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© / Quelle: NWZ-Online / 24.03.2010 Schweewarden Meister nach Sieg im Topduell Boßeln Schlusslicht Reitland darf nach dem zweiten Erfolg in der Landesliga wieder vom Klassenerhalt träumen
Wesermarsch - wbö - Männer I, Landesliga: Westerscheps – Kreuzmoor 5:1. Beim Titelverteidiger und jetzigen Tabellenzweiten hingen die Trauben erwartungsgemäß hoch. Dennoch hielt der Tabellensechste (12:16 Punkte) gut mit und musste nur eine knappe Niederlage einstecken. Reitland – Stapel 4:0. Im Kellerduell nutzte Reitland die kleine Chance und kann sich nach dieser geschlossenen Mannschaftsleistung noch Hoffnung im Abstiegskampf machen. Die vier Gruppensiege sahen wie folgt aus: Erste Holz (12/2 Durchgänge; ein Schoet, 14 Meter), Zweite Holz (13/3; Null, 75), Erste Gummi (13/1; ein, 108), Zweite Gummi (13/3; ein, 43). Zwar muss Reitland bei nun 4:24 Punkten weiterhin mit der „Roten Laterne“ vorlieb nehmen, der Rückstand zum Nichtabstiegsplatz, den Stapel mit 6:24 Zählern besetzt ist auf zwei Punkte zusammen geschrumpft. Von entscheidender Bedeutung könnte die letzte Partie werden, wenn im Nachholspiel am 25. April Reitland in Cleverns (jetzt auch 4:24 Punkte) antritt. Bezirksliga: Schweewarden – Mentzhausen 18:3. Dass sich die Spitzenpartie so einseitig entwickelte, lag an den Mentzhauser Gummigruppen, die schon bei der Wende mit vier beziehungsweise fünf Wurf zurück lagen. Nachdem in der Vorwoche der Wiederaufstieg der Schweewarder in die Landesliga feststand, wurde nun frühzeitig die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht. Bei noch vier Spieltagen weist Schweewarden (27:1) ein uneinholbaren Vorsprung von neun Minuspunkten auf. Mentzhausen bleibt bei 20:10 Punkten Zweiter und würde ebenfalls aufsteigen. Ob es noch einmal eng wird, dürfte sich am 18. April entscheiden, wenn Mentzhausen beim zwei Punkte schlechter gestellten Tabellendritten Torsholt antritt. Die Gruppenergebnisse aus Sicht der Schweewarder lauteten: Erste Holz (13/3 Durchgänge, drei Schoet und 79 Meter verloren), Zweite Holz (14/1, Null Schoet und acht Meter verloren), Erste Gummi (13/2, acht, 125), Zweite Holz (14/1, neun, 36). Bezirksklasse Süd/Ost: Abbehausen – Waddens 1:10. Ein ganz wichtiger Auswärtssieg gelang den Butjentern im Abstiegskampf. Damit verbesserte sich Waddens (11:13 Punkte) von Rang sechs auf Rang drei. Auch der Tabellenvierte Abbehausen hat 11:13 Zähler auf seinem Konto. Reitland II – Haarenstroth 4:1. Der Aufsteiger Reitland II hat es noch nicht verlernt. Nach einer Negativserie siegten die Gastgeber wieder einmal, bleiben als Siebter (10:14 Punkte) aber noch auf einem Abstiegsrang. Doch die Konkurrenz mit Hollwege und Haarenstroth weist auch zehn Pluspunkte auf. © / Quelle: NWZ-Online / 24.03.2010 Frauen aus Moorriem steigen in die Kreisliga ab Boßeln Reitland ist die Meisterschaft in der Landesliga nach 11:0-Erfolg kaum noch zu nehmen Wesermarsch - wbö - Frauen I, Landesliga: Schweinebrück II – Reitland 0:11. Auf dem Weg zur Meisterschaft werden sich die Reitlanderinnen nicht mehr stoppen lassen. Der Tabellenletzte und Absteiger war kein Prüfstein für den Spitzenreiter. Reitland hat bei 20:4 Punkten und noch zwei ausstehenden Partien einen Vorsprung von drei Zählern. Kreuzmoor – Haarenstroth 9:0. Kreuzmoor nahm erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage. Dies gelang vor allem dank der Gummigruppe, die bei der Wende mit vier Wurf führte und mit neun Schoet und sechs Metern siegte. Vier Meter Vorsprung brachte die Holzgruppe noch über die Ziellinie. Bezirksliga Süd/Ost: Roggenmoor/Klauhörn – Augusthausen 0:1. Wichtige Auswärtspunkte fuhr Augusthausen im Abstiegskampf ein. Der Abstand zum Nichtabstiegsplatz ist für den Tabellensiebten (8:16 Zähler) auf zwei Punkte geschmolzen. Moorriem – Westerscheps 0:11. Eine weitere deutliche Niederlage gab es für den Absteiger (3:21 Punkte). Damit ist der freie Fall perfekt: Nach dem einst glanzvollen Auftritt als Aufsteiger in der Landesliga wurde Moorriem nunmehr von der Landesliga bis in die Kreisliga durchgereicht. Stollhamm – Esenshamm 1:2. Wichtige Punkte ließ Stollhamm im Heimkampf in diesem Nachbarschaftsduell liegen. Während Esenshamm als Dritter (15:9 Punkte) sich in Sicherheit wiegen kann, muss Stollhamm als Sechster bei 10:14 Punkten noch um den Klassenerhalt bangen. Schweewarden – Spohle 3:0. Schweewarden bot eine geschlossene Mannschaftsleistung und sorgte mit dem Sieg gegen den Tabellenführer für eine Überraschung. Die Holzgruppe gewann mit drei Schoet und 55 Meter, die Gummigruppe holte ein Plus von 29 Metern heraus. Schweewarden rangiert als Vierter (14:10) im gesicherten Mittelfeld. Frauen II, Landesliga: Schweinebrück – Delfshausen 1:0. Beim Zweiten reichte es nicht ganz. Delfshausen (14:14 Punkte) ist Sechster. Reitland – Portsloge 7:0. Gegen den Tabellenletzten ließ Reitland (Fünfter, 15:11) nicht anbrennen. © / Quelle: Jeversches Wochenblatt / 23.03.2010 Clevernser haben das Gewinnen verlernt Boßeln „Kumm herut“ verliert Heimspiel gegen Grabstede 2:7 Sandelermöns hält klaren Kurs Richtung Bezirksliga Jeverland – So langsam fügt es sich im Straßenboßeln der Männer auf Landesverbandsebene. Nachdem der ursprünglich letzte Saisonwettkampftag am Sonntag in drei der vier Ligen mit Beteiligung von hiesigen Mannschaften abgearbeitet werden konnte, sind jetzt (je nach Staffel) noch drei bzw. vier Wettkämpfe nachzuholen. Dies lässt sich aber durch die Verlängerung der Saison realisieren. Landesliga Cleverns - Grabstede 2:7: Als zu stark erwies sich Grabstede für „Kumm herut“ Cleverns, auch wenn man, so Heiner Janßen, „in drei Mannschaftsteilen endlich einmal wieder eine ordentliche Heimvorstellung zeigte.“ Dennoch gingen die Punkte an die Gäste, mit dem Ausfall von drei Stammwerfern und dem angeschlagenen Klaus Gerken war ein Sieg einfach nicht zu schaffen, so Janßen weiter. So gelangen in der zweiten Holzgruppe mit 1,070 Schoet und in der zweiten Gummigruppe mit 1,072 knappe Einzelsiege. Mit einem klar dominierenden Gegner bekam es die erste Holzgruppe von Cleverns zu tun, die dem Rundenbesten der Gesamtbegegnung mit 2,100 Schoet den Vortritt lassen musste. Ohne Fritz Siefken ging Gummi I der Clevernser an den Start. Dieses Manko ließ sich nicht auffangen, mit einer durchwachsenen Leistung blieb Vorletzter „Kumm herut“ seine Heimstärke weiter schuldig und verlor gegen den Ligendritten glatt mit 4,104 Wurf. Durch den Sieg von Schlusslicht Reitland gegen Achten Stapel (4:0) stehen die beiden Abstiegskandidaten jetzt punktgleich. Der Achte hat weiterhin zwei Pluspunkte mehr auf dem Konto. Bezirksklasse Sandelermöns - Astede 13:0: „Wir wackelten, aber wir fielen nicht“, zog Heinz Schulze aus Sandelermöns trotz eines deutlichen 13:0-Erfolgs nach dem Wettkampf Bilanz. Bis zur Wende taten sich die Hausherren gegen den Vorletzten unerwartet schwer, nicht eine Gruppe zeigte konstante Leistungen. Auf der Rücktour aber konnte der Tabellenführer den sprichwörtlichen Schalter umlegen und zog Schoet um Schoet davon. Im Ziel lagen dann Holz I mit 4,028 und Holz II mit 4,052 Wurf klar in Front. Gummi I steuerte 2,087 und Gummi II 2,077 bei. „Min Jeverland“ verteidigte mit dem Sieg die Tabellenführung, die Meisterschaftsfrage bleibt aber bei zwei Pluspunkten vor dem Zweitem aus Grabstede II spannend. Bohlenbergerfeld - Garms 3:12: „Eine eigene Boßelkugel brachte unsere 1. Holz aus dem Konzept“, berichtete Uwe Frerichs aus Garms. Mitten im letzten Wurf der Hinrunde teilte sie sich in zwei gleichgroße Hälften – und verweigerte das Weiterrollen. Dies zeigte nachhaltig Wirkung, der Gast kam ins Straucheln – und erholte sich auch nicht wieder. Das Ergebnis: 3,090 Wurf für den Hausherren. Die anderen drei Gruppen der Wangerländer blieben mit 5,080 (2. Holz), 4,050 (1. Gummi) und 2,053 Schoet (2. Gummi) teils deutlich im Positiven. In der Rangliste behält Garms Platz drei, und folgt dem Führungsduo Sandelermöns und Grabstede II weiterhin dicht. Förrien-Minsen - Grabstede II 1:5: Aufgrund großer Personalnot musste sich der Hausherr gegen den Ligenzweiten knapp geschlagen geben. Alleine die 1. Gummi von „Wiet genoog“ brachte einen Sieg ins Ziel, 1,003 Schoet. Die Holzgruppen unterlagen mit 41 Trae (1.) und 1,025 Wurf (2.) ebenfalls knapp. Klarer war die Niederlage der 2. Gummi mit 4,080 Wurf. Im Wesentlichen ist die Saison für die Wangerländer gelaufen, an einen Aufstieg nicht mehr zu denken und ein Abstieg ausgeschlossen. Mit einer Platzierung im Mittelfeld wird „Wiet genoog“ die Spielzeit beenden. „Nächstes Jahr sehen wir weiter. Die lange andauernden Verletzungen von zwei Stammwerfern haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Jens Arians aus Förrien. Landesliga Männer IV Hohenkirchen - Grabstede 5:0: Mit vier Siegen in Folge setzt Hohenkirchen einen guten Schlusspunkt unter die Saison. Der Vierte bezwang bereits am Mittwoch den bis dahin punktgleichen Fünften aus Grabstede mit 5,065 Wurf klar. „Wir kamen mit 10:1 Runden ins Ziel, das ist eine gute Leistung“, sagte Hinrich-Carl Cordes aus Hohenkirchen. Die Saison schließt die Mannschaft auf Rang vier ab, das entspricht dem Vorjahr. Allerdings mussten die Wangerländer in dieser Spielzeit zwei Niederlagen mehr einstecken. © / Quelle: NWZ-Online / 21.03.2010 Spohle siegt knapp 3:2 in Bredehorn Noch drei Wettkampftage müssen die Boßeler absolvieren. In der Landesliga der Männer behauptete Spohle seine Spitzenposition. Ammerland - In der Boßel-Landesliga der Männer läuft alles auf einen Titelgewinn des Spohler und Platz zwei für Westerscheps hinaus. Spohle besiegte auswärts Bredehorn knapp mit 3:2 und Westerscheps gewann 5:1 auf eigener Strecke gegen Kreuzmoor. Um Platz drei gibt es ein heftiges Gerangel zwischen Grabstede und Schweinebrück. Halsbek dürfte nach seiner Niederlage in Schweinebrück aus dem Rennen um Platz drei sein. In der Bezirksliga gab es Niederlagen der Ammerland-Vertreter Portsloge und Torsholt. In der Bezirksklasse stand ein spannendes Nachbarduell zwischen Hollwege und Moorburg/Hollriede auf dem Spielplan. Die Moorburger gewannen knapp 5:3 und behaupteten damit Platz zwei in der Tabelle. Die Frauen von Halsbek und Haarenstroth in der Landesliga bezogen jeweils eine deutliche Niederlage. © / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 21.03.2010
