vorfeld der FKV-Finalrunde 2004 präsentierten sich die Oldenburg-Meister und Gastgeber der ostfriesischen Konkurrenz durchaus ebenbürtig und feierten zwei wichtige Heimsiege. Im Gegensatz zum Vorjahr rückte diesmal das jeweils sechs Teams umfassende Teilnehmerfeld der Männer- und Frauen-Hauptklassen wesentlich enger zusammen und knappe Ausgänge bestimmten die Ergebnislisten. Mit Spohle (Männer) und Reitland (Frauen) gingen die Tagessiege überraschend nach Oldenburg. Titelfavorit Pfalzdorf (Männer) folgt Spohle als Tageszweiter dicht auf und hat weiterhin alle Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung, muss doch im Finale auf eigener Strecke am 18.04. im direkten Duell der Oldenburg-Meister Spohle nur auf die Ränge verwiesen werden. Oldenburg-Meister Reitland wusste ebenfalls auf der Heimstrecke zu überzeugen und setzte sich vor Pfalzdorf an die Spitze. Titelverteidiger Reepsholt folgt auf dem dritten Rang und braucht im Finale am 18.04. schon Schützenhilfe, um den Titel erfolgreich auf eigener Strecke verteidigen zu können.
Männer: Im ersten Match des Tages setzte sich Oldenburg-Meister und Gastgeber Spohle mit dem Ostfriesland-Dritten Blomberg auseinander. Spohle-Gummi-I erwischte einen formidablen Tag und übernahm in der inoffiziellen Gruppenwertung mit 11,2 Durchgängen die Führung. Blomberg- Gummi-I konnte da nicht mithalten und büsste im direkten Vergleich sechs Wurf ein. Spohle-Holz-II mit 12,1 und Spohle-Holz-I mit 12,2 präsentierten über dem Durchschnitt (12,3) liegende Ergebnisse und untermauerten den Führungsanspruch. Lediglich Spohle-Gummi-II stand nach 13,1 Durchgängen im unteren Gruppentabellenfeld und rief berechtigte Sorgen um den möglichen Gesamtsieg auf den Plan. Blomberg konnte in Holz-I (12,0) und Holz-II (12,1) das Gummi-I-Ergebnis relativieren, musste dann aber alle Bemühungen durch das Tagesschlusslichtergebnis für Gummi-II (13,2) quittieren. Im zweiten Tagesmatch standen sich die beiden Vize-Meister Westerscheps (Oldenburg) und Reepsholt (Ostfriesland) gegenüber. Westerscheps beklagte vor dem Vergleich nicht nur den knappen Verlust des Oldenburg-Meistertitels, sondern auch den schmerzlichen Ausfall wichtiger Spieler. Westerscheps-Gummi-II (12,1) und Holz-I (12,3) lagen noch im guten Gruppenmittelfeld, während Westerscheps-Gummi-I (13,0) und Holz-II (13,1) mit unterdurchschnittlichen Ergebnissen die Bilanz trübten und die Niederlage gegen ein starkes Reepsholt (Holz-II / 12,0 - Gummi-I/12,1 - Holz-I/12,4 - Gummi-II/12,4) eingestehen musste. Im dritten Tagesmatch trat Oldenburg-Dritter Schweinebrück gegen Ostfriesland-Meister und Titelverteidiger Pfalzdorf auf den Plan. Das Schweinebrücker Aushängeschild Holz-I spulte einen überzeugenden Wettkampf gegen Pfalzdorf's Holz-I um Frido Walter und Co. ab, holte gegen den Favoriten nicht nur vier Wurf von der Bahn, sondern setzte sich mit 11,2 Durchgängen über die besseren Zielmeter noch vor Spohle-Gummi-I. Der Vier-Wurf-Vorsprung aus Holz-I wurde dann aber mit Holz-II (13,1 zu 12,4) und Gummi-! (13,1 zu 12,4) schnell wieder aufgebraucht, bis dann Gummi-II mit 12,2 zu 12,0 die Niederlage gegen den Favoriten perfekt machte. In der Addition über alle Gruppen sollte Spohle (49,1) trotz des Ausreißers in Gummi-II mit dem überragenden Ergebnis in Gummi-I dem Favoriten zwei Wurf abluchsen können und zwölf Punkte für den Tagessieg einfahren. Pfalzdorf (49,3) folgt auf dem zweiten Rang mit zehn Tagespunkten vor Reepsholt (49,4) mit acht Tageszählern. Den vierten Platz und sechs Wertungspunkte sicherte sich Blomberg (50,1 - 305 Meter) vor den beiden Oldenburg-Vertretern Schweinebrück (50,1 - 230 Meter) und Westerscheps (51,0). Am 18.04. starte die FKV-Finalrunde in Pfalzdorf den zweiten Durchgang mit den Begegnungen Pfalzdorf - Spohle, Reepsholt - Schweinebrück und Blomberg - Westerscheps. Für ausreichend Spannung ist nach dem heutigen Finalrundenausgang hinreichend gesorgt.
