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Insa
Bohlken erläuterte das Wirken der geplanten Delegationsbetreuer. |
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Gab
keinen Anlass zur Kritik: "Hössen-Sportanlage" in Westerstede
(Standkampf) |
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Anlass
zur Kritik: Geländezustand des Feldkampfgeländes in Apen/Espern. |
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Gerhard Huitten (NKB) vertrat
eindringlich die Niederland-Position zum Feldgelände gegenüber den
IBA-Vorsitzenden Hans Jacobs (VSHB) und Herbert Braams (FKV). |
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Insa Bohlken erläuterte das Wirken der geplanten
Delegationsbetreuer. |
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Gab keinen Anlass zur Kritik: "Hössen-Sportanlage" in Westerstede
(Standkampf) |
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Anlass zur Kritik: Geländezustand des Feldkampfgeländes in Apen/Espern. |
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Gerhard Huitten (NKB) vertrat eindringlich die Niederland-Position
zum Feldgelände gegenüber den IBA-Vorsitzenden Hans Jacobs (VSHB)
und Herbert Braams (FKV). |
© /
Quelle: Anzeiger
Harlingerland Online vom
14.02.2004

Der Countdown für Boßel-EM läuft
Internationale Verbände inspizieren
Westersteder Wettkampfstätten
Westerstede - Am Wochenende
trafen sich in Westerstede Delegierte der vier Gründungsverbände der
International Bowlplaying Association (IBA), um die Wettkampfgelände für
das internationale Treffen der Boßeler und Klootschießer im Mai in
Augenschein zu nehmen. Seit 1969 finden diese Europameisterschaften zum
zwölften Mal statt. Neben Susan Green und Brand Hayes vom irischen Verband
Bol Chumann (BC) waren aus den Niederlanden Wilfried Zeverink und Gerhard
Huitten vom Nederlandse Klootschieters Bond (NKB) sowie Ernst-Hinrich
Reimers, Hinrich Brandt und Udo Schülke vom Verband
Schleswig-Holsteinischer Boßeler (VSHB) zu der Sitzung angereist.
IBA-Präsident Hans Jacobs war mit dem Verlauf mehr als zufrieden. "Durch
das Diskussionsklima ohne Abstimmungsdruck haben wir insbesondere
zukunftsweisende Vorschläge gut beraten können", so Hans Jacobs in einem
Pressegespräch. Keine Zustimmung erhält die IBA-Aufnahme eines zweiten
niederländischen Verbandes sowie die Verkleinerung der Mannschaftsstärken.
Hans Jacobs befürwortet dagegen die Aufnahme des spanischen Verbandes nach
den diesjährigen Europameisterschaften. Erstmals gehen in der weiblichen
Jugend in Westerstede drei statt wie bisher zwei Werferinnen an den Start
und neben der Einzelwertung gibt es auch wie bei den Männern, der
männlichen Jugend sowie der Frauen in dieser Altersklasse erstmals eine
Mannschaftswertung. Anerkennende Stimmen erntete der Westersteder Jan-Dirk
Vogts, als Vertreter des Boßel-Euro-Teams sowie des Friesischen
Klootschießerverbandes anschließend bei der Besichtigung der
Wettkampfstätten. Die Hössensportanlage ist für den Standkampf bestens
geeignet, so die Verbandsfunktionäre. "Westerstede engagiert sich enorm
für das Gelingen der Boßel-Euro", lobt Hans Jacobs die Arbeit der
Organisatoren. Vollauf zufrieden waren die irischen Vertreter auch mit der
Straße in Halsbek für den Wettkampf mit der irischen Eisenkugel, wogegen
die Holsteiner sich gerade dort mehr Chancengleichheit wünschen. Jan-Dirk
Vogts sagte zu, durch entsprechende Bahnbegrenzungen das Nutzen des
Fahrradweges zu verhindern. Nicht ganz sorgenfrei sieht Hans Jacobs dem
Feldkampf in Espern bei Apen entgegen und wünscht sich dort möglichst noch
ein Ausweichgelände. "In dem jetzigen Zustand des Geländes kann hier nicht
mit der Hollandkugel geworfen werden. Das können wir unseren Sportlern
nicht zumuten", so der Niederländer Gerhard Huitten energisch. Für die
vier Verbände ist eine Teilung des Feldkampfgeländes in zwei Bahnen
durchaus noch akzeptabel, wenn auch regelwidrig. Sollte der Boden des
Wettkampfgeländes allerdings auch im April durch das Wasser noch so
aufgeweicht sein, werden sich die Organisatoren kurzfristig mit den
teilnehmenden Verbänden beraten müssen. Erstmals nach der Winterpause
testen die FKV-Aktiven am 13. März das Gelände beim Qualifikationswerfen
mit der Hollandkugel. Mehr Informationen im Internet unter
www.friesensport.de und unter www.iba-2004.de.
