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© / Quelle: Wesermarsch-Zeitung / 21.03.2003 TV Waddens gerät ins Stottern Boßeln: Wertung am Grünen Tisch bringt Schweewarden in Schwierigkeiten
Reitland nutzte das Regelwerk aus. Spannend
bleibt es bis zum letzten Spieltag in der Verbandsliga der Frauen.
wesermarsch/NG
Der vorletzte Spieltag verlief für mehrere Boßelteams aus den
Kreisverbänden aus Butjadingen und Stadland negativ. © / Quelle: Der Gemeinnützige / 14.03.2003
Grabstede setzt sich
gegen Osterende durch
Waddens patzt in Hollwege
deutlich
Halsbek und Spohl streiten um den Titelgewinn. von Ute Draschba
Friesland.
Auch wenn bei den oldenburgischen Boßelern noch ein Wettkampf aussteht,
machten die Rosenberger in der Bezirksliga die Meisterschaft schon am
letzten Wochenende fest. Auch Grabstede (Verbandsliga Nord-West), Reitland
(Verbandsliga Süd-Ost) und Bockhorn (Bezirksliga Nord-West) haben die
Meisterschaft und damit den Aufstieg sicher.
© / Quelle: Der Gemeinnützige / 11.03.2003
Ruttel vor dem Aufstieg
in die Landesliga
von Ute Draschba
Friesland.
Nur noch ein Wettkampf steht bei den oldenburgischen Boßelerinnen aus, bis
die Würfel um die Meisterschaft fallen. Beste Chancen, in die Landesliga
aufzusteigen, haben die Ruttelerinnen nach einem überragenden Sieg über
Stollhamm am vergangenen Wochenende. © / Quelle: Ammerländer Nachrichten / 10.03.2003 Boßel-Entscheidung ist noch vertagt
MH Ammerland. Am vorletzten Wettkampftag im Straßenboßeln fiel
gestern sowohl in der Landesliga der Männer als auch in der Landesliga der
Frauen noch keine Entscheidung in der Meisterschaftsfrage. Bei den Männern
machte Westerscheps das Rennen wieder spannend. Das Team schlug
Spitzenreiter Spohle mit 7:1. Halsbek gewann gegen Kreuzmoor mit 15:1 und
rückte damit bis auf einen Punkt wieder an Spohle heran. Jetzt kommt alles
auf den letzten Wettkampftag in zwei Wochen an. Bei den Frauen bezog
Schweinebrück eine überraschende Niederlage mit 0:14 in Haarenstroth. Die
Westerschepserinnen setzten sich 3:0 gegen Zetel-Osterende durch und haben
es nun selbst in der Hand, sich am letzten Wettkampftag die Meisterschaft
zu sichern, wenn man selbst bei der Mannschaft von Haarenstroth antreten
muss.
© / Quelle: Gerold Meischen / 09.03.2003 Boßelligen: Die verflixte 13 Überraschende Ergebnisse am 13. Spieltag. Kreuzmoor-Teams verabschieden sich aus Finalrundenrennen Rosenberg feiert Meisterschaft in der Bezirksliga Süd-Ost Bockhorn feiert Wiederaufstieg in die Verbandsliga
Oldenburg. Die verflixte 13 - so lässt sich der 13. und vorletzte Spieltag im Ligengeschehen zusammen fassen. Viele Begegnungen endeten mit überraschenden Ausgängen und sorgten für Klarheit oder erneute Spannung in der Frage um Titel und Aufstieg bzw. Abstieg. Westerscheps und Halsbek gehen in den höchsten Spielklassen als Tagessieger aus den Geschehen hervor. Im Gegenzug bedeutete der 13. Spieltag das Aus für die Kreuzmoor-Landesligateams im Kampf um die Finalrundenteilnahme. Die Meisterfeier beginnen können Rosenberg (Männer-Bezirksliga Süd/Ost) und Bockhorn (Männer-Bezirksliga Nord-West),
Landesliga Frauen Gastgeber Haarenstroth kämpfte viele Spieltage gegen den drohenden Abstieg, um zum Ende der Saison mit richtigen Kracherergebnissen allen Spekulationen ein Ende zu setzen. Am vergangenen Wochenende bekam Kreuzmoor die neue Heimstärke der Haarenstrotherinnen beim 0:13 zu spüren; diesmal erwischte es ausgerechnet Meisterschaftsfavorit und Tabellenführer Schweinebrück mit einer 0:14-Niederlage in Haarenstroth. Nutznießer des heftigen Ausrutschers von Schweinebrück ist Westerscheps, das daheim Absteiger Zetel-Osterende knapp mit 3:0 niederringen konnte und nun mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle anführt. Am letzten Spieltag kann Westerscheps endgültig erstmals die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen. Dazu bedarf es lediglich noch eines Auswärtssieges - in Haarenstroth. Kreuzmoor bestimmte lange Zeit das Geschehen in der Liga mit, musste nun aber mit einer 0:6-Heimniederlage gegen Titelverteidiger Halsbek die Segel streichen und alle Hoffnungen auf Meisterschaft und Finalrundenteilnahme fallen lassen. Halsbek als neue Tabellenzweite haben jetzt selbst beste Chancen auf den Titelgewinn, wenn es ihnen gelingt, am letzten Spieltag in Bredehorn zu gewinnen und Haarenstroth gleichzeitig gegen Westerscheps nochmals für Furore sorgt. Darauf hofft auch Schweinebrück, die als aktuelle Tabellendritte dann Zetel-Osterende empfangen und mit einem deutlichen Sieg noch an Halsbek vorbeiziehen können. Westerscheps, Halsbek und Schweinebrück haben aber zumindest die Fahrkarten zur FKV-Finalrunde schon endgültig gelöst. Bredehorn hatte bei der deftigen 0:17-Niederlage in Reitland gar nichts zu bestellen und verbleibt im Mittelfeld der Tabelle.
