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Wie sich der Abstiegskampf für
drei Frauen-Teams aus dem Ammerland nochmals zuspitzt
In der Boßel-Landesliga
der Frauen steigt die Anspannung vor dem letzten
Spieltag.
Wie Torsholt die rote
Laterne abgab und wer neben Halsbek nun auch noch im
Abstiegskampf zittern muss.
von Wolfgang
Böning

Spohle/Zetel/Reitland -
In der Boßel-Landesliga der Frauen ist kurz vor dem
Saisonende nochmal Bewegung in den Abstiegskampf
gekommen. Torsholt gab die „Rote Laterne“ an Halsbek ab.
Auch Spohle ist noch nicht gerettet. Über den
Wiederaufstieg in die höchste Klasse freut sich derweil
Noch-Bezirksligist Mentzhausen.
Torsholt - Westerscheps
11:0 (7,064, 3,090). Das bisherige Schlusslicht
überzeugte mit dem deutlichen Kantersieg. „Es war ein
toller Wettkampf, der Lust auf den letzten Start in
Spohle macht. Mal sehen, ob unser Schlusssprint noch zum
Klassenerhalt reichen wird“, blickte die Torsholter
Mannschaftsführerin Jule Bödecker bereits voraus. Indes
bedauerte die Schepserin Sandra Schedemann: „Wir konnten
gegen überragende Torsholter nichts ausrichten. Leider
war unsere Leistung auch nicht so gut.“ Halsbek
– Schweewarden 2:2 (2,007, -2,036). Trotz des
Punktgewinns rutschte Halsbek ans Tabellenende. „Mit der
Gummikugel haben die Gäste gut losgelegt. Auf der
Rücktour konnten wir etwas aufholen. In der Holzgruppe
hatten wir die Nase vorn“, bilanzierte die Halsbekerin
Imke Hiljegerdes. Schweewardens Lena Simon erklärte: „In
der Holz lief es nicht so gut wie gedacht. In der Gummi
hatten wir sogar zwischenzeitlich vier Schoet aufgebaut.
Nach der Wende drehte der Gegner aber auf.“
Reitland – Kreuzmoor/Bekhausen 4:0 (0,034, 4,061).
Im Spitzenduell gab der Heimvorteil den Ausschlag. Den
Unterschied machte dabei die Gummigruppe. „Es war ein
spannender Wettkampf um Platz zwei“, betonte Reitlands
Sprecherin Brigitte Sanders. Die Kreuzmoorerin Nane
Kabernagel sagte: „In der Holz war es ein starker
Wettkampf auf Augenhöhe mit ständigen Führungswechseln.
In der Gummi hingegen lief es von Anfang an besser für
die Reitländerinnen.“ Spohle - Schweinebrück
0:6 (-5,028, -0,099). Der Meister aus der
Friesischen Wehde überzeugte gegen die
abstiegsgefährdeten Spohlerinnen vor allem mit der
Holzkugel. „Es war ein spannender und leistungsstarker
Wettstreit“, sagte Spohles Sprecherin Kira Müller. Die
Schweinebrückerin Spielführerin Astrid Müller
bilanzierte: „In der Gummi war es ein Wettkampf auf
Augenhöhe, in dem Spohle nie locker gelassen und uns
ganz schön geärgert hat. In der Holz konnten wir auf der
Rücktour aufdrehen.“ |
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Große Spannung – Drei Teams
kämpfen um zwei offene Plätze in FKV-Endrunde
In der Boßel-Landesliga
bleibt es spannend: Drei Mannschaften kämpfen um die
letzten Finalplätze in der FKV-Endrunde.
Welche Mannschaften sich
noch Hoffnungen machen. Und welcher Verbandsligist sich
mit dem Abstieg abfinden muss.
von Wolfgang
Böning
Reitland/Grabstede/Halsbek -
Die Spannung nach dem vorletzten Spieltag in der
Boßel-Landesliga ist groß. Noch drei Teams kämpfen um
die restlichen zwei Plätze in der Finalrunde des FKV.
Nach zwei Jahren steigt Moorriem aus der Verbandsliga
ab.
