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© / Quelle: friesensport.de-Redaktion / 24.02.2010
Boßelsaison 2009/2010 Landesliga Männer I: Grabstede bezwingt MeisterLandesliga Frauen I: Zetel/Osterende unter Druck Landesliga Frauen II: Schweinebrück wie in vergangenen Zeiten von gerold meischen Oldenburg. Nach zehn Wochen anhaltender Störungen des Boßel-Punktspielbetriebes konnte erstmals wieder ein Spieltag komplett schnee- und eisfrei abgearbeitet werden. In der Landesliga Männer I tat Spohle einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zum ersten Titelgewinn nach fünf Jahren. Möglich wurde dieser durch den Heimerfolg von Grabstede gegen Meister Westerscheps. In der Landesliga Frauen I ziehen weiter Reitland und Schweinebrück ihre Kreise an der Spitze - auf der anderen Seite der Tabelle gerät Zetel/Osterende immer mehr unter Druck und kam heute im Heimspiel gegen Schlusslicht Schweinebrück II nicht über ein Unentschieden hinaus. Für einen Paukenschlag sorgte Schweinebrück in der Landesliga Frauen II mit dem deutlichen Heimsieg gegen Meister Bredehorn. Landesliga Männer I: Tabellenführer Spohle tat sich daheim gegen Kreuzmoor schwer und konnte nur knapp die Gäste niederringen. Das am Ende dennoch laut gejubelt werden durfte lag dann auch eher am Eingang des Ergebnisses aus Grabstede. Dort konnten die Gastgeber dem amtierenden Meister Westerscheps wie schon in Hinspiel ein Bein stellen und einen knappen Sieg einfahren. In einem an sich ausgeglichenen Spiel hatte Grabstede in allen Gruppen knapp die Nase vorn (Holz I 14/0 Durchgänge, Sieg mit +0,137 Meter - Holz II 14/0 +1,091 - Gummi I 14/1 +3,066 - Gummi II 13,2 +0,001) und verteidigte eindrucksvoll den dritten Rang für den erstmaligen Einzug in die FKV-Finalrunde. Nach Minuspunkten liegt Schweinebrück gleichauf mit Grabstede. Daheim konnte mit Bredehorn ein hartnäckiger Konkurrent um den dritten Rang ausgeschaltet werden. Bereits vier Punkte zurück rückt für Bredehorn die erstmaligen FKV-Finalrunden-Teilnahme in weite Ferne. Dies musste auch Kreuzmoor nach der Niederlage in Spohle akzeptieren, wenn auch die Hoffnung sprichwörtlich zuletzt stirbt. Nicht recht vom Fleck kommt Cleverns. Erwartete man im wichtigen Heimspiel gegen den Drittletzten Stapel einen Sieg und Befreiungsschlag, um mit den Gästen den Abstiegsplatz zu tauschen, so entpuppte sich das Vorhaben als Rohrkrepierer. Cleverns kam in der wichtigen Auseinandersetzung nicht über ein Unentschieden hinaus und Cleverns muss auf einem Abstiegsplatz bleiben. Sollte am Ende gar das Schoetverhältnis über den zweiten Absteiger neben Reitland entscheiden müssen. Schlusslicht Reitland wehrte sich in Halsbek gegen die drohende Niederlage nach besten Kräften - zu holen gab es aber dennoch nichts und Reitland trägt weiter die rote Laterne. Bezirksliga Männer I: Schweewarden und Mentzhausen auf den beiden Aufstiegsplätzen lösten ihre anstehenden Heimaufgaben eindrucksvoll jeweils deutlich zweistellig und profitierten zusätzlich vom Schwächeln der Verfolger. Schweewarden konnte erstmals wieder auf der Heimstrecke am Deich aus dem Vollen schöpfen und schob Aufsteiger Leuchtenburg deutliche 23 Schoet unter. Während Schweewarden nun schon ein Polster von neun Punkten auf einen Nicht- Ausstiegsplatz verwaltet, wird die Lage für Aufsteiger Leuchtenburg zunehmend kritischer. Mentzhausen wies Aufsteiger Schweinebrück II deutlich in die Schranken und löste die Heimaufgabe mit Bravour. Da parallel Torsholt überraschend beim Vorletzten in Rüstringen patzte, ist Mentzhausen nun bereits vier Punkt voraus auf dem Weg in die Landesliga. Schweinebrück II entpuppte sich in den zurückliegenden Runden als Schoet- und Punkte-Lieferant und profitiert immer noch vom eigenen guten Gelingen in der Hinrunde. Wäre die Hinrunde ebenso erfolgreich gewesen wie der Auftakt der Rückrunde, müsste man sich keine Gedanken um den Klassenerhalt machen. Das gilt zumindest für Portsloge. In der Hinrunden keinen Pfifferling wert, läuft es in den letzten Runden deutlich besser. Gegen Zetel/Osterende konnte Portsloge daheim einen weiteren Sieg einfahren und sich deutlich in Richtung Mittelfeld bringen. Dahin wird der Weg indes für Schlusslicht Ruttel immer länger. In Rosenberg zog Schlusslicht Ruttel den Kürzeren und gerät zunehmend ins Hintertreffen, zumal mit Rüstringen, Portsloge und Rosenberg gleich drei Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte den Tag siegreich gestalten konnten. Bezirksklasse Nord-West Männer I: Beim Schlusslicht in Astede kam Grabstede II nicht über eine Punktteilung hinaus und verpasste damit die Wachablösung an der Spitze. So steht man weiter nach Punkten gleichauf mit Sandelermöns hinter den Jeverländern und wartet weiter auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Tabellenführer