Landesliga Männer Spitzenreiter und Titelfavorit Spohle reiste mit einem Drei-Punkt-Vorsprung zum lockeren Aufgalopp nach Westerscheps und zog mit 1:7 den Kürzeren gegen die noch um die Finalrundenteilnahme bangenden Schepser. Spohle kann die erwartete Niederlage verschmerzen, auch wenn Verfolger Halsbek nun durch einen 15:1-Sieg in Kreuzmoor wieder bis auf einen Punkt zu Spohle aufgeschlossen hat. Spohle wird mit einem Sieg im Abschlussmatch in Schweinebrück die aufkeimenden Hoffnungen der Halsbeker entscheidend abzuwehren wissen. Halsbek lieferte in Kreuzmoor insbesondere in den Holzgruppen überzeugende Ergebnisse ab und reist am letzten Spieltag zu Absteiger Torsholt. Für Kreuzmoor bedeutet diese Heimniederlage wohl das Ende aller Überlegungen um eine Finalrundenteilnahme. Die Finalrundenteilnahme gelingt nur dann, wenn Kreuzmoor die Gäste aus Ruttel am letzten Spieltag deutlich schlägt und Westerscheps in Cleverns verliert. Cleverns fügte der Niederlagenserie in der Landesliga eine erneute Heimniederlage durch ein 0:8 gegen Schweinebrück hinzu. Schweinebrück stellt sich als "Mannschaft der Rückrunde" dar und hat bis auf einen Punkt wieder Kontakt zum oberen Tabellenfeld. Ruttel, lange Zeit im Rennen um die Finalrunde dabei, konnte mit einem überzeugenden 19:0-Heimsieg gegen Absteiger Torsholt endlich wieder zwei Pluspunkte einfahren.
Verbandsliga Frauen Langsam trennt sich die Spreu vom Weizen in der Verbandsliga. Den Platz an der Sonne belegt vor dem letzten Spieltag Friesische-Wehde-Vertreter Ruttel, das Absteiger Stollhamm deutlich mit 16:0 auf die Heimreise schickte. Die Verfolger konnten nur mit Mühe den Kontakt zu Ruttel halten: Bohlenberge kam im Duell mit Sandelermöns nicht über ein 0:0-Unentschieden daheim hinaus; Waddens kam nicht über ein 2:3-Unentschieden in Bockhorn hinaus und verlor einen wichtigen Punkt, da Waddens im Schoetverhältnis klare Nachteile gegenüber den Konkurrentinnen um den Titel hat. Auch für Bockhorn ist der Punkt zu wenig um die Klasse zu erhalten. In der kommenden Saison startet Bockhorn in der Bezirksliga. Wiefels manöverierte sich durch einen 5:0-Heimsieg gegen Spohle wieder in eine aussichtsreiche Position und reist am letzten Spieltag nach Bockhorn. Ruttel fährt mit einem Punkt Vorsprung zum schweren Spiel nach Bohlenberge. Sandelermöns fährt nach Butjadingen zu Absteiger Stollhamm. Zwischen Ruttel, Wiefels, Sandelermöns und Bohlenberge wird sich erst am letzten Spieltag die Meisterschaft entscheiden.
