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© / Quelle: Ostfriesische Nachrichten / 14.03.2006
Boßeln: Langefeld im
Tiefflug auf Abstiegsplatz
wrs Ostfriesland. Schott ist im dramatischen Abstiegskampf der große Gewinner am vorletzten Spieltag. Mit einem 5:4-Auswärtserfolg in Ardorf gaben die Schottjer die rote Laterne an die Gastgeber ab und kletterten auf Platz sieben. Leegmoor erkämpfte sich in Utarp beim 5:5 den ersten Auswärtszähler, der im Kampf gegen den Abstieg noch von großer Bedeutung sein kann. Langefeld rutschte nach dem bitteren 4:8 auf eigener Straße gegen Blomberg wieder in den Keller ab. Trotz zwei Detailerfolge stand Dietrichsfeld in Westeraccum zum Schluss beim 5:11 mit leeren Händen da. Meister Pfalzdorf nahm mit 6:6 beim Zweiten Reepsholt einen Punkt mit nach Hause. Utarp - S. Leegmoor 5:5 (0,018 / -4,081 / 4,135 / -1,024) „Wir haben einen Punkt verschenkt“, hielt sich beim Leegmoorer Kapitän Georg Saathoff die Freude über den ersten Auswärtspunkt in der laufenden Saison in Grenzen. Bis zur Wende lagen die Gäste mit fast fünf Wurf in Führung. Dass es am Ende dann nur zu einem Zähler reichte, lag nach Ansicht von Saathoff an der ersten Gummigruppe. „Wir lagen zur Wende dort etwa gleich auf, danach sind wir eingebrochen und mussten vier Wurf einstecken. Schade, wir haben vergessen, den Sack zu schließen.“ Gleichwohl lobte er den Gegner: „Utarp hat sich noch einmal zusammengerissen und mächtig aufgeholt.“ W.-accum - Dietrichsfeld 11:5 (8,100 / 2,111 / -2,008 / -3,122) Der Dietrichsfelder Mannschaftsführer Andre Erdwiens ärgerte sich über die Niederlage: „Sie ist einfach zu hoch ausgefallen. Es ist schon bitter, dass wir mit zwei Detailsiegen in Gummi keine Punkte mitnehmen.“ Westeraccum habe in Holz eine sehr gute Vorstellung abgeliefert. „In Holz waren wir nicht in der Lage, gegenzuhalten.“ Gleichwohl hatte diese Niederlage für Dietrichsfeld nur noch statistischen Wert, war doch der Klassenverbleib bereits zuvor perfekt gemacht worden. Reepsholt - Pfalzdorf 6:6 (-3,088 / 4,103 / 1,055 / -2,066) Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich Pfalzdorf bei Verfolger Reepsholt einen Punkt. „Wir haben in Holz I und Gummi II gute Leistungen abgerufen“, analysierte der Pfalzdorfer Kapitän Alwin Jurisch. Neben Licht zeigte der Titelverteidiger auch Schatten. Dazu zählte die Niederlage von Holz II. „Das war eine schlechte Leistung. Aber wir können damit leben.“ Langefeld - Blomberg 4:8 (-4,022 / -4,028 / 0,130 / 3,108) Nach dem Höhenflug bis zum 14. Spieltag befindet sich der Aufsteiger nach nun mehr drei Niederlagen in Folge im Tiefflug. Quittung für diesen erneuten Leistungseinbruch ist wiederum ein Abstiegsplatz. Gummi verstand es nicht, die Führung auszubauen und in Holz blieben beide Gruppen weit hinter den Möglichkeiten zurück. „Wir haben in Holz schlecht geworfen und in Gummi unseren Vorsprung nicht ausgebaut“, brachte Langefelds Kapitän Uwe Schoon die schwere Niederlage auf den Punkt. Hinzu kamen personelle Engpässe. Ardorf - Upgant/Schott 4:5 (-2,023 / 2,006 / -3,110 / 2,099) Erleichtert kommentierte Schotts Mannschaftssprecher Manfred Kruse den Erfolg im Abstiegsduell: „Wir haben das Halbfinale gemeistert. Jetzt haben wir es im letzten Spiel selber in der Hand, den Abstieg zu vermeiden.“ Nach einem viel versprechenden Start lagen die Mannschaften bei der zweiten Wende gleich auf. Zum Schluss setzte Schott die entscheidenden Würfe. „Heiko und Stefan Eilers haben uns mit ihren Würfen den Sieg gerettet“, lobte Kruse seine Mitspieler. Ein weiteres Lob verteilte Kruse an die zahlreichen Käkler und Mäkler. „Ich bin sehr stolz auf ihre Unterstützung, zeigen sie doch, dass der Verein voll hinter unserer Mannschaft steht.“ © / Quelle: Anzeiger Harlingerland Online / 14.03.2006 Upschört nach Sieg auf Meisterschaftskurs Boßel-Bezirksliga der Männer I ostfriesland/rbe – Upschörte setzte sich am vorletzten Spieltag durch einen Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer Rahe an die Spitze der Boßel-Bezirksliga der Männer I und kann am Sonntag aus eigener Kraft in Burhafe Meister werden. Tannenhausen - Burhafe 2:2 (0,074, -1,031, 1,010, -1,007): Für beide Mannschaften ging es in diesem Wettkampf nur noch um eine gute Platzierung. Der Gast präsentierte sich in den Zweitgruppen als etwas stärker und konnte einige Vorteile erarbeiten. Dies konnte Tannenhausen in den Erstgruppen immer wieder ausgleichen. Wiesede - Südarle 2:2 (1,117 0,034, 0,014, -2,078): In Wiesede