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© / Quelle: NWZ-Online / 21.04..2026

LKV Ostfriesland - Jugend-Mannschaftsmeisterschaften

Ostfrieslands Boßel-Nachwuchs zeigt seine Klasse

Fulkum stand im Zeichen spannender Boßel-Wettkämpfe. Beim Kampf um die Landestitel dominierte der Nachwuchs aus Esens.

Schon bald geht’s für die Sieger weiter im Rennen um die FKV-Meisterschaft.

von Holger Wilken  /  Fotos Jens Doden

Ostfriesland - Bei den Boßel-Landesmannschaftsmeisterschaften der Jugend lieferten sich die Meisterteams der fünf Kreisverbände rund um Fulkum packende Wettkämpfe. Die Zuschauer erlebten in den unterschiedlichen Jahrgangsklassen teils deutliche, teils hauchdünne Siege. Der stärkste Einzelverband war der Kresiverband Esens, dessen Vereine in fünf von zwölf Altersklassen jubeln konnten. Bei den Kleinsten waren die Mamas und Papas gute Wegweiser beim öffentlichen Auftritt mit dem Wurfgerät.

Spielgemeinschaften am Start

In der männlichen Jugend A setzte sich die SG Eversmeer/Nenndorf mit Top-Werfer Leon Cuno erwartungsgemäß souverän durch und sicherte sich den Meistertitel vor Dietrichsfeld. Auch in der männlichen Jugend B dominierte eine Spielgemeinschaft. Das Team Südarle/Hage verwies Uttel auf Rang zwei. Spannend verlief es in der männlichen Jugend C, wo Akelsbarg knapp vor der SG Stedesdorf/Mamburg triumphierte. In der männlichen Jugend D setzte sich Eversmeer durch, während Horsten nach starker Rückrunde noch auf Rang zwei vorrückte.

Stedesdorf vor Müggenkrug

Bei der männlichen Jugend E sicherte sich Stedesdorf den Titel vor Müggenkrug, während in der männlichen Jugend F Uttel die Nase vor Südarle hatte. Im weiblichen Bereich überzeugte Moordorf in der Jugend A mit einem klaren Sieg vor Wiesde. Die SG Esens-Moorweg/Mamburg dominierte dagegen die Jugend B vor Dietrichsfeld. In der weiblichen Jugend C setzte sich Blomberg knapp vor Wiesederfehn durch. Südarle zeigte in der Jugend D und E starke Leistungen und sicherte sich hier jeweils den Titel, während Nenndorf und Pfalzdorf die zweiten Plätze belegten. In der weiblichen Jugend F gewann Ardorf vor Schirumer Leegmoor.

Breit aufgestellt

Die Titelkämpfe machten deutlich: Der ostfriesische Nachwuchs ist breit aufgestellt und leistungsstark – viele Entscheidungen fielen erst auf den letzten Metern. Für die siegereichen Teams geht es schon am nächsten Wochenende auf den gleichen Strecken bereits wieder um Meisterehren. Dann stehen im Ländervergleich mit den Vereinen aus dem Landesverband Oldenburg die prestigeträchtigen Finalwettkämpfe um die FKV-Meisterschaften an.

 

© / Quelle: NWZ-Online / 21.04..2026

KLV-Oldenburg - Mannschaftsmeisterschaften

Warum sich diese Landesmeisterschaften für Kreuzmoor/Bekhausen besonders gelohnt haben

Ein zufriedener Ausrichter, ein starkes Team aus Kreuzmoor/Bekhausen und jubelnde Stadlander:

So liefen die Landesmeisterschaften im Straßenboßeln in Halsbek.

von Wolfgang Böning

Halsbek. An zwei Tagen war Halsbek fest in der Hand der Boßeler. Bei den Landes-Mannschaftsmeisterschaften der Straßenboßeler kamen 75 Mannschaften zusammen, um die neuen Titelträger in 18 Klassen zu ermitteln.

Das Fazit

Als erfolgreichster Kreisverband konnte sich Stadland mit sieben Gold- und drei Bronzemedaillen feiern lassen. Das Ammerland nutzte den Heimvorteil und kam mit fünf Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen auf Rang zwei. Dahinter folgten die Friesische Wehde (3/5/3), Butjadingen (1/5/2), Waterkant (1/3/2), Wilhelmshaven (1/0/1) und das Jeverland (keine Medaillen). Die Oldenburger Landesmeister treten am kommenden Wochenende in Fukum (Kreisverband Esens) bei den FKV-Meisterschaften gegen die Landesmeister des ostfriesischen Verbandes an. Ein positives Fazit zogen Jürgen Frers als Vorsitzender des Oldenburger Landesverbandes und die KLVO-Boßelwarte Erich und Heike Kuhlmann. Ein Lob für die Organisation gab es für den KBV Halsbek.

Die Männer

In den sechs Klassen kommen die neuen Landesmeister aus fünf Vereinen. Bei den Männern II – hier wird in zwei Gruppen geworfen – schnappte sich Spohle mit 97 Würfen den Titel vor Reitland (97) und Westerscheps (102). Zu den FKV-Titelkämpfen vertritt jedoch Reitland den KLVO, weil einige der Spohler auch in der Männer-Hauptklasse bei den FKV-Meisterschaften geworfen hatten. Ein Doppelstart in zwei Altersklassen ist vom Verband verboten. Hauchdünn war die Entscheidung bei den Männern III. Westerscheps und Waddens kamen beide auf 104 Würfe, die Ammerländer lagen im Ziel aber mit 243 Metern vorne.

