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„Die Rahmenplanung steht. Jetzt ist der Feinschliff dran“, sagt
Jan-Dirk Vogts, Leiter des Organisationsteams, hier mit dem Plakat
zur Boßel-Euro vor.
Foto: Saathoff |
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/ Quelle: Ostfriesische
Nachrichten / 12.02.2004

Boßeln: Gewaltiger
Schub für Friesensportler
12. Boßel-Euro: Rahmenplanung abgeschlossen
400 Helfer bei
Titelkämpfen im Einsatz
wrs
Hollwege. Schönes Wetter wünscht sich Jan-Dirk Vogts, Leiter des
Orga-Teams zur Meica Boßel-Euro vom 20. bis 23. Mai in Westerstede. Sein
Wunsch ist verständlich, setzt doch der Dauerregen der vergangenen Wochen
den Wettkämpfstätten erheblich zu: Wasserlachen auf der 700 Meter langen
Bahn des Feldkampfgeländes in Espern gehören dazu. Ebenso der gesperrte
Fußballplatz des FSV Westerstede. Jener Ort, wo die Klootschießer in knapp
14 Wochen für Furore sorgen sollen. Dort ist "Betreten verboten" auf einem
Schild zu lesen. In den Spurrillen der knapp 2,2 Kilometer langen
Boßelstrecke des Straßenwettkampfes zwischen Halsbek und Felde steht
ebenfalls Wasser. Das dürfte im Mai dort nicht mehr stehen, spekuliert
Vogts auf besseres Wetter während der EM. Abgesehen von einem möglichen
Wettergau blickt Vogts optimistisch nach vorne. Das internationale Treffen
der Boßeler und Klootschießer ist in Monate langer Vorbereitungszeit auf
den Weg gebracht. „Das Programm steht. Die Finanzierung ist gesichert.
Jetzt geht es an die Feinabstimmung“, sagt Vogts.
Auf die Organisatoren und Helfer warten viele Aufgaben: Ordner einweisen,
Standort für Toilettenwagen festlegen, Plakate aufhängen, Fahrdienste
einrichten sind nur einige Beispiele. Vogts schätzt, dass an den
Wettkampftagen bis zu 400 Personen im Einsatz sind, um einen reibungslosen
Ablauf zu garantieren. „Die Euro ist keine Ein-Mann-Veranstaltung. Sie
funktioniert nur, weil wir viele Helfer im Einsatz haben“, lobt Vogts
seine Crew. Ebenso die Hilfe seitens der Stadt Westerstede. Sie stellt sie
das Rahmenprogramm für die Eröffnungsfeier auf die Beine. Darüber hinaus
unterstützt der Bauhof die Veranstalter mit Arbeitskräften und technischen
Mitteln wie beispielsweise Fuhrpark, Kassenhauschen und Absperrungen.
In Westerstede findet die 12. Auflage der Euro statt. Was ist anders als
zuvor? Vogts: „Wir haben alles etwas breiter und größer aufgezogen.“ An
der Zielsetzung hat sich seit der ersten EM 1974 nichts geändert: „Wir
wollen für unseren Sport Werbung machen, um Kinder und Jugendliche
anzusprechen“, sagt Vogts. „Die Euro“, glaubt Vogts, „kann für
Klootschießer und Boßler eine große Initialzündung bringen. Er hofft, dass
der Friesensport bundesweit bekannter wird. „Uns kennen vielleicht zwei
bis drei Prozent der Bevölkerung. Das ist noch zu wenig. Nach der Euro
werden es mehr sein.“ |