© / Quelle: Anzeiger Harlingerland Online / 11.10.2005

Reepsholt für Aufsteiger eine Nummer zu groß

Boßel-Landesliga der Männer I: „Ostfreesland“ vorne

Ostfriesland/rbe – Aufsteiger Ardorf und Lengefeld zahlten am dritten Spieltag in der Boßel-Landesliga der Männer I Lehrgeld. Utarp-Schweindorf überzeugt mit einem Auswärtssieg bei „Goode Trüll“. Pfalzdorf - Schirumer Leegmoor 10:0 (2,072/ 2,144/ 1,090/ 3,040): Auch in dem Duell gegen Leegmoor zeigte Pfalzdorf, was die Mannschaft über Jahre geprägt hat – die Routine. Leegmoor startete zwar stark, musste dann aber, je näher das Ziel rückte, die Stärke der Pfalzdorfer anerkennen. Alwin Jurisch, Mannschaftsführer der Pfalzdorfer, war mit den Leistungen seiner Mannschaft zufrieden und kann gelassen der Zukunft entgegensehen. Blomberg - Dietrichsfeld 14:0 (3,044/ 4,023/ 2,080/ 4,043): Ein überraschend hohes Ergebnis konnten die Friesensportler aus Blomberg gegen den Nachbarn aus Dietrichsfeld einfahren. In allen vier Mannschaftsteilen wurde konsequent jeder Fehler des Gegners ausgenutzt. Somit geht die Höhe des Ergebnisses in Ordnung. Dietrichsfeld fand nie die richtige Einstellung zur Blomberger Heimstrecke. Upgant Schott - Utarp/Schweindorf 3: 6 (3,074/ -3,039/ -1,091/ -1,107): Die Leistungskurve von Upgant-Schott zeigt nach oben. Man fuhr in allen Mannschaftsteilen deutlich bessere Rundenergebnisse ein als noch gegen Reepsholt. Doch gegen die starke Mannschaft aus Utarp konnte man auch in dieser Saison, wie schon in den letzten drei Jahren, keine doppelten Punkte für sich erzielen. Der Mannschaftsführer aus Upgant Schott lobte die Leistungen der Gäste, besonders die der Gummi-I-Gruppe. Ardorf - Westerccum 0:10 (-2,022/ -3,120/ -3,075/ -0,096): Neidlos musste der Ardorfer Mannschaftsführer Frank Schoon die Niederlage seines Teams anerkennen, die auch in dieser Höhe gerecht war. Die Ardorfer mussten fünf Werfer ersetzten, doch mindert die Leistung von Westeraccum nicht. Der Gast beherrschte den Wettkampf nach Belieben. Langefeld - Reepsholt 0:7 (-3,054/ -2,106/ -0,046/ -1,087): Auch im dritten Wettkampf konnte der Aufsteiger aus Langefeld keine Pluspunkte erzielen, denn man traf auf eine Mannschaft, die sehr ausgeglichen besetzt ist. Die Reepsholter Gummi II erzielte sogar einen Streckenrekord. Der Langefelder Teamchef Stefan Willms meinte, die Leistungskurve steige nach oben, doch in der Landesliga könne man gegen die großen Mannschaften noch nichts ausrichten.

 

© / Quelle: Ostfriesische Nachrichten / 11.10.2005

Boßeln: Knoten ist noch nicht geplatzt
Bezirksliga Frauen: Münkeboe gegen Rahe nur 0:0

Die Dietrichsfelder Werferinnen verdienten sich gegen Bernuthsfeld nicht nur gute Haltungsnoten, wie in dieser Szene mit Friederike Dettmers. Sie zeigten auch eine souveräne Leistung beim 9:0-Erfolg.                      Foto: Frerichs

