© / Quelle: Wesermarsch-Zeitung / 21.03.2003

TV Waddens gerät ins Stottern

Boßeln: Wertung am Grünen Tisch bringt Schweewarden in Schwierigkeiten

Reitland nutzte das Regelwerk aus. Spannend bleibt es bis zum letzten Spieltag in der Verbandsliga der Frauen.
 

Vor der Begegnung in Hollwege durfte Waddens, das mit 2:12 unterlag, noch von der Meisterschaft in der Bezirksliga Süd/Ost träumen.   

                                              Bild: Wolfgang Böning

wesermarsch/NG Der vorletzte Spieltag verlief für mehrere Boßelteams aus den Kreisverbänden aus Butjadingen und Stadland negativ.

Männer, Landesliga: Kreuzmoor – Halsbek 1:15. Nach dem guten Saisonstart schwächelt Kreuzmoor zum Saisonende. Wiederum standen vier Stammwerfer gegen den Titelverteidiger aus Halsbek nicht zur Verfügung. Die Play-Off-Runde kann jetzt wohl abgehakt werden.
Verbandsliga Süd/Ost: Reitland trat nicht in Bestbesetzung an – vier Stammspieler aus der Ersten warfen in der Zweiten mit – so war die Niederlage gegen Altjührden mit 2:6 nicht verwunderlich. Schweewarden nutzte seinen Heimvorteil beim 17:5-Erfolg gegen Langendamm/Dangastermoor. Bei vier Punkten Vorsprung gegenüber Schlusslicht Haarenstroth war der Klassenerhalt eigentlich geschafft, doch es kam anders: Vizemeister Stapel hatte spielfrei, und einige Werfer aus der Ersten warfen in der Kreisligabegegnung der Zweiten mit. In der Nachholbegegnung der Ersten gegen Haarenstroth kamen diese Werfer beim 12:5-Erfolg zum Einsatz, was nicht erlaubt war, so dass Spielleiter Erich Kuhlmann eine 20:0-Wertung für Haarenstroth vornehmen musste. Schweewarden führt nur noch mit zwei Zählern und muss am letzten Spieltag in Haarenstroth antreten.
Bezirksliga Süd/Ost: Kurz vor der Zielgerade, im Fernduell mit Rosenberg, strauchelte Waddens mit einer deutlichen 2:12-Niederlage in Hollwege. Gleichzeitig unterstrich Rosenberg beim 19:0-Erfolg gegen Mentzhausen seine Titelansprüche. Waddens wird wohl Zweiter, da vor dem letzten Spieltag Rosenberg zwei Zähler und 49 Schoet Vorsprung besitzt.
Bezirksklasse Süd/Ost: Der Tabellenletzte Reitland II nutzte das Regelwerk voll aus und setzte die vier erlaubten Werfer aus der Ersten ein. Die Rechnung ging dann beim knappen 8:6-Auswärtserfolg gegen Ohrwege/Ohrwegerfeld auf.
Frauen, Landesliga: Durch die 0:6-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Halsbek kann sich der Tabellenvierte Kreuzmoor nicht mehr für die Play-Off-Runde qualifizieren. Kreuzmoor hat nun ein ausgeglichenes Punktekonto von 13:13-Punkten. Stark präsentierte sich Reitland beim haushohen 17:0-Erfolg gegen Bredehorn.
Verbandsliga: Eine deutliche Niederlage musste der Tabellenletzte Stollhamm beim Spitzenreiter Ruttel einstecken. In der Spitzengruppe verschenkte Waddens einen Zähler mit dem Remis beim Vorletzten und Absteiger Bockhorn.
Bezirksliga Süd/Ost: Durch den sicheren 9:0-Sieg tauschten Delfshausen (Zweiter) und Augusthausen (Dritter) die Plätze.

© / Quelle: Der Gemeinnützige / 14.03.2003

Grabstede setzt sich gegen Osterende durch
Boßeln: Rosenberg sichert sich den Aufstieg in die Verbandsliga Süd-Ost

 Waddens patzt in Hollwege deutlich
In der Landesliga steigt die Spannung vor dem letzten Wettkampf der Saison.