Bei den Männern V setzte sich Schweewarden (41) gegen Seriensieger Spohle (43) und Grabstede (47) durch. Auch bei den Männern IV schnappte sich Schweewarden den Titel, lässt Vizemeister Spohle aber zum FKV-Titelkampf fahren.

Die Frauen

Bei den Frauen II setzte Delfshausen (47 Würfe) die Siegesserie fort, gefolgt von Westerscheps (48) und Augusthausen (51). Jubeln konnte bei den Frauen III Zetel/Osterende (53), nur einen Wurf dahinter landeten Reitland (54/69 Meter) und Kreuzmoor/Bekhausen (54/17). Die Frauen IV aus Delfshausen (49) verteidigten ihren Titel gegen Stollhamm (56).

Die Jugend

Bei den Nachwuchswerfern waren einige Klassen schwach besetzt. Daher stand bei den A- und B-Junioren (männlich und weiblich) bereits vor den Wettkämpfen fest, dass jeder Teilnehmer eine Medaille erhalten würde. Auch bei den E- und F-Juniorinnen waren nur zwei Mannschaften am Start. Die Titel schnappten sich Ruttel (47 Würfe, A-Junioren), Schweinebrück (42, B-Junioren), Neustadtgödens (41, C-Junioren), Stapel (37, D-Junioren) und Kreuzmoor/Bekhausen (29, F-Junioren). Bei den E-Junioren lagen in Hollwege/Halsbek, Schweinebrück und Spohle drei Teams bei 39 Würfen gleichauf, Hollwege/Halsbek hatte mit 67 Metern aber das größte Plus.

 

© / Quelle: NWZ-Online / 13.04..2026

LKV Ostfriesland - Senioren-Mannschaftsmeisterschaften

Friesensport-Routiniers liefern sich bei den Finals in Fulkum packende Duelle

Rund um Fulkum fliegen die Kugeln: Die ostfriesischen Boßlerinnen und Boßler liefern sich enge Kämpfe um die Landesmeisterschaft.

Kleine Fehler und schlechte Straßen machen am Ende den Unterschied.

von Holger Wilken / Foto Patrick Hinrichs

Ostfriesland - Spannende Titelkämpfe, enge Entscheidungen und starke Leistungen haben die Landesmeisterschaften der ostfriesischen Boßler und Boßlerinnen der Altersklassen Frauen III und IV sowie Männer IV und V im Kreisverband Esens geprägt. Die Finalwettkämpfe wurden rund um Fulkum ausgetragen.

Frauen III

Bei den Frauen III entwickelte sich ein packendes Rennen zwischen Theener und Stedesdorf. Zur Wende lag Theener mit starken 4.3 Runden noch knapp in Führung. Stedesdorf folgte knapp dahinter mit 5.0 Durchgängen in Schlagdistanz. Im zweiten Durchgang behielten die Stedesdorferinnen die Ruhe und drehten den Wettkampf zu ihren Gunsten. Mit 9.1 Runden und 45 Metern sicherten sich die Esenserinnen den Landestitel. Theener musste sich trotz guter Ausgangslage mit Rang zwei begnügen und blieb mit 9.1 Durchgängen und 7 Meter nur hauchdünn dahinter. Leerhafe und Uttel komplettierten das Feld.

Frauen IV

In der Klasse Frauen IV lag zur Wende noch Neuschoo mit 5.1 Runden und 98 Metern knapp vorn. Hagerwilde-Halbemond und Schirumer Leegmoor blieben dem führenden Team jedoch auf den Fersen. Auf der Rücktour ließen die Auricherinnen nichts mehr anbrennen und sicherten sich mit 9.3 Runden den Titel. Hagerwilde schob sich mit 10.0 Durchgängen noch auf Rang zwei, während Neuschoo auf Platz drei zurückfiel (10.1).

Männer IV

Hier dominierte zunächst Burhafe das Geschehen. Mit 4.0 Runden und 27 Meter lag „Frei weg“ zur Wende hauchdünn vorn, dahinter lag Großheide (4.0 15 Meter). Doch im Ziel hatte dann Großheide die Nase vorn: Während die Blomberger einige Fehlwürfe produzierten, marschierten die Norder mit einer konstant starken Holz-Leistung ins Ziel und holten sich mit 9.0 Runden und 77 Meter die Landesmeisterschaft. Mit einem knappen Rückstand von nur 27 Metern reichte es für Dietrichsfeld schließlich zum Vizemeister. Burhafe, Blomberg und Upschört wurde auf die Plätze verwiesen.

Männer V

Eine knappe Angelegenheit wurde es bei den Männern V: Südarle lag zur Wende mit 3.2 Durchgängen und 41 Meter nur hauchdünn an der Spitze des Feldes vor Leegmoor (3.2, 20 Meter) und Leerhafe (3.3). Accum und Burhafe wiesen mit je 4.0 Durchgängen hier schon deutliche Rückstände auf. Im Ziel standen für die Norder dann starke 8.2 Runden und 126 Meter zu Buche, die knapp zum Landesmeistertitel reichen sollten. Leerhafe wurde nur knapp geschlagen und kam mit 8.2 Runden und 12 Metern als Zweiter in Ziel. Leegmoor und Burhafe belegten mit je 9.0 Runden die weiteren Podestplätze. Neben der zur kurz gewählten Strecke wurde von einigen Werfern auch die Beschaffenheit der Straße bemängelt. Tiefe Schlaglöcher ließen einige gut gesetzte Würfe unglücklich verspringen.