Boßelsaison 2009/2010 Landesliga Männer I: Halsbek aus dem Rennen Landesliga Frauen I: Kreuzmoor verdrängt HaarenstrothLandesliga Frauen II: Bredehorn gegen Spohle souveränLandesliga Männer III: Schweewarden trotz Reitland Remis abLandesliga Männer IV: Alle Optionen für Halsbekvon gerold meischen Oldenburg. In der sich langsam dem Ende nähernden Saison reifen die Entscheidungen ebenso langsam heran. Spohle und Westerscheps machen die Männer-I-Titel weiter unter sich aus, während vorrangig Grabstede und Schweinebrück um den dritten FKV-Finalrundenplatz rangen. Schweinebrück gelang hierzu ein vorentscheidender Heimsieg, der die Gäste aus dem Rennen nimmt. In der Landesliga Frauen I ist die Lage ähnlich: Reitland und Schweinebrück stehen im Titelkampf; Kreuzmoor nimmt Haarenstroth aus dem Rennen und den dritten FKV-Finalrundenplatz. Landesliga Männer I: Tabellenführer Spohle und Titelverteidiger Westerscheps konnte ihre Tagesaufgaben siegreich gestalten und ziehen unangefochten vor dem Rest des Feldes vorneweg. Dahinter lichtet sich das Feld im Wettstreit um den dritten Platz für den Einzug in das FKV-Finale zunehmend. Im Tabellenkeller weise die drei Schlusslichter mittlerweile einheitliche 24 Minuspunkte aus - was die Spannung in der Frage um die beiden möglichen Absteiger nochmals anheizt. Tabellenführer Spohle musste sich in Bredehorn mächtig strecken, um einen knappen Auswärtserfolg unter Dach und Fach zu bringen. Obwohl Bredehorn aller Sorgen - aber auch aller Chancen - ledig, legte man sich gegen den wahrscheinlichen neuen Meister mächtig ins Zeug. Titelverteidiger Westerscheps musste einige Stammkräfte ersetzen und hatte dementsprechend einige Mühe, daheim Kreuzmoor zwei Punkte abzujagen. Westerscheps muss weiter hoffen, dass Spohle in den beiden noch anstehenden Spielen noch einen Punkt lässt, bevor man dann am letzten Spieltag selbst in Spohle antritt und vielleicht doch noch die Chance bekommt, die Tabelle nochmals zu drehen. Wie Bredehorn ist auch Kreuzmoor aller Sorgen und Chancen ledig und lässt die Saison locker ausklingen. Aus dem Rennen um den wichtigen dritten Tabellenplatz für die Teilnahme am FKV-Finale hat sich Halsbek mit der heutigen Niederlage in Schweinebrück wohl vorzeitig verabschiedet. Schweinebrück kann hingegen auf eine weitere Teilnahme am FKV-Finale spekulieren. Einzig der aktuelle Dritte, Grabstede, scheint den Schweinebrückern noch zuvorkommen zu können. Beim abstiegsbedrohten Gastgeber in Cleverns konnte sich Grabstede durchsetzen und den dritten Platz halten. Nach Minuspunkten liegt man gleichauf mit Kontrahent Schweinebrück - im Schoetverhältnis gar deutlich im Plus. Im Restprogramm haben beide Teams nahezu gleich hohe Hürden zu nehmen. Mit der eigenen Heimniederlage gegen Grabstede richtete Cleverns bange Blicke nach Reitland, trafen doch dort die beiden Aufsteiger Reitland und Stapel aufeinander - mit dem unter dem Strich für Cleverns idealen Ergebnis. Stapel verlor die Partie und ermöglichte Reitland den ersten