© / Quelle: Jeversches
Wochenblatt / 04.03.2004

Countdown für EM läuft
Internationale Verbände nehmen Westersteder
Wettkampfgelände unter die Lupe
Westerstede - Kürzlich trafen sich in Westerstede Delegierte der vier
Gründungsverbände der International Bowlplaying Association (IBA), um die
Wettkampfgelände für das internationale Treffen der Boßeler und
Klootschießer im Mai in Augenschein zu nehmen. Seit 1969 finden diese
Europameisterschaften zum zwölften Mal statt. Neben Susan Green und Brand
Hayes vom irischen Verband Bol Chumann (BC) waren aus den Niederlanden
Wilfried Zeverink und Gerhard Huitten vom Nederlandse Klootschieters Bond
(NKB) sowie Ernst-Hinrich Reimers, Hinrich Brandt und Udo Schülke vom
Verband Schleswig-Holsteinischer Boßeler (VSHB) zu der Sitzung angereist.
IBA-Präsident Hans Jacobs war mit dem Verlauf mehr als zufrieden. "Durch
das Diskussionsklima ohne Abstimmungsdruck haben wir insbesondere
zukunftsweisende Vorschläge gut beraten können", so Hans Jacobs in einem
Pressegespräch. Keine Zustimmung erhält die IBA-Aufnahme eines zweiten
niederländischen Verbandes sowie die Verkleinerung der Mannschaftsstärken.
Hans Jacobs befürwortet dagegen die Aufnahme des spanischen Verbandes nach
den diesjährigen Europameisterschaften. Erstmals gehen in der weiblichen
Jugend in Westerstede drei statt wie bisher zwei Werferinnen an den Start
und neben der Einzelwertung gibt es auch wie bei den Männern, der
männlichen Jugend sowie der Frauen in dieser Altersklasse erstmals eine
Mannschaftswertung. Anerkennende Stimmen erntete der Westersteder Jan-Dirk
Vogts, als Vertreter des Boßel-Euro-Teams sowie des Friesischen
Klootschießerverbandes anschließend bei der Besichtigung der
Wettkampfstätten. Die Hössensportanlage ist für den Standkampf bestens
geeignet, so die Verbandsfunktionäre. "Westerstede engagiert sich enorm
für das Gelingen der Boßel-Euro", lobt Hans Jacobs die Arbeit der
Organisatoren. Vollauf zufrieden waren die irischen Vertreter auch mit der
Straße in Halsbek für den Wettkampf mit der irischen Eisenkugel, wogegen
die Holsteiner sich gerade dort mehr Chancengleichheit wünschen. Jan-Dirk
Vogts sagte zu, durch entsprechende Bahnbegrenzungen das Nutzen des
Fahrradweges zu verhindern. Nicht ganz sorgenfrei sieht Hans Jacobs dem
Feldkampf in Espern bei Apen entgegen und wünscht sich dort möglichst noch
ein Ausweichgelände. "In dem jetzigen Zustand des Geländes kann hier nicht
mit der Hollandkugel geworfen werden. Das können wir unseren Sportlern
nicht zumuten", so der Niederländer Gerhard Huitten energisch. Für die
vier Verbände ist eine Teilung des Feldkampfgeländes in zwei Bahnen
durchaus noch akzeptabel, wenn auch regelwidrig. Sollte der Boden des
Wettkampfgeländes allerdings auch im April durch das Wasser noch so
aufgeweicht sein, werden sich die Organisatoren kurzfristig mit den
teilnehmenden Verbänden beraten müssen. Erstmals nach der Winterpause
testen die FKV-Aktiven am 13. März das Gelände beim Qualifikationswerfen
mit der Hollandkugel.