Verbandsliga Nord-West Männer Das Spitzenduell ging in Grabstede über die Bühne: Meister und Aufsteiger Grabstede setzte sich mit 10:0 daheim gegen Zetel-Osterende durch und sorgte für die Vorentscheidung im Kampf um den Vize-Titel zwischen Zetel-Osterende und Garms, da Garms zeitgleich daheim 9:6 gegen Bredehorn gewinnen konnte und nun nicht mehr von Zetel-Osterende vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden kann. Bohlenbergerfeld nutzte den Heimvorteil gegen Sandelermöns zu einem knappen 3:2-Heimsieg. Förrien-Minsen erhielt einen 20:0-Heimsieg zugesprochen, da Gegner Schweinebrück-II durch eine Grippewelle arg gebeutelt wurde und nicht zum Vergleich antrat. In dieser Liga waren bereits vorzeitig alle Frage um Titel, Aufstieg und Abstieg geklärt.
Verbandsliga Süd-Ost Männer Meister und Aufsteiger Reitland verstärkte am vorletzten Spieltag der Saison die Zweite, die noch im Abstiegskampf steht und zwei wichtige Punkte in Ohrwege/Ohrwegerfeld erringen konnte. Diese Vorgabe nutzte Gast Altjührden zu einem 6:2-Sieg in Reitland. Tabellenschlusslicht und Abstiegskandidat Haarenstroth errang daheim gegen Leuchtenburg mit einem 5:5-Unentschieden einen wichtigen Punkt. Dieser sollte aber in der Endabrechnung nicht mehr reichen, da Schweewarden als einzig verbliebener Konkurrent und bislang um zwei Punkte besser platziert gegen Langendamm-Dangastermoor mit 17:5-Heimsieg bestehen konnte und so die entscheidenden Punkte Vorsprung gegenüber Haarenstroth errang. Doch weit gefehlt: Vize-Meister Stapel, das daheim gegen Mit-Aufsteiger Halsbek-II mit 7:1 gewann, musste am grünen Tisch den 12:5-Auswärtssieg in Haarenstroth aus der Nachholbegegnung des achten Spieltages in eine 0:20-Niederlage wandeln lassen. Stapel hatte in dieser Nachholbegegnung des achten Spieltages Aktive der ersten Mannschaft eingesetzt, die bereits am regulären Spieltag (12.01.03) in der zweiten Mannschaft (Kreisligabegegnung gegen Sandhatten) eingesetzt worden waren. Durch diesen Regelverstoß hat Stapel zum Nachteil von Schweewarden entscheidend in den Abstiegskampf der Verbandsliga eingegriffen. Die kampflos den Haarenstrothern zugesprochen beiden Siegpunkte lassen den sportlich erzielten Vier-Punkt-Vorsprung von Schweewarden wieder auf zwei Punkte schrumpfen. Da Schweewarden am letzten Spieltag zum Vergleich in Haarenstroth antreten muss, kann Haarenstroth mit einem Sieg und einem durch das Urteil am grünen Tisch wesentlich verbesserte Schoetverhältnis Schweewarden das Licht in der Verbandsliga ausblasen. Diese Konstellation lässt weiteres Ungemach für Stapel erwarten, sollte tatsächlich nachgewiesen werden können, das die aus der Ersten eingesetzten Spieler nicht mit den korrekten Namen im Spielbericht vermerkt waren. In diesem Falle ist ein Betrugsversuch zu unterstellen, der drakonische Maßnahmen bis hin zum Zwangsabstieg beider Stapel-Teams vermuten lässt.
Die weiteren Begegnungen des 13. Spieltages:
Bezirksliga Nord-West Frauen Meister und Aufsteiger Schweinebrück-II überraschte mit einem 3:2-Unentschieden bei Hooksiel und fügte der ansonsten weißen Weste den zweiten Minuspunkt aus der laufenden Saison hinzu. Grabstede bügelte daheim Verfolger Neustadtgödens ein deutliches 12:0 über und sicherte sich endgültige den Vize-Titel. Für die Überraschung des Tages sorgte Tabellenschlusslicht Bockhornerfeld, das nicht nur zwei Punkte durch einen engen 3:2-Sieg in Steinhausen erringen konnte, sondern gleichzeitig die "rote Laterne" an die punktgleichen Mitstreiterinnen von KBV Nord Wilhelmshaven übergaben. Am letzten Spieltag genießt Bockhornerfeld Heimrecht gegen KBV Nord Wilhelmshaven und halten nun alle Trümpfe im entscheidenden Abstiegsduell in Händen. KBV Nord Wilhelmshaven verlor deutlich mit 0:11 in Moorwarfen.