musste man am frühen Sonntagmorgen noch einen Streudienst organisieren, um die Wurfstrecke für diesen Wettkampf her zu richten. Wiesede wollte mit aller Macht die weiße Weste auf der Heimstrecke verteidigen; dies gelang auch in drei Mannschaftsteilen. Der Gast hatte in Gummi II einen bärenstarken Tag erwischt. Man konnte den Vorsprung aus den drei Mannschaftsteilen des Gegners mehr als ausgleichen und für eine gerechte Punkteteilung sorgen. Großheide - Middels 7:0 (6,046, 0,110, -0,122, 0,125): Großheide musste auch im letzten Heimkampf wieder einige Werfer ersetzen, doch man wollte mit aller Macht einen Sieg erringen, um vielleicht den drohenden Abstieg am letzten Spieltag noch abzuwenden. Großheide hatte in Holz I einen sehr guten Start erwischt und setzte sich gleich entscheidend ab. Für Middels bedeutet diese Niederlage endgültig den Abstieg in die Bezirksklasse. Norden - Wiesederfehn 1:1 (-0,022, -1,099, 0,041, 1,122): Noord Norden diktierte über weite Strecken das Geschehen und hatte kurz vor dem Ziel alle Fäden für einen Sieg in der Hand, die man dann, vor allem in der Holzabteilung, leichtfertig vergab. Der Gast nutzte im Zielbereich die kleinen Fehler der Heimmannschaft und konnte in der Endabrechung einen wichtigen Punkt entführen. Upschört - Rahe 13:6 (-3,007, 6,042, 6,136, -3,064): Ein großes Lob muss Upschört ausgesprochen werden. Vor dem Gipfeltreffen musste man erst enormen Ehrgeiz aufbringen, um die Wurfstrecke für dieses Spitzenmatch herzurichten. Der Gast konnte in Holz I und Gummi II durch zwei Siege von jeweils drei Wurf glänzen. Doch Holz II von Upschört hatte mit Rahe noch eine alte Rechnung offen, in Rahe hatte diese Gruppe die einzige Niederlage hinzunehmen. Doch an diesem Spieltag diktierte Upschört das Geschehen. Die erste Gummigruppe sorgte für die Entscheidung. Upschört ist nun Tabellenführer, die Meisterschaft aber nicht entschieden.
© / Quelle: Ostfriesische Nachrichten / 14.03.2006
Boßeln: Schott
sichert sich Platz drei
wrs Ostfriesland. Die letzte noch ausstehende Entscheidung ist gefallen. Schott hat sich das letzte Ticket für die FKV-Endrunde gesichert. Nach dem mühevollen 3:1-Arbeitssieg gegen Schlusslicht Ardorf ist Schott nur noch theoretisch von Rang drei zu verdrängen. Verfolger Collrunge liegt nach dem 6:2 gegen Pfalzdorf vor dem 18. Spieltag zwei Zähler zurück. Das Wurfverhältnis spricht eindeutig für die Schottjerinnen (+31). Collrunge weist ein Minus von 28 Wurf auf. Der vorzeitige Meister Ihlow kassierte nach einer schwachen Vorstellung bei Verfolger Reepsholt mit 0:5 die zweite Saisonniederlage. Norden überraschte in Blomberg mit 5:0. Ebenso unerwartet kam das 0:9 von Ostermarsch beim Vorletzten Mamburg. Reepsholt - Ihlowerfehn 5:0 (1,84 / 3,55) „Wir hätten gerne in Reepsholt gewonnen, aber wir konnten den Sieg nicht erzwingen, weil wir besonders in Holz zu schwach waren“, sagte Ihlows Betreuer Harm Heiken. Mehr als 15 Runden benötigte die Holzgruppe zwischen Start und Ziel. „Das war Not gegen Elend“, erklärte Heiken. Die Gummigruppe blieb nach einem mäßigen Start auf der Rücktour hinter den Erwartungen zurück. Dort kam Reepsholt zu einem verdienten Erfolg dank einer überragend werfenden Margret Schöttler. Collrunge - Pfalzdorf 6:2 (6,23 / -2,98) „Mit dieser Leistung hätten wir die Saison nicht überstanden“, kritisierte Pfalzdorfs Mannschaftsführerin Sonja Laube die Vorstellung ihrer Formation. Besonders in Holz habe die Mannschaft zum Schluss die Köpfe hängen gelassen. In Gummi zeigte Pfalzdorf bis zur Wende eine couragierte Leistung. Der 4. Wurf war zum Greifen nahe. Auf der Rücktour kam Collrunge auf und verkürzte den Rückstand. „Zum Glück hatte dieses Ergebnis keine Bedeutung mehr für uns, weil der Klassenverbleib schon sicher war“, hakte Laube die Niederlage schnell ab. Upgant-Schott - Ardorf 3:1 (-1,39 / 3,01) Hauptsache gewonnen, lautete die Devise der Schottjerinnen. „Das war keine berauschende Leistung“, bekannte Petra Arjes-Tragust aus Schott. In Holz trafen die Gastgeberinnen auf einen starken Gegner, der auch verdient zu einem Achtungserfolg kam. In Gummi lag die heimische Mannschaft kurz vor dem Ende nur mit einem Wurf in Führung. „Wir haben mit dem letzten Wurf alles klar gemacht und den Sieg sichergestellt“, freute sich Arjes-Tragust über zwei Punkte, gleichbedeutend mit der Qualifikation für die FKV-Meisterschaft. Mamburg - Ostermarsch 8:0 (9,43 / -0,85) Norden - Blomberg 0:5 (-1,60 / -3,74)
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