©
/ Quelle: OZ-Online
vom10.02.2004

Spanier stoßen zu den
Friesensportlern
Boßel-EM Aufnahme in internationalen Verband
vermutlich nach den Wettkämpfen im Mai
Vertreter aus Irland, den
Niederlanden und Schleswig-Holstein besichtigten am Wochenende die
Wettkampfbahnen.
Sorgen bereitet das
durchnässte Gelände für den Feldkampf.
Westerstede - Die Spanier werden
voraussichtlich nach der Europameisterschaft offiziell in die
internationale Gemeinschaft der Boßler und Klootschießer aufgenommen. Der
Präsident der International Bowlplaying Association (IBA), Hans Jacobs,
befürwortet jedenfalls ihre Aufnahme. Dagegen fand ein zweiter
niederländischer Verband keine Zustimmung beim Präsidium, das sich am
Wochenende zu einer außerordentlichen Sitzung in Westerstede traf.
Anlass war die Besichtigung des Wettkampfgeländes für die
Europameisterschaft im Mai. Neben Susan Green und Brand Hayes vom irischen
Verband Bol Chumann (BC) waren aus den Niederlanden Wilfried Zeverink und
Gerhard Huitten vom Nederlandse Klootschieters Bond (NKB) sowie
Ernst-Hinrich Reimers, Hinrich Brandt und Udo Schülke vom Verband
Schleswig-Holsteinischer Boßeler (VSHB) angereist. Dann ging es nach
draußen: Anerkennende Stimmen erntete der Westersteder Jan-Dirk Vogts als
Vertreter des
Boßel-Euro-Teams sowie des
Friesischen Klootschießerverbandes (FKV).
"Die
Hössensportanlage ist für den Standkampf bestens geeignet", so die
Verbandsfunktionäre. Zufrieden waren die Iren mit der Straße in Halsbek
für den Wettkampf mit der irischen Eisenkugel. Vogts sagte zu, durch
Bahnbegrenzungen zu verhindern, dass der Fahrradweg mitbenutzt wird.
Sorgen macht das Gelände für den Feldkampf in Espern bei Apen. "„Im
jetzigen Zustand kann hier nicht mit der Hollandkugel geworfen werden", so
der Niederländer Gerhard Huitten. Für die vier Verbände ist eine Teilung
des Feldkampfgeländes in zwei Bahnen durchaus akzeptabel, wenn auch
regelwidrig. Sollte der Boden jedoch im April noch so vom Regen
aufgeweicht sein, werden die Organisatoren kurzfristig mit den Verbänden
beraten.
©
/ Quelle: Ostfriesischer
Kurier vom 09.02.2004
Internationale Gäste loben EM-Ausrichter
Wettkampfstätten in Westerstede
geprüft
von Bernhard Uphoff
Westerstede/bup - Wenn
Klootschießer und Boßler aus vier Nationen vom 20. bis zum 23. Mai in
Westerstede die 12. Europameisterschaften austragen, werden Aktive und
Zuschauer insgesamt gute Veranstaltungsorte vorfinden. Zu diesem Ergebnis
ist das Präsidium der International Bowl-Playing Association (IBA) am
vergangenen Wochenende beim Besuch im Ammerland gekommen: "Hier werden
alle Anstrengungen unternommen, eine erfolgreiche EM zu veranstalten",
freute sich der IBA-Präsident Hans Jacobs über das große Engagement vor
Ort. 16 Jahre nach der EM 1988 in Norden ist der Friesische
Klootschießerverband (FKV) wieder Ausrichter einer EM. Die Vergabe
erfolgte an Westerstede, wo die Friesensportler durch Landkreis und Stadt
enorme Rückendeckung erfahren. Die IBA ist Veranstalter der EM. Seit 1969
werden die internationalen Wettkämpfe ausgetragen. Das Niveau ist hoch.
Entsprechend groß sind die Ansprüche an den Ausrichtungsort. Insgesamt
fällten das IBA-Präsidium und Vertreter aus Irland, Schleswig-Holstein und
den Niederlanden ein positives Urteil. Die ehrgeizigen Ammerländer packen
mit Elan an. Wunder Punkt ist das Feldkampfgelände in Espern bei Apen, das
bei einem nassen Frühjahr zum Sorgenkind werden könnte.
©
/ Quelle: Ostfriesischer
Kurier vom 09.02.2004
Europa blickt gespannt nach Westerstede
EM der Klootschießer und Boßler:
Internationale Friesensport-Funktionäre
besuchen Austragungsorte
Das Einstimmen auf das große Treffen im Mai verlief harmonisch.
