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Warum sich diese Landesmeisterschaften
für Kreuzmoor/Bekhausen besonders gelohnt haben
Ein zufriedener Ausrichter, ein starkes Team aus
Kreuzmoor/Bekhausen und jubelnde Stadlander:
So liefen
die Landesmeisterschaften im Straßenboßeln in Halsbek.
von Wolfgang
Böning

Halsbek. An zwei Tagen war Halsbek fest in der Hand der Boßeler.
Bei den Landes-Mannschaftsmeisterschaften der
Straßenboßeler kamen 75 Mannschaften zusammen, um die
neuen Titelträger in 18 Klassen zu ermitteln.
Das Fazit
Als erfolgreichster Kreisverband konnte
sich Stadland mit sieben Gold- und drei Bronzemedaillen
feiern lassen. Das Ammerland nutzte den Heimvorteil und
kam mit fünf Gold-, fünf Silber- und drei
Bronzemedaillen auf Rang zwei. Dahinter folgten die
Friesische Wehde (3/5/3), Butjadingen (1/5/2), Waterkant
(1/3/2), Wilhelmshaven (1/0/1) und das Jeverland (keine
Medaillen). Die Oldenburger Landesmeister treten am
kommenden Wochenende in Fukum (Kreisverband Esens) bei
den FKV-Meisterschaften gegen die Landesmeister des
ostfriesischen Verbandes an. Ein positives Fazit zogen
Jürgen Frers als Vorsitzender des Oldenburger
Landesverbandes und die KLVO-Boßelwarte Erich und Heike
Kuhlmann. Ein Lob für die Organisation gab es für den
KBV Halsbek.
Die Männer
In den sechs Klassen kommen die neuen
Landesmeister aus fünf Vereinen. Bei den Männern II –
hier wird in zwei Gruppen geworfen – schnappte sich
Spohle mit 97 Würfen den Titel vor Reitland (97) und
Westerscheps (102). Zu den FKV-Titelkämpfen vertritt
jedoch Reitland den KLVO, weil einige der Spohler auch
in der Männer-Hauptklasse bei den FKV-Meisterschaften
geworfen hatten. Ein Doppelstart in zwei Altersklassen
ist vom Verband verboten. Hauchdünn war die Entscheidung
bei den Männern III. Westerscheps und Waddens kamen
beide auf 104 Würfe, die Ammerländer lagen im Ziel aber
mit 243 Metern vorne.
Bei den Männern V setzte sich
Schweewarden (41) gegen Seriensieger Spohle (43) und
Grabstede (47) durch. Auch bei den Männern IV schnappte
sich Schweewarden den Titel, lässt Vizemeister Spohle
aber zum FKV-Titelkampf fahren.
Die
Frauen
Bei den Frauen II setzte Delfshausen (47
Würfe) die Siegesserie fort, gefolgt von Westerscheps
(48) und Augusthausen (51). Jubeln konnte bei den Frauen
III Zetel/Osterende (53), nur einen Wurf dahinter
landeten Reitland (54/69 Meter) und Kreuzmoor/Bekhausen
(54/17). Die Frauen IV aus Delfshausen (49) verteidigten
ihren Titel gegen Stollhamm (56).
Die Jugend
Bei den Nachwuchswerfern waren einige
Klassen schwach besetzt. Daher stand bei den A- und
B-Junioren (männlich und weiblich) bereits vor den
Wettkämpfen fest, dass jeder Teilnehmer eine Medaille
erhalten würde. Auch bei den E- und F-Juniorinnen waren
nur zwei Mannschaften am Start. Die Titel schnappten
sich Ruttel (47 Würfe, A-Junioren), Schweinebrück (42,
B-Junioren), Neustadtgödens (41, C-Junioren), Stapel
(37, D-Junioren) und Kreuzmoor/Bekhausen (29,
F-Junioren). Bei den E-Junioren lagen in
Hollwege/Halsbek, Schweinebrück und Spohle drei Teams
bei 39 Würfen gleichauf, Hollwege/Halsbek hatte mit 67
Metern aber das größte Plus.
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