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Nachholkampf Männer-Landesliga vom 17.03.2002 Straßenboßeln: Landesmeisterschaft zwischen Halsbek und Spohle wieder offen Halsbek nahm Spohle im Nachholwettkampf Punkte ab Spohle in der Finalrunde sicher dabei Von Ute Draschba.
Halsbek. Mit dem knappen 4:2 Sieg von Halsbek über Spohle im Nachholwettkampf am Sonntag, 17. März, ist die Landesmeisterschaft im Klootschießerlandesverband Oldenburg plötzlich wieder offen. Zwar führt Liganeuling Spohle noch mit einem Punkt, doch der letzte Wettkampf am Sonntag, 24. März, ist noch nicht unter „Dach und Fach“. Sollten die Halsbeker gleichziehen profitieren sie von dem besseren Schoetverhältnis. Doch Spohle als auch Halsbek haben schwierige Auswärtswettkämpfe vor sich, in denen alles möglich ist. Spohle muss auf der schwierigen Strecke in Kreuzmoor, die völlig befreit aufwerfen können, antreten. Halsbek hat sein Können beim Erzrivalen in Schweinebrück unter Beweis zu stellen. Den letzten Wettkampf in Schweinebrück haben die Halsbeker gar nicht gut in Erinnerung: Mit einem 11:2 Sieg im direkten Vergleich sicherte sich Schweinebrück in der letzten Saison vor Halsbek die Herbstmeisterschaft. Jetzt hängt vieles davon ab, wie selbstbewusst die Mannen um Eduard Dieken in Schweinebrück auftrumpfen. Nach der Vorstellung gegen Spohle sind die Halsbeker oben auf. Den vielen Käklern und Mäklern wurde Boßelsport vom Feinsten geboten. Die Stimmung auf der Strecke knisterte vor Spannung. Jeder wusste, um was es geht. Und dann war es ausgerechnet die zweite Holz aus Spohle, die große Mühe hatte. Bis zu einer Doppelkurve führte die Spohler Holz sogar mit über drei Schoet. Der sicher geglaubte Vorsprung war nach einer Runde plötzlich dahin. Doch das Team um Hans-Gerd Siemen rettete auf den letzten Metern zumindest noch 1 Schoet und 82 Meter über die Ziellinie. Auch die erste Holz brachte 75 Meter für Spohle ins Ziel. Gerade Henning Heinen und Jens Stindt überzeugten hier mit exzellenten Würfen. Jedoch das „böse Erwachen“ ließ nicht lange auf sich warten. Die erste Gummi konnte einfach gegen die starken Halsbeker nichts ausrichten. Das zeichnete sich schon auf der Wende ab. Niedergeschlagen kommentierte der Spohler Routinier Günther Heinen die 4 Schoet 47 Meter für Halsbek: „Das hätte nicht passieren dürfen, da war für uns viel mehr drin“. Die zweite Gummi mit Heinrich Siemen, Sven Koehler, Thomas Siemen, Matthias Schröder, Wilfried Müller und Holger Schmidt konnte mit den 81 Metern für Spohle das Ruder dann auch nicht mehr rumreißen. Doch egal wie der Wettstreit um die oldenburgische Landesmeisterschaft ausgeht, mit Spohle ist ein Topteam herangewachsen, das sicherlich auch in der Finalrunde die ostfriesische Konkurrenz zum Staunen bringt.