Nur das Feldkampf-Gelände steht in der Kritik.
von Bernhard Uphoff
Westerstede - Optimistisch
blickt Hans Jacobs, der Vorsitzende der International Bowl-Playing
Association (IBA), auf die vom 20. bis zum 23. Mai anstehenden 12.
Europameisterschaften der Klootschießer und Boßler in Westerstede im
Kreisverband Ammerland. "Wir freuen uns auf einen Besuch in Westerstede.
Hier wird alles getan, um während der Meica-Boßel-Euro für faire und gut
vorbereitete Wettkämpfe zu sorgen", lobte der 69-jährige
Schleswig-Holsteiner während der IBA-Tagung am vergangenen Wochenende das
große Engagement des fleißigen Ausrichterteams um den ammerschen
Kreisvorsitzenden Jan-Dirk Vogts. Gemeinsam mit Vertretern aus Irland, den
Niederlanden, Schleswig-Holstein und des Friesischen
Klootschießerverbandes (FKV) führte Jacobs Informationsgespräche und
besuchte die drei EM-Wettkampfstätten.
Bei der Hössen-Sportanlage in Westerstede und der Boßelstrecke in Halsbek
erhielten die EM-Organisatoren prompt positive Rückmeldungen. Sorgenfalten
bereitet allein das Feldkampfgelände in Espern bei Apen, das nach starken
Regen- und Schneefällen gestern teilweise unter Wasser stand. "So können
wir hier nicht werfen. Die Kloote müssen rollen können. Sonst ist das kein
Feldkampf", ärgerte sich die holländische Delegation mit Gerald Huitten
und Wilfried Ziverink, der 2. Vorsitzende und der 2. Sekretär des "Nederlandse
Klootschietersbond" (NKB). Der Wettkampf mit dem Hollandkloot gehört zu
den Hauptdomänen der Niederländer, die 1996 ihre "Haarleheidebahn" extra
für die EM für 28000 Gulden ausbauten. IBA-Präsident Jacobs versuchte die
Wogen zu glätten: "Die FKV-Ausscheidungswettkämpfe haben gezeigt, dass
hier gute Durchschnittsweiten von 100 Metern pro Wurf möglich sind. Jetzt
müssen wir die Witterung abwarten."
Abwarten hieß auch die Devise bei der
jüngsten IBA-Tagung. Die turnusgemäße Sitzung vor zwei Jahren konnte wegen
des FKV-Jubiläumswerfens in Burhave und Negenmeerten nur bedingt in
Westerstede vonstatten gehen. "Jetzt haben wir uns kurzfristig getroffen,
um letzte Informationen vor Ort zu sammeln und Vorschläge für die Zukunft
zusammenzutragen", erklärte Jacobs. Locker, harmonisch und ohne Protokoll
tagte das IBA-Präsidium, zu dem Herbert Braams (Zetel) als Vize-Präsident
und Reinhold Krey (Blomberg) als Sekretär gehören. Vertreter aus Italien
waren nicht anwesend. Jacobs präsentierte die wichtigsten Ergebnisse: Eine
Öffnung der IBA für den zweiten holländischen Verband wird es nicht geben.
Den Antrag des "Nederlandse Kogelwerp-Bond" lehnte das Präsidium
einstimmig ab. Auch beim Vorschlag, die Mannschaften der teilnehmenden
Verbände zu verkleinern, winkten die IBA-Vorstandsmitglieder ab. Als
wichtiges Motto für Westerstede 2004 gilt aber: "Es soll straffer
zugehen", betonte Jacobs. Im holsteinischen Meldorf wickelten die
Organisatoren die EM-Wettkämpfe von 9 bis etwa 16 Uhr vorbildlich ab. Die
Vorbereitungen in Westerstede laufen seit Monaten auf Hochtouren. Ein Team
mit insgesamt 50 Mitgliedern ist allein für die Betreuung der vier
Gast-Delegationen zuständig. Der Großteil der erwarteten etwa 500 Sportler
und Funktionäre ist in Westerstede untergebracht. 84 ausgebildete
Kampfrichter sorgen für geordnete Wettkämpfe. Zahlreiche Vereine
engagieren sich bei Ordnerdiensten oder der Verköstigung. Die
Eintrittspreise liegen bei vier Euro für den Feld- beziehungsweise
Straßenwettkampf. Das Zuschauen beim Standkampf kostet fünf Euro.