Saisonsieg zu den beiden Unentschieden auf der Habenseite. Cleverns spielt die neuerliche Stapel-Niederlage in die Karten und lässt die Prognose zu, dass am Ende Cleverns auf dem rettenden Platz stehen wird und die beiden Aufsteiger nach einem Jahr wieder in die Bezirksliga runter müssen. Bezirksliga Männer I: Nachdem Schweewarden am vergangenen Sonntag den erfolgreichen Aufstieg in die Landesliga melden konnte, legte man heute im Heimspiel gegen Verfolger Mentzhausen deutlich zweistellig nach und fuhr souverän auch die Meisterschaft ein. Schweewarden war in dieser Saison derart dominant, dass man den Butjentern auch eine gute Figur in der Landesliga zutrauen muss, denn bislang ziert erst ein Minuspunkt die ansonsten tadellose Bilanz. Deutlich mehr Minuspunkte muss da Mentzhausen schon zugestehen. Mit der deutlichen Klatsche in Schweewarden musste Mentzhausen nicht nur Schweewarden endgültig ziehen lassen, sondern mit Torsholt den zweiten Landesligaabsteiger der vergangenen Saison wieder aufrücken lassen. Torsholt gewann mit einer durchschnittlichen Leistung beim Schlusslicht in Ruttel und drückte die Gastgeber noch tiefer in den Keller. Mit dem Sieg ist Torsholt wieder bis auf zwei Zähler an Mentzhausen dran, um dann vielleicht gar am letzten Spieltag sogar noch an Mentzhausen vorbeizuziehen. Neben Ruttel sieht es auch für Rüstringen im Tabellenkeller bös aus. Zwar konnte Rüstringen daheim Portsloge einen Punkt abringen - fürs Überleben bis zum Saisonende aber wohl zuwenig. Hatten die beiden Schlusslichter Rüstringen und Ruttel vor den heutigen Spielen vielleicht noch Rosenberg als Hauptkonkurrenten im Fokus, durften sich diese mit zwei überraschenden Auswärtspunkten, errungen bei Schweinebrück II, vom Keller vorerst absetzen. Auch Zetel/Osterende machte einen deutlichen Schritt weg vom Tabellenkeller mit einem klaren Heimerfolg gegen Leuchtenburg. Trotz der Niederlagen der beiden Aufsteiger Schweinebrück II und Leuchtenburg dürfte dennoch das Abstiegsgespenst bei den Aufsteiger nicht mehr an Kontur gewinnen. Bezirksklasse Nord-West Männer I: Die Top3 der Klasse fuhren allesamt Siege ein und bleiben weiter in Schlagdistanz an der Spitze. Die schwerste Aufgabe hatte diesmal Grabstede II mit dem Auswärtsspiel beim Vierten in Förrien-Minsen vor der Brust. Davon unbeeindruckt reichte es zum wichtigen Auswärtssieg, der Grabstede II alle Chancen in der Frage um Titel und Aufstieg lässt. Die konnte sich auch Aufsteiger Garms erhalten. Beim arg abstiegsgefährdeten Schlusslicht Bohlenbergerfeld reichte es zu glatten Sieg und Garms liegt weiter einen Minuspunkt hinter Tabellenführer Sandelermöns, die daheim gegen den Vorletzten Astede keine Mühe zu einem ungefährdeten Sieg hatten und an der Spitze bleiben. Aufsteiger Bentstreek hatte Obenstrohe am Rande einer Niederlage - und musste doch beide Punkte hergeben. So muss Bentstreek mit Blick auf Astede bis zum Saisonende Hoffen und Bangen. Bezirksklasse Süd-Ost Männer I: Im Titelkampf zwischen Aufsteiger Altjührden und Moorburg/Hollriede spitzt sich die Lage zu. Nach der der denkbar knappen und unglücklichen Niederlage von Altjührden im Waterkant-Derby beim Schlusslicht in Obenstrohe und dem ebenso knappen Auswärtssieg von Moorburg/Hollriede in Hollwege stehen beide Kontrahenten nun punktgleich an der Spitze - mit dem deutlichen