Landesliga -
Spohle - Neustadtgödens 14:4 (7,060, -4,049,
2,100, 4,123). Der Meister dominierte. Der Spohler
Sprecher Keven Hoots lobte die Erstgruppen, „aber unsere
Zweitgruppen müssen sich steigern“. Ron Arians aus
Neustadtgödens gab sich realistisch. „Wir sind in
Minimalbesetzung angetreten. Unser Ziel war es, unter 20
Wurf zu verlieren. Wir haben einen starken Auswärtskampf
geworfen und können mit der Niederlage gut leben. Der
Klassenerhalt war unser Ziel. Wir sind stolz, im
Jubiläumsjahr wieder Landesliga werfen zu dürfen.“
Reitland - Torsholt 5:4 (-3,115, -0,099, 5,036,
0,043)Den Gästen fehlten nur 16 Meter zum Remis. Die
Reitlander hatten laut Hauke Freese große
Personalsorgen. Dennoch führten sie an der Wende. „Die
Rücktour gehörte den Torsholtern. Der letzte Wurf von
Andreas Lübben brachte den Vorsprung.“ Der Torsholter
Kevin Barkemeyer sagte, dass seine Mannschaft schwer in
den Wettkampf gekommen sei. Dennoch war an der Wende
alles drin. „Unsere 1. Holz drehte auf der Rücktour
nochmals ordentlich auf.“ Halsbek - Bredehorn
0:5 (-0,002 ,-1,102 ,-2,099, -1,065). Im
Nachbarduell trumpften die Gäste in allen vier Gruppen
auf. Bredehorns Sprecher Rene Thye freute sich über
einen tollen Sieg und Rang zwei. „Auch wenn wieder
wichtige Werfer gefehlt haben, ist es unsere Stärke,
zusammenzuhalten, zu kämpfen und Spaß zu haben – einfach
richtig gut.“ Grabstede - Schweewarden 14:0
(0,111, 2,095, 6,084, 4,136). Laut Mannschaftsführer
Christian Alberts zeigte der Tabellendritte Grabstede
einen guten Heimwettkampf. „Die Holzgruppen konnten sich
auf der Rücktour super steigern.“ Schweewarden trat nur
mit 16 Werfern an. Sprecher Patrick Bruns: „Die Stimmung
war trotz des Abstieges gut.“ Die Holzgruppen hätten zur
Wende sogar geführt, die Gummigruppen sich gegen starke
Gegner gut verkauft. „Wir können mit dem Wettkampf
zufrieden sein.“
Verbandsliga -
Wiefels - Cleverns 8:2 (-2,081, 2,104, 2,116,
3,043). Wiefels’ Sprecher Gerold Möllmann sprach von
einem hochklassigen Wettkampf. Nur die 1. Holz der
Gastgeber habe nicht die zuletzt gute Leistung abrufen
können. Heiko Janssen aus Cleverns sagte: „Aufgrund
einiger Ausfälle haben wir etwas umgestellt. An der
Wende waren alle Gruppen eng beisammen. Auf der Rücktour
drehte Wiefels auf.“ Moorriem – Ruttel 3:4
Remis (-3,078, 2,100, -1,009, 1,021). 34 Meter fehlten
den Gästen zum Sieg. Das Remis war zu wenig für die
Gastgeber. Sie steigen in die Bezirksliga ab. Der
Moorriemer Kapitän Eike Janßen verspricht: „Wir greifen
in der nächsten Saison wieder an.“ Ruttels’
Mannschaftsführer Markus Heyne bedauerte, dass das
ersatzgeschwächte Team im Kampf um Rang zwei den Sieg
verpasst habe: „Leider lief es in den Zweitgruppen nicht
ganz so gut.“ Mentzhausen - Westerscheps 12:3
(-3,056, 4,139, 1,111, 5,084). Der Mentzhauser Kapitän
Niklas Wulff sagte: „Personell waren wir in den
Holzgruppen knapp besetzt. An der Wende war der
Wettkampf noch nahezu ausgeglichen. In drei Gruppen
konnten wir uns auf der Rücktour deutlich steigern.“ Der
Schepser Vorsitzender Axel Kasper meinte: „Auf der
Rücktour trafen wir die Rillen nicht mehr. Mentzhausen
holte Schoet um Schoet heraus.“ Stapel -
Kreuzmoor/Bekhausen 8:6 (-0,072, -5,100, 5,024,
3,081). Der Meister bezog eine überraschende Pleite.
Stapel sicherte sich den Klassenerhalt. Kreuzmoors
Matthias Gerken war bedient: „Eine vermeidbare
Niederlage. Die Gastgeber haben einen guten Wettkampf
gezeigt.“ Das Leistungsgefälle bei den Kreuzmoorern war
zu groß. |