|
Finalrunde/Frauen Finalrunde/Männer © / Quelle: Ostfriesen-Zeitung vom 31.03.2003
Pfalzdorf und Reepsholt gewinnen
Auftaktrunde Zum Auftakt der Boßel-Finalrunde war es bei Männern und Frauen spannend. Überall gab es knappe Ergebnisse.
fwa Spohle/Schweinebrück.
Pfalzdorf bei den Männern und Reepsholt bei den Frauen heißen die ersten
Tagessieger in der Finalrunde der Mannschaftsmeisterschaften des
Friesischen Klootschießer Verbandes (FKV).
Traumhaftes Frühlingswetter bescherte den Akteuren in Spohle und
Schweinebrück beste Bedingungen.
Auch wenn die Favoriten
ganz vorne stehen: Im Gegensatz zum Vorjahr fielen die Entscheidungen
diesmal erst in letzter Sekunde. In beiden Klassen zeigte sich Halsbek als
ärgster Widersacher der Ostfriesen.
© / Quelle: Ammerländer Nachrichten vom 31.03.2003 Halsbek überrascht in der ersten Runde FKV–Meisterschaft Pfalzdorf auf dem Weg zum Titel – Spohle nur auf Platz drei
Spohle/MH Leichte Enttäuschung machte sich
gestern bei den Gastgebern vom KBV Spohle breit. In der ersten Runde um
die FKV-Meisterschaft im Straßenboßeln kamen die Hausherren auf ihrer
Hausstrecke nur auf Platz drei ein. Konkurrent Halsbek hingegen
überraschte mit einem guten zweiten Platz hinter Titelverteidiger
Pfalzdorf. Bei den Spohlern war das Leistungsgefälle innerhalb der
Mannschaft offensichtlich etwas zu groß. Der Landesmeister stellte zwar
die beste Gruppe überhaupt bei dem Wettkampf mit 11,2 Durchgängen der 1.
Holz, aber auch die schlechteste mit der 2. Gummigruppe (13 Durchgänge).
Alles läuft auf eine erfolgreiche Titelverteidigung der Pfalzdorfer
hinaus. Am nächsten Sonntag kommt es in der zweiten Runde in Pfalzdorf zum
Aufeinandertreffen zwischen den Gastgebern und den Halsbekern. Inwieweit
die anderen Mannschaften noch ins Meisterschaftsgeschehen eingreifen
können, bleibt abzuwarten. Westerscheps blieb unter seinen Möglichkeiten
auf Platz sechs. © / Quelle: Ute Draschba vom 30.03.2003 Finalrunde - Frauen Reepsholt mit 54 Metern vor Halsbek Landesmeister aus Ihlowerfehn und Schweinebrück knapp geschlagen
Schweinebrück/Zetel. Petra Ende, die Lehrwartin des FKV, stimmte die Elite aus Ostfriesland und Oldenburg zum Auftakt der Finalrunde beim Oldenburg Meister in Schweinebrück auf faire und spannende Wettkämpfe ein. Auf der schmalen kurvenreichen Strecke waren präzise Würfe gefordert und von denen bekamen die vielen Käkler und Mäkler auch reichlich zu sehen. Überraschend gut setzte sich das Reepsholt Team um Michaela Raddatz mit der schwierigen Strecke auseinander. Im Ziel waren es ganze 56 Meter die Reepsholt Platz eins vor dem letztjährigen oldenburgischen Landesmeister aus Halsbek sicherten. Dennoch ist die Halsbekerin Inka Schreiber-Buss gut zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Mannschaft: "Immerhin haben wir den Ostfriesland-Meister aus Ihlowerfehn im direkten Vergleich bezwungen und unsere Gummi wartet mit dem besten Gruppenergebnis auf". Auch die Schweinebrückerinnen sind mit dem vierten Platz, nur zwei Wurf hinter Ihlowerfehn, sehr gut bedient. Die Werferinnen um Petra Schonvogel glänzten als beste Holzgruppe im gesamten Starterfeld. "Das wollen wir am nächsten Wochenende in Ihlowerfehn wiederholen", so Petra Schonvogel. Sichtlich enttäuscht waren die Blombergerinnen, die sich mit drei Wurf hinter dem Oldenburg Meister Schweinebrück auf Platz fünf vor Westerscheps wiederfinden. Die Westerschepserinnen hatten das schwere Los, im direkten Vergleich den Reepsholterinnen Paroli zu bieten. Doch die Ostfriesinnen waren von Anfang an auf Sieg programmiert und schockten gleich mit den ersten Würfen die Ammerländerinnen.