hro Ostfriesland. Südarle verteidigte mit einem Zittersieg gegen Spekendorf die Poleposition. Im Ziel haderte Spekendorf mit dem Schicksal, denn ein Unentschieden war zum Greifen nahe. Dietrichsfeld setzte im ersten Heimspiel gleich Akzente. Im Nachbarschaftsduell gegen Bernutshfeld ließen die Dietrichsfelderinnen nichts anbrennen und gewannen deutlich. Münkeboe wartet weiter auf einen Erfolg. Im Auricher Derby gegen Rahe kamen die Münkeboerinnen nicht über ein Unentschieden hinaus. Beide Teams waren letztendlich mit dem Ergebnis zufrieden. Stedesdorf schickte Leerhafe mit einer 10:0-Packung auf die Heimreise.    Südarle - Spekendorf 5:3  (-3,81 /5,52)  „Zum Punktgewinn hat uns das Quentchen Glück gefehlt. In beiden Gruppen war eine Leistungssteigerung erkennbar. Durch einen Glückswurf sind wir auf die Verliererstraße gekommen. Auf die gezeigten Leistungen werden wir aufbauen. Die Niederlage wirft uns nicht um“, sagte eine enttäuschte Spekendorfer Mannschaftsführerin Anja Janssen. Die Spekendorfer Holzgruppe legte einen guten Start hin. Südarle war geschockt und kam nicht so richtig in die Gänge. Zur Wende führten die Auricherinnen mit drei Schoet. Dieser Vorsprung wurde bis ins Ziel verteidigt. In der Gummigruppe zeigte Südarle eine Topform. Die Spekendorferinnen warfen nicht einmal schlecht, mussten aber stets einen Rückstand hinterherlaufen. Durch einen Glückswurf kurz vor Ende der Partie, baute Südarle den Vorsprung auf fünf Wurf aus. So verlor Spekendorf einen sichergeglaubten Punkt noch aus den Händen. „Diese Niederlage ist ärgerlich. Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir blicken zuversichtlich voraus“, bilanzierte Janssen.    Münkeboe/M. - Rahe 0:0  (0,57 /-0,77)  „Wir hätten gewinnen müssen. Leider hat es wieder nicht gereicht. Es fehlt weiterhin die Konstanz in unserer Leistung. So langsam geht es aufwärts. Wir sind auf einen guten Weg. Es fehlt nur noch ein Erfolgserlebnis“, betonte Daniela Lübben, Teamführerin aus Münkeboe. „Wir haben alles gegeben. Es war ein guter Wettkampf. Der Punktgewinn ist hochverdient. Beide Punkte lagen im Bereich des Möglichen. In allen drei Wettkämpfen hat die Mannschaft starke Vorstellungen abgeliefert. Ich bin stolz auf mein Team“, berichtete die Rahester Mannschaftsführerin Silke Rewerts. In der Holzgruppe wogte der Wettkampf hin und her. Beide Teams schenkten sich nichts. Es gelang keiner Mannschaft, sich einen entscheidenden Vorsprung herauszuwerfen. So blieb im Ziel nur ein Metererfolg für Münkeboe. Im Gummiboßeln war der Verlauf ähnlich. Der Vorsprung eines Teams wurde von der Konkurrenz gleich wieder ausgeglichen. Rahe verbuchte zum Schluss einen Metersieg und egalisierte den Vorsprung von Münkeboe. „Es war noch keine Glanzleistung. Der Punktgewinn sollte uns Auftrieb geben. Die Leistung muss weiter gesteigert werden. Wir hoffen, dass der Knoten bald platzt“, resümierte Lübben. „Wir sind gut in die Saison gestartet. Der Blickkontakt nach oben besteht weiterhin. Nach der Partie gegen Dietrichsfeld sehen wir, wohin der Zug fährt“, wagte Rewerts einen Ausblick.     Dietrichsf. - Bernuthsf. 9:0  (2,19 /7,74)  „Wir haben unsere Hausaufgabe erfüllt. In der Holzgruppe war Bernutshfeld ein starker Gegner. In der Gummigruppe haben wir unsere Vorteile genutzt. Der Erfolg war hochverdient und geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir sind alle sehr zufrieden", sagte die Dietrichsfelder Mannschaftsführerin Sandra Fabricius. „In der Holzgruppe haben wir gut mitgehalten. In der Gummigruppe hatten wir keine Chance. Uns fehlte die nötige Kraft. Dietrichsfeld hat die Favoritenstellung gleich unter Beweis gestellt. Die Niederlage wirft uns nicht zurück“, betonte der Bernuthsfelder Coach Hinrich Heine. Dietrichsfeld zeigte gleich in beiden Gruppen, wer das Spiel bestimmt. Bis zur Wende wurde schon ein Vorsprung von sechs Wurf herausgeworfen. In der Holzgruppe verlor Dietrichsfeld zwischenzeitlich den Faden und musste den Ausgleich hinnehmen. Zum Schluss reichte es noch zu einem zwei Wurf Erfolg. In der Gummigruppe dominierte Dietrichfeld nach Belieben. Dies spiegelte sich im Endergebnis von sieben Schoet deutlich wider. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Dieser Erfolg war wichtig für uns. Wir haben unsere Heimschwäche abgelegt. Wir lassen uns nicht unter Druck setzen“, analysierte Fabricius. „In Dietrichsfeld gab es nichts zu Erben für uns. Die Punkte zum Klassenverbleib müssen wir gegen andere Gegner holen. Insgesamt müssen die Leistungen noch konstanter werden“, resümierte Heine.     Stedesdorf - Leerhafe 10 : 0  (7,24 / 3,47)    W.-accum - Wiesederf. 2:0  (2,21 / 0,37)