Bezirksliga Süd-Ost Frauen Meister und Aufsteiger Moorriem hatte wohl ob des beruhigenden Vorsprungs schon ein wenig arg gefeiert und bescherte den Gastgeberinnen in Rosenberg einen 2:0-Heimsieg. Mit diesem Sieg entledigte sich Rosenberg aller Abstiegsängste, denn Tabellenschlusslicht Hollwege konnte zwar mit einem 1:0-Heimsieg gegen Reitland-II ebenfalls einen Sieg erringen, der nun in der Endabrechnung aber keine Hilfe für Hollwege mehr ist. Im Stadland-Duell Delfshausen gegen Augusthausen behielten die Gastgeberinnen mit 9:0 die Oberhand und nisteten sich vor der letzten Runde auf dem zweiten Tabellenplatz ein. Esenshamm rang daheim Torsholt knapp mit 1:0 nieder und mit den heutigen Gegnerinnen im gesicherten Tabellenmittelfeld.
Bezirksliga Nord-West Männer Tabellenführer Bockhorn machte das Meisterstück durch einen 3:1-Heimsieg gegen Wiefels bei gleichzeitiger 0:16-Niederlage von Osterforde in Moorwarfen. Neue Tabellenzweite ist Grabstede-II nach einem 26:0-Heimsieg gegen Absteiger Himmelreich. Tabellenhinterbänkler Steinhausen nähert sich dem Tabellenmittelfeld wieder durch eine deftige 21:3-Klatsche für Rüstringen, das lange Zeit auf Titelkurs manöverierte, dann aber in der Rückrunde wenig Zählbares auf den Zettel bekam.
Bezirksliga Süd-Ost Männer Ligadominator Rosenberg verspielte in der Rückrunde einigen Kredit gegenüber Verfolger Waddens und musste den Gegner gar nach Punkten wieder aufschließen lassen. Am heutigen vorletzten Spieltag erledigte Rosenberg die Heimaufgabe gegen Mentzhausen mit 19:0 deutlich und brachte Waddens unter Zugzwang. Waddens, nun selbst zu einem deutlichen Sieg gefordert und haushoher Favorit in Hollwege, vergeigte die Partie aber total, verlor sang- und klanglos mit 2:21 und überlässt aller Chancen beraubt Titel und Aufstieg den Rosenbergern. Zwar kann Waddens noch nach Punkten zu Rosenberg aufschließen - das Schoetverhältnis spricht aber deutlich für Rosenberg. Langebrügge fuhr einen 12:0 Heimsieg gegen Absteiger Obenstrohe ein. Tabellendritter Tarbarg kam daheim gegen Dänikhorst nicht über ein 3:4-Unentschieden hinaus.
Bezirksklasse Nord-West Männer Tabellenführer Jever kann sich nicht so recht entscheiden, ob man denn nun Titel und Aufstieg haben will. Der Gastauftritt von Jever in Sanderahm ging mit 9:0 an die Gastgeber Sanderahm. Verfolger Hohenkirchen erledigte da die Heimaufgabe gegen Aufsteiger Astede mit einem 15:0-Sieg überzeugender. Im Abstiegskampf hat Astede nun wieder schlechtere Karten, da nun am letzten Spieltag Jever in Astede antritt und die Meisterschaft endlich in trockene Tücher legen will. Mitkonkurrent gegen den Abstieg sind Oldorf und Bockhornerfeld. Beide trafen sich heute in Oldorf, wo die Gastgeber den Gästen aus Bockhornerfeld eine 23:0-Heimsieg um die Ohren schlugen und sich aus eigener Kraft in Sicherheit brachten. Am letzten Spieltag hat Bockhornerfeld Heimrecht gegen Heidmühle, das einem 0:8 in Bentstreek auch nichts Positives abgewinnen konnte. Am Saisonende mag wohl das etwas bessere Schoetverhältnis von Astede gegenüber Bockhornerfeld den Ausschlag in der Abstiegsfrage geben. Oldorf reist am letzten Spieltag nach Bentstreek und sollte sich eine Niederlage ohne weiteren Schaden leisten können.
Bezirksklasse Süd-Ost Männer Tabellenführer Roggenmoor-Klauhörn sicherte sich zwei wichtige weitere Punkte durch einen 4:1-Heimsieg gegen Portsloge. Einzig verbliebener Konkurrent für Roggenmoor-Klauhörn bleibt Specken, das sich daheim mit 17:3 an Aufsteiger Grünenkamp schadlos hielt. In die Abstiegsfrage ist nochmals Brisanz hinein gekommen. Tabellenschlusslicht Reitland-II verstärkte das Punktekonto durch einen 8:6-Sieg bei Ohrwege/Ohrwegerfeld und tauschte die rote Laterne mit Streek-Hohenberge, das daheim gegen Moorriem mit 6:12 den Kürzeren zog und nun einen Punkt hinter Reitland-II rangiert. Zum Finale reist Streek-Hohenberge nach Ohrwege, während Reitland-II Heimrecht gegen Moorriem genießt. Sollte Streek-Hohenberge am Saisonende gar den vierten Abstieg in Folge erleben müssen?
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