© / Quelle: Nord-West-Zeitung (Ammerländer Nachrichten) vom 20.03.2002
Meister wird erst am
Abschlusstag ermittelt
Von Ute Draschba Halsbek/Spohle. Mit dem knappen 4:2-Sieg von Halsbek über Spohle im Nachholwettkampf ist die Landesmeisterschaft im Boßeln plötzlich wieder offen. Zwar führt Liganeuling Spohle noch mit einem Punkt, doch sollten die Halsbeker am 24. März gleichziehen, profitieren sie von dem besseren Schoetverhältnis. Sowohl Spohle als auch Halsbek haben sehr schwere Auswärtswettkämpfe vor sich. Spohle muss auf der schwierigen Strecke in Kreuzmoor werfen und Halsbek hat sein Können beim Erzrivalen in Schweinebrück unter Beweis zu stellen. Jetzt hängt vieles davon ab, wie selbstbewusst die Mannen um Eduard Dieken in Schweinebrück auftrumpfen. Nach der Vorstellung gegen Spohle sind die Halsbeker aber obenauf. Den vielen Käklern und Mäklern wurde Boßelsport vom Feinsten geboten. Die Stimmung auf der Strecke knisterte vor Spannung. Und dann war es ausgerechnet die zweite Holz aus Spohle, die große Mühe hatte. Bis zu einer Doppelkurve führte die Spohler Holz sogar mit über drei Schoet. Der sicher geglaubte Vorsprung war nach einer Runde plötzlich dahin. Doch das Team um Hans-Gerd Siemen rettete auf den letzten Metern zumindest noch 1 Schoet und 82 Meter über die Ziellinie. Auch die erste Holz brachte 75 Meter für Spohle ins Ziel. Gerade Henning Heinen und Jens Stindt überzeugten mit exzellenten Würfen. Jedoch ließ das „böse Erwachen“ nicht lange auf sich warten. Die erste Gummi konnte gegen die starken Halsbeker einfach nichts ausrichten. Spohle verlor mit 4 Schoet 47 m. 10.03.2002 - Boßelligen Oldenburg Vorentscheidungen in den Oldenburger Boßelligen (Männer) Aufsteiger Spohle vorzeitig Meister ? Zwei Absteiger aus der Landesliga nach Nord-West bringen Bewegung in die Ligen Von Gerold Meischen Oldenburg. Der Ligenspielbetrieb neigt sich dem Ende entgegen. Manch überraschende Ergebnisse und Wendungen brachte der vorletzte Spieltag hervor. Vorentscheidungen sind schon in einzelnen Ligen gefallen.
Landesliga: Als "Tag der Überraschungen" geht der 13. Spieltag in der Landesliga zu Ende. Meisterschaftsfavorit Halsbek zog mit 4 : 6 beim akut in Abstiegsnöten hängenden BV Westerscheps den Kürzeren und hat vorerst den Blick auf den angestrebten erneuten Titelgewinn verloren. In diesem ammerschen Duell nutzte Westerscheps die Chance, aus eigener Kraft das rettende Ufer zu erreichen. Nach diesem überraschenden Sieg ist man aller Sorgen ledig und kann ohne Druck am letzten Spieltag nach Grabstede fahren. Grabstede erreichte heute beim 2 : 2 gegen den friesischen Ligakonkurrenten aus Schweinebrück zumindest einen Teilerfolg, der Anlaß zu Freude und Hoffnung auf den Klassenerhalt gab. Nach Bekanntgabe aller Ergebnisse trat dann schnell Ernüchterung ein, denn nun steht Grabstede als zweiter Absteiger neben Sandelermöns nahezu fest. Zu deutlich ist der Shoetnachteil gegen den neuen direkten Mitstreiter gegen den Abstieg, Kreuzmoor. Für Schweinebrück stellte sich die Situation genau entgegengesetzt da, hatte man doch mit dem 2 : 2 vermeintlich einen Punkt im Fernduell mit dem verbliebenen Mitstreiter, Ruttel, um den 3. Tabellenplatz verloren, der zum Start in der diesjährigen Play-Off-Runde gegen die ostfriesischen Vertreter berechtigt. Doch Ruttel selbst konnte als Gastgeber gegen Kreuzmoor beim 1 : 2 (unentschieden) nur einen Teilerfolg verbuchen und den 2-Punkte-Abstand gegenüber Schweinebrück nicht entscheidend verkürzen. Im Kampf um den 3. Tabellenplatz spricht nun alles für Schweinebrück, das sich am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten aus Halsbek eine knappe Niederlage erlauben kann, ohne den Shoetvorteil gegenüber Ruttel entscheidend zu schwächen; Schweinebrück kann neben Halsbek und