besseren Schoetverhältnis von Altjührden. Hinter dem punktgleichen Spitzenduo beginnt bereits die Abstiegszone, denn den aktuellen Dritten nach Minuspunkte trennen nur zwei Punkte von der roten Laterne. Schlusslicht Obenstrohe liegt etliche Spiele in Rückstand und muss dies erstmal siegreich gestalten. Nach Minuspunkten liegt man aber bereits jetzt gleichauf mit dem Vorletzten Reitland II. Die konnte ihr heutigen Heimspiel gegen Haarenstroth knapp siegreich für sich entscheiden und die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Waddens revanchierte sich für die überraschenden Heimspielniederlage aus dem Hinspiel beim heutigen Antritt in Abbehausen. Beide Teams stehen derzeit nur einen Punkt vor den beiden Abstiegsplätzen. Landesliga Männer III: Im Titelkampf ist die Entscheidung bereits zu Gunsten des erfolgreichen Titelverteidiger Reitland gefallen. Im ersten Auftritt nach dem Titelgewinn beim Neuling in Schweewarden sorgte dieser für einen Achtungserfolg, rang er doch dem alten und neuen Meister daheim gleich einen Punkt ab. In den beiden weiteren nun bedeutungslosen Spielen gewann Altjührden knapp daheim gegen Leuchtenburg, während Torsholt im Heimspiel gegen Grabstede den Gästen deutlich das Fell über die Ohren zog. Landesliga Männer IV: Der größte Teil des Spielplans ist abgearbeitet, die Titelvergabe aber noch offen. Es stehen lediglich noch zwei Spiele an, darunter das Auftreten des designierten Meister und Titelverteidiger Halsbek beim Schlusslicht in Schweinebrück. Von der Papierform her eine einfache Aufgabe für den Serienmeister, wäre da nicht die seit Urzeiten herrschende besondere Rivalität. So wird Spohle als einziger Halsbek-Verfolger wohl bis zum Schluss Schweinebrück die Daumen drücken. Zuvor erledigte das Spitzenduo seine Hausaufgaben mit Auszeichnung. Halsbek setzte sich in Obenstrohe mit drei Schoet durch, Spohle schob daheim Vizemeister Haarenstroth gleich fünf Schoet unter. Schweinebrück unterlag im Heimspiel gegen Leuchtenburg deutlich mit sieben Wurf und wird auch am Saisonende die rote Laterne halten. Fünf Schoet münzte auch Hohenkirchen daheim in einen Sieg gegen Grabstede. Landesliga Frauen I: Der heutige drittletzte Spieltag brachte eine Vorentscheidung zu Gunsten Kreuzmoor. Hinter Tabellenführer Reitland und Titelverteidiger Schweinebrück reihte sich Kreuzmoor nach dem wichtigen Heimsieg gegen Haarenstroth ein und hat das Teilnahmeticket für die FKV-Finalrunde zu 99 % sicher, während Haarenstroth mit der Niederlage die letzte reelle Chance auf den dritten Rang verspielte. Aufsteiger und Schlusslicht Schweinebrück II konnte gegen Tabellenführer Reitland wenig ausrichten, geschweige denn der eigenen Ersten Schützenhilfe leisten. So bleibt Reitland weiter drei Punkte vor Schweinebrück klar auf Titelkurs. Meister Schweinebrück setzte sich daheim gegen Zetel/Osterende durch und sorgte damit für Bewegung im Abstiegskampf. Für Schweinebrück II steht der Abstieg in die Bezirksliga bereits frühzeitig fest, da tat die Heimniederlage gegen Reitland nicht wirklich mehr weh. Steinhausen konnte sich im wichtigen Heimspiel gegen Aufsteiger Halsbek einen Sieg mit sieben Schoet sichern und erstmals wieder einen Abstiegsplatz verlassen. Darauf steht stattdessen nun Zetel/Osterende punktgleich mit Aufsteiger Halsbek. Die müssen in den beiden Schlussrunde