Frauen. Die Riesenüberraschung bahnte sich auf der Strecke in Reitland beim Kräftemessen der drei besten ostfriesischen Mannschaften mit den drei besten oldenburgischen Teams schon auf der Wende an. Mit einem Spitzenergebnis von 24 Wurf glänzte der Finalrundenneuling aus Kreuzmoor mit dem besten Holzergebnis auf der Hintour. Die jungen Werferinnen um die erfahrene Karin Ledebuhr waren in bester Werferlaune und mussten sich im Ziel (62 Wurf) nur von zwei Holzgruppen geschlagen geben, nämlich von Reepsholt gerade mal mit acht Meter und von Reitland mit einem Wurf und 16 Meter. Die Stimmung unter den Gummigruppen war verhalten. Dem Pfalzdorfer Dreamteam um Ausnahmeathletin Marion Rocker war weder zur Halbzeit (22 Wurf) noch im Ziel (55 Wurf) beizukommen. Im Ziel wurde es für die Pfalzdorferinnen aber noch richtig eng. Bis auf einen Wurf stürmten die Werferinnen des oldenburigschen Landesmeisters aus Reitland an die Pfalzdorferinnen heran. Gerade auf der Rückrunde drehten die Powerwerferinnen aus Reitland um Liane Sehn so richtig auf. Im Ziel herrschte noch lange Zeit Ungewissheit. Wer hat das gesamte Match mit Holz und Gummi für sich entscheiden können? Dann die ersten Jubelrufe. Die Oldenburgerinnen lagen sich in den Armen. Auf heimischer Strecke hatten die Werferinnen aus Reitland es geschafft, gegen die starke ostfriesische Konkurrenz zu bestehen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung (Gummi 56 Wurf/Holz 61 Wurf) feierten Wilma Wilksen & Co. einen Riesenerfolg in der Vereinsgeschichte. Das Endresultat der ersten von zwei Runden um die Meisterschaft des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV): 1. Reitland (117 Wurf) , 2. Pfalzdorf (118 Wurf), 3. Reepsholt (221 Wurf), 4. Ihlow/Ihlowerfehn (124 Wurf) , 5. Kreuzmoor (124 Wurf) und 6. Halsbek (129 Wurf). Damit wird es um die FKV-Meisterschaft noch mal richtig spannend. Am 18. April fallen beim ostfriesischen Meister in Reepsholt die Würfel um den höchsten Mannschaftstitel im Straßenboßeln der Frauenteams.
Oldenburgische Boßelteams schaffen die Sensation
FRIESENSPORT Zum
ersten Mal haben die ostfriesischen Mannschaften in beiden Klassen das
Nachsehen
SPOHLE/REITLAND/SR
- Am vergangenen Wochenende trumpften völlig überraschend die
oldenburgischen Boßelteams aus Reitland (Frauen) und Spohle (Männer) in
der Finalrunde der drei besten Oldenburger gegen die drei besten
Ostfriesen richtig groß auf und gehen jetzt sogar als hohe Favoriten in
den Rückwettkampf am 18. April bei den ostfriesischen Meistern in
Reepsholt (Frauen) und in Pfalzdorf (Männer).
© / Quelle: OZ-Online vom 31.03.2004 Spohle überrascht bei FKV-Finale
Ostfriesland - Mit Überraschungen begann
am Wochenende das
FKV-Finale
der Boßler. Die ammerländischen Vereine Spohle bei den Männern und
Reitland bei den Frauen nutzten bei der Auftaktrunde den Heimvorteil und
setzten sich jeweils vor den Pfalzdorfern an die Spitze. Im
FKV-Finale
treffen die drei ersten der ostfriesischen und der oldenburgischen
Landesligen aufeinander. Titelverteidiger sind Pfalzdorf bei den Männern
und Reepsholt bei den Frauen.
© / Quelle: Wesermarsch-Zeitung / 31.03.2004 Frauen aus Reitland nutzen Heimvorteil BOßELN Erste FKV-Runde gewonnen Die Boßlerinnen aus Reitland führen die FKV-Finalrunde an. Bei den Männern liegt Spohle vorne.
REITLAND/KREUZMOOR/NG - Die erste
Finalrunde für die drei besten Frauen-Boßelteams aus Ostfriesland und
Oldenburg zur Ermittlung des Meisters des Friesischen
Klootschießerverbandes (FKV) fand in Reitland statt. Der 13-malige
oldenburgische Meister aus Reitland nutzte seinen Heimvorteil und setzte
sich gegen die starken ostfriesischen Teams durch. Bei den Frauen war
Kreuzmoor als Neuling dabei und trumpfte mit seiner Holzgruppe stark auf.
Zur Wende wies Kreuzmoor mit 24 Wurf das beste Ergebnis auf. Am Ziel
standen 62 Wurf bei Kreuzmoor zu Buche. Hier war nur Reepsholt (acht
Meter) und Gastgeber Reitland um einem Wurf und 16 Metern besser.