Halsbek und Spohl streiten um den Titelgewinn.

von Ute Draschba

 

Friesland. Auch wenn bei den oldenburgischen Boßelern noch ein Wettkampf aussteht, machten die Rosenberger in der Bezirksliga die Meisterschaft schon am letzten Wochenende fest. Auch Grabstede (Verbandsliga Nord-West), Reitland (Verbandsliga Süd-Ost) und Bockhorn (Bezirksliga Nord-West) haben die Meisterschaft und damit den Aufstieg sicher.
Landesliga, Männer: Auf der Wende sah es in Westerscheps noch nach einen Sieg für den Tabellenführer Spohle aus. Im Ziel kam es dann allerdings ganz anders. Mit der 1:7-Niederlage gaben die Spohler gleich zwei Punkte ab und schürten damit die Halsbeker Hoffnungen auf die Titelverteidigung. Die Halsbeker setzten sich in Kreuzmoor mit dem 15:1-Sieg souverän in Szene und liegen den Spohlern jetzt nur noch mit einem Punkt Rückstand auf den Fersen.
Verbandsliga Nord-West, Männer: Die Schweinebrücker hatten an diesem Wettkampftag gleich zehn krankheitsbedingte Ausfälle. Deshalb wurde der Wettkampf gegen Förrien-Minsen abgesagt, so dass Förrien-Minsen kampflos die 20 Plusschoet bekommt. Der Meister aus Grabstede tat sich im Nachbarschaftsduell gegen Zetel-Osterende schwer, kam aber dennoch auf 10 Plusschoet.
Verbandsliga Süd-Ost, Männer: Meister und Aufsteiger Reitland verstärkte am vorletzten Spieltag der Saison die „Zweite“, die noch in der Bezirksklasse im Abstiegskampf steckt. Dies nutzten die Altjührdener kurzerhand zu einem 6:2-Sieg über Reitland. Tabellenschlusslicht und Abstiegskandidat Haarenstroth errang daheim gegen Leuchtenburg einen wichtigen Punkt. Für Schweewarden ist bitter, dass Stapel den 12:5-Auswärtssieg in Haarenstroth in eine 0:20-Niederlage wandeln lassen musste. Stapel hatte Aktive der ersten Mannschaft eingesetzt, die bereits am regulären Spieltag (12.01.03) in der zweiten Mannschaft eingesetzt worden waren. Da Schweewarden am letzten Spieltag zum Vergleich in Haarenstroth antreten muss, kann Haarenstroth mit einem Sieg und einem durch das am grünen Tisch verbesserten Schoetverhältnis den Abstieg der Schweewardener besiegeln.
Bezirksliga Nord-West, Männer: Bockhorn hat mit dem knappen 3:1-Sieg über Wiefels die Meisterschaft besiegelt. Auch wenn sich der ärgste Verfolger aus Grabstede mit einem überragenden 26:0-Sieg über den Absteiger aus Himmelreich mächtig ins Zeug legte, sind die Würfel in der Bezirksliga gefallen.
Bezirksliga Süd-Ost, Männer: Am vorletzten Spieltag erledigte Rosenberg die Heimaufgabe gegen Mentzhausen mit 19:0 deutlich und brachte Waddens unter Zugzwang. Waddens, nun selbst zu einem deutlichen Sieg gefordert und haushoher Favorit in Hollwege, verlor sang- und klanglos mit 2:21 und überlässt Titel und Aufstieg den Rosenbergern. Langebrügge fuhr einen 12:0-Heimsieg gegen Absteiger Obenstrohe ein. Tabellendritter Tarbarg kam daheim gegen Dänikhorst nicht über ein 3:4-Unentschieden hinaus.
Bezirksklasse Nord-West, Männer: Die Jeveraner machen es mit der 0:9-Niederlage gegen Sanderahm noch einmal spannend. Auf dem Papier kann Hohenkirchen als Nummer zwei sogar noch Meister werden. Dann müsste allerdings ein haushoher Sieg über Sanderahm her und die Jeveraner müßten gleichzeitig beim Vorletzten in Astede zwei Punkte lassen.
Bezirksklasse Süd-Ost, Männer: Tabellenführer Roggenmoor-Klauhörn sicherte sich zwei wichtige weitere Punkte durch einen 4:1-Heimsieg gegen Portsloge. Einzig verbliebener Konkurrent für Roggenmoor-Klauhörn bleibt Specken, das sich daheim mit 17:3 an Grünenkamp schadlos hielt. Tabellenschlusslicht Reitland-II verstärkte das Punktekonto durch einen 8:6-Sieg bei Ohrwege/Ohrwegerfeld und tauschte die rote Laterne mit Streek-Hohenberge, das daheim gegen Moorriem mit 6:12 den Kürzeren zog und nun einen Punkt hinter Reitland-II rangiert.