Interessierte können auch eine Sammelkarte im Wert von zehn Euro für alle
drei Veranstaltungstage kaufen. Die verschiedenen Abendveranstaltungen,
die teilweise zum Stadtfest in Westerstede gehören, sind frei. Zwei
Championspartys stehen auf dem Programm. Die Sieger und Platzierten werden
eigens für die EM in Westerstede kreierte Medaillen erhalten: "Diese
Trophäen dürfen aber keine Werbung enthalten, wie es 1992 in Irland der
Fall war", betonte Jacobs. Das umstrittene EM-Logo mit der Aufschrift
"Meica-Boßel-Euro" sieht der routinierte Funktionär gelassen: "Der
Schriftzug eines Sponsors im EM-Logo ist kein Problem für die IBA."
EM-Wettkampforte
von Bernhard Uphoff
Nach der Eröffnungsfeier am 20. Mai
(ab 14 Uhr) werden die ersten Medaillen in Espern bei Apen (21. Mai, ab 9
Uhr) vergeben. Allein das dortige Feldkampfgelände, unmittelbar an einem
Wasserzug gelegen, hinterließ gestern Sorgenfalten im IBA-Präsidium als
Veranstalter der EM. Erstens könnte ein nasses Frühjahr den nur alle vier
Jahre stattfindenden internationalen Vergleich mit der Hollandkugel stark
beeinträchtigen. Zweitens wird der Wettkampf unterbrochen und es wird auf
einer Parallelbahn zurückgeworfen - das hat es in der EM-Geschichte noch
nicht gegeben. "Es war schwierig, wegen zahlreicher Naturschutzgebiete ein
Gelände zu finden", warb Kreisverbandsvorsitzender Vogts für Verständnis.
Die Zuschauer werden die Wettkämpfe links und rechts der beiden Bahnen
verfolgen können. Da Start und Ziel dicht zusammenliegen, sind hier
spannende Einblicke möglich. Das Witterungsrisiko sieht Vogts gelassen:
"Das Gelände ist mit einer ausgezeichneten Drainage und einer Pumpstation
versehen." Ein Vorteil für die Lokalmatadoren: Die EM-Bahn ist gepachtet,
wird gemäht und kann vom gastgebenden FKV für Ausscheidungswettkämpfe und
zum Training genutzt werden.
Mehrere tausend Zuschauer werden am
zweiten Wettkampftag (22. Mai, ab 9 Uhr) auf der Straße in Halsbek
erwartet. Große Weiten sind auf der breiten, von beiden Seiten zu
bewerfenden EM-Strecke möglich - obwohl die Fahrbahndecke rau und nur
stellenweise ausgebessert worden ist. Jörg Gronewold mit 1980 Metern und
Marion Rocker mit 1627 Metern aus dem FKV-Aufgebot halten den
Streckenrekord. Aber auch die irischen Spezialisten mit der Eisenkugel
dürften sich in Halsbek einiges ausrechnen: "Die Straße ist aus unserer
Sicht gut und erinnert mich an die Wurfstrecken in unserer Heimat", blickt
die irische Präsidentin Susan Greene optimisch nach vorne. Athletisches
Werfen ist für Vogts gefragt: "Kraft ist angesagt. Wir haben gleich
mehrere ausgezeichnete Werfer, die gute Aussichten besitzen."
Das Finale der EM steigt mit dem
Klootschießer-Standkampf (23. Mai, ab 9 Uhr) im Hössen-Sportzentrum in
Westerstede. "Die Aktiven haben das Versprechen bekommen, dass wir die
Bahn nach dem Wind ausrichten können", erklärt FKV-Verbandsfeldobmann
Herbert Braams. Die großzügige Anlage in Westerstede bietet optimale
Bedingungen. Für die Zuschauer wird eine Tribüne errichtet. Die Aktiven
können sich auf einem nahen, aber ruhig gelegenen Sportplatz einwerfen. In
der Sporthalle neben dem Hauptplatz wird eine Abendveranstaltung
angeboten.
