© / Quelle: Wesermarsch-Zeitung vom 30.08.2002

  

Butjadingen und Stadland dominieren Meisterschaft

Christina Damken überlegene Landesmeisterin bei der B-Jugend

 Die heimischen Klootwerfer sammelten viele Titel.

Es gab ein Protest gegen die Messung.

jan Mentzhausen. Mit 22 von insgesamt 32 möglichen Landesmeistertiteln dominierten die Klootwerfer der Kreise Butjadingen (fünf Einzel- und sieben Mannschaftstitel) und Stadland (sechs Einzel- und vier Mannschaftstitel) die vom Mentzhauser TV glänzend organisierten Wettkämpfe. Mehr als 200 Werfer und Werferinnen nahmen teil, wobei die erst 15jährige Christina Damken vom Kreisverband Butjadingen mit ihrem Höchstwurf von 50,90 Meter bei der weiblichen Jugend B das insgesamt wohl wertvollste Resultat der gesamten Meisterschaften erzielt hatte. Christina wirft seit Mai mit einer Präzision über die 50-Meter-Marke und das mit der Friesenwurf-Technik, obwohl bei den weiblichen Teilnehmerinnen eher der Drehwurf bevorzugt wird“, gab es vom Feldobmann Ernst-Ulrich Rach ein Sonderlob. Er allerdings legte einen schriftlichen Protest ein, weil die Messungen nach der Methode „Zirkelschlag“ nicht mehr der eigentlich vereinbarten Messungen entsprächen. „Das wird die Ergebnisse und Titelentscheidungen zwar nicht mehr ändern, aber im Hinblick auf die FKV-Meisterschaften wollte ich dies zumindest deutlich machen“, so Rach. Denn am Sonnabend, 7. September, werden die sieben besten Wettkämpfer in jeder Altersklasse an den Verbandsmeisterschaften und am Stand-Länderkampf gegen Ostfriesland in Tannenhausen starten. Dass dafür die Qualifikation bei den Männern I leicht wurde, weil nur vier in Mentzhausen, die restlichen Akteure bei den parallel in Reitland ausgetragenen Schleuderball-Meisterschaften weilten, zeigt einmal mehr auf, dass sich die Verantwortlichen mehr Gedanken um bessere Entzerrung der Wettkämpfe machen müssen.