Sandelermöns nutzte einen an sich spielfreien Tag zum Vorholen des Auswärtsspiel in Bentstreek. Dort setzten sich die Jeverländer mit sieben Schoet durch und verteidigten so die Spitze. Einen knappen Heimsieg fuhr Vizemeister Förrien-Minsen gegen Osterforde ein, liegt aber immer noch drei Punkte hinter den beiden Führenden zurück. Bezirksklasse Süd-Ost Männer I: Auch wenn es die Tabelle noch nicht zu vermitteln vermag: Waddens, vor der Saison im erweiterten Titelanwärterkreis ausgemacht, verliert mit einer gewissen Regelmäßigkeit seine Spiele und sollte bald auf einem Abstiegsplatz ankommen, wenn nicht schnellstens gegengesteuert wird. Beim Schlusslicht in Osterforde kassierte Waddens ein hohe Auswärtsschlappe, der sogleich das Schoetverhältnis beim Schlusslicht Osterforde deutlich aufbessert. Eine ähnliche Entwicklung legt Aufsteiger Reitland II hin. Nach einer couragierten Hinrunde mit Ambitionen auf Titel und Aufstieg hagelt es nun zweistellige Niederlagen am laufenden Band. Ist die Abstiegsgefahr scheinbar noch in weiter Ferne, so sollte dennoch schnellstens das eigene Können überprüft werden. Derartige Sorgen plagen Reitland II-Bezwinger Abbehausen indes nicht mehr. Die Heimstärke von Bezirksligaabsteiger Haarenstroth bekam Tabellenführer Moorburg/Hollriede deutlich vorgeführt. Mit der derben Auswärtsschlappe ist Moorburg/Hollriede vorerst die Tabellenführung los. Die hat nun Aufsteiger Altjührden inne, das deutlich zweistellig Hollwege in die Schranken verweisen konnte. Landesliga Männer III: Nur ein Nachholspiel sah die Landesliga Männer III. Darin konnte Neuling Schweewarden gegen Halsbek brillieren und den guten Mittelfeldplatz verteidigen, während Halsbek weiterhin auf dem vorletzten Rang verbleibt. Landesliga Männer IV: Im Kellerderby zwischen Schlusslicht Schweinebrück und dem Vorletzten Hohenkirchen zog Gastgeber Schweinebrück klar den Kürzeren und hat kaum noch Hoffnung, jemals die rote Laterne wieder abgeben zu können. Mit dem Auswärtserfolg wächst in Hohenkirchen die Zuversicht, doch noch ins Mittelfeld gelangen zu können. Landesliga Frauen I: Tabellenführer Reitland hatte das fällige Spiel gegen Kreuzmoor bereits vorgezogen siegreich absolviert. Meister Schweinebrück legte im Heimspiel gegen den Vorletzten aus Steinhausen nun nach und liegt weiter einen Zähler hinter Reitland in Lauerstellung. Liefern sich Reitland und Schweinebrück den erwarteten Zweikampf um den Titel, so ist im Abstiegskampf die Musik drin. Aufsteiger Schweinebrück II hat wenig Hoffnung, die Klasse halten zu können. Trotz der Kenntnis über die Aussichtslosigkeit fightet Schweinebrück II weiter ungebremst um Anerkennung und Punkte. Im Auswärtsspiel bei Zetel/Osterende sollte es gar für den zwei Saison-Pluspunkt reichen. Der schmerzt die Gastgeber doppelt, ist Steinhausen trotz der Niederlage in Schweinebrück weiter nur zwei Punkte hinter Zetel/Osterende zurück. Alle Chancen auf den wichtigen dritten Rang wahrte Haarenstroth mit einem ungefährdeten Heimerfolg gegen Aufsteiger Halsbek. Die trennen nur noch zwei Punkte von der Abstiegszone. Bezirksliga Nord-West Frauen I: Im Spitzenspiel hatte Bockhorn daheim gegen Top-Favorit Ruttel I die besseren Argumente und fuhr einen wichtigen Sieg ein, der Bockhorn alle Chancen erhält, Ruttel aber zunehmend auf dem Weg zurück in die Landesliga unter Druck setzt. Nach Minuspunkten gerechnet winkt gar Neustadtgödens der Platz an der Sonne und der Aufstieg in die Landesliga. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Moorwarfen musste sich Neustadtgödens mächtig für den Heimerfolg strecken. Aufsteiger Moorwarfen bringt die Niederlage in eine brenzlige Situation, rückt doch die Abstiegszone immer näher. Darin kassierte Schlusslicht Ruttel II die zehnte Niederlage im zehnten Spiel, der weiter am Hoffnungsgerüst des Schlusslichts auf den Klassenerhalt nagt. Bezirksliga Süd-Ost Frauen I: Im einzigen Nachholspiel rang Schweewarden daheim Aufsteiger Roggenmoor/Klauhörn acht Schoet und beide Punkt ab und hält sich weiter wacker in der oberen Hälfte in Schlagdistanz zur Spitze. Landesliga Frauen II: Im Spitzenspiel zwischen Serienmeister Schweinebrück und Titelverteidiger Bredehorn hatte Schweinebrück die deutlich besseren Stiche im Spiel und deklassierte die Meisterwerferinnen gleich um acht Schoet. Trotzdem konnte Bredehorn die Spitze halten und ist nun gefordert, den knappen Vorsprung ins Finale zu tragen. Vor den nächsten Aufgaben liegt Meister Bredehorn nun nur noch einen Punkt vor Spohle und Schweinebrück. Spohle vertat dabei die Chance, mit einem Sieg in Leuchtenburg quasi gänzlich mit Bredehorn gleichzuziehen. Stattdessen muss man sich weiter einen Punkt hinter der Spitze einordnen. |
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