 

© / Quelle: Der Gemeinnützige / 11.03.2003

Ruttel vor dem Aufstieg in die Landesliga

Boßelerinnen aus der Friesischen Wehde peilen die Meisterschaft in der Verbandsliga an

von Ute Draschba

 

Friesland. Nur noch ein Wettkampf steht bei den oldenburgischen Boßelerinnen aus, bis die Würfel um die Meisterschaft fallen. Beste Chancen, in die Landesliga aufzusteigen, haben die Ruttelerinnen nach einem überragenden Sieg über Stollhamm am vergangenen Wochenende.
Landesliga, Frauen: Völlig aus dem Häuschen waren die Westerschepserinnen nach dem 3:0-Sieg über den Absteiger Zetel-Osterende, als die Ergebnisse der Mitkonkurrentinnen um den Landesmeistertitel bekannt wurden. Der Tabellenführer aus Schweinebrück wurde in Haarenstroth mit einer 14:0-Niederlage regelrecht von der Straße gefegt. Jetzt führen die Schepserinnen in der höchsten Boßelliga mit einem Punkt vor dem KBV Halsbek, der überraschend in Kreuzmoor mit sechs Schoet punktete. Schweinebrück hat erneut eine Riesenchance vertan. Die Meisterschaft rückt mit dem aktuellen dritten Platz in weite Ferne. Am letzten Spieltag werden die Schepserinnen allerdings ebenfalls auf dem schwierigen Pflaster in Haarenstroth auf die Probe gestellt. Schweinebrück tritt auf der Heimstrecke gegen Zetel-Osterende an und die Halsbekerinnen reisen nach Bredehorn. Westerscheps, Schweinebrück und Halsbek ist die Teilnahme an der Finalrunde sicher, die Meisterschaft ist aber noch völlig
offen.
Verbandsliga, Frauen: Aus eigener Kraft können Sandelermöns und Wiefels nicht mehr Meister werden. Ruttel führt nach dem 16:0-Sieg über Stollhamm und dem Unentschieden der Sandelermönserinnen in Bohlenberge mit einem Punkt Vorsprung vor den Jeverlandteams. Ruttel muss im nächsten Wettkampf bei den heimstarken Werferinnen in Bohlenberge punkten, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Sandelermöns reist dann zum Absteiger nach Stollhamm und Wiefels ist in Bockhorn, beim zweiten Absteiger, gefordert. Es bleibt spannend im Wettstreit um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga.
Bezirksliga Nord-West, Frauen: Die Meisterschaft ist entschieden. Die Schweinebrückerinnen konnten sich das Unentschieden in Hooksiel also leisten. Spannend bleibt es im Abstiegsduell. Punktgleich treffen am letzten Wettkampftag der KBV Nord Wilhelmshaven und Bockhornerfeld aufeinander. Die Bockhornerfelderinnen genießen dabei den Heimvorteil. In der Hinrunde konnte der KBV Nord dieses Match mit 8:0 für sich entscheiden.
Bezirksliga Süd-Ost, Frauen: Das Abstiegsduell zwischen Rosenberg und Hollwege ist entschieden. Sensationell siegten die Rosenbergerinnen auf heimischer Strecke gegen die Meisterwerferinnen aus Moorriem und die Hollwegerinnen punkteten gegen Reitland. Damit haben sich die Rosenbergerinnen den Klassenerhalt gesichert.