©
/ Quelle: Wesermarsch-Zeitung
vom 11.02.2004
©
/ Quelle: Ammerländer
Nachrichten vom 09.02.2004
Wettkampffeld noch umstritten
BOßEL-EURO Niederländer
kritisieren Gelände – Iren und IBA jedoch zufrieden
Mit
kritischen Augen betrachteten die Vertreter der Boßelverbände die
Wettkampfstätten für die Europameisterschaft.
Größtenteils waren sie
jedoch zufrieden.
von Jan Kuhlmann
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Jan-Dirk Vogts, 2. Vorsitzender des
Friesischen Klootschießer-Verbandes (Zwei-ter v. links), zeigt den
Vertretern der internationalen Verbände das für den Feldwettkampf
der Klootschießer ausge-wählte Gelände in Espern. Der italienische
Verband war nicht vertreten.
Foto: Jan Kuhlmann |
WESTERSTEDE - Das
Rahmenprogramm ist ganz hervorragend, der Platz für den Standkampf im
Hössenstadion sehr gut, die Strecke für das Straßenboßeln gut, nur das
Gelände für den Feldwettkampf macht etwas Probleme: Dieses Urteil gab Hans
Jacobs, Präsident der International Bowl-Playing Association (IBA) gestern
in Westerstede ab, wo Vertreter der Verbände aus den Niederlanden, Irland
und Schleswig-Holstein die Wettkampfstätten für die
Boßel-Europameisterschaft in Augenschein nahmen. "Sehr schlecht",
murrte Gerald Hutten vom "Nederlands Klootschieters Bond" bei der
Besichtigung des Feldkampf-areals der Klootschießer in Espern. Das Gelände
sei nicht eben, und außerdem stehe viel zu viel Wasser auf dem Gras. "Wenn
das Wetter so bleibt, wird die Bahn nicht gut zu bespielen sein",
befürchtete er. Jan-Dirk Vogts vom ausrichtenden Ammerländer Kreisverband
des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV) versuchte ihn zu beruhigen:
"Die Wiese ist drainiert, es gibt zwei Pumpstationen, und es wird noch
gewalzt", sagte er. Im Mai werde das Gelände völlig anders aussehen. Der
irische Verband "Bol Chumann Na h‘Eireann" hatte indes für die Kritik der
Niederländer nur ein Achselzucken übrig: "Die Plätze, auf denen wir
trainieren, sehen genau so aus", sagte Susan Green. Und die
Schleswig-Holsteiner sind im Großen und Ganzen zufrieden, fordern aber
eine Verbreiterung der Wurfbahn um fünf Meter. "30 Meter sind Minimum, das
wir für unsere Technik brauchen", sagte Ernst Reimers. Auch IBA-Präsident
Jacobs ist mit dem ausgewählten Feld zufrieden: "Der FKV hat bei seinem
Jubiläumswettkampf 2002 mit seinen guten Wettkampfergebnissen gezeigt,
dass das Gelände beboßelbar ist." Zwar seien in der IBA eigentlich
Feldkampfstrecken von 1400 Metern üblich, doch sei es akzeptabel, wie in
Espern vorgesehen, auf einer 780 Meter langen Stecke in zwei Bahnen zu
werfen. Die Strecke
für das Straßenboßeln in Halsbek und die Hössensportanlage wurden von
allen Verbandsvertretern ohne Bedenken akzeptiert.
©
/ Quelle: friesensport.de-Redaktion
vom 08.02.2004
Meica-Boßel-Euro 2004:
Internationale Verbände nehmen Wettkampfgeländer unter die
Lupe
Westerstede engagiert sich enorm für das
Gelingen der Boßel-Euro im Mai
Feldkampf:
IBA-Präsident Hans Jacobs nicht ganz sorgenfrei
Straßenkampf:
Holsteiner sehen Chancengleichheit
nicht gegeben / Iren vollauf zufrieden
Standkampf:
Traumhaftes Gelände auf der Hössensportanlage
von
Gerold Meischen
Westerstede. Am
heutigen Sonntag trafen sich in Westerstede Delegierte der vier
Gründungsverbände der International Bowlplaying Association (IBA), um die
Wettkampfgelände für das internationale Treffen der Boßeler und
Klootschießer im Mai 2004 in Augenschein zu nehmen. Seit 1969 finden
diese Europameisterschaften zum zwölften Mal statt. Neben Susan Green und
Brand Hayes vom irischen Verband Bol Chumann (BC) waren aus den
Niederlanden Wilfried Zeverink und Gerhard Huitten vom Nederlandse
Klootschieters Bond (NKB) sowie Ernst-Hinrich Reimers, Hinrich Brandt und
Udo Schülke vom Verband Schleswig-Holsteinischer Boßeler (VSHB) zu der
Sitzung "außerhalb des Protokolls" angereist. Der IBA-Präsident Hans
Jacobs war mit dem Verlauf der Sitzung am Samstagabend mehr als zufrieden.