Spohle für die Play-Off buchen. Kreuzmoor wird mit dem Punktgewinn diebische Freude genießen, kann man doch jetzt am letzten Spieltag ohne jegliche Sorgen gegen den Tabellenersten Spohle antreten und so noch das Zünglein an der Waage um die Meisterschaft spielen. Spohle spulte den 13. Spieltag wie erwartet ab und gewann beim Tabellenletzten und als ersten Absteiger bereits vorab feststehenden Sandelermöns mit 13 : 0. Mit diesem Sieg baute Spohle seinen Vorsprung gegenüber dem Zweiten aus Halsbek auf 3 Punkte aus. Dennoch sollte Spohle sich noch nicht in Sicherheit wiegen, hat man doch am kommenden Wochenende zunächst den verlegten Wettkampf vom 10. Spieltag beim amtierenden Meister in Halsbek zu bestehen. Sollte dieser Kampf für Spohle nicht gewinnbringend beendet werden können, erhält Spohle eine zweite Chance beim Auswärtskampf in Kreuzmoor am letzten Spieltag; Halsbek tritt dann beim Tabellendritten in Schweinebrück an. Alle Vorzeichen sprechen eine deutliche Sprache für einen neuen Ligameister aus Spohle, dem damit gleich im Aufstiegsjahr das Meisterstück gelingen würde. Verbandsliga Nord-West: Der Zweikampf an der Spitze um den Aufstieg in die Landesliga zwischen Cleverns (1./23:3 Punkte) und Zetel-Osterende (2./22:4) geht in die letzte Runde. Beide Kontrahenten konnten den Spieltag mit doppelten Punktgewinnen abschließen. Cleverns siegte im Auswärtskampf mit 6 : 1 in Förrien-Minsen; Zetel-Osterende verwies mit 25 : 0 deutlich den friesischen Nachbarn aus Schweinebrück in die Schranken. Am kommenden Spieltag genießt Zetel-Osterende erneut Heimrecht gegen Förrien-Minsen, welches selbst gelassen den letzten Spieltag angehen kann, schwimmt man doch im Tabellenmittelfeld ungefährdet dem Saisonende entgegen. Ebenso ungefährdet stehen die Boßeler aus Garms da, die ihren heutigen Gegner aus Bredehorn mit 12 : 2 wieder auf die Heimreise schickten. Am letzten Spieltag empfängt Garms daheim den in argen Abstiegsnöten steckenden Ligakonkurrenten Bockhorn, das heute mit 6 : 0 auf eigener Strecke den bereits feststehenden Absteiger Moorwarfen bezwang. Mit diesem Sieg hat Bockhorn (8:18 Punkte/-81 Shoet) Anschluß gefunden an Bredehorn (9:17/-25) und Schweinebrück (10:16/-53). Durch den Grabsteder Abstieg aus der Landesliga muß zwischen diesen Dreien ein weiterer Absteiger ermittelt werden. Schweinebrück erwartet mit dem Tabellenersten Cleverns im Heimkampf eine hohe Hürde, kann sich aber wegen des besseren Shoetverhältnis eine knappe Niederlage erlauben. Bredehorn reist zum Tabellenletzten Moorwarfen und sollte aus eigener Kraft das rettende Ufer erreichen. Die schlechteste Ausgangslage hat Bockhorn, das zum Tabellendritten nach Garms reisen muß. Bezirksliga Nord-West: Bohlenbergerfeld hat heute sein Meisterstück abgeliefert und mit 8 : 4 in Rüstringen die noch fehlenden beiden Punkte für die Meisterschaft eingefahren. Rüstringen hat damit die letzte Chance vertan, im direkten Vergleich mit dem Tabellenführer als 2. nochmals aufzuschließen und selbst den Titel zu erringen. Im direkten Vergleich der Tabellennachbarn Grabstede (4.) und Wiefels (3.) behielt auf heimischer Strecke Grabstede mit 7 : 2 die Oberhand und nahm mit dem Gegner einen Platztausch vor. Beide stehen am letzten Spieltag vor lösbaren Aufgaben und sollten ihre Plätze behalten. Spannender verläuft der Kampf gegen den Abstieg am unteren Tabellenende, sind doch gleich vier Mannschaften durch den Abstieg von Grabstede und Sandelermöns aus der Landesliga in akuter Abstiegsgefahr. Einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffte Jever (6./10:16 Pkt./-28 Shoet) mit einem 13 : 1 gegen den Steinhausen (5./11:15/-49). Steinhausen steckt wie Jever nun mitten drin im Abstiegskampf. Mit einem Sieg hätte man sich vorzeitig absetzen können. Im Vergleich des