 

© / Quelle: Ammerländer Nachrichten / 10.03.2003

Boßel-Entscheidung ist noch vertagt

MH Ammerland. Am vorletzten Wettkampftag im Straßenboßeln fiel gestern sowohl in der Landesliga der Männer als auch in der Landesliga der Frauen noch keine Entscheidung in der Meisterschaftsfrage. Bei den Männern machte Westerscheps das Rennen wieder spannend. Das Team schlug Spitzenreiter Spohle mit 7:1. Halsbek gewann gegen Kreuzmoor mit 15:1 und rückte damit bis auf einen Punkt wieder an Spohle heran. Jetzt kommt alles auf den letzten Wettkampftag in zwei Wochen an. Bei den Frauen bezog Schweinebrück eine überraschende Niederlage mit 0:14 in Haarenstroth. Die Westerschepserinnen setzten sich 3:0 gegen Zetel-Osterende durch und haben es nun selbst in der Hand, sich am letzten Wettkampftag die Meisterschaft zu sichern, wenn man selbst bei der Mannschaft von Haarenstroth antreten muss.
 

© / Quelle: Gerold Meischen / 09.03.2003

Boßelligen:

Die verflixte 13

Überraschende Ergebnisse am 13. Spieltag.

Kreuzmoor-Teams verabschieden sich aus Finalrundenrennen

Rosenberg feiert Meisterschaft in der Bezirksliga Süd-Ost

Bockhorn feiert Wiederaufstieg in die Verbandsliga

 

Oldenburg. Die verflixte 13 - so lässt sich der 13. und vorletzte Spieltag im Ligengeschehen zusammen fassen. Viele Begegnungen endeten mit überraschenden Ausgängen und sorgten für Klarheit oder erneute Spannung in der Frage um Titel und Aufstieg bzw. Abstieg. Westerscheps und Halsbek gehen in den höchsten Spielklassen als Tagessieger aus den Geschehen hervor. Im Gegenzug bedeutete der 13. Spieltag das Aus für die Kreuzmoor-Landesligateams im Kampf um die Finalrundenteilnahme. Die Meisterfeier beginnen können Rosenberg (Männer-Bezirksliga Süd/Ost) und Bockhorn (Männer-Bezirksliga Nord-West),

 

Landesliga Frauen    Gastgeber Haarenstroth kämpfte viele Spieltage gegen den drohenden Abstieg, um zum Ende der Saison mit richtigen Kracherergebnissen allen Spekulationen ein Ende zu setzen. Am vergangenen Wochenende bekam Kreuzmoor die neue Heimstärke der Haarenstrotherinnen beim 0:13 zu spüren; diesmal erwischte es ausgerechnet Meisterschaftsfavorit und Tabellenführer Schweinebrück mit einer 0:14-Niederlage in Haarenstroth. Nutznießer des heftigen Ausrutschers von Schweinebrück ist Westerscheps, das daheim Absteiger Zetel-Osterende knapp mit 3:0 niederringen konnte und nun mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle anführt. Am letzten Spieltag kann Westerscheps endgültig erstmals die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Dazu bedarf es lediglich noch eines Auswärtssieges - in Haarenstroth. Kreuzmoor bestimmte lange Zeit das Geschehen in der Liga mit, musste nun aber mit einer 0:6-Heimniederlage gegen Titelverteidiger Halsbek die Segel streichen und alle Hoffnungen auf Meisterschaft und Finalrundenteilnahme fallen lassen. Halsbek als neue Tabellenzweite haben jetzt selbst beste Chancen auf den  Titelgewinn, wenn es ihnen gelingt, am letzten Spieltag in Bredehorn zu gewinnen und Haarenstroth gleichzeitig gegen Westerscheps nochmals für Furore sorgt. Darauf hofft auch Schweinebrück, die als aktuelle Tabellendritte dann Zetel-Osterende empfangen und mit einem deutlichen Sieg noch an Halsbek vorbeiziehen können. Westerscheps, Halsbek und Schweinebrück haben aber zumindest die Fahrkarten zur FKV-Finalrunde schon endgültig gelöst. Bredehorn hatte bei der deftigen 0:17-Niederlage in Reitland gar nichts zu bestellen und verbleibt im Mittelfeld der Tabelle.