© / Quelle: Anzeiger Harlingerland Online / 30.03.2004 Oldenburger nutzen Heimvorteil FKV-Mannschaftsmeisterschaften: Reepsholt jeweils auf dem dritten Platz Spohle/Reitland/ewa - Die erste Finalrunde der Mannschaftsmeisterschaften des Friesischen Klootschießer Verbandes (FKV) im Straßenboßeln sorgte in den Königsklassen für Spannung für die am 18. April anstehenden Rückspiele. Denn diesmal nutzten die Oldenburger Meister Spohle und Reitland ihren Heimvorteil. Titelverteidiger Pfalzdorf (Männer) landete auf dem zweiten Platz, während Reepsholt (Frauen) wenigstens noch den dritten Platz rettete. Das Leistungsniveau aller Mannschaften rückte enger zusammen. Männer: Nach der bescheidenen Premiere im Vorjahr war Spohle diesmal clever genug, seinen Heimvorteil in einen Tagessieg umzusetzen. Die Hauptursache hierfür war das Topresultat von Gummi I, die bärenstarke 57 Wurf (11 Runden/ 2 Werfer) ins Ziel brachte. Ostfrieslandmeister Pfalzdorf verbrauchte mit insgesamt 248 Wurf gegenüber dem letzten Jahr satte zwölf Wurf mehr. Mannschaftsführer Alwin Jurisch war dann zwar mit der Platzierung, jedoch mit der Leistung alles andere als einverstanden. Nur einen Wurf dahinter verschaffte sich Reepsholt eine vernünftige Basis für die Rückspiele. Das Team von Wilfried Müller verbesserte sich insgesamt (249) gegenüber dem Vorjahr um einen Wurf. Mit zwei Wurf Rückstand auf Reepsholt kamen Blomberg und Schweinebrück wurfgleich ins Ziel. Der Endstand: 1. Spohle 49 Rd/ 1 Wurf/ 286 Meter; 2. Pfalzdorf 49/ 3/ 253; 3. Reepsholt 49/ 4/ 389; 4. Blomberg 50/ 1/ 305; 5. Schweinebrück 50/ 1/ 230; 6. Westerscheps 51/ 0/ 279. Frauen: Für die Überraschungen des Wochenendes waren bei den Frauen die gastgebende Mannschaft aus Reitland und der OS - Dritte Pfalzdorf zuständig. Die zuvor hochgehandelten Favoriten Reepsholt und Ihlowerfehn mussten völlig unerwartet Abstriche machen. Reitland bot eine geschlossene Leistung in beiden Gruppen. Für die zweite Überraschung sorgte Pfalzdorf. Die Gummigruppe (55) um Marion Rocker lieferte eine tadellose Vorstellung. Mit drei Wurf Rückstand auf Pfalzdorf landete der ostfriesische Meister auf den dritten Tagesplatz. Reepsholt leistete sich auch in Holz (62) zu viele Fehler, um die vorderen Teams ernsthaft zu gefährden. Ihlow bot eine enttäuschende Vorstellung. Der Endstand: 1. Reitland 237 2/ 64; 2. Pfalzdorf 237 3/ 118; 3. Reepsholt 24/ 1/ 41; 4.Ihlowerfehn 24/ 4/ 103; 5. Kreuzmoor 24/ 4/ 21; 6. Halsbek 25/ 4/ 129. © / Quelle: Ostfriesische Nachrichten / 30.03.2004
Friesensport: Oldenburger
Mannschaften nutzen Heimvorteil
fwa Spohle/Reitland.
Die Resultate der ersten Finalrunde der Mannschaftsmeisterschaften des
Friesischen Klootschießer Verbandes (FKV) im Straßenboßeln verspricht in
den Königsklassen für die Rückspiele am 18. April große Spannung. Zum
Auftakt nutzten die Oldenburger Meister Spohle und Reitland ihren
Heimvorteil. Beide Teams setzten sich knapp gegen die Konkurrenz durch und
kassierten dafür wichtige zwölf Punkte. Trockenes Wetter bescherte den
Aktiven an beiden Wettkampforten ordentliche Rahmenbedingungen. Die
gastgebenden Vereine und die Mitglieder des FKV-Arbeitsausschusses taten
ihr übriges für ein gutes Gelingen. © / Quelle:Ammerländer Nachrichten / 29.03.2004 Spohler Boßeler auf Platz eins FKV-FINALRUNDE Oldenburger Landesmeister behauptet sich auf eigener Strecke Die Spohler nahmen den Schwung vom vergangenen Sonntag gleich mit. Jetzt kommt alles auf den Rückkampf am 18. April in Pfalzdorf an. Von Manfred Hollmann
SPOHLE
- Besser hätte der Auftakt für die Boßeler aus Spohle kaum verlaufen
können. Nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft ist das Team nun auf
bestem Weg, sich auch den FKV-Titel zu sichern.
|