noch zur Ersten nach Schweinebrück und treffen daheim zum Abschluss auf Schlusslicht Schweinebrück II. Halsbek plant aus diesen beiden Begegnungen noch zwei realistische Punkte ein, die den Klassenerhalt besorgen sollen. Steinhausen ist diese beiden Punkte schon voraus, darf allerdings auch nicht mehr viel von der Saison erwarten, geht es doch noch daheim gegen den Dritten aus Kreuzmoor und den designierten Meister aus Reitland. So droht aus den letzten beiden Runden wohl Zetel/Osterende die größte Abstiegsgefahr, auch wenn nur zwei Pluspunkte gegenüber Steinhausen aufgeholt werden müssen - die wollen allerdings erstmal daheim gegen Reitland und in Kreuzmoor erkämpft sein. Bezirksliga Nord-West Frauen I: Drei Spieltage vor Schluss hat Ruttel die Zweite Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. Vor dem nächsten Spieltag werden die bisherigen Saisonergebnisse des Aufsteigers aus der Tabelle herausgerechnet. Ruttel II steht mit dem Rückzug gleichzeitig als erster Absteiger fest. Moorwarfen hat mit nur noch einem Spiel (in Bohlenberge) derzeit die schlechtesten Karten auf den Klassenerhalt. Linderung kann da nur ein Sieg in Bohlenberge bringen. Bohlenberge zog bei der Ersten in Ruttel knapp den Kürzeren und muss nun alle Kraft in das letzte Heimspiel gegen Moorwarfen bringen. Bockhorn patzte daheim gegen Neustadtgödens und verabschiedete sich auch von den letzten Titelhoffnungen, während Neustadtgödens hinter Sandelermöns gar noch einen Minuspunkt voraus ist. Sandelermöns deklassierte daheim Abstiegskandidat Moorwarfen und holte dabei im Schoetverhältnis gegenüber Neustadtgödens mächtig auf (+26 zu +12). Bezirksliga Süd-Ost Frauen I: Steht Landesligaabsteiger Moorriem bereits vorzeitig als erster Absteiger fest und wandert direkt durch von der Landesliga in die Kreisliga, so kehrte heute neue Brisanz in den Abstiegskampf um den zweiten Absteiger zurück. Vorletzter Augusthausen überraschte mit einem Punktgewinn beim heimstarken Aufsteiger Roggenmoor/Klauhörn und ist wieder bis auf einen Punkt an Stollhamm dran, das daheim gegen Esenshamm denkbar knapp unterlag und nun in akute Abstiegsnot gerät. Die Entscheidung fällt wohl erst am letzten Spieltag, wenn Stollhamm in Augusthausen antreten muss. Mehr noch als im Abstiegskampf spitzt sich der Titelkampf zu. Schien Spohle Wochen zuvor bereits als neuer Meister ausgemacht und unangefochten, so deutet sich mehr und mehr ein Patt zum Saisonfinale an. Tabellenführer Spohle patzte heute in Schweewarden, während Verfolger Westerscheps deutlich beim Schlusslicht in Moorriem zuschlug und nun wieder dicht an Spohle dran ist. Der Titel wird wohl erst am letzten Spieltag entschieden, wenn Westerscheps in Spohle antreten muss. Landesliga Frauen II: Wie schon im Hinspiel hatte Titelverteidiger Bredehorn auch im Rückspiel gegen Spohle keine Mühe zu einem deutlichen Sieg und verteidigte eindrucksvoll die Spitze. Verfolger Schweinebrück holte daheim gegen Delfshausen einen knappen Sieg und muss weiter auf einen Ausrutscher von Bredehorn hoffen, will man selbst noch die Spitze übernehmen. In den für das weitere Geschehen bedeutungslosen Spiele siegte Reitland daheim gegen Portsloge deutlich, während Grünenkamp daheim nicht über ein Unentschieden gegen Neustadtgödens hinauskam. |
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