 

Landesliga Männer   Spitzenreiter und Titelfavorit Spohle reiste mit einem Drei-Punkt-Vorsprung zum lockeren Aufgalopp nach  Westerscheps und zog mit 1:7 den Kürzeren gegen die noch um die Finalrundenteilnahme bangenden Schepser. Spohle kann die erwartete Niederlage verschmerzen, auch wenn Verfolger Halsbek nun durch einen 15:1-Sieg in Kreuzmoor wieder bis auf einen Punkt zu Spohle aufgeschlossen hat. Spohle wird mit einem Sieg im Abschlussmatch in Schweinebrück die aufkeimenden Hoffnungen der Halsbeker entscheidend abzuwehren wissen. Halsbek lieferte in Kreuzmoor insbesondere in den Holzgruppen überzeugende Ergebnisse ab und reist am letzten Spieltag zu Absteiger Torsholt. Für Kreuzmoor bedeutet diese Heimniederlage wohl das Ende aller Überlegungen um eine Finalrundenteilnahme. Die Finalrundenteilnahme gelingt nur dann, wenn Kreuzmoor die Gäste aus Ruttel am letzten Spieltag deutlich schlägt und Westerscheps in Cleverns verliert. Cleverns fügte der Niederlagenserie in der Landesliga eine erneute Heimniederlage durch ein 0:8 gegen Schweinebrück hinzu. Schweinebrück stellt sich als "Mannschaft der Rückrunde" dar und hat bis auf einen Punkt wieder Kontakt zum oberen Tabellenfeld. Ruttel, lange Zeit im Rennen um die Finalrunde dabei, konnte mit einem überzeugenden 19:0-Heimsieg gegen Absteiger Torsholt endlich wieder zwei Pluspunkte einfahren.

 

Verbandsliga Frauen    Langsam trennt sich die Spreu vom Weizen in der Verbandsliga. Den Platz an der Sonne belegt vor dem letzten Spieltag Friesische-Wehde-Vertreter Ruttel, das Absteiger Stollhamm deutlich mit 16:0 auf die Heimreise schickte. Die Verfolger konnten nur mit Mühe den Kontakt zu Ruttel halten: Bohlenberge kam im Duell mit Sandelermöns nicht über ein 0:0-Unentschieden daheim hinaus;  Waddens kam nicht über ein 2:3-Unentschieden in Bockhorn hinaus und verlor einen wichtigen Punkt, da Waddens im Schoetverhältnis klare Nachteile gegenüber den Konkurrentinnen um den Titel hat. Auch für Bockhorn ist der Punkt zu wenig um die Klasse zu erhalten. In der kommenden Saison startet Bockhorn in der Bezirksliga. Wiefels manöverierte sich durch einen 5:0-Heimsieg gegen Spohle wieder in eine aussichtsreiche Position und reist am letzten Spieltag nach Bockhorn. Ruttel fährt mit einem Punkt Vorsprung zum schweren Spiel nach Bohlenberge. Sandelermöns fährt nach Butjadingen zu Absteiger Stollhamm. Zwischen Ruttel, Wiefels, Sandelermöns und Bohlenberge wird sich erst am letzten Spieltag die Meisterschaft entscheiden.

 

Verbandsliga Nord-West Männer  Das Spitzenduell ging in Grabstede über die Bühne: Meister und Aufsteiger Grabstede setzte sich mit 10:0 daheim gegen Zetel-Osterende durch und sorgte für die Vorentscheidung im Kampf um den Vize-Titel zwischen Zetel-Osterende und Garms, da Garms zeitgleich daheim 9:6 gegen Bredehorn gewinnen konnte und nun nicht mehr von Zetel-Osterende vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden kann. Bohlenbergerfeld nutzte den Heimvorteil gegen Sandelermöns zu einem knappen 3:2-Heimsieg. Förrien-Minsen erhielt einen 20:0-Heimsieg zugesprochen, da Gegner Schweinebrück-II durch eine Grippewelle arg gebeutelt wurde und nicht zum Vergleich antrat. In dieser Liga waren bereits vorzeitig alle Frage um Titel, Aufstieg und Abstieg geklärt.