bisherigen Tabellenletzten Hohenkirchen gegen den bisherigen Vorletzten Himmelreich-Coldewei verließ Hohenkirchen mit 3 : 2 knapp als Sieger die Strasse und weist nun bei gleicher Punktzahl (9:17) das bessere Shoetverhältnis aus (-23 gegen -47). Am letzten Spieltag empfängt das neue Tabellenschlußlicht Himmelreich-Coldewei auf eigener Strecke den neuen Meister Bohlenbergerfeld; eine denkbar schwere Aufgabe. Aber auch die anderen Mitstreiter gegen den Abstieg stehen vor schweren Aufgaben, müssen doch alle zu ihren besserplazierten Gegnern reisen ( Grabstede (3.) - Jever (6.), Rüstringen (2.) - Hohenkirchen (7.), Wiefels (4.) - Steinhausen (5.)). Hat die aktuelle Tabellensituation dann gar unverändert Bestand ? Bezirksklasse Nord-West: Eine zweigeteilte Bezirksklasse Nord-West sucht den Meister. Nach dem vorletzten Spieltag haben noch 5 Mannschaften die theoretische Chance auf den Aufstieg; 3 Teams fighten gegen den Abstieg. Auf eigener Strecke hatte der bisherige Tabellenführer Bentstreek (16:10/+30 Shoet) mit 1 : 3 das Nachsehen gegenüber dem direkten Verfolger Osterforde (16:10/+64) und mußte diesen vorerst den Platz 1 überlassen. Direkt dahinter folgen Heidmühle (15:11/+23), Oldorf (14:12/+7) und Bockhornerfeld (14:12/+6). Bockhornerfeld unterlag in Oldorf mit 8 : 11 und verpaßte den Punktgleichstand mit der Tabellenspitze; Oldorf macht verbessert durch diesen Sieg die Ausgangslage für den letzten Angriff auf den Titel. Heidmühle konnte durch ein knappes 2 : 0 gegen Waddewarden weitere zwei Heimpunkte einfahren und liegt nur noch einen Punkt hinter den beiden punktgleich Führenden als lachender Dritter. Am letzten Spieltag reist Bockhornerfeld zum bereits als Absteiger feststehenden Friederikensiel, das heute in Sanderahm mit 1 : 18 recht deutlich unter die Räder kam. Sanderahm (12:14/-20) kommen diese Pluspunkte zur rechten Zeit, will man sich nicht noch von Waddewarden am letzten Spieltag übertrumpfen lassen und eine Klasse tiefer gehen. Waddewarden (10:16/-15) reist zum Tabellenführer Osterforde und hat eine wahrlich schwere Aufgabe vor sich. Sanderahm reist nach Oldorf und kann aus eigener Kraft das rettende Ufer erreichen. Im Kampf um den Titel hat Osterforde mit dem Heimkampf gegen Waddewarden die vermeintlich leichtere Aufgabe, muß Bentstreek sich doch auf eigener Strecke gegen den Tabellendritten aus Heidmühle erwehren. Der Abstieg beider Landesligaabsteiger in den Ligenbereich Nord-West eröffnet einigen Mannschaften im Süd-Ost-Lager unverhoffte Aufstiegschancen, steigen doch nun aus der Bezirksliga Süd-Ost und Bezirksklasse Süd-Ost jeweils zwei Vertreter in die nächst höhere Klasse auf. Verbandsliga Süd-Ost: Vier Mannschaften machen sich noch berechtigte Hoffnung auf einen Aufstieg in die Königsklasse, allen voran der aktuelle Tabellenführer Torsholt, das heute mit einem 12 : 1 auf eigener Strecke gegen Langendamm-Dangastermoor die Position 1 erreicht. Profitieren konnte Torsholt dabei vom Punktverlust des bisherigen Tabellenführer Reitland beim 7 : 7 gegen den direkten Konkurrenten Haarenstroth auf eigener Strecke. Altjührden besiegt das Tabellenschlußlicht Waddens daheim mit 12 : 5 und schließt nach Punkten wieder zu Reitland (2.) und Haarenstroth (3.) auf. Leuchtenburg empfing den Tabellenvorletzten Schweewarden und machte mit einem 24 : 1 nicht viel Federlesens. Die Abstiegsfrage wird im Fernduell zwischen Waddens (8./8:18) in Langendamm-Dangastermoor und Schweewarden (7./9:17) daheim gegen Haarenstroth (3./15:11/+27) entschieden. Torsholt (1./16:10/93:75/+18) empfängt Altjührden (4./15:11/84:88/-4) und kann den Aufstieg aus eigner Kraft schaffen. Reitland (2./15:11/+30) tritt in Leuchtenburg an und hatte in zurückliegenden Jahren häufiger schon Schwierigkeiten, sich dort entscheidend in Szene