"Durch das Diskussionsklima ohne Abstimmungsdruck haben wir insbesondere
zukunftsweisende Vorschläge gut beraten können", so Hans Jacobs am
Sonntagvormittag in einem Pressegespräch. Keine Zustimmung erhält die
IBA-Aufnahme eines zweiten niederländischen Verbandes sowie die
Verkleinerung der Mannschaftsstärken. Hans Jacobs befürwortet dagegen die
Aufnahme des spanischen Verbandes nach den diesjährigen
Europameisterschaften sehr.
Erstmals gehen
in der weiblichen Jugend in Westerstede drei statt wie bisher zwei
Werferinnen an den Start und neben der Einzelwertung gibt es auch wie bei
den Männern, der männlichen Jugend sowie den Frauen in dieser Altersklasse
erstmals eine Mannschaftswertung.
Anerkennende Stimmen erntete der Westersteder Jan-Dirk Vogts, als
Vertreter des Boßel-Euro-Teams sowie des Friesischen
Klootschießerverbandes (FKV) anschließend bei der Besichtigung der
Wettkampfstätten. "Die Hössensportanlage ist für den Standkampf bestens
geeignet", so die Verbandsfunktionäre. "Westerstede engagiert sich enorm
für das Gelingen der Boßel-Euro", so Jacobs. Voll auf zufrieden waren die
irischen Vertreter auch mit der Straße in Halsbek für den Wettkampf mit
der irischen Eisenkugel, wogegen die Holsteiner sich gerade dort mehr
Chancengleichheit wünschen. Jan-Dirk Vogts sagte zu, durch entsprechende
Bahnbegrenzungen das Nutzen des Fahrradweges zu verhindern. Nicht ganz
sorgenfrei sieht Hans Jacobs allerdings dem Feldkampf in Espern bei Apen
entgegen und wünscht sich dort möglichst noch ein Ausweichgelände. "In dem
jetzigen Zustand des Geländes kann hier nicht mit der Hollandkugel
geworfen werden", so der Niederländer Gerhard Huitten energisch.
Insbesondere die verringerten Rolleigenschaften bei Nässe und damit eine
Benachteiligung der Boßler gegenüber den Flüchtern ist dem Niederländer
ein Dorn im Auge. Umso verständlicher wird die harsche Kritik am Gelände
von Niederländischer Seite berücksichtigt man, dass die Niederländer zur
EM 1996 von der IBA auf Bitten der teilnehmenden Verbände zu einer
kostenintensiven Vorbereitung eines EM-tauglichen Geländes mit einer
durchgehenden Bahnlänge gedrängt wurden und nun entgegen der geltenden
Wettkampfregeln eine geteilte Wettkampfbahn zugelassen werden soll.
Jan-Dirk Vogts hatte bereits in der Pressekonferenz zu diesem Punkt
deutlich zu verstehen gegeben, dass trotz intensiver Suche kein
geeigneteres Gelände verfügbar ist. Sollte der Boden des Wettkampfgeländes
allerdings auch im April durch das Wasser noch so aufgeweicht sein, werden
sich die Organisatoren kurzfristig mit den teilnehmenden Verbänden beraten
müssen. Erstmals nach der Winterpause testen die FKV-Aktiven am 13. März
das Gelände beim Qualifikationswerfen mit der Hollandkugel.
IBA-Vorsitzender Hans Jacobs brachte die Diskussion mit den Worten "Wer
heute hier mit beruhigtem Gefühl wegfährt, ist ein fahrlässiger Mensch"
zum Abschluss.
Im Rahmen der
Pressekonferenz teilte Orgateam-Leiter Jan-Dirk Vogts mit, dass Herbert
Freese die Aufgaben des berufsbedingt verhinderten Jens Hullmeine
(Pressekoordination) im Orgateam übernimmt.
(zur vergrößerten
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Foto: Ute
Draschba / Gerold Meischen
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