Esens verteidigt Gerd-Gerdes-Pokal
Norden fehlt nur 65 Meter
Favorit Wittmund muss passen
Utgast.
et - Am letzten Wochenende fand wie jedes Jahr am ersten
Sonnabend im August der Vergleichskampf der ostfriesischen
Klootschießerkreise u den Gerd-Gerdes-Pokal statt. Anders
als bei offiziellen Meisterschaften bestehen die Teams aus
Werfern verschiedener Alterklassen. So kämpften in den
jeweiligen Auswahlmannschaften von den hoffnungsvollsten
C-Jugendlichen gemeinsam mit bis weit über 70jährigen
Altmeistern gemeinsam in sieben Altersklassen um jeden
Meter, um die begehrte Trophäe für ein Jahr ihr Eigen
nennen zu dürfen. Dass es hierbei nicht nur um die beste
Technik oder die größte Wurfkraft ankam, sondern ebenso die
Wurfgenauigkeit für ein gutes Gruppenergebnis wichtig war,
bekamen vor allem die Gruppen der Kreise Aurich und Norden
zu spüren, die sich mit jeweils vier ungültigen Würfen
außerhalb der traditionellen Klootbahn um ihren verdienten
Lohn brachten. Mit 1717,40 Meter belegten die Mannen aus
Aurich den dritten Platz. Bedauerlich war hier, dass durch
das Fehlen eines Werfers keine komplette Auswahl an den
Start gehen konnte und so wichtige Meter fehlten. Spannend
wurde es wie im Vorjahr wieder zwischen Norden und Esens.
Mit nur drei Würfen außerhalb der Bahn gegenüber vier der
Norder Fehlwürfen gelang den Werfern aus dem Harlingerland
mit 1906,90 Metern zu 1841,50 Metern auch Dank ihrer
größeren Wurfkraft die erfolgreiche Titelverteidigung mit
64,90 Metern Vorsprung. Bedauerlich für den Veranstalter war
die Absage vom KV Wittmund. Obwohl hier seit Jahren
intensive Nachwuchsarbeit geleistet wird und auch im
Seniorenbereich, nicht zuletzt durch die Verstärkung des
Ex-Norders Stefan Albarus, hervorragende Werfer dem
Kreisverband angehören, gelang es den Verantwortlichen
nicht, eine Mannschaft zu stellen. Aber auch die anderen
Kreise konnten nur mit erheblichen Mühen ihre Mannschaften
komplett besetzen. Urlaubs- bzw. ferienbedingte Absagen
machen den Planungen der Kreisobleute immer wieder viel
Arbeit. Über Änderungen im Austragungsmodus sollte
nachgedacht werden.