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© / Quelle: Wolfgang Böning / 21.09.2009

Klootschießervergleichskampf gegen Eiderstedt

Oldenburger klar überlegen in der Männerklassen

Eiderstedt siegt bei den Frauen

Ideale Bedingungen für den Vergleichs-Stand- und Feld-kampf fanden die Aktiven in Waddens vor dem Deich vor.

WBÖ Waddens, Im Zweijahres-Rhythmus steht das Freundschaftstreffen zwischen dem Friesischen Landesverband Oldenburg und dem Unterverband Eiderstedt (Schleswig-Holstein) an. Ideale Wettkampfbedingungen fanden die Friesensportler bei der zweitätigen Veranstaltung auf dem Außendeichsgelände in Waddens vor. Die Gäste wurden im Ferienpark in Fedderwardersiel untergebracht. Der Kreisvorsitzende vom Kreisverband Butjadingen, Bert Poll, berichtete, dass die Eiderstedter gutes Lob losließen über die Unterbringung. Die Freundschaftlichen Verknüpfungen wurden auch auf der abendlichen Feier im Burhaver Rathaussaal, wo die Butjadinger Crew vom Jugendzeltlager für die Bewirtung zuständig war, weiter gepflegt.

Der sportliche Wettkampf stand im Standkampf und Feldkampf für die Altersklassen weibliche/männliche Jugend, Frauen I, II, sowie Männer I, II und III, an. Hier hatten im Vorfeld der Kreisverband und vor Ort vor allem der KBV Waddens für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Angetan waren alle Aktive von dem hervorragenden, gemähten und festen Außendeichsgelände. Solche Wettkampfbedingungen findet man nicht oft für die Friesensportler vor. Grußworte überbrachten auch Butjadingens Bürgermeister Rolf Blumenberg und vom Kreissportbund Wilfried Fugel.  Mit dem Verlauf bei idealem Spätsommerwetter zeigte sich auch der Landesvorsitzende Johann Hasselhost zufrieden. Zwei besondere Ehrungen, Präsente, hielt Hasselhorst für zwei bekannte Eiderstedter Funktionsträger bereit: Susanne Dirks stand 33 Jahren an der „Spitze“ der Eiderstedter Frauen, und der Vorsitzender vom Unterverband Eiderstedt, Jürgen Gebert, gibt nach zwanzig Jahren nun im Herbst sein Amt in jüngere Hände ab.
Nach dem Debakel vor zwei Jahren, als die Oldenburger mit dem „letzten“ Aufgebot nach Schleswig-Holstein reisten, präsentierten sich die Oldenburger diesmal klar überlegen. Die Oldenburger Feldobmänner Hinny Harms und Bernd Tapkenhinrichs hatten „schlagkräftige“ Teams zusammengestellt. Wenn auch einige Leistungsträger bei den Männer I fehlten, konnte man doch mit einer ausgeglichenen Besetzung aufwarten. Beim Standkampf holten die Oldenburger in sämtlichen männlichen Klassen ein Plus von insgesamt 302,10 Meter heraus. Dieser Vorsprung wurde am 2. Tag im Feldkampf noch weiter ausgebaut, so dass die Oldenburger (männlichen Klassen) mit einem enormen Vorsprung von 1.267,10 Meter gewannen. In den drei weiblichen Klassen lag Oldenburg im Standkampf bei der weiblichen Jugend und Frauen II knapp vor. Die Eiderstedterinnen wurden ihrer Favoritenrolle in den Frauen I aber gerecht und gewann mit 214,20 Meter. Im Gesamtergebnis Standkampf betrug dann der Vorsprung für Eiderstedt  65,00 Meter. In der Wertung Feldkampf zählt bei den weiblichen Klassen nur die Frauen I mit zehn Werferinnen. Auch hier siegte Eiderstedt mit 165,90 Meter.     Nach dem Werfen stärkten sich die Aktiven aus der Gulaschkanone und bei der anschließenden Siegerehrung wurden formschöne Glasembleme an alle Teilnehmer überreicht. Gut gelaunt ging man auseinander und dem nächsten Treffen in zwei Jahren in Eiderstedt dürfte nichts entgegen stehen.