 

Verbandsliga Süd-Ost Männer     Meister und Aufsteiger Reitland verstärkte am vorletzten Spieltag der Saison die Zweite, die noch im Abstiegskampf steht und zwei wichtige Punkte in Ohrwege/Ohrwegerfeld erringen konnte. Diese Vorgabe nutzte Gast Altjührden zu einem 6:2-Sieg in Reitland. Tabellenschlusslicht und Abstiegskandidat Haarenstroth errang daheim gegen Leuchtenburg mit einem 5:5-Unentschieden einen wichtigen Punkt. Dieser sollte aber in der Endabrechnung nicht mehr reichen, da Schweewarden als einzig verbliebener Konkurrent und bislang um zwei Punkte besser platziert gegen Langendamm-Dangastermoor mit 17:5-Heimsieg bestehen konnte und so die entscheidenden Punkte Vorsprung gegenüber Haarenstroth errang. Doch weit gefehlt: Vize-Meister Stapel, das daheim gegen Mit-Aufsteiger Halsbek-II mit 7:1 gewann, musste am grünen Tisch den 12:5-Auswärtssieg in Haarenstroth aus der Nachholbegegnung des achten Spieltages in eine 0:20-Niederlage wandeln lassen. Stapel hatte in dieser Nachholbegegnung des achten Spieltages Aktive der ersten Mannschaft eingesetzt, die bereits am regulären Spieltag (12.01.03) in der zweiten Mannschaft (Kreisligabegegnung gegen Sandhatten) eingesetzt worden waren. Durch diesen Regelverstoß hat Stapel zum Nachteil von Schweewarden entscheidend in den Abstiegskampf der Verbandsliga eingegriffen. Die kampflos den Haarenstrothern zugesprochen beiden Siegpunkte lassen den sportlich erzielten Vier-Punkt-Vorsprung von Schweewarden wieder auf zwei Punkte schrumpfen. Da Schweewarden am letzten Spieltag zum Vergleich in Haarenstroth antreten muss, kann Haarenstroth mit einem Sieg und einem durch das Urteil am grünen Tisch wesentlich verbesserte Schoetverhältnis Schweewarden das Licht in der Verbandsliga ausblasen. Diese Konstellation lässt weiteres Ungemach für Stapel erwarten, sollte tatsächlich nachgewiesen werden können, das die aus der Ersten eingesetzten Spieler nicht mit den korrekten Namen im Spielbericht vermerkt waren. In diesem Falle ist ein Betrugsversuch zu unterstellen, der drakonische Maßnahmen bis hin zum Zwangsabstieg beider Stapel-Teams vermuten lässt.

 

Die weiteren Begegnungen des 13. Spieltages:

 

Bezirksliga Nord-West Frauen    Meister und Aufsteiger Schweinebrück-II überraschte mit einem 3:2-Unentschieden bei Hooksiel und fügte der ansonsten weißen Weste den zweiten Minuspunkt aus der laufenden Saison hinzu. Grabstede bügelte daheim Verfolger Neustadtgödens ein deutliches 12:0 über und sicherte sich endgültige den Vize-Titel.  Für die Überraschung des Tages sorgte Tabellenschlusslicht Bockhornerfeld, das nicht nur zwei Punkte durch einen engen 3:2-Sieg in Steinhausen erringen konnte, sondern gleichzeitig die "rote Laterne" an die punktgleichen Mitstreiterinnen von KBV Nord Wilhelmshaven übergaben. Am letzten Spieltag genießt Bockhornerfeld Heimrecht gegen KBV Nord Wilhelmshaven und halten nun alle Trümpfe im entscheidenden Abstiegsduell in Händen. KBV Nord Wilhelmshaven verlor deutlich mit 0:11 in Moorwarfen.

 

Bezirksliga Süd-Ost Frauen      Meister und Aufsteiger Moorriem hatte wohl ob des beruhigenden Vorsprungs schon ein wenig arg gefeiert und bescherte den Gastgeberinnen in Rosenberg einen 2:0-Heimsieg. Mit diesem Sieg entledigte sich Rosenberg aller Abstiegsängste, denn Tabellenschlusslicht Hollwege konnte zwar mit einem 1:0-Heimsieg gegen Reitland-II ebenfalls einen Sieg erringen, der nun in der Endabrechnung aber keine Hilfe für Hollwege mehr ist. Im Stadland-Duell Delfshausen gegen Augusthausen behielten die Gastgeberinnen mit 9:0 die Oberhand und nisteten sich vor der letzten Runde auf dem zweiten Tabellenplatz ein. Esenshamm rang daheim Torsholt knapp mit 1:0 nieder und mit den heutigen Gegnerinnen im gesicherten Tabellenmittelfeld.