Am kommenden Wochenende treten die Finalrundenteilnehmer zur zweiten Runden beim Ostfriesland-Meister Ihlowerfehn an. Im direkten Vergleich werfen Ihlowerfehn gegen Westerscheps, Reepsholt gegen Schweinebrück und Blomberg gegen Halsbek. © / Quelle: Gerold Meischen vom 30.03.2003 Finalrunde - Männer Kopf-an-Kopf-Rennen Ostfriesland-Meister mit 94 Meter Vorsprung Tagessieger Geheimfavorit Spohle enttäuscht
Spohle. Bei nahezu idealen äußeren Bedingungen startete die Finalrunde 2003 mit dem ersten Durchgang beim Oldenburg-Meister in Spohle. Neben FKV-Titelverteidiger Pfalzdorf wurde insbesondere Spohle auf der Heimstrecke ein herausragendes Resultat zugetraut. Mit 57 Wurf für die Gesamtstrecke legte Spohle-Holz-I mit Jens Stindt als Startwerfer ein Resultat auf die Bahn, das von keiner anderen Gruppe mehr zu toppen war. Der Grundstein für einen überzeugenden Heimsieg war gelegt - doch die drei anderen Spohle-Gruppen enttäuschten auf der ganzen Linie und konnten nur Mittelfeldergebnisse erzielen. Spohle-Gummi-II bildete mit 65 Wurf gemeinsam mit Utarp/Schweindorf-Holz-I und Reepsholt-Holz-II das Tagesschlusslicht. In der Endabrechung reichte das Mannschaftsergebnis von 248 Wurf für Gesamtplatz 3 und 8 Tageswertungspunkte. Spohle setzte sich in der ersten Runde mit den Ostfriesland-Dritten von Utarp/Schweindorf um Hans Krey und Uwe Frömming auseinander. Das Duell in Holz-I ging deutlich mit acht Wurf an Spohle. Holz-II, Gummi-I und Gummi-II konnte Utarp zwar mit Wurfgewinnen für sich entscheiden - am Ende blieb aber nach insgesamt 251 Wurf über vier Gruppen nur Tagesplatz 5 und 4 Wertungspunkte. Bereits zur Halbzeit kristallisierte sich das ewig junge Duell zwischen Pfalzdorf und Oldenburg-Vizemeister Halsbek aus dem 6er-Teilnehmerfeld heraus. Zur Halbzeit führte Halsbek hauchdünn in der Gesamtwertung mit einem Wurf Vorsprung vor Pfalzdorf. Halsbek startete in der Erstrundenbegegnung gegen Ostfriesland-Vizemeister Reepsholt und konnte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung in allen vier Gruppen Detailsiege einfahren. Am Zielstrich notierten die Schiedsrichter für Halsbek insgesamt 236 Wurf. Reepsholt war zu keiner Zeit in der Lage, Halsbek ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen und passierte mit insgesamt 250 Wurf, gleichbedeutend Tagesplatz 4 und 6 Wertungspunkte die Ziellinie. Das letzte Match musste die Entscheidung bringen. Oldenburg-Dritter Westerscheps setzte sich mit Ostfrieslandmeister Pfalzdorf auseinander. In Gummi-I vermochte Westerscheps dem Pfalzdorf-Takt zu folgen und konnte die Niederlage mit zwei Wurf in Grenzen halten. Am Zielstrich standen insgesamt 252 Wurf für Westerscheps und Tagesplatz 6 mit 2 Wertungspunkten auf dem Zettel. Pfalzdorf warf mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf Halsbek-Niveau und passierte wie Halsbek mit 236 Wurf die Zielmarke. Bei Wurfgleichstand mussten die über das Ziel hinaus erzielten Meter die Frage nach dem Tagessieger klären. Pfalzdorf erzielte 271 Meter - für Halsbek waren nur deren 177 Meter vermerkt. Pfalzdorf erzielte einen glücklichen Tagessieg gegen den ewigen Rivalen Halsbek mit einem Gesamtvorsprung von 94 Meter und notierte 12 Tageswertungspunkte für den Sieg.
Am kommenden Wochenende treten die Finalrundenteilnehmer zur zweiten Runden beim Ostfriesland-Meister Pfalzdorf an. Dann treffen die beiden Führenden Pfalzdorf und Halsbek zum direkten Vergleich aufeinander. Im zweiten Tagesmatch misst sich Reepsholt mit Spohle. Im dritten Tagesmatch treffen Utarp/Schweindorf und Westerscheps aufeinander.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|