zu setzen. Lachender Dritter im Bunde könnte Haarenstroth (3./15:11/+27) sein, wenn ein Sieg in Schweewarden gelingt. Bezirksliga Süd-Ost: Konnte Stapel zur Halbserie unangefochten und ohne jeglichen Punktverlust die Herbstmeisterschaft einfahren, so kam man in der Rückrunde schon zweimal ins Straucheln und mußte Verfolger Halsbek bis auf einen Punkt aufschließen lassen. Mit der Abstiegssituation in der Landesliga ergibt sich schlagartig eine neue Konstellation: Stapel (1./22:4/+180) und Halsbek (2./20:6/+77) steigen gemeinsam in die Verbandsliga Süd-Ost auf. Stapel dominierte heute auf der Heimstrecke gegen Streek-Hohenberge nach Belieben und schickte den Gast mit einem 32 : 0 wieder an die Waterkant. Halsbek gönnte sich eine kleine Auszeit in Mentzhausen und kam mit einem 6 : 6 vom Knüppeldamm zurück. Am Tabellenende ist die Abstiegsfrage bereits vorzeitig geklärt worden, da Streek-Hohenberge aus der Landesliga über die Verbandsliga Süd-Ost kommend den dritten Abstieg nacheinander vollzieht und im kommenden Jahr in der Bezirksklasse Süd-Ost antritt. Zu stark war der Aderlaß wertvoller Werfer, die sich dem Verein Spohle anschlossen und in diesem Jahr den Landesmeistertitel einfahren wollen. Im für Meisterschaft und Abstieg bedeutungslosen Match zwischen Hollwege und Obenstrohe behielt der Gastgeber Hollwege mit 9 : 3 die Oberhand. Recht freundschaftlich trennte sich in Langebrügge der Gastgeber von Rosenberg mit einer Punkteteilung unentschieden 8 : 8. Bezirksklasse Süd-Ost: Auch in der Bezirksklasse Süd-Ost wurde der zähe Kampf um den Aufstieg zwischen Dänikhorst und Tarbarg vorzeitig durch die Abstiegsentscheidung in der Landesliga entschieden. Dänikhorst (1./18:8/+41) erreichte auf der Berg- und Tal-Klinker-Bahn in Sandhatten mit einem 3 : 3 einen Punkt und eroberte die Tabellenführung vom bisherigen Tabellenführer Tarbarg, da dieser in Moorburg/Hollriede beim 2 : 9 nicht mit einer Glanzleistung aufwarten konnte. Für Moorburg/Hollriede zwei wichtige Punkte, konnte man doch dadurch bis auf 2 Punkte zum Tabellenvorletzten wieder aufschließen. Ein sattes Ergebnis gönnten sich in Portsloge der Gastgeber und Roggenmoor/Klauhörn, die mit einem ausgeglichenen 13 : 13 die Strecke räumten. In einem bedeutungslosen Mittelfeldduell trennten sich Moorriem und Specken 11 : 1. Am letzten Spieltag reist Tabellenführer Dänikhorst nach Roggenmoor/Klauhörn (3.), während Tarbarg (2./17:7/+59) in Specken (5.) antritt. Die Abstiegsfrage wird im Fernduell zwischen Portsloge (4.) gegen Sandhatten (7./9:17/-82) und Moorburg/Hollriede (8./7:19/-51) gegen Moorriem (6.) entschieden. Vorteile sind hier für Moorburg/Hollriede auszumachen, verfügt Moorriem bisher nicht über erkennbare Auswärtsstärken. Zieht Moorburg/Hollriede mit Sandhatten nach Punkten gleich, wird das bessere Shoetverhältnis für Moorburg/Hollriede den Ausschlag geben.
10.03.2002 - Boßelligen Oldenburg Straßenboßeln der Frauen im KLV
Oldenburg:
Oldenburg.
Nur noch ein Wettkampftag am 24. März steht im oldenburgischen
Ligenspielbetrieb aus. Bei den Frauenteams ist den Halsbekerinnen die
Landesmeisterschaft sicher. Für die Ammerländer Spitzenmannschaft ist das
nach 1981, 1982, 1990, 1995 und 1997 der sechste Landesmeistertitel. Gegen
die ostfriesische Mannschaft Ihlowerfehn konnten sich die Halsbekerinnen
1990 sogar erfolgreich durchsetzen und wurden FKV-Meister.
Offen ist in der höchsten Boßelliga welche weiteren Mannschaften in der
Finalrunde gegen die Ostfriesen antreten. Derzeit spricht neben Halsbek
vieles für Schweinebrück und Westerscheps. Der Vorjahreslandesmeister aus
Reitland verschlechtert sich mit der Niederlage in Kreuzmoor auf Platz
fünf und gehört jetzt nicht mehr zu den hoch gehandelten Finalisten..
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