Bei Rückfragen:

Gerold Meischen

 

Mobil 0172-6310925
meischen@friesensport.de


© / Quelle: NWZ-Online / 08.03.2026

13. Spieltag in den Boßelligen in Oldenburg

Wie sich der Abstiegskampf für drei Frauen-Teams aus dem Ammerland nochmals zuspitzt

In der Boßel-Landesliga der Frauen steigt die Anspannung vor dem letzten Spieltag.

Wie Torsholt die rote Laterne abgab und wer neben Halsbek nun auch noch im Abstiegskampf zittern muss.

von Wolfgang Böning

Spohle/Zetel/Reitland - In der Boßel-Landesliga der Frauen ist kurz vor dem Saisonende nochmal Bewegung in den Abstiegskampf gekommen. Torsholt gab die „Rote Laterne“ an Halsbek ab. Auch Spohle ist noch nicht gerettet. Über den Wiederaufstieg in die höchste Klasse freut sich derweil Noch-Bezirksligist Mentzhausen.

Torsholt - Westerscheps 11:0 (7,064, 3,090). Das bisherige Schlusslicht überzeugte mit dem deutlichen Kantersieg. „Es war ein toller Wettkampf, der Lust auf den letzten Start in Spohle macht. Mal sehen, ob unser Schlusssprint noch zum Klassenerhalt reichen wird“, blickte die Torsholter Mannschaftsführerin Jule Bödecker bereits voraus. Indes bedauerte die Schepserin Sandra Schedemann: „Wir konnten gegen überragende Torsholter nichts ausrichten. Leider war unsere Leistung auch nicht so gut.“  Halsbek – Schweewarden 2:2 (2,007, -2,036). Trotz des Punktgewinns rutschte Halsbek ans Tabellenende. „Mit der Gummikugel haben die Gäste gut losgelegt. Auf der Rücktour konnten wir etwas aufholen. In der Holzgruppe hatten wir die Nase vorn“, bilanzierte die Halsbekerin Imke Hiljegerdes. Schweewardens Lena Simon erklärte: „In der Holz lief es nicht so gut wie gedacht. In der Gummi hatten wir sogar zwischenzeitlich vier Schoet aufgebaut. Nach der Wende drehte der Gegner aber auf.“  Reitland – Kreuzmoor/Bekhausen 4:0 (0,034, 4,061). Im Spitzenduell gab der Heimvorteil den Ausschlag. Den Unterschied machte dabei die Gummigruppe. „Es war ein spannender Wettkampf um Platz zwei“, betonte Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders. Die Kreuzmoorerin Nane Kabernagel sagte: „In der Holz war es ein starker Wettkampf auf Augenhöhe mit ständigen Führungswechseln. In der Gummi hingegen lief es von Anfang an besser für die Reitländerinnen.“  Spohle - Schweinebrück 0:6 (-5,028, -0,099). Der Meister aus der Friesischen Wehde überzeugte gegen die abstiegsgefährdeten Spohlerinnen vor allem mit der Holzkugel. „Es war ein spannender und leistungsstarker Wettstreit“, sagte Spohles Sprecherin Kira Müller. Die Schweinebrückerin Spielführerin Astrid Müller bilanzierte: „In der Gummi war es ein Wettkampf auf Augenhöhe, in dem Spohle nie locker gelassen und uns ganz schön geärgert hat. In der Holz konnten wir auf der Rücktour aufdrehen.“

 

© / Quelle: NWZ-Online / 08.03.2026

13. Spieltag in den Boßelligen in Oldenburg

Große Spannung – Drei Teams kämpfen um zwei offene Plätze in FKV-Endrunde

In der Boßel-Landesliga bleibt es spannend: Drei Mannschaften kämpfen um die letzten Finalplätze in der FKV-Endrunde.

Welche Mannschaften sich noch Hoffnungen machen. Und welcher Verbandsligist sich mit dem Abstieg abfinden muss.

von Wolfgang Böning

Reitland/Grabstede/Halsbek - Die Spannung nach dem vorletzten Spieltag in der Boßel-Landesliga ist groß. Noch drei Teams kämpfen um die restlichen zwei Plätze in der Finalrunde des FKV. Nach zwei Jahren steigt Moorriem aus der Verbandsliga ab.