 

Bezirksliga Nord-West Männer   Tabellenführer Bockhorn machte das Meisterstück durch einen 3:1-Heimsieg gegen Wiefels bei gleichzeitiger 0:16-Niederlage von Osterforde in Moorwarfen. Neue Tabellenzweite ist Grabstede-II nach einem 26:0-Heimsieg gegen Absteiger Himmelreich. Tabellenhinterbänkler Steinhausen nähert sich dem Tabellenmittelfeld wieder durch eine deftige 21:3-Klatsche für Rüstringen, das lange Zeit auf Titelkurs manöverierte, dann aber in der Rückrunde wenig Zählbares auf den Zettel bekam.

 

Bezirksliga Süd-Ost Männer    Ligadominator Rosenberg verspielte in der Rückrunde einigen Kredit gegenüber Verfolger Waddens und musste den Gegner gar nach Punkten wieder aufschließen lassen. Am heutigen vorletzten Spieltag erledigte Rosenberg die Heimaufgabe gegen Mentzhausen mit 19:0 deutlich und brachte Waddens unter Zugzwang. Waddens, nun selbst zu einem deutlichen Sieg gefordert und haushoher Favorit in Hollwege, vergeigte die Partie aber total, verlor sang- und klanglos mit 2:21 und überlässt aller Chancen beraubt  Titel und Aufstieg den Rosenbergern. Zwar kann Waddens noch nach Punkten zu Rosenberg aufschließen - das Schoetverhältnis spricht aber deutlich für Rosenberg.  Langebrügge fuhr einen 12:0 Heimsieg gegen Absteiger Obenstrohe ein. Tabellendritter Tarbarg kam daheim gegen Dänikhorst nicht über ein 3:4-Unentschieden hinaus.

 

Bezirksklasse Nord-West Männer    Tabellenführer Jever kann sich nicht so recht entscheiden, ob man denn nun Titel und Aufstieg haben will. Der Gastauftritt von Jever in Sanderahm ging mit 9:0 an die Gastgeber Sanderahm. Verfolger Hohenkirchen erledigte da die Heimaufgabe gegen Aufsteiger Astede mit einem 15:0-Sieg überzeugender. Im Abstiegskampf hat Astede nun wieder schlechtere Karten, da nun am letzten Spieltag Jever in Astede antritt und die Meisterschaft endlich in trockene Tücher legen will. Mitkonkurrent gegen den Abstieg sind Oldorf und Bockhornerfeld. Beide trafen sich heute in Oldorf, wo die Gastgeber den Gästen aus Bockhornerfeld eine 23:0-Heimsieg um die Ohren schlugen und sich aus eigener Kraft in Sicherheit brachten. Am letzten Spieltag hat Bockhornerfeld Heimrecht gegen Heidmühle, das einem 0:8 in Bentstreek auch nichts Positives abgewinnen konnte. Am Saisonende mag wohl das etwas bessere Schoetverhältnis von Astede gegenüber Bockhornerfeld den Ausschlag in der Abstiegsfrage geben. Oldorf reist am letzten Spieltag nach Bentstreek und sollte sich eine Niederlage ohne weiteren Schaden leisten können.

 

Bezirksklasse Süd-Ost Männer     Tabellenführer Roggenmoor-Klauhörn sicherte sich zwei wichtige weitere Punkte durch einen 4:1-Heimsieg gegen Portsloge. Einzig verbliebener Konkurrent für Roggenmoor-Klauhörn bleibt Specken, das sich daheim mit 17:3 an Aufsteiger Grünenkamp schadlos hielt. In die Abstiegsfrage ist nochmals Brisanz hinein gekommen. Tabellenschlusslicht Reitland-II verstärkte das Punktekonto durch einen 8:6-Sieg bei Ohrwege/Ohrwegerfeld und tauschte die rote Laterne mit Streek-Hohenberge, das daheim gegen Moorriem mit 6:12 den Kürzeren zog und nun einen Punkt hinter Reitland-II rangiert. Zum Finale reist Streek-Hohenberge nach Ohrwege, während Reitland-II Heimrecht gegen Moorriem genießt. Sollte Streek-Hohenberge am Saisonende gar den vierten Abstieg in Folge erleben müssen?