Landesliga  -  Spohle - Neustadtgödens 14:4 (7,060, -4,049, 2,100, 4,123). Der Meister dominierte. Der Spohler Sprecher Keven Hoots lobte die Erstgruppen, „aber unsere Zweitgruppen müssen sich steigern“. Ron Arians aus Neustadtgödens gab sich realistisch. „Wir sind in Minimalbesetzung angetreten. Unser Ziel war es, unter 20 Wurf zu verlieren. Wir haben einen starken Auswärtskampf geworfen und können mit der Niederlage gut leben. Der Klassenerhalt war unser Ziel. Wir sind stolz, im Jubiläumsjahr wieder Landesliga werfen zu dürfen.“  Reitland - Torsholt 5:4 (-3,115, -0,099, 5,036, 0,043)Den Gästen fehlten nur 16 Meter zum Remis. Die Reitlander hatten laut Hauke Freese große Personalsorgen. Dennoch führten sie an der Wende. „Die Rücktour gehörte den Torsholtern. Der letzte Wurf von Andreas Lübben brachte den Vorsprung.“ Der Torsholter Kevin Barkemeyer sagte, dass seine Mannschaft schwer in den Wettkampf gekommen sei. Dennoch war an der Wende alles drin. „Unsere 1. Holz drehte auf der Rücktour nochmals ordentlich auf.“  Halsbek - Bredehorn 0:5 (-0,002 ,-1,102 ,-2,099, -1,065). Im Nachbarduell trumpften die Gäste in allen vier Gruppen auf. Bredehorns Sprecher Rene Thye freute sich über einen tollen Sieg und Rang zwei. „Auch wenn wieder wichtige Werfer gefehlt haben, ist es unsere Stärke, zusammenzuhalten, zu kämpfen und Spaß zu haben – einfach richtig gut.“  Grabstede - Schweewarden 14:0 (0,111, 2,095, 6,084, 4,136). Laut Mannschaftsführer Christian Alberts zeigte der Tabellendritte Grabstede einen guten Heimwettkampf. „Die Holzgruppen konnten sich auf der Rücktour super steigern.“ Schweewarden trat nur mit 16 Werfern an. Sprecher Patrick Bruns: „Die Stimmung war trotz des Abstieges gut.“ Die Holzgruppen hätten zur Wende sogar geführt, die Gummigruppen sich gegen starke Gegner gut verkauft. „Wir können mit dem Wettkampf zufrieden sein.“ 

Verbandsliga  -  Wiefels - Cleverns 8:2 (-2,081, 2,104, 2,116, 3,043). Wiefels’ Sprecher Gerold Möllmann sprach von einem hochklassigen Wettkampf. Nur die 1. Holz der Gastgeber habe nicht die zuletzt gute Leistung abrufen können. Heiko Janssen aus Cleverns sagte: „Aufgrund einiger Ausfälle haben wir etwas umgestellt. An der Wende waren alle Gruppen eng beisammen. Auf der Rücktour drehte Wiefels auf.“  Moorriem – Ruttel 3:4 Remis (-3,078, 2,100, -1,009, 1,021). 34 Meter fehlten den Gästen zum Sieg. Das Remis war zu wenig für die Gastgeber. Sie steigen in die Bezirksliga ab. Der Moorriemer Kapitän Eike Janßen verspricht: „Wir greifen in der nächsten Saison wieder an.“ Ruttels’ Mannschaftsführer Markus Heyne bedauerte, dass das ersatzgeschwächte Team im Kampf um Rang zwei den Sieg verpasst habe: „Leider lief es in den Zweitgruppen nicht ganz so gut.“  Mentzhausen - Westerscheps 12:3 (-3,056, 4,139, 1,111, 5,084). Der Mentzhauser Kapitän Niklas Wulff sagte: „Personell waren wir in den Holzgruppen knapp besetzt. An der Wende war der Wettkampf noch nahezu ausgeglichen. In drei Gruppen konnten wir uns auf der Rücktour deutlich steigern.“ Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper meinte: „Auf der Rücktour trafen wir die Rillen nicht mehr. Mentzhausen holte Schoet um Schoet heraus.“  Stapel - Kreuzmoor/Bekhausen 8:6 (-0,072, -5,100, 5,024, 3,081). Der Meister bezog eine überraschende Pleite. Stapel sicherte sich den Klassenerhalt. Kreuzmoors Matthias Gerken war bedient: „Eine vermeidbare Niederlage. Die Gastgeber haben einen guten Wettkampf gezeigt.“ Das Leistungsgefälle